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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
PFLICHTKAUF!,
Von Tom Kernbichler "darkscenetom" (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Waves of Visual Decay (Audio CD)
Es gibt sie noch, jene glücklichen Momente, in denen man ein Album entjungfert, das einem - trotz aller sperrig uneingängigen Songstrukturen, großartigen Ideen und der anfangs übermächtigen Vielzahl an Überraschungsmomenten - vom ersten Ton an klar macht, dass man es mit etwas ganz besonderem, ja einem absoluten Juwel zu tun hat. Seltener sind sie in den letzten Jahren zwar geworden, diese herrlichen Momente, aber gottlob kommen sie immer wieder mal. Ein eben solch heiliger Moment war es, der mich überkam, als die ersten Töne des neuen COMMUNIC Albums mit all ihrer Schönheit den Weg aus der heimischen Boxenlandschaft fanden um mich zu fesseln und bis heute nicht loszulassen.„Waves Of Visual Decay" ist ein weiteres absolutes Weltklassealbum des besten Newcomers der letzten Jahre, steht dem überragenden Debüt in keinster Weise nach, benötigt zwar den ein oder anderen Durchlauf mehr, entfaltet sich dann aber gar noch genialer als sein älterer Bruder. Der getragen überwältigende Titeltrack, das unglaubliche „Frozen asleep In The Park", das knüppelharte „My Bleeding Victim", all jene einzigartigen Göttergaben wandern mir durch die Hirnwindung, während ich hier tippe; ich soll, will und kann sie aber gar nicht alle nennen und umschreiben, die magischen Momente eines der, vielleicht sogar DES besten Prog Power Metal Albums des letzten Jahrzehnts. Es würde jeden Rahmen sprengen, die mir gegebene Wortgewalt übersteigen und völlig unangebracht scheinen, da es der Genialität dieser drei Norweger in keinster Weise gerecht werden könnte. Nur so viel: Wer es schafft einen brachial harten, jederzeit packend durchdachten und dennoch schlüssigen Opener wie „Under A Luminous Sky" vorzuschicken, und diesem absoluten Übersong - der locker zu den besten zehn Power Metal Nummern des letzten Jahrzehnts gezählt werden kann - im Laufe eines unendlich abwechslungsreichen Albums wie selbstverständlich sechs ebenbürtige, nicht im geringsten schwächelnde Granaten, zwischen gefühlvollem Prog, gnadenlos und dennoch sentimental melancholischem Power Metal, voller songdienlich thrashig und doomiger Strukturen, zur Seite zu stellen, die den Ohrenzeugen noch in Jahren verfolgen werden, der ist definitiv im Metal Olymp angelangt! COMMUNIC erschaffen erneut große Kunst, paaren knallharte Brutalität mit sensiblen Traummelodien, klingen mal bedrohlich aggressiv, mal versöhnlich bescheiden und kreieren mit fast selbstverständlicher Leichtigkeit sperrig anspruchsvolle, jedoch allerorts schlüssig und eingängige Kompositionen. Getragen von überragenden Vocals, dargeboten von einer der derzeit agilsten Handwerkstruppen des Planeten und veredelt von perfekter Produktion und herrlichem Artwork kann und darf dieses, unbeschreiblich schöne Album einfach in keiner Plattensammlung fehlen. Anspieltipps vermisst und gefragt? Fehlanzeige! Hier ist definitiv jede einzelne Sekunde pure Magie und absolut Gold wert! !!! P F L I C H T K A U F !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Waves of Visual Decay (Audio CD)
...dieses Album macht süchtig!Wann ist es mir das letzte mal passiert, dass ich mir ein Album gleich dreimal am Tag angehört hab? Nunja, mir fallen nur einige wenige Beispiele ein... Schon "Conspiracy In Mind" war eine Liebe auf den ersten Blick und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir von "Waves Of Visual Decay" nicht allzu viel erhofft habe... Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass Communic Qualität abliefern, keine Frage, aber ein solches Album und auch noch in so einer kurzen Zeit(Wenn man sich anschaut wie lange Tool für ihre Alben brauchen)... Ich bin jedenfalls immer noch baff... Gehen wir mal auf die Scheibe ein: Was haben wir da? Nun grob gesehen hat sich nich allzu viel geändert(wieso auch?) man stelle sich das Debüt etwa doppelt so vertrackt, einen schönen Schlag härter und einen (kleinen) Schuss weniger melancholisch und auch melodisch vor und man hat "Waves Of Visual Decay". Wobei auf Gänsehautmelodien bei weitem nicht verzichtet werden muss. Ganz im Gegenteil! Jeder Song hat (mindestens) eine wunderschöne Melodie im Angebot, bei der man voll Freude jauchzent auf die Knie fallen möchte. Oddleif Stensland singt sowieso einfach fantastisch: Von seinem Gesang her rühren die meisten Nevermore Vergleich. Wo mir der Gesang da aber irgendwann ziemlich auf die nerven geht kann ich hier nicht genug von ihm bekommen. Ob jetzt der geniale, eingängige und dennoch tierisch vertrackte Opener "Under A Luminous Sky", das mit einem tieftraurigen und dennoch wunderschönen Text ausgestattete "Frozen Asleep In The Park", der Übersong "Fooled By The Serpent" oder gar das faszinierend aufgebaute "At Dewy Prime": Alle Songs entwickeln nach mehrmaligem Hören eine Sogkraft der man nicht entkommen KANN! Allerdings will ich die Leute vorwarnen die von Communic als eine Power Metal Band gehört haben: Diejenigen die Power Metal in die Richtung von beispielsweise Hammerfall packen sollten einen weiten Bogen um dieses Album machen! Kinderlied Refrains und Klischees findet ihr hier nicht! Hier gibt es anspruchsvolle Musik die vom Hörer Hingabe verlangt ihn dafür aber reich belohnt! Ich würde die Band mit dem neuem Album ohnehin eher beim Thrash Metal unterbringen, aber das sollte jeder selber entscheiden. Also um zum Abschluss zu kommen: Alle Fans progressiver Musik müssen zuschlagen und alle anspruchsvollen und aufgeschlossenen Metal Fans sollten zuschlagen sonst entgeht ihnen was! Jetzt bleibt nur die Frage: Welche Platte ist besser, "Conspiracy In Mind" oder diese hier? Eine Frage wofür ich dieses Album ein bisschen hasse, weil ich mich beim besten willen nicht entscheiden kann. Klar ist, dass das Debüt ganz klar die zwingenderen Melodien und die eindringlichere Atmosphäre hat, dafür klingt "Waves Of Visual Decay" auf angenehme Weise bodenständig, so wurden die Keyboard-Teppiche deutlich zurückgeschraubt, ausserdem schafft es das Album deutlich härter zu klingen und dabei nur ein Mindestmaß an Melodien zu Opfern. Kurz und gut: Beide Platten sind großartig, für Einsteiger empfehle ich das Debüt, alle anderen MÜSSEN zuschlagen!! Ich vergebe jedoch "nur" 14 von 15 Punkten, da ich die Hoffnung habe, dass Communic auf dem dritten Album noch einmal eine Steigerung hinlegen, zuzutrauen wäre es ihnen nach diesem Meisterwerk ohne Frage! Großartig! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zweiter Communic-Kracher - es wächst mit jedem Hördurchgang,
Von Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Waves of Visual Decay (Audio CD)
Nur ein Jahr nach ihrem Überflieger-Debüt "Conspiracy in Mind" legen Communic 2006 den eindrucksvollen Beweis nach, dass sie keine kreativen Eintagsfliegen sind. Mit "Waves of Visual Decay" bestätigen die Norweger ihren individuellen Stil vom ersten Album mit massig neuen Ideen, die es verhindern, dass man auch nur eine einzige Sekunde lang wie eine Kopie von sich selbst klingt. Rhythmisch ausgeklügelter und technisch brillanter Progressive Metal präsentiert sich in knallhartem Powermetal-Gewand. Dream-Theater-Fans, die es hart mögen, kommen sicher auf ihre Kosten, genau so wie Liebhaber dramatischer Melodien à la Queensryche und gehobener Metal-Kompositionskunst mit harten Passagen und dem Sinn für ruhige, aber spannungsgeladene Clean-Gitarren-Parts wie bei Fates Warning. Zusammen mit düsterer Nevermore-Power und vereinzelten, thrashigen Metallica-Passagen liefern Communic auf "Waves of Visual Decay" schon zum zweiten Mal eine bestechende Kombination, die man gut und gerne als eigenen Stil und nicht nur das Produkt aus zahlreichen Einflüssen bezeichnen kann. Die sieben Songs sind allesamt sperrige Kompositionen zwischen ca. 7 und 10 Minuten Länge, die kaum irgendwelchen Konventionen gehorchen wollen. Eingängigere Songstrukturen als auf "Conspiracy in Mind" findet man trotz 9 und knapp 7 Minuten Länge bei "Fooled by the Serpent" und "My Bleeding Victim". So manche Songs wie der Titeltrack und "Frozen Asleep in the Park" sind aber noch sperriger als auf der ersten Scheibe und verzichten gänzlich auf klassische Refrains. Dafür setzen sich im unendlich beglückten Prog-Ohr so manche kompaktere Hooklines fest - ein markantes Stück Melodie, eine hervorstechende Tempoverzögerung oder beides in unwiderstehlicher Kombination - Gänsehautstellen gibt es massig! Beim Opener ist es u.a. die Textzeile "Under a Luminous Sky", wenn das multi-begabte Sänger-Gitarren-Songschreiber-Genie Oddleif Stensland nach düsteren Vocals à la Warrel Dane plötzlich wie Rob Halford screamt. In schier end-, aber nie ziellosen Passagen jenseits dessen, was man als Strophe, Bridge oder Chorus bezeichnen kann, praktizieren Communic alles, was dem Progressive Metal hoch und heilig ist. Von Takt zu Takt verändern sie die Energiedichte, variieren und streuen technisch anspruchsvolle Details ein. Überraschende, balladeske Breaks folgen auf niemals zu lange Thrash-Passagen. "Overplayed" ist bei Communic trotz knüppelharter Momente ein absolutes Fremdwort. Die Härte wird stets gekonnt dosiert, wo manch andere Kapelle mit Double-Bass durchrattert und mit breiten, einfallslosen Gitarren das Ohr versperrt. Hier ist der Sound wuchtig und druckvoll und lässt zugleich jedes Detail erkennen. Das liegt auch an einem nahezu perfekten Bassdrum-Sound, den man so seit Metallicas "Schwarzem" selten gehört hat. "Waves of Visual Decay" ist kein Album für zwischendurch - man muss es mehr als einmal durchhören, bis sich die ein oder andere Hookline im Gehör festsetzt und man die tiefgängigen Strukturen der Songs richtig in sich aufgenommen hat. Spätestens dann wird einem aber klar, was für ein musikalischer Geniestreich im CD-Player rotiert. Als Bonus gibt es noch mit "Conspiracy in Mind" und "Ocean Bed" zwei der stärksten Songs vom ersten Album in den Demoversionen, die sich aber außer im Sound kaum von den bekannten Varianten unterscheiden.
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