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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
25 Jahre verschollen !!! Ein HAMMER !, 20. April 2004
Bin Sinatra-Fan seit meinem 20. LJ (1987). Habe ihn vier mal live erlebt und besitze sämtliche Reprise und Capitol CDs (die Jahre davor - die Vierziger - sind mir dann doch stets zu crooning/schmalzig gewesen). Dass nur vorab, damit man meine "Vorbelastung" erkennt;). Erst 1994 wurde "Watertown" (Ursprungserscheinungsjahr 1969) wieder veröffentlicht. Es war die einzige "reguläre" Sinatra-LP, die über Jahre nicht erhältlich war. Der Grund....? Dazu ein Zitat aus dem booklet:"To be fair, WATERTOWN is not an easy album to love." sowie "WATERTOWN is not for the casual listener. It is an album that demands your undivided attention. After playing it many times, you will discover it is what you don't hear is most important". So ist es. Es ist das ULTIMATIVE Album für den "Sinatra-Kenner". Eben nicht etwas, was auch dem "My Way"- und "New York, New York"-Fan gefallen kann und muss. An dieses Album muss man sich vielleicht jahrelang "herangearbeitet" haben. So wie man evtl. als junger Mann den günstigen italienischen Pinot Grigio schätzt und dann über die Jahre hin zu einem Geniesser und Kenner anderer Weißweine "reift". Darauf einen Rheingau-Riesling!;) Genug des Philosophierens. "Watertwon" ist m. E. das intensivste und ergreifendste Album, was Sinatra jemals aufgenommen hat. Es ist neben "A Man Alone" auch das melancholischste/traurigste. Ein Album, was man männliche Fans bevorzugt hören können, wenn "the gal got away"...;) Aber auch musikalisch genial. So ist "Michael & Peter" ("You will never hear Sinatra sound more vulnerable or alone") eines meiner Lieblingslieder geworden. "Lady Day" und "What's Now Is Now" sind übrigens auf anderen Alben später veröffentlicht worden. "In a series of soliloquies, the nameless narrator tells us his heratbreaking story of personal loss and unrealized redemption. His wife hnas left him and their two boys for the lure of the big city, and her absence hangs palably in the air...In his grief, he achieves a deeper understanding of himself, and a transcendent awareness of what he has lost and why. There is a terrible BEAUTY in all of this."
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