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Sarah Waters' Tipping the Velvet
 
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Sarah Waters' Tipping the Velvet

Rachael Stirling , Keeley Hawes , Geoffrey Sax    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Rachael Stirling, Keeley Hawes, Anna Chancellor, Hugh Bonneville, Jodhi May
  • Regisseur(e): Geoffrey Sax
  • Komponist: Adrian Johnston
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 156 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002ENQKGO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.434 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Gleich mit ihrem Erstlingswerk Tipping the Velvet (dt.: Die Muschelöffnerin) aus dem Jahre 1998 katapultierte sich die junge, britische Autorin Sarah Waters an die Spitze der Beliebtheitsskala - bei Leserschaft und Kritikern gleichermaßen. Ihr Debüt gewann nicht weniger als sechs bedeutende Auszeichnungen, wurde 2002 von der BBC verfilmt und mittlerweile in 24 Sprachen weltweit übersetzt. Wirklich beeindruckend für den ersten Roman.

Aber eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn die 1966 im walisischen Neyland geborene Waters trifft mit Tipping the Velvet den  Zeitgeist: Der Roman handelt nämlich von lesbischer Liebe, die lange Zeit noch ein Tabu in der Buch-und Medienwelt darstellte. In behüteter Idylle aufgewachsen, -die Mutter Hausfrau, der Vater Ingenieur in einer Erdölraffinerie- wandte sie sich nach ihrem Master-Abschluss in englischer Literatur für ihre Doktorarbeit der schwulen und lesbischen Literatur seit 1870 zu. Erst in ihrer Studienzeit entdeckte die engagierte Feministin, dass sie sich mehr zu Frauen als zu Männern hingezogen fühlte, was auch ihren Forschungsgegenstand besser erklärt. Aus ihrer Beschäftigung mit der Pornographie im 19. Jahrhundert stammt auch der Titel des Romans, denn Tipping the Velvet ist ein heutzutage antiquierter, viktorianischer Begriff für Cunnilingus. So wird offensichtlich, dass Sarah Waters sowohl eine Expertin für das viktorianische Zeitalter als auch für die schwul-lesbische Thematik ist. Und dieses kombiniert sie in eindrucksvoller Weise in ihrem ersten Buch. Auch ihre folgenden Werke nehmen sich lesbischer Themen an und spielen ebenfalls in vergangenen Zeiten. Affinity (dt. Selinas Geister), Fingersmith (Solange du lügst), und The Night Watch (Die Frauen von London) gewannen ebenfalls mehrere Literaturpreise und wurden bereits bzw. werden gerade ebenfalls von der BBC verfilmt. Gerade erschien der fünfte Roman, The little Stranger, der in London lebenden Autorin.
Ganz ohne Zweifel lässt sich sagen, dass die 2003 als eine der zwanzig besten jungen Autoren Großbritanniens bezeichnete Sarah Waters, eine herausragende Schriftstellerin und eine exzellente Botschafterin der gleichgeschlechtlichen Liebe ist.

Und das zeigt sich sowohl in ihrem Roman als auch in der hervorragenden BBC-Miniserie aus dem Jahre 2002. Für ihren unter der Regie von Geoffrey Sax verfilmten Erstling, arbeitete Sarah Waters am Drehbuch mit, so dass die Qualität des Buches eindrucksvoll erhalten blieb. Besonders hervorzuheben: Die auf qualitativ hochwertige Literaturverfilmungen spezialisierte und zu Recht oftmals ausgezeichnete BBC wendet sich hier erstmals einem rein lesbischen Period Drama zu. In gewohnt großartiger Ausstattung und Besetzung a la Pride & Prejudice oder Jane Eyre reiht sich Tipping the Velvet nahtlos in diese grandiose Reihe Literaturverfilmungen ein.

Was vor allem an der tollen Story und deren gelungenen Umsetzung auf die Leinwand liegt: Die weibliche Hauptfigur und Ich-Erzählerin Nancy Astley (Rachel Stirling, Still crazy, The Triumph of love) arbeitet als im England von Queen Victoria als Muschelöffnerin im elterlichen Austernrestaurant an der Küste von Kent. Als sie eines Tages auf einer Theaterbühne die sich dort als Herrendarstellerin verdingende Kitty Butler (Keeley Hawes, Mit Schirm, Charme und Melone, Wives and daughters) kennen lernt, ändert sich das bis dato so ruhige und normale Leben von Nancy. Aus anfänglicher Schwärmerei wird eine echte Liebesbeziehung der beiden Frauen und sie verlässt mit nur 19 Jahren das Elternhaus, um mit Kitty nach London zu ziehen. In der damaligen Zeit unfassbar! Zuerst arbeitet sie als Garderobenmädchen, doch schon bald steht sie gemeinsam mit Kitty in Männerkleidung ebenfalls auf der Bühne. Doch gesellschaftliche Hindernisse stehen den beiden und ihrer Liebe im Wege. Während Nancy sich offen zu Kitty bekennt, kann diese sich nicht dazu durchringen und heiratet lieber, ganz konventionell, ihren Manager Walter Bliss (John Bowe). Kitty möchte im Verborgenen weiterhin mit Nancy zusammen sein, doch da spielt diese nicht mit. Zutiefst enttäuscht stürzt sich Nancy in die Welt der krassesten menschlichen Abgründe. Mittlerweile auch auf der Straße Männerkleidung tragend, verdingt sie sich zunächst sogar als Stricherin. Als sie Florence (Jodhi May, Der letzte Mohikaner, Ein Trauzeuge zum Verlieben) kennen lernt und sich in sie verliebt, traut sie sich jedoch nicht, ihr von ihrem geheimen Straßenleben zu erzählen. So löst sie diese Verbindung wieder und gerät an die feine Dame Diana Lethaby (Anna Chancellor, Pride and Prejudice, The Hitchhiker´s Guide to the Galaxy), die sich ihre Gesellschaft und Sex erkauft. Für Diana ist Nancy jedoch nichts weiter als eine Lustsklavin, die sie mit Geschenken verwöhnt und ansonsten so behandelt, wie es ihr gerade passt. Es geht weniger um Liebe als um Sex und Macht. Als ihr das klar wird, löst sie sich aus der Abhängigkeit. Und macht sich auf die Suche nach der wahren Liebe. Wird sie ihr Glück finden können? Das wird hier noch nicht verraten.

Tipping the Velvet aus dem Hause NewKSM ist wirklich ein hochkarätiges Drama in bewährter BBC-Premiumqualität. Eine beeindruckende Liebesgeschichte, angesiedelt im lesbischen Milieu im England des 19. Jahrhunderts nach der brillanten Romanvorlage von Sarah Waters. Diese knapp dreistündige Verfilmung wird sie garantiert in ihren Bann ziehen. Extrem gelungen.

Tipping the Velvet
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Produktbeschreibungen

TIPPING THE VELVET

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch 15. August 2010
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Die britische TV Mini-Serie "Tipping the velvet" kann man auch getrost als Film konsumieren. Auf der DVD befinden sich zwar 3 Folgen, aber diese laufen jeweils nur ca. 50 Minuten und gehen fließend ineinander. Somit hat man einen 2,5 Stunden Film, der wie im Flug vorbei zieht.

Nancy arbeitet im Restaurant ihrer Eltern. Mit ihrem Freund ist sie nicht sonderlich glücklich und befürchtet das irgendwas mit ihr nicht stimmt. Als sie durch einen Freund der Familie einen Showabend in der Stadt besuchen, sieht sie die Künstlerin Kitty auf der Bühne, die auf sie eine magische Faszination ausübt. Von nun an befindet sie sich täglich in der Vorstellung, nur um Kitty auftreten zu sehen. Diese stellt die dauerhafte Präsenz natürlich fest und bittet sie in die Garderobe. Nach kurzer Zeit entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und die beiden Frauen beschließen nach London zu gehen, ohne ihre tiefen Gefühle für einander zu offenbaren. Dies ist auch nicht ganz einfach, da lesbische Liebe gegen Ende des 19.Jahrhundert nicht gerade herzlich Willkommen ist. Trotzdem hat sich in der Großstadt dafür eine kleine Szene entwickelt, die ihren Neigungen nachgeht.

Die Autorin Sarah Waters hat die Literaturvorlage für diese BBC Verfilmung geliefert und wurde schon nach kurzer Zeit mit Preisen und Lobeshymnen überhäuft. Beurteilen kann ich die Werke allerdings nicht, da "Tipping the Velvet" die erste Berührung mit ihr war. Dafür aber den Film und der ist einfach fabelhaft.
Die Ausstattung des zu Ende gehenden Jahrhunderts, das Setdesign und auch die Garderobe lassen uns sofort mehr als 100 Jahre in die Vergangenheit zurück reisen. Das Straßenbld, die Märkte und die schäbig wirkenden Ecken sehen einfach fantastisch aus. Genauso hat man sich London zum ausgehenden Jahrhundert vorgestellt.

Glücklicherweise wird das zentrale Thema nie verkitscht und vertuscht. Keine blöden Ablehnungen um ins Klischee zu passen, sondern offener Umgang mit der Frauenliebe. Keine nervigen Hänseleien und auch kein "Kampffilm" der um Toleranz und Verständnis wirbt. Nein, es ist einfach die Geschichte einer Frau die eine Frau liebt und durch Höhen und Tiefen watet. Dabei wird die Inszenierung nie peinlich, nie voyeuristisch und trotzdem spürt man erotische Spannung. Die Kamera hält sich dezent im Hintergrund und erlaubt uns dennoch daran teilzuhaben. Die Geschichte ist hochinteressant und immer spannend. Man weiß nie was als nächstes passieren wird und sie hält einen konstant in Atem. Einen großen Anteil daran haben aber auch die Darsteller. Besonders Rachael Stirling ist einfach wunderbar und bietet eine Darbietung von der man gefesselt ist. Die anderen Darstellerinnen sind natürlich ebenfalls superb, aber sie hatte es mir besonders angetan. Wer jetzt denkt das dies ein reiner Frauenfilm ist, irrt sich gewaltig. Für Männer ist er genauso interessant, sofern man für mehr als Action und coole Sprüche etwas übrig hat.

Wer also ein bißchen die Szenerie dieser Zeit mag und auch an romantischen aber nie kitschigen Geschichten interessiert ist, muß sich "Tipping the velvet" unbedingt ansehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...... 22. Oktober 2010
...Tolle Story, emotional, man konnte vorallem die Verliebtheit und auch den Liebesschmerz der ersten großen Liebe gut nachempfinden, sich reinfühlen! Toll gespielt. Teilweise wurde der Film überzogen dargestellt, da förmlich an jeder Ecke eine neue "Frauenliebende" zu erwarten war, man hatte das Gefühl, es gäbe gar keine Männer/Frauen-Beziehungen im Jahre 1890, aber das macht gar nix aus, es hebt den Film umsomehr von anderen dieses Genres ab.

Fazit: Wer Frauen liebt, Romantik mag, die viktorianische Zeit fasziniert, der sollte sich diesen Film ansehen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut empfehlenswert 27. Mai 2010
Von SoccX
Auch wenn der Einstieg in die Story etwas andauert und die Gefahr besteht sich eventuell anfangs etwas zu langweilen, um so mehr lohnt es sich bei diesem Film am Ball zu bleiben!
Skurril, mysteriös und ein sexy. Eine recht explosive Mischung. Das wird auch deutlich, wenn man sich den Film ansieht.
Packende Story, die absolut nicht Mainstream ist, sondern überrascht. Tolle Kostüme. Schöne Dialoge, klasse Schauspielerinnen, eine eigenwillige aber höchst interessante Betrachtung von Liebe und Beziehung und anspruchsvolle Unterhaltung!
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wundervoll
Nachdem ich Fingesmith gesehen und das Buch (Solnage du lügst) dazu gelesen hatte, habe ich mir diesen Film gekauft. Ein absolutes Muss, wenn man Fingersmith schon gut findet. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anna veröffentlicht
Tipping the top of everybody's Geschmack
Dieser Film ist wahrlich ein Meisterwerk, wunderbar ist es gelungen, die Stimmungen die Sarah Waters in ihrem Roman heraufbeschwört, einzufangen und auf die Leinwand zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von high art veröffentlicht
Großartig
Mir hat die opulente Geschichte unglaublich gut gefallen! Ein Film über Liebe, die Suche nach einem Zuhause, über menschliche Abgründe, Selbstverleugnung,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von BÖCHERWURRRM veröffentlicht
Sehr interessanter Film über eine lesbische Frau im 19....
Eine absolute Kaufempfehlung für diesen Film. Die Hauptdarstellerin überzeugt und ist auch schön anzusehen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Musikfreundin veröffentlicht
Tipping the Velvet
Nachdem ich Fingersmith von Sarah Waters gelesen und gesehen hatte, hoffte ich, hier einer ähnlichen spannenden Story zu begegnen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Tynicus veröffentlicht
BBC mal nicht mein Fall
Ich bin Fan von BBC und habe fast alles gesehen, was von KSM in den schwarzen Schobern veröffentlicht wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sheldon veröffentlicht
Passion, Liebe und Romantik
Der Roman wurde von Sarah Waters geschrieben. Der Fernsehzweiteiler adaptiert diesen sehr gut. Es ist eine Geschichte über lesbische Liebe in einer Zeit als dies... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Liberty Bell
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