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Waterloo to Anywhere
 
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Waterloo to Anywhere

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Produktinformation

  • Audio CD (5. Mai 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mercury (Universal)
  • ASIN: B000FBHT26
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
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Hörproben
Titel Länge Preis
Anhören  1. Deadwood 2:27EUR 0,97
Anhören  2. Doctors & Dealers 3:17EUR 0,97
Anhören  3. Bang Bang You're Dead 3:32EUR 0,97
Anhören  4. Blood Thirsty Bastards 3:10EUR 0,97
Anhören  5. The Gentry Cove 2:32EUR 0,97
Anhören  6. Gin & Milk 3:05EUR 0,97
Anhören  7. The Enemy 3:36EUR 0,97
Anhören  8. If you Love a Woman 3:12EUR 0,68
Anhören  9. You Fucking Love It 1:53EUR 0,97
Anhören10. Wondering 2:54EUR 0,97
Anhören11. Last Of The Small Town Playboys 3:30EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Pete Dohertys Babyshambles geht nun auch Carl Barât mit seinen Dirty Pretty Things durchs Ziel. Wenn bei einem Split immer so gute Nachfolger entstehen würden, dürften sich ruhig mehr Bands auflösen.

Das Beste an der ja eigentlich so traurigen Geschichte: Beide Bands klingen nach den fabulösen Libertines, ohne sich deswegen den Vorwurf der Austauschbarkeit gefallen lassen zu müssen. Während die neue Band von Schlagzeilenproduzent Doherty mit Down In Albion mehr die zerrissene Seite in den Vordergrund rückt und auf das schlampige des Frontmanns vertraut, haben Barât und seine Mitstreiter (darunter Didz Hammond von Cooper Temple Clause und Libertines-Drummer Gary Powell) mit Waterloo To Anywhere ein aufgeräumtes Album abgeliefert, das ohne fahrige Songfragmente auskommt und erstaunlich frisch und kraftvoll nach vorne rockt. Aber Barât hat ja auch kein so massives Drogenproblem wie sein ehemaliger Seelenbruder, und mit klarem Kopf kommt man eben besser auf den Punkt. In den Texten findet zwar eine Aufarbeitung der zerbrochenen Freundschaft statt (man höre z.B. "Doctors And Dealers" oder "Blood Thirsty Bastards"), doch ansonsten scheint er die Enttäuschung gut überwunden zu haben, musikalisch ist von Depression nicht das Geringste zu spüren. Die erste Single "Bang Bang You’re Dead" wird sicherlich den ganzen Sommer lang die Alternative-Tanzflächen füllen, und mit so knackigen Songs wie "Gin & Milk", "Wondering" oder dem Opener "Deadwood" haben die Dirty Pretty Things noch mindestens drei weitere potentielle Auskopplungen im Programm. Lediglich "The Gentry Cove", ein Rock-Reggae mit Abgeh-Refrain, und die simpel gestrickte Punk-Nummer "You Fucking Love It" können den hochgesteckten Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Aber eines steht dank des während zweier Sessions in Los Angeles (mit Produzent Dave Sardy) und im schottischen Glasgow (mit Produzent Tony Doogan) aufgenommenen Albums Waterloo To Anywhere endgültig fest: Barât war nie nur der Zuarbeiter von Doherty, wie es uns manche Medien glauben machen wollten. -- Dirk Siepe

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WATERLOO TO ANYWHERE

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Und sie leben doch..., 18. Juli 2006
Von www.kontrastradio.net (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Die Libertines sind tot! Es leben die Libertines! Nur dass die jetzt eben Dirty Pretty Things heißen und ohne ihren froschgesichtigen König Pete Doherty auskommen müssen. Während der auf seiner ganz eigenen road to ruin gen Arcadia gratwandert, hat Carl Barat die Füße still und sich selbst im Hintergrund gehalten. Jetzt ist er wieder da, mit im Gepäck das Album des Jahres - doch, doch! - und die Antwort auf die Frage: Was eigentlich macht das Genie ohne seinen Wahnsinn? Nun, erstaunlich bis unglaublich gute Musik!

Knapp 35 Minuten dauert die Reise von "Waterloo To Anywhere", ein fulminanter Trip mit rasantem Beginn. Ein kurzes Brabbeln und dann kopfüber hinein in das "Deadwood"-Riff, von dem man noch seinen Kindern und Kindeskindern vorschwärmen wird. Es ächzt die Gitarre und es hoppelt der Beat. "Mark my words/ Something's gonna change", singt Carl Barat und Recht hat er. Die Libertines vermisst hier niemand. Warum auch? Gibt es mit "Doctors & Dealers" doch gleich darauf den besten Libs-Song seit dem Ende der Wüstlinge. "Don't Look Back Into The Sun" lässt übrigens schön grüßen.

Überraschend vielseitig sind sie, diese Dirty Pretty Things, zu denen neben Mr. Barat noch Schlagzeuger Gary Powell (Ex-Libertines), Gitarrist Anthony Rossomando (Ex-Libertines-Pete-Ersatz) und Bassist Didz Hammond (Ex-Cooper Temple Clause) gehören. Da wird gemeingefährlich gerockt ("Blood Thirsty Bastards"), mit The Clash um die Wette gelaufen ("The Enemy") und im Ska-lastigen Stolperschritt inklusive Saufgelage und Zwischenspurt durch Londons Gassen getänzelt und auf Reiseführer gemacht: "Oh did I ever show you/ All the great memorials, all the factory floors" ("The Gentry Cove").

Gerne gehen wir da mit. Auch bis ans bittere Ende "Bang Bang You're Dead", in dem Barat trotzig Dohertys Boulevard-Blätterwald durchstapft, um der ehemaligen Freundschaft endgültig den verbalen Sargnagel zu verpassen: "I gave you the Midas touch/ Oh you turned round and scratched out my heart/ .../ Bang bang you're dead/ Put all the rumours to bed". Schöner und schärfer hat nur John Lennon auf einen Ex-Intimus geschossen, als er Paul McCartney 1971 fragte "How Do You Sleep?"

Mit dem ruppigen "You Fucking Love It" haben die Dirty Pretty Things dann noch ein echtes As im Ärmel, für das sich Didz Hammond aufs Wunderbarste am Mikrofon vergeht. Punk as punk can be ist das und nur noch zu toppen durch das zickige "Gin & Milk". "No one gives a fuck about the values I would die for/ Not the faceless civil servants/ The rudimentary crack whore", heißt es da. Ob mit letzterem einmal mehr ein alter Bekannter gemeint ist, darüber kann nur spekuliert werden.

Fakt ist, die Rückkehr von Carl Barat in den Rockzirkus ist mehr als geglückt. Was die Babyshambles einst versprachen, das haben die Dirty Pretty Things nun endlich gehalten. Natürlich wäre es vermessen zu behaupten, "Waterloo To Anywhere" könne es mit "Up The Bracket" aufnehmen. Aber es lässt uns wieder träumen. Von Arcadia und von Albion. Und dafür danke, Carl! - Michael Seifert -

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Feeding up the Zombies, 3. September 2006
Wir kennen sie alle, die Geschichte von den "likely lads", die Anfang des Jahrtausends auszogen, um der Welt zu beweisen, daß Rock nicht nur nicht tot ist, sondern in seiner Reinform immer noch von der britischen Insel stammt. Was daraus geworden ist, wissen wir auch und nun bekommen wir auch das musikalische Ergebnis der Trennung geliefert. Mit Carl Barât hat sich nun auch der zweite Libertine an den Start gemacht, die großartigste Band des jungen Jahrzehntes zu beerben. Das Resultat? Nun, auf "Waterloo to Anywhere" befinden sich drei großartige Songs. Das ist mehr als "Down in Albion" zu bieten hat, denn letzteres enthält zwar viele großartige Einfälle und Skizzen, aber eben keinen ausgereiften Song. "Waterloo" beginnt hingegen extrem stark, mit drei Punkrockknallern erster Güte, von denen "Bang Bang You're Dead" der beste ist. Danach geht es leider nicht mehr auf gleichem Level weiter. Zwar rocken auch die weiteren 8 Songs standesgemäß und im hohen Tempo weiter, doch es fehlt die Genialität, die ein Album wie "Up the Bracket" zu dem machte, was es ist. Es fehlt halt: Pete Doherty. Und schnell wird klar, wofür wer bei den Libertines zuständig war. Carl ist ein solider Punk-Handwerker, er kann auf hohem Niveau und bei hohem Tempo sehr gute Arbeit abliefern, ihm mangelt es jedoch an den großartigen melodiösen Einfällen von Pete. Letzterem mangelt es halt leider vollkommen an Disziplin. Und so haben wir nun zwei Bands, die beide nicht über den Trennungsschmerz hinweghelfen und wir haben die Erinnerung an bessere Zeiten, an "the good old days".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen You fucking love it!, 14. Januar 2007
Vorbei ist es mit Pete Doherty, Carl Barat und den Libertines. Aber zum Glück müssen wir musikalisch trotzdem nicht auf die beiden Protagonisten verzichten! In den Startlöchern stehen auf der einen Seite die Babyshambles und auf der anderen die Dirty Pretty Things.
Das Debüt Letzterer - namentlich Waterloo to Anywhere - kann sich durchaus sehen und vor allem hören lassen! Es beinhaltet elf Stücke, in denen noch der wahre britische Punk weiterlebt. Im Gegensatz zu den Platten, die noch in Kooperation mit Pete Doherty entstanden, ist Waterloo übersichtlicher, strukturierter und letztendlich kürzer. Ja, allerdings, ein Song ist durchschnittlich in zweieinhalb Minuten runtergespielt; ergibt eine Platte á 35 Minuten. Schade, könnte man Carl Barats Stimme mit dem kühlen britischen Akzent doch ewig zuhören.
Ehemaliger Kollege Doherty zeigt sich allerdings experimenteller. Darum sucht man hier auch vergeblich nach Balladen.
Kein Song klingt gleich, trotzdem ist es nie etwas anderes als eingängiger Punk mit schönen melodiösen Riffs. Highlights? Aber bitte sehr! Bang bang you're dead, The centry cove, You fucking love it und Wondering sind eine Hörprobe durchaus wert!
Waterloo ist wohl keine Platte für jemanden, der gerne über poetische Texte philosophiert oder vorhat, mit musikalischer Begleitung zu leiden. Eher für diejenigen unter uns, die einfach auf gute Musik stehen und auch gerne mal mitsingen.
Bitte keine Reinkarnation von Up the Bracket erwarten!
Fazit: tolle Platte, leider etwas kurz, aber wir warten schon auf den Nachfolger!
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