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Bei "Water" stimmt einfach alles! Der letzte Teil der Element-Trilogie von Regisseurin Deepa Mehta bietet nicht nur unglaublich schönes Bildmaterial, sondern bringt über die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema auch eine enorme Tiefe mit sich. Sowohl zaghaft als auch kraftvoll übermitteln sich Stimmungen wie Aussagen in einem. Eine wirklich herausragende Leistung!
Moviemans Kommentar zur DVD: In einnehmend satten Farbtönen und äußerst präzisen Schärfezeichnungen präsentiert sich das überaus klar konturierte Bild (Seerosen, 00:01:15). Sämtliche Einstellungen bieten eine enorm facettenreiche und kraftvolle Palette an zauberhaft saftigen Kontrast- und Farbwerten. Dementsprechend hat das Bild auch kaum mit Artefakten oder Rauschen zu kämpfen, sondern bleibt von vorne bis hinten klar und präzise. Akustisch bleiben die Sprachanteile im Vergelich zu Musik und Kulisse etwas dünn. Umso reichhaltiger sieht sich die von allen Seiten in den Raum dringende Atmo gestaltet (Gewitter und Regen, 01:02:57), in die sich immer wieder Musikstücke harmonisch einbetten (Wasser und Flöte, 01:22:35). Die leider nicht untertitelten Boni bestehen aus einem "Behind the Scenes" (21:12 Min.), der Doku "Shutdown – Die Kontroverse" (3:51 Min.), einem Interview mit Deepa Mehta (28:45 Min.), dem Kinotrailer (1:47 Min.) und einer Trailershow mit sechs Programmtipps (11:25 Min.). --movieman.de
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Indien im Jahre 1938. Um für ihr "schlechtes Karma" zu büßen, werden hinduistische Witwen kurzerhand bis an ihr Lebensende in Frauenhäuser abgeschoben. So zum Beispiel auch Kalyani, die gezwungen ist als Prostituierte zu arbeiten, sich in einen Anhänger Mahatma Gandhis verliebt und nun den strengen Regeln der Gruppe entfliehen möchte. Wie auch die erst achtjährige Chuyia, die sich nicht mit diesem Schicksal abfinden will und beginnt, ihre Leidensgenossinnen gegen das herrschende Patriarchat aufzuwiegeln.
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Acht Jahre dauerte es, bis die in Kanada lebende indische Regisseurin Deepa Mehta nach "Fire" (1996) und "Earth" (1998) ihre Elemente-Trilogie endlich abschließen konnte. Fernab von oberflächlichem Bollywood-Kitsch setzt sie sich einmal mehr für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein, und vereint gekonnt kluge Unterhaltung mit kämpferischer Botschaft. Die wunderschönen Bilder und der beinahe lyrische Erzählstil kontrastieren dabei perfekt die aufrüttelnde Handlung. Cineastische Frauenpower!
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Abschluss von Deepa Mehtas Elemente-Trilogie, in dem sie die Geschichte von 14 in einem Tempel lebenden indischen Witwen erzählt.
Kurzbeschreibung
Die Geschichte spielt 1938 im kolonialen Indien vor dem Hintergrund Mahatma Gandhis Aufstieg zur Macht. Die achtjährige Chuyia wird Witwe und muss in ein Heim, in dem hinduistische Witwen ihr Leben in Buße fristen müssen. Die lebhafte Ausstrahlung des kleinen Mädchens bringt das Leben der Bewohnerinnen gehörig durcheinander, besonders das der jungen Witwe Kalyani, die sich in einen Gandhi-Anhänger verliebt. Doch ein trauriges Geheimnis, das Kalyani umgibt, verändert das Leben der beiden Liebenden für immer, und auch das der kleinen Chuyia.
Produktbeschreibungen
Varanasi, Indien, 1938. Die achtjährige Chuyia ist tragischerweise zur Kinderwitwe geworden. Für heutige Betrachter unglaublich grausam aber damals in Indien eine traurige Wahrheit: Der Hinduismus billigte noch in den 30er Jahren die Kinderheirat mit älteren Männern. Diese Praxis war weit verbreitet. Wenn die Ehemänner der Kinderfrauen starben, wurde den Mädchen eine Mitschuld gegeben. Zur Buße mussten sie sich die Haare abrasieren und fern ab der Familie in einem Ashram (ind. Kloster) ihr trostloses Dasein fristen - oder sich gemeinsam mit ihren toten Mann verbrennen lassen.
Nach dem Tod ihres Ehemannes soll nun auch Chuyia in ein Ashram. Verzweifelt ruft sie nach ihrer Mutter und wehrt sich, aber die hinduistischen Bräuche verlangen es so und der Vater liefert sie im Witwenheim ab, obwohl es sein Herz zerbricht.
Insgesamt leben 14 Frauen in dem Ashram - einem kleinen, schäbigen, zweistöckigen Haus rund um einen heruntergekommenen Innenhof. Die Frauen sind zwischen 18 und 80 Jahren alt, tragen schlichte weiße Saris und ihre Köpfe sind kahlgeschoren. Im Ashram herrschen menschenunwürdige Verhältnisse. Die Frauen dürfen nicht sprechen, es sei denn, sie werden angesprochen. Außerdem leiden die meisten unter ständigem Hunger, denn sie erhalten nur eine karge Mahlzeit pro Tag. Tag ein Tag aus beten sie zu den Hindu-Göttern und warten geduldig auf ihr Ableben. Doch ihr Leben soll sich bald ändern: Die frische und lebhafte Ausstrahlung der kleinen Chuyia bringt die Ordnung der anderen Bewohnerinnen gehörig durcheinander. Besonders der jungen Witwe Kalyani wächst Chuyia bald ans Herz. Kalyani ist atemberaubend schön und die Einzige, deren Haare