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Wasting Light
 
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Wasting Light [CD]

Foo Fighters Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (8. April 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD
  • Label: RCA
  • ASIN: B004LUHQ1G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (113 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Bridge Burning
2. Rope
3. Dear Rosemary
4. White Limo
5. Arlandria
6. These Days
7. Back & Forth
8. A Matter Of Time
9. Miss The Misery
10. I Should Have Known
11. Walk

Produktbeschreibungen

motor.de

Die Garage von Herrn Grohl ist zu aufgeräumt und seine Band mittlerweile zu groß dafür. Mehr Dreck wäre schön gewesen, gefallen tut es trotzdem. Eines jedoch vorweg: Mit "White Limo" haben die Foo Fighters ihr Peak-Level erreicht, der Rest der Platte ist mit einer Ausnahme deutlich weniger rabiat. Eine Ausnahme ist der Opener "Bridge Burning" - ein pulsierendes Energiebündel, wie man es von der Band seit "There Is Nothing Left To Lose" nicht mehr gehört hat. Derart druckvoll, aggressiv und dennoch sympathisch klingen die Foo Fighters hier und prügeln kompromisslos große Melodien nach vorn, dass man sich sofort mehr davon wünscht. Zusammen mit "White Limo" ist dieser Song genau das, worauf man seit ihrem Debüt warten musste. "Rope", "A Matter Of Time" oder "Miss The Misery" legen partiell nach, können die Spannung jedoch nicht halten. Dennoch punktet die Platte mit starken Melodien, tollen Gitarren und einer Attitüde, die sie so nah an die Blütezeiten des 90er Alternativerocks bringen, wie kaum ein Foo Fighters-Album zuvor. Eine deutliche Reverenz zeigt sich im grandiosen "I Should Have Known", das durch Nirvana-Gründungsmitglied Krist Novoselic am besonders zum Ende überaus knorrigen Bass und einem seichten Akkordeon bereichert wird. Auch Grohls Stimme, die hier leicht verzerrt und leidenschaftlich einen ihrer besten Momente hat, trägt dazu bei, dass dieses im Verhältnis ruhigste Stück der Platte einen weiteren Höhepunkt markiert. Die im Song klar offenbarten Kanten hätten vielen anderen Stellen auf "Wasting Light" ebenfalls gut getan. Wenn Dave Grohl mit seinen Versprechungen im Vorfeld auch gern mal über das Ziel hinaus schießt, soll er dieses Mal unterm Strich doch Recht behalten. Die Foo Fighters haben sich auf diesem Album wieder zusammengerissen, ihre Wurzeln freigelegt und sogar mit ins Heute getragen. Man spürt über weite Strecken deutlich mehr Energie, Gefühl und Leidenschaft, ihre Songs wirken wieder in sich geschlossen und wissen mit großartigen Harmonien, Akkordfolgen und einem Organ zu überzeugen, dessen Eindringlichkeit und Gewalt nie besser war. Schade nur, dass der so vollmundig versprochene Garagecharme höchstens unterschwellig spürbar ist bzw. ganz vermisst wird, denn ein bisschen Sand im Getriebe hat schließlich noch keiner guten Rockplatte geschadet. Vom rohen, kantigen "White Limo"-Sound und seiner ungeschminkten, inneren Schönheit könnten sich viele Songs von "Wasting Light" noch eine gute Scheibe abschneiden. Doch die Herren altern in Würde, da muss man sich hier und da schonmal ein bisschen schonen. Wenn sie uns dafür noch zwei oder drei weitere Alben dieser Güte bescheren, dann sei ihnen der Glanz und das bisschen Makeup vollends verziehen.

Kurzbeschreibung

Was kann man von einem (Rock-)Album erwarten, dessen erste Single „Rope“ vom (US-)Rolling Stone mal eben zum „hairy-testicled, devil-dicked atomic beast of a single“ erklärt wird? Ohne Zweifel eine ganze Menge. Oder besser: ein Maximum an Lärm und Wahnsinn. Doch eigentlich sind die Erwartungen an das siebte Foo Fighters-Album sowieso nicht mehr zu toppen. Millionen von Fans weltweit erwarten nicht weniger als ein weiteres Meisterwerk im Œuvre der wohl coolsten und größten Rockband unserer Tage. Die „Hauptschuld“ daran trägt nicht zuletzt die Band selbst: seit Wochen und Monaten veröffentlichen Dave Grohl und Kollegen in schöner Regelmässigkeit Details über die Arbeiten an „Wasting Light“, die es allesamt in sich haben und die Foo Fighters-Anhänger auf allen Kontinenten in Euphorie versetzen.

Wie zum Beispiel die News, dass Grohl erstmals seit fast zwanzig Jahren wieder mit Produzent Butch Vig zusammen arbeiten würde, unter dessen Regie 1991 das legendäre Nirvana-Album Nevermind entstanden war. Oder dass die Aufnahmen zu Wasting Light komplett in Daves Garage im kalifornischen San Fernando Valley stattfinden würden. Komplett analog. Ohne Computer. Ohne Software. Aber mit Krist Novoselic (!). Der ehemalige Nirvana-Bassist spielte bei dem Song „I Should Have Known“ Bass und Akkordeon. Und nicht zu vergessen Bob Mould. Auch der Ex-Hüsker-Dü-Gitarrist und Sänger quetschte sich zu Dave Grohl, Taylor Hawkins, Nate Mendel, Chris Shiflett und Pat Smear in Grohls Garage und ist nun auf dem Stück „Dear Rosemary“ zu hören.

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85 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Experience - results, 8. April 2011
Von 
ROTT (Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wasting Light (Audio CD)
Die Kollegen der Beratungsfirma, die mit diesem Spruch mal geworben haben, werden mir verzeihen, aber besser kann 'Wasting light' nicht zusammengefasst werden. Sehr groß waren die Erwartungen, natürlich auch bewusst angeheizt in den letzten Monaten. Die einzelnen Happen (in der Garage, Butch ist wieder dabei, Krist sowieso, Sound so hart wie lange schon nicht mehr) sind jeden, der sich auch nur ein wenig für Alternative Rockmusik interessiert schon längst bekannt, weil sie auf allen Kanälen verbreitet wurden.

Was bleibt unter dem Strich? Das Album ist ein Schritt zurück, ohne auch nur in irgendeiner Form altmodisch zu sein. Dave Grohls Entwicklung war ja stets ein offenes Buch. Sehr früh schwamm er sich frei, "learned to fly", frei von der Vergangenheit, den Erwartungen nach der Post-Nirvana Zeit. Später, in "Times like these" lernte er wieder zu leben und zu lieben. Und seine aktuellste Lektion? "Learning to walk again", wie er es am Ende des aktuellen Albums formuliert. Wieder zu gehen zu lernen, nach den Höhenflügen und Popularitätsschüben in 00ern, dem Stadion Rock, den Grammy Awards, der Trommelei für Paul McCartney und dem kleinen Seitenprojekt mit diesem älteren Herren von Led Zeppelin. Und so werden die Ankündigungen wahr, zumindest teilweise. Die Erwartungen dagegen vollkommen erfüllt. Aber im einzelnen und in Ruhe:

BRIDGE IS BURNING. Der Opener, der genau zu den Vorankündigungen passt und alle Erwartungen in den ersten 60 Sekunden erfüllt. Dröhnende Gitarrenfeedbacks, Drums wie Maschinengewehrsalven, der Schrei von Dave, "these are my famous last words" und der wundervolle Chorus, der wie eine erlösende Eruption wird.

ROPE, die Vorabsingle, wahrscheinlich schon bekannt, klasse Chorus, abgedrehte Queen Harmonien.

DEAR ROSEMARY. Eine der drei sehr eingänglichen Songs, mit grossen Pop Appeal. Also natürlich Pop im alternativen Sinne. Wem der Song zu Beginn zu eingänglich ist - ich war etwas schaurig an die beiden neuen Songs aus dem Best-of erinnert - bitte auf jeden Fall den zweiten Songteil abwarten, wenn die Backings Vocals und Gitarren von Hüsker Dü's Bob Mould immer mehr in den Vordergrund treten.

WHITE LIMO geht in dieselbe Richtung wie BRIDGE IS BURNING, eine weitere Testosteron geladene Riff Bombe und klare Verneigung an die Metal Fraktion unter den Fans. Dave shootet durch den Verzerrer. Wer die Platte im Auto hören will, bitte besser den Tempomat rein oder einfach auf den Standstreifen fahren. Der Song lässt einen leicht zitternd zurück, mit aufgestellten Häärchen auf den Armen.

ARLANDIA. Ähnlich wie BACK AND FORTH mit einem schauerlichen Kettensägenriff (im positiven Sinne :-) und der bewährten leise-laut-leise Dynamik. Grossartiger Refrain.

THESE DAYS ist eine stimmige Powerballade, die Luft zu atmen gibt. Erinnert sehr an das geschätzte 'Everlong'. Klasse Refrain. Ich sehe knutschende Menschen auf Festivals. Allerdings Achtung vor den Lyrics, hier textet kein Teen oder Tween, sondern ein forty plus.

BACK AND FORTH ist fast unglaubliche eingänglich und mit den Wechsel in der Dynamik, zwischen laut und leise, eine klare Referenz an den Nirvana Soundkosmos.

A MATTER OF TIME. Schnell, laut, treibend, Musik zum Autofahren, mit einer Melodie die an 'This is a call' angelehnt ist. Klassischer Foo College Rock.

MISS THE MISERY. Ein trockener, langsamer, metalischer Stampfer, der ins Stadion gehört. Die älteren unter den Foo Fans werden an AC/DC denken (müssen).

I SHOULD HAVE KNOWN ist eine weitere, sehr ruhig beginnende, dann sich hochschraubende Ballade, sehr eindringlich.

WALK ist der klassische Rauswerfer, in keinem anderen Song dieses durchweg guten Albums wirkt Grohl engagierter, über dem typischen Groove aus halb College Rock und halb Heavy Metal, beschreibt er uns neben dem oben erwähnten Zitat auch, was seine Bestimmung ist: "to keep alive one moment in time".

Klingt einfach, und wird mit diesem Album auch gelingen.

Auch wenn sich die Ankündigung des härtesten Album nicht zu 100% wiederfinden lässt (Wer hatte das auch ernsthaft geglaubt? ;-) und klassische Poprock Nummern und Powerballaden enthalten sind, ist ,Wasting Light` ein wahrer Genuss, der sich vor allen durch die klasse Songs auszeichnet und die sehr trockene Produktion. Killer sind viele enthalten, Filler konnte ich zumindest noch nicht entdecken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen CD des Jahres!, 11. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wasting Light (Audio CD)
Nach den letzten Werken der Foos, die zweifelsohne gut aber nicht bahnbrechend waren, hatte ich die Erwartungen etwas herunter geschraubt und wurde komplett positiv überrascht. Das Ding geht ab, ist farbig, einfalls- und temporeich sowie immer wuchtig - auch an den wenigen langsamen Passagen. Man merkt den Jungs den Spaß an der Sache und die Rückbesinnung auf puren (deshalb aber nicht weniger anspruchsvollen) Rock an. Die CD wurde mit technischen Mitteln erstellt, die man schon ad acta gelegt hatte - z. B. mit analogen Bandmaschinen usw. (kann man sich auf der "Back And Forth" DVD im Detail ansehen). Das hat offenbar auch auf die Art & Weise zu spielen zurückgewirkt - vieles wirkt straight, erdig und mit großem Engagement vorgetragen - wohl auch, weil man nicht so viel digital nachbessern kann.
Im Kern aber macht die Scheibe vor allem eines: Riesenspaß! Und live kommen die Sachen sogar noch besser, wie ich mich im Juni 2011 in der Berliner Wuhheide selbst überzeugen konnte.
Kurz: Für mich die Platte des Jahres und für alle, die Rockmusik mögen, uneingeschränkte Kaufempfehlung - nehmt lieber zwei ... eine zum Verschenken ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Fussballarenen dieser Welt werden erzittern, 28. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Wasting Light (MP3-Download)
Mit seinen gegebenen Möglichkeiten, das Allerbeste rausholen. Selten hat eine Aussage derart auf ein Album zugetroffen wie in diesem Fall. Nein, Grohl und Co. erfinden sich (mal wieder) nicht neu, machen keine Experimente oder gehen zurück zu Ihren Anfängen. Nein: FF machen da weiter wo sie mit ihren letzten Scheiben aufgehört haben, nur besser. "Besser" ist natürlich ein relatives Wort. Die Foos standen für mich nie für Innnovation oder großartige Überraschungen. Nein, Großartige Refrains, ein wenig Krach, (ab und an mal ein paar Akkustische Einsprengsel) und schlicht und ergreifend Old-School-Rock`n`Roll, das sind die Zutaten mit denen die Foos zumindest mal seit Album 2 herumhantieren. Und das stets auf hohem Niveau. Ich sehe kein Album unter 4 Sterne und das ist doch schonmal eine sichere Bank in diesen musikalisch eher durchwachsenen Zeiten. Trotz dieser gewissen Vorhersehbarkeit hat mich Wasting Light dann doch besonders beeindruckt: Die Songs wirken diesmal besonders Hook-orientiert, es gibt keinerlei Aussetzer und jedes einzelne Lied wirkt wie für das größtmögliche Fussballstadion gemacht. Das wir uns nicht falsch verstehen: ich verstehe dieses Album als konsequente Weiterentwicklung des Foo-Sounds und liebe diese Scheibe!Das ist Breitbandrock von der allerhöchsten Qualität (und möglicherweise werden sich Fans, die die Foos gerade wegen der ein oder anderen Ecke und Kante mochten, jetzt mit Grausen abwenden), irgendwelche Indie-Ambitionen sind spätestens jetzt gegessen. Die Foos lösen mit Wasting Light nun endgültig das Superstar-Ticket.
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