Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dance the Apokalypse, 19. Juni 2008
Heftig bratende Riffs, eingängige Keyboardmelodien, extatische Shouts und Refrains, für die 90% aller Pop-Rock Bands töten würden. Diese Mixtur ist es, die Raunchy uns spätestens seit "Confusion Bay" aus dem sonnigen Dänemark in konstant höchster Qualität liefern.
Nachdem der ursprüngliche Sänger Lars Vognstrup die Band nach besagtem "Confusion Bay" verlassen hatte, fiel die Orientierung der Band auf dem Nachfolgealbum "Death Pop Romance" mit dem Einstieg des neuen Sängers Kasper Thomsen (The Arcane Order) deutlich düsterer aus und auch fehlte noch etwas die klare Richtung in seinem Gesang.
Die große Frage, die für "Wasteland Discotheque" daher im Raum stand: "Kann der Sänger dem Sound diesmal mehr Markanz verpassen und kehrt der Party Vibe der ersten Alben wieder zurück?"
Und beides lässt sich ohne große Probleme mit einem geradezu frenetischen "Ja!" beantworten.
Schon im neuen Album von The Arcane Order (In The Wake Of Collisions) ging Thomsen um einiges variabler zur Sache, als noch zuvor. Und er schafft es tatsächlich ohne Probleme, die neu gewonnene Qualität zu Raunchy mitzunehmen.
Mit einer schneidend aggressiven Stimmlage irgendwo zwischen Thrash, Hardcore und Black Metal shoutet, schreit und flüstert er die Songs dem Hörer entgegen. Und steuert diesmal sogar auch einigen markant rauen Klargesang zu den Vocals von Keyboarder Jeppe bei, wie z.B. in "Welcome To The Storm" oder "Straight To Hell". Das tut nicht nur der Abwechslung gut, sondern beschert auch einige hervorragend kratzbürstige Refrains. Aber auch wenn Jeppe allein singt und dabei einen Jahrhundertrefrain wie in "Warriors" hinlegt, verpasst das noch genügend Maulschellen. Und wenn dann noch Altsänger Lars Vognstrup in "A Heavy Burden" ganz entspannt einen der schönsten Refrains der letzten Jahre vorlegt, dann ist entgültig klar, dass alles wieder am richtigen Platz ist, im Lager Raunchy.
"When Im with you, the streets are fields where the flowers grow." Diese Zeile aus erwähntem "A heavy Burden" ist nicht nur einfach verdammt schön, sie macht auch zwei Dinge sehr deutlich:
1.: Die Lyrics sind auf höchstem Niveau. Der Kontrast zum etwas konfusen "Confusion Bay" könnte kaum größer sein.
Und 2.: Die Grundstimmung ist tatsächlich wieder äußerst positiv! Bei vielen Liedern kann man ohne weiteres wieder von echtem Party Vibe reden. Es ist einfach ein Album, das man problemlos aufdrehen könnte, während man mit offenem Cabrio an sonniger Küste in den Horizont düst.
Das Keyboard trägt seinen gediegenen Teil zu dieser Stimmung bei. Die Melodien sind verspielt und fröhlich, wirken aber nie störend oder dudelig.
Gitarre und Bass tun ihr übriges. Wie immer schafft es Gitarrist Jesper Tilsted, durch minimalistisches Riffing auf den Punkt die richtigen Akzente zu setzen und an genau den richtigen Stellen, vom Melodic Deathmetal inspirierte, Melodien einfließen zu lassen, die einfach nur abgehen. Wer z.B. bei "Comfort ind Leaving" kein akutes Zucken in Nacken und Beinen verspürt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
Noch viel drastischer fallen dieses Mal jedoch die Drums auf, denn was Morten Toft Hansen hier ablässt ist ein derartiges Feuerwerk an Dynamik zwischen Rock und Blastbeat, dass die sowieso schon guten Songs einfach nur noch kicken.
Ebenso erwähnenswert ist der Teil, in dem alle Stränge zusammenkommen: Das Songwriting. Was die Dänen hier abliefern, ist wirklich großes Kino. Kein Song gleicht dem anderen. Vom beinahe-Popsong (Warriors) über tonnenschweren Groove (Wasteland Discotheque) bis hin zum melancholischen "Showdown Recovery" ist alles dabei, was eine Metal Band bieten kann, teilweise sogar mit durchaus flexiblem Aufbau, der sich positiv aus dem Strophe-Refrain Konzept erhebt. Gerade das epische "The Comfort In Leaving" mit grandiosem Riffing, cynicschem Vocoder-Refrain und einem wirklich memorablen, ruhigen Ausklang setzt als Rausschmeißer haufenweise Akzente. Und wer am omnipräsenten Popappeal der Melodien etwas zu mäkeln haben sollte, dem macht das Cover von Rockwell's "Somebodey's Watching Me" unmissverständlich klar, dass bei Raunchy auf die selbstauferlegten Konventionen des Metals nicht viel mehr gegeben wird, als ein müder Blick über die Schulter.
Bleibt eigentlich nur zu erwähnen, dass die Produktion glasklar und differenziert ist und jedes Instrument einfach nur Ärsche treten lässt.
Zum Fazit: Rückbesinnung auf alte Stärken, großartige Melodien, Abwechslung en Masse, kleine Verbesserungen an den richtigen Stellen; Die Dänen von Raunchy liefern mit "Wasteland Discotheque" ein nahezu perfektes Album, dass sich ohne Ausfall direkt hinter dem quasi-Classic "Confusion Bay" platziert.
Mit großen Songs und dem Mut zum Pop legen sie hiermit ein Stück Musik vor, das der Rest des Genres erst einmal schlagen muss.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der erste SonG, wieder Spitze!!!, 8. Juni 2008
Nachdem ich den ersten Song von Raunchy auf ihrer MySpace-Seite gehört habe, war ich wieder hin und weg von Raunchy. Das Cover ist zwar ganz schön gewöhnungsbedürftig, ich hätte eher wieder so ein cooles futuristisches Motiv erwartet ;), aber nichts desto trotz werde ich mir das Album auf alle Fälle hohlen.
Der erste Song 'The Bash' wird demnach auch die erste Single sein die die 6 aus Copenhagen herausbringen...
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sehr lange wartezeit auf den Artikel, 18. Oktober 2008
Ich warte schon fast 3 wochen auf diese cd und jeden tag steht ein anderes lieferdatum da...sehr nervend ich hoffe diese cd komment überhaupt noch...
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