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Wassermusik. Roman Taschenbuch – 2. Juli 1990


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 21 (2. Juli 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499125803
  • ISBN-13: 978-3499125805
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (134 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tom Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill/New York geboren. Er promovierte 1977 an der University of Iowa mit einer Kurzgeschichtensammlung und lehrt heute Creative Writing an der University of Southern California. Boyle lebt in Santa Barbara.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieser Roman ist ein Feuerwerk, wie es uns zwischen zwei Buchdeckeln schon lange nicht mehr untergekommen ist. (Die Tageszeitung)

Einer der ganz großen Romane T.C. Boyles. (Rolling Stone)

Einen intelligenten, gewitzten, spannenden Schmöker wie diesen findet man nicht an allen ? und schon gar nicht in heutigen Tagen. (Frankfurter Rundschau)

Klappentext

"Gelesen wird dieses Feuerwerk der Sprache und hitzigen Handlungen von Schauspieler Christian Berkel (...). Berkel bringt hier (...) das sensible Quentchen Strenge und Distanz mit, die das Spektakuläre des Textes zähmen, glaubwürdig machen und umso wirksamer in unseren Ohren klingen lässt. Neben dem günstigen Preis begeistert das stilvolle Design... Kurz: Kaufen und genießen."
Schallplattenmann.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

106 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miezekatze am 28. Juni 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Wassermusik" reißt einfach nur vom Hocker - welch eine gewagte und unglaublich gelungene Tour de Force! Kaum eine Inhaltsangabe kann dem Buch gerecht werden, und doch ist die Komplexität von "Wassermusik" alles andere als verwirrend, sondern super fesselnd und unfassbar furios.

Im wesentlichen gibt es drei Schauplätze der Handlung: Westafrika, London und die schottischen Highlands Ende des 18. Jh. Ebenso gibt es drei wesentliche Protagonisten: den (historischen) Entdecker des Niger, Mungo Park, den Gauner aus der Londoner Gosse, Ned Rise, sowie Parks Verlobte, Ailie. Besonders die Handlungsstränge in Afrika und in London suchen ihresgleichen:

Afrika wird eindringlich als zutiefst fremder und feindseliger Kontinent geschildert, durch den Mungo Park mit viel Glück und kaum mit Verstand stolpert und dessen komplexe Regeln und überaus hohe Gefährlichkeit er als Europäer nicht begreift. Dass er nur aufgrund der überragenden Cleverness seines einheimischen Führers, des hochgebildeten Ex-Sklaven Johnson, seine erste Niger-Expedition überlebt, wird Mungo Park nie klar.

Boyles zweiter großer Handlungsstrang ist mindestens genauso gelungen: London ist Ende des 18. Jh. auf seine Weise fast genauso gefährlich wie das unerforschte Afrika, und der Leser begleitet Ned Rise auf der atemberaubenden Achterbahnfahrt seines Überlebenskampfes in der knallharten Unterwelt Londons. In schier unglaublichen Wendungen des Schicksals treffen Mungo Park und Ned Rise in Afrika aufeinander, und am Ende des Romans schließt sich verblüffend und virtuos der Kreis aller Schicksale.

Der beste Roman, den ich je gelesen hab, und ich hab wirklich schon viele gelesen. 10 Sterne.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hesse am 15. April 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Boyle beschreibt die beiden Afrikareisen des Entdeckers Mungo Park Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei schildert er das Afrika vor seiner vollständigen Kolonisierung so lebendig, bunt und abenteuerlich, daß es eine wahre Freude ist. Auch wenn die Härten der Reise, Krankheiten, Gefangenschaft, Kriege etc. sehr plastisch beschrieben sind, so bleibt die Geschichte doch immer getragen von einer schmunzelnden Heiterkeit, die sich unwillkürlich auf den Leser überträgt.

Eng verwoben ist die Geschichte von Mungo Park mit dem Schicksal des Londoner Trickbetrügers Ned Rise. Neben der Handlung um Ned Rise, die einem mit ihrer Geschwindigkeit und abenteuerlichen bis bizarren Einfallen zuweilen förmlich den Atem verschlägt, gibt uns Boyle dabei einen Einblick in das 'zivilisierte' Leben dieser Zeit. Ob einfache Menschen oder Adlige, Lebensumstände werden beschrieben, die oft so fremd anmuten wie das Leben auf einem anderen Planeten. Auch hier schreibt Boyle mit viel Verständnis für das menschliche. Gerade das Unvollkommene und nicht perfekte wird liebevoll und sympathisch beschrieben, man spürt förmlich, daß Boyle seine Figuren beim Schreiben geradezu geliebt haben muß. Und auch wenn die Schilderungen auch hier telweise recht hart sind, bleibt doch immer ein Augenzwinkern dabei.

Bis zur Begegnung Ned Rise' mit Mungo Park wechseln die Erzähstränge zwischen dem London des 18. Jhd und den Erlebnissen in Afrika. Die wechselnde Perspektive unterteilt die Geschichte in episodenhafte Kapitel, was Boyles Erzählstil sehr entgegenkommt und für Kurzweiligkeit sorgt.

Obwohl mit 700 Seiten ein recht dicker Schmöker, ist doch keine Seite langweilig oder überflüssig.

Für mich persönlich einer der besten Romane überhaupt.
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74 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 23. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Dies ist zweifellos eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. In über 700 Seiten erzählt T.C. Boyle die Geschichte des Entdeckers und Afrikaforschers Mungo Park, der Ende des 18. Jahrhunderts den Niger bereiste. Gleichzeitig wird auch über das Leben eines an sich unbedeutenden Londoner Kleinkriminellen namens Ned Rise (der Name ist Programm) berichtet. Die Schicksale der beiden Personen sind miteinander verflochten, obwohl sie sich erst im letzten Lebensabschnitt begegnen sollen. Aber was für Leben! Der Autor nimmt sich die Zeit, auch die größeren Nebenrollen ausführlich zu erklären, und nach einer Weile kennt man die Personen wie nahe Verwandte. Die Protagonisten erleben Krankheit, Folter, Erniedrigung, Gefangenschaft und (beinahe, oder je nachdem) ihren Tod. In äußerst erbaulicher Weise. Der Erzählstil nötigt dem Leser Lachsalven ab, zum Beispiel das Rezept für gebackenes Kamel (reicht für 400 Personen). Die Sprache ist saftig und oft vulgär, immer sehr bildhaft und gespickt mit treffenden, haarsträubenden Vergleichen ("sie hatte eine Nase wie ein Gartengerät"). Ein großes Lob hier dem Übersetzer - der Mann versteht sein Handwerk!
Das blanke Entsetzen aber, das häufig durch die flotte Sprache lugt, lassen das Lachen gelegentlich im Hals steckenbleiben. Die zweite Niger-Expedition, die etwa im letzten Viertel des Buches beginnt, kennt dann nicht mehr viel Lustiges, sondern überwiegend existentiell Furchtbares. Ein immer kleiner werdender Trupp schlägt sich unter grausamsten Bedingungen durch, und die unbekümmerte Zuversicht der Sprache weicht einem beeindruckenden Naturalismus. Auch die seelischen Qualen der daheimgebliebenen, wartenden Ehefrau Parks werden sehr eindringlich geschildert.
Es ist sehr schwer, diesem opulenten Werk in wenigen Worten gerecht zu werden. Lest unbedingt selbst!
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