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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
148 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lassen Sie sich diese besondere Vorstellung nicht entgehen!,
Von Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Wasser für die Elefanten. Roman (Taschenbuch)
Ein ganz besonderes Kunststück ist Sara Gruen mit "Wasser für die Elefanten" gelungen: eine großartige Geschichte, die soviel Spaß macht wie eine Vorstellung in einem Weltklassezirkus. Liebevoll läßt sie Jacob Jankowski auf sein ungewöhnliches Leben zurückblicken und versetzt den Leser damit in Staunen und Schmunzeln gleichermaßen.Jacob Jankowski ist 90 oder 93; so genau weiß er das nicht mehr, und lebt in einem Pflegeheim. Als ein Wanderzirkus in die Nähe kommt, blickt er rückwirkend auf seine bewegte Vergangenheit: einem Zirkusleben im Amerika der Depressionszeit in den 30er Jahren. Sara Gruen läßt es in ihrem bildgewaltigen Buch an nichts mangeln, sodaß sich Freundschaft, Leidenschaft und Schicksal gepaart mit Humor zu einer stimmigen Geschichte verbinden. Das Buch fesselt von Anfang an, ist unterhaltsam, spritzig geschrieben und steckt voller Gefühle. Dabei wird das vordergründig bunte Zirkusleben hinter den Kulissen der doch recht armseligen Show lebendig. Beim Lesen riecht man das Stroh der Tiere und fühlt sich wie mitten unter den Schaustellern und Akrobaten. Und obwohl ich kein großer Zirkusfreund bin, hat mich dieser Roman völlig in seinen Bann gezogen, sicherlich nicht zuletzt wegen den außergewöhnlichen Figuren und der intensiv fühlbaren Atmosphäre. Unwillkürlich liest man schneller, um bei "Benzini`s Spektakulärster Show der Welt" auf den vorderen Rängen die Vorführung mitzuerleben und ist traurig, wenn man mit dem Buch durch ist. Schließlich klappt man voller Erfüllung die Buchdeckel zu und freut sich daran, einmal wieder ein Buch mit Seele gelesen zu haben. Glamour titelt auf dem Cover: "Eines der schönsten Bücher des Jahres. Versprochen." Und das sehe ich genauso. Lesen! Es lohnt sich! Versprochen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Zirkusgeschichte, die betroffen macht,
Von Heidi Friedrich (Hamburg-Altona) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wasser für die Elefanten. Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat unbedingt 5 Sterne verdient! Trotzdem wirkt es auf jeden von uns anders. Auch auf die Gefahr, daß ich hier "ausgebuht" werde, möchte ich hier ganz offen meine persönlichen Empfindungen darlegen, die mich beim Lesen bewegten.Also ein Buch über das Leben mit Tieren, mit Elefanten, im Zirkus, und eine Liebesgeschichte. Dachte ich und freute mich auf genüßlich unterhaltsames lesevergnügen. Es kam aber ganz anders. Die ergreifend geschilderten, schlimmen Zustände im Umgang mit den Tieren in diesem Zirkus, und z.T. auch gegenüber den hier arbeitenden Menschen, waren für mich sehr schmerzhaft und überlagerten die eigentliche Beziehungsgeschichte, die sich vor allem in der zweiten Hälfte des Buches auf eine wunderschön feinfühlige Art entfaltet. Die Autorin räumt dem weigehend gefühllosen und grausamen Umgang mit den Tieren emotional und inhaltlich einen solchen Stellenwert ein, daß man zu recht vermuten darf, daß sie dies beabsichtigt und daß es dafür einen authentischen Grund gibt. Dies riß mich schmerzhaft aus meiner romantisch naiven Illusion vom Zirkusleben, die wohl jeder Leser meiner Altersgruppe noch aus der Kindheit tief in sich trägt, wenn wir herzhaft und glücklich über die Lustigen Vorführungen und Dressurleistungen der Zirkustiere lachten und uns (wie ich )sogar heimlich wünschten, daß Papa Zirkusdirektor wäre und man selbst mit den lustigen Äffchen in der Manege stünde. Irgenwie hatte ich mir diese Illusion bewahrt, die nun durch dieses Buch ein jähes Ende fand, denn es macht auch die ökonomischen und technischen Zwänge sichtbar, denen die Tierhaltung in jedem Zirkus naturgemäß unterworfen ist. Die exzellent aufgebaute Story,wie der heute über 90-jährige Romanheld sich erinnert, wie er das Zikusleben erlebte und wie er mit diesen Bedingungen umging, seine eigene tiefe Beziehung zu den Tieren und "seinem" Elefanten, schließlich die sich zunächst sehr zaghaft anbahnende und scließlich das letzte Drittel des Buches dominierende wunderbar geschilderte Liebesbeziehung,ist wirklich eine schriftstellerisch großartige Leistung und viel mehr, als nur ein Liebesroman. ein Liebesroman. Für mich auch ein Buch, das aufrüttelt und getragen ist vom Mitgefühl und der Liebe der Autorin zu allen Geschöpfen, sowohl hinsichtlich der oft schlimmen Behandlung und des Mobbings von Menschen, die zu anderen in irgend einer, meist wirtschaftlichen Abhängigkeit stehen, der menschlichen Gefühle füreinander, der gegenseitigen Zuneigung, Achtung und Wertschätzung, als auch des respektvollen und achtsamen Umgangs mit allen anderen Geschöpfen, wie den Tieren, für die wir besonders dann Verantwortung tragen, wenn wir sie uns "dienstbar" machen oder uns aus anderen Motiven für ein Zusammenleben mit ihnen entscheiden. Somit ist dieser großartige Roman für mich auch weit mehr,als der Titel vermuten läßt. Beim Lesen der Autorenvorstellung von Sara Gruen, "die zusammen mit ihrem Mann, 3 Kindern, 2 Pferden, 2 Hunden, 4 Katzen und einer Ziege" auf dem Lande bei Chicago lebt, mußte ich unwillkürlich an die bezaubernden Bücher der schwedischen Autorin denken, zu denen ich hier meine allererste Rezension geschrieben habe, die mit ihren Tieren in der beeindruckenden Naturwelt des hohen Nordens in einem Holzhaus lebt, und in deren Autorenvorstellung ein nahezu identischer Satz zu finden ist. Ihren Geschichten entströmt gleichermaßen die tiefe Liebe und Verbundenheit mit der Natur und ihren Geschöpfen, wenn auch die Art ihrer Bücher zweifellos ganz anders ausgerichtet ist. Trotz der Unterschiede spürte ich auch bei diesem Spitzenroman von Sara Gruen die gleiche Magie, die mich beim Lesen solch außergewöhlicher Bücher stets erfaßt, sodaß ich nicht loslassen kann, bis ich durch bin und sie dann meist später nochmal aus neuem Blickwinkel lese. Deshalb habe ich nun auch zu diesem Roman von Sara Gruen hier "mein Herz ausgeschüttet" und wünsche mir, daß möglichst viele Menschen Bücher wie diese mit offenem Herzen lesen, weil sie uns besonders in der heutigen Zeit viel mehr zu sagen haben, als manch andere Bestseller. Heidemarie und Familie Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Vorstellung,
Rezension bezieht sich auf: Wasser für die Elefanten. Roman (Taschenbuch)
Wasser für die Elefanten ist ein rundum gelungenes Buch. Es ist leicht zu lesen und beschreibt eine interessante Welt, die man nicht kennt - die der Eisenbahnzirkusse. Das ist kurios und spannend und wirklich originell. Wie man am Ende lesen kann, hat sich die Autorin ja auch umfassend darüber informiert und auch viele wahre Anekdoten eingeflochten.Der Erzähler ist mittlerweile 93 Jahre und lebt unglücklich im Altersheim. Er beschreibt in der Rückschau die aufregendsten Jahre seines Lebens, nämlich wie er zum Zirkus gekommen ist. Das Leben der Arbeiter und Artisten und der Zirkustiere wird dabei so realistisch geschildert, dass man fast meint, die Zirkusluft riechen zu können. Die Ansiedlung der Geschichte in den 1930er Jahren und die Beschreibung der Auswirkung der Wirtschaftskrise auf die kleinen Leute verleiht der Geschichte zusätzliches Gewicht. Insgesamt muss man sagen, die Autorin hat wirklich nichts falsch gemacht. Für fünf Punkte reicht es bei mir nur deswegen nicht ganz, weil ich mir bei der Liebesgeschichte noch etwas mehr Überraschung gewünscht hätte. Insgesamt aber kann man sagen: Wirklich empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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