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Wasser für die Elefanten: Das Buch zum Film [Taschenbuch]

Sara Gruen , Eva Kemper
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. April 2011
Das schwierigste Kunststück: die Liebe zu finden. Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür aber eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf. Der Sensationsroman aus den USA: von mehr als 2 Millionen Leserinnen und Lesern geliebt – von der Kritik hymnisch gefeiert! Jetzt mit den Oscargewinnern Christoph Waltz und Reese Witherspoon sowie Vampir-Idol Robert Pattinson verfilmt. «Eine grossartige Geschichte.» Christine Westermann, WDR «Berührend!» Bild am Sonntag «Eine fesselnde Liebesgeschichte.» Brigitte «Herrlich!» Die Welt «Eines der schönsten Bücher des Jahres.» Glamour «Ein Riesenspass.» Stephen King «Ein verzauberndes Märchen.» New York Times Book Review

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Produktinformation

Jetzt reinlesen [68kb PDF]
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499256029
  • ISBN-13: 978-3499256028
  • Originaltitel: Water for Elephants
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 160.326 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eines der schönsten Bücher des Jahres. Versprochen! (Glamour )

Eine großartige Geschichte ? spannend, unterhaltend, bewegend, komisch, traurig, wie eine richtig gute Vorstellung in einem Weltklassezirkus. (Christine Westermann, WDR )

Als Geschichte ist dieses farbenprächtige und rasant erzählte Schicksal eines Zirkus der Depressionszeit nicht zu schlagen. Helden, Schurken, Romantik, wilde Tiere! Ein Riesenspaß von der ersten Seite an. (Stephen King ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Die gebürtige Kanadierin Sara Gruen zog es zunächst aus beruflichen Gründen in die USA. Als sie dort den Job verlor, begann sie zu schreiben. Ihr dritter Roman, „Wasser für die Elefanten“, wurde einer der größten Überraschungs-Bestseller des Jahrzehnts. Sara Gruen lebt zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern, zwei Pferden, zwei Hunden, vier Katzen und einer Ziege in der Nähe von Chicago.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
167 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein ganz besonderes Kunststück ist Sara Gruen mit "Wasser für die Elefanten" gelungen: eine großartige Geschichte, die soviel Spaß macht wie eine Vorstellung in einem Weltklassezirkus. Liebevoll läßt sie Jacob Jankowski auf sein ungewöhnliches Leben zurückblicken und versetzt den Leser damit in Staunen und Schmunzeln gleichermaßen.

Jacob Jankowski ist 90 oder 93; so genau weiß er das nicht mehr, und lebt in einem Pflegeheim. Als ein Wanderzirkus in die Nähe kommt, blickt er rückwirkend auf seine bewegte Vergangenheit: einem Zirkusleben im Amerika der Depressionszeit in den 30er Jahren.

Sara Gruen läßt es in ihrem bildgewaltigen Buch an nichts mangeln, sodaß sich Freundschaft, Leidenschaft und Schicksal gepaart mit Humor zu einer stimmigen Geschichte verbinden. Das Buch fesselt von Anfang an, ist unterhaltsam, spritzig geschrieben und steckt voller Gefühle.

Dabei wird das vordergründig bunte Zirkusleben hinter den Kulissen der doch recht armseligen Show lebendig. Beim Lesen riecht man das Stroh der Tiere und fühlt sich wie mitten unter den Schaustellern und Akrobaten. Und obwohl ich kein großer Zirkusfreund bin, hat mich dieser Roman völlig in seinen Bann gezogen, sicherlich nicht zuletzt wegen den außergewöhnlichen Figuren und der intensiv fühlbaren Atmosphäre.

Unwillkürlich liest man schneller, um bei "Benzini`s Spektakulärster Show der Welt" auf den vorderen Rängen die Vorführung mitzuerleben und ist traurig, wenn man mit dem Buch durch ist. Schließlich klappt man voller Erfüllung die Buchdeckel zu und freut sich daran, einmal wieder ein Buch mit Seele gelesen zu haben.

Glamour titelt auf dem Cover: "Eines der schönsten Bücher des Jahres. Versprochen." Und das sehe ich genauso. Lesen! Es lohnt sich! Versprochen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Hol schonmal Wasser für die Elefanten …" (4,5) 6. September 2012
Format:Taschenbuch
Inhalt:
Jacob Jankowski ist ein vielversprechender Veterinärstudent, der kurz vor seinem Abschluss steht. Doch als bei einem Automobilunfall seine Eltern sterben, bricht Jacobs Leben auseinander. Die Tierarztpraxis wird Opfer der Wirtschaftskrise, ebenso wie das Haus seiner Eltern und so verlässt er vorzeitig das College und strebt ein neues Leben an, bloß weg aus der Kleinstadt, die sein geplantes Leben raubte. So landet Jacob im Jahre 1931 bei dem Zirkus Benzinis spektakulärste Show der Welt, ein Zirkus, der mit dem Zug durch Amerika reist. Schnell wird klar, dass Jacob Veterinärmedizin studiert hat und fortan im Zirkus als Tierarzt arbeiten soll. Doch der Schein trügt, denn auch wenn der Zirkus himmlisch erscheint, sieht es hinter den Kulissen anders aus. Jacob schlägt sich durch, lernt Artisten und Arbeiter kennen, bis er auf August und Marlena stößt. Wo Marlena bezaubernd und unheimlich schön ist, ist August die Gefahr in Person. Als der Zirkuschef Onkel Al schließlich die Elefantendame Rosie ergattert, nimmt die Tragödie ihren Lauf, denn Rosie scheint ein dummer Elefant zu sein, an dem August sich wutentbrannt vergreift. Schließlich ist es Jacob, der Rosies Geheimnis lüftet …

Story 5/5
Spannung 4.5/5
Romantik 3/5
Charaktere 5/5
Das Ende 4.5/5
Tiefgang 4/5

Meinung:
“Wasser für die Elefanten” ist ein sehr ergreifender Roman von Sara Gruen, die schon für ihre anderen Romane mit tierischem Inhalt bekannt ist. Der Roman war sogar so erfolgreich, dass er verfilmt wurde, s.h. Ende der Rezension.

Die Geschichte wird aus Jacob Jankowskis Perspektive erzählt. Er sitz schon längere Zeit im Altenheim und erinnert sich bzw. erzählt Teile seines bewegten Lebens. Es geht dabei überwiegend um seine Geschichte beim Zirkus Benzinis spektakulärste Show der Welt, wo er 1931 als Tierarzt anheuerte, denn Jacob hatte zuvor alles verloren. Er kämpft sich durch das harte Leben im Zirkus und behält dennoch immer seine Liebe zu den Tieren bei. Letztendlich versucht er die Elefantendame Rosie vor dem gewaltbereiten und verrückten Dompteuer August zu beschützen, der sich regelmäßig an ihr vergeht, wenn sie ihm nicht gehorcht. Jacob ist ein sehr freundlicher Mensch, der anderen hilft. Ich fand ihn als Protagonisten, der die Geschichte erzählt, durchweg sehr authentisch und vor allem menschlich.

Als ich beim Pferdewagen ankomme, steht Silver Star vor der hinteren Wand in knietiefem Stroh. Seine Augen sind glasig, sein Pus rast.
(Seite 108)

Zu ihm gesellen sich viele weitere Charaktere. Die Hauptrolle nehmen ansonsten Marlena, August und natürlich die Elefantendame Rosie ein. Marlena ist die Kunstreiterin des Zirkus, mit ihrer atemberaubenden Freiheitsdressur. August ist dagegen Dompteuer, er kümmert sich um die vielen Raubkatzen. Beide sind verheiratet und das Paar im Zirkus. Doch auch hier ist die Ehe nur eine Illusion. August ist launisch, verrückt und krank. Er ist gewaltbereit und es ist immer nur eine Frage der Zeit, wenn er wieder ausflippt. Dies merkt auch Jacob, dem es geradezu das Herz zerreißt, wenn August auf Rosie einprügelt. Natürlich entwickeln Jacob im Laufe der Geschichte Gefühle für Marlena und begibt sich damit in eine gefährliche Lage. Marlena und August sind sehr verschiedene Charaktere. Beide sind authentisch, wie auch der Rest der Charaktere, die alle ihren Kanten und Ecken haben.

Die Handlung baut vor allem auf eine Tragödie auf. Man spürt schnell, dass Jacobs Höhenflug beim Zirkus nicht von Dauer ist, denn der Zirkus ist bloßer Schein, ein Uhrwerk das Geld einbringen muss, koste was es wolle. Als Leser habe ich mit gezittert und nur auf das große Chaos gewartet, denn die Handlung spitz sich von Kapitel zu Kapitel zu. Spätestens als Rosie, die Elefantendame, kommt, wird deutlich, dass der Zirkus funktionieren muss. Rosie funktioniert lange Zeit jedoch nicht und muss darunter leiden. Sie wird von August geprügelt. Jacob dagegen beobachtet Rosie intensiv und merkt eines Tages, dass die hübsche Elefantendame ein Geheimnis verbirgt …

Marlena taucht aus dem Nichts auf und schnappt sich meine Hand. Unter Sirenengeheul und Pfeifentrillern flüchten wir. Als dröhnend Schüsse fallen, packe ich Marlena und gehe mit ihr in einer schmalen Gasse in Deckung.
(Seite 198)

Die ganze Geschichte wirkt sehr authentisch. Der Zirkus wird nicht beschönigt, sondern von seiner knallharten und brutalen Art gezeigt. Im Jahre 1931 gab es zudem Zirkussterben in Amerika, wodurch “Wasser für die Elefanten” einfach noch realistischer wirkt. Die Autorin hat recherchiert, denn viele Details wirken echt und zugleich erschreckend. Doch gerade diese bildvolle Wahrheit verdeutlicht, wie schlimm frühere Zirkusse wirklich waren. In den 30er Jahren hatten weder die Arbeiter beim Zirkus Rechte, noch die Tiere und gerade dies verarbeitet die Autorin sehr intensiv in ihrem Roman.

Insgesamt vergebe ich 4,5 Sterne. “Wasser für die Elefanten” artet in einer wahren Tragödie aus, die allerdings eine Art Happy End für gewisse Protagonisten mit sich bringt, wenn auch eines der etwas anderen Art. Der Roman ist erschreckend realistisch und verdeutlich die allseits bekannte Illusion die sich hinter solch einem Zirkus aus den 30er Jahren verbirgt. Hoffentlich öffnet diese Geschichte vielen Lesern die Augen, denn Tiere in Zirkussen führen bis heute kein artgerechtes Leben …

Etwas ein Viertel der Vorstellung ist vorbei, als sie die Menagerie betritt. Ich spüre ihre Gegenwart, noch bevor ich das erstaunte Gemurmel um mich herum höre.
(Seite 251)

Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Die Autorin verbirgt nichts. Es gibt erschütternde, brutale und sexuelle Szenen, die die wahre Natur von Benzinis spektakulärste Show der Welt verdeutlichen. Zudem fand ich die Erzählform gut gewählt. Jacob erinnert sich, er ist um die 90 Jahre alt und erzählt bzw. erinnert sich an sein atemberaubendes Leben beim Zirkus. Durch diese Erzählform ahnt man schon, dass etwas im Zirkus schief gehen muss, was die Spannung schürt. Zudem ist es immer wieder sehr ergreifend, wie schlecht es Jacob ins einem Pflegeheim geht. Wieder eine Problematik, worauf die Autorin eingeht. Alles in allem also ein sehr gelungener Schreibstil, der von Anfang an eine mulmige und traurige Stimmung beim Leser weckt.

Zum Cover kann ich nicht viel sagen, da ich das Taschenbuch zum Film gekauft habe. Wirklich schön finde ich solche Filmcover eigentlich nicht. Die Bilder in der Mitte waren recht nett, um sich auch von der Elefantendame Rosie ein besseres Bild machen zu können. Der Titel wird übrigens von der Autorin innerhalb der Geschichte geschickt mit aufgenommen ;-)

In der gleichen Nacht schleichen Marlena und ich uns in die Menagerie und holen Bobo zu uns ins Abteil Wenn schon, denn schon.
(Seite 394)

Fazit:
“Wasser für die Elefanten” erhält von meiner Seite 4,5 Sterne. Die Geschichte ist sehr rührend und fesselt den Leser bis zum chaotischen Ende. Jacob als Protagonist ist sehr authentisch, egal ob als junger Tierarzt oder alter Mann. Er hat durchgehend mein Mitgefühl geweckt. Für mich ist der Roman in jedem Fall ein absoluter Lesetip, denn die Geschichte ist nicht nur melancholisch, traurig, sondern auch spannend und birgt ein sehr ergreifendes Ende.

—————————————————————————————

Kann der Film mit dem Roman mithalten?

Nein, ganz und gar nicht. Der Film ist nett, hat eine gute Besetzung und die Bilder sind gelungen. Aber trotzdem kann der Film nicht mit dem Roman mithalten, denn dafür wurde einfach zu viel verändert und gekürzt in der Filmversion. Onkel Al gibt es nicht, im Film ist August der Zirkuschef, wodurch die Charaktere in ein ganz anderes Licht gerückt werden. Zudem fehlen wichtige Details, kleine Textpassagen, die im Film einfach ignoriert wurden, aber die den kleinen und feinen Unterschied zwischen Buch- und Filmversion machen. Außerdem bin ich mir wirklich nicht sicher, ob die Elefantendame im Film die Kunststücke wirklich freiwillig gemacht hat oder ob hier auch Quälerei im Spiel war … :-(
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zirkusgeschichte, die betroffen macht 7. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hat unbedingt 5 Sterne verdient! Trotzdem wirkt es auf jeden von uns anders. Auch auf die Gefahr, daß ich hier "ausgebuht" werde, möchte ich hier ganz offen meine persönlichen Empfindungen darlegen, die mich beim Lesen bewegten.

Also ein Buch über das Leben mit Tieren, mit Elefanten, im Zirkus, und eine Liebesgeschichte. Dachte ich und freute mich auf genüßlich unterhaltsames lesevergnügen.
Es kam aber ganz anders.
Die ergreifend geschilderten, schlimmen Zustände im Umgang mit den Tieren in diesem Zirkus, und z.T. auch gegenüber den hier arbeitenden Menschen, waren für mich sehr schmerzhaft und überlagerten die eigentliche Beziehungsgeschichte, die sich vor allem in der zweiten Hälfte des Buches auf eine wunderschön feinfühlige Art entfaltet.
Die Autorin räumt dem weigehend gefühllosen und grausamen Umgang mit den Tieren emotional und inhaltlich einen solchen Stellenwert ein, daß man zu recht vermuten darf, daß sie dies beabsichtigt und daß es dafür einen authentischen Grund gibt.

Dies riß mich schmerzhaft aus meiner romantisch naiven Illusion vom Zirkusleben, die wohl jeder Leser meiner Altersgruppe noch aus der Kindheit tief in sich trägt, wenn wir herzhaft und glücklich über die Lustigen Vorführungen und Dressurleistungen der Zirkustiere lachten und uns (wie ich )sogar heimlich wünschten, daß Papa Zirkusdirektor wäre und man selbst mit den lustigen Äffchen in der Manege stünde.
Irgenwie hatte ich mir diese Illusion bewahrt, die nun durch dieses Buch ein jähes Ende fand, denn es macht auch die ökonomischen und technischen Zwänge sichtbar, denen die Tierhaltung in jedem Zirkus naturgemäß unterworfen ist.

Die exzellent aufgebaute Story,wie der heute über 90-jährige Romanheld sich erinnert, wie er das Zikusleben erlebte und wie er mit diesen Bedingungen umging, seine eigene tiefe Beziehung zu den Tieren und "seinem" Elefanten, schließlich die sich zunächst sehr zaghaft anbahnende und scließlich das letzte Drittel des Buches dominierende wunderbar geschilderte Liebesbeziehung,ist wirklich eine schriftstellerisch großartige Leistung und viel mehr, als nur ein Liebesroman. ein Liebesroman.

Für mich auch ein Buch, das aufrüttelt und getragen ist vom Mitgefühl und der Liebe der Autorin zu allen Geschöpfen, sowohl hinsichtlich der oft schlimmen Behandlung und des Mobbings von Menschen, die zu anderen in irgend einer, meist wirtschaftlichen Abhängigkeit stehen, der menschlichen Gefühle füreinander, der gegenseitigen Zuneigung, Achtung und Wertschätzung, als auch des respektvollen und achtsamen Umgangs mit allen anderen Geschöpfen, wie den Tieren, für die wir besonders dann Verantwortung tragen, wenn wir sie uns "dienstbar" machen oder uns aus anderen Motiven für ein Zusammenleben mit ihnen entscheiden. Somit ist dieser großartige Roman für mich auch weit mehr,als der Titel vermuten läßt.

Beim Lesen der Autorenvorstellung von Sara Gruen, "die zusammen mit ihrem Mann, 3 Kindern, 2 Pferden, 2 Hunden, 4 Katzen und einer Ziege" auf dem Lande bei Chicago lebt, mußte ich unwillkürlich an die bezaubernden Bücher der schwedischen Autorin denken, zu denen ich hier meine allererste Rezension geschrieben habe, die mit ihren Tieren in der beeindruckenden Naturwelt des hohen Nordens in einem Holzhaus lebt, und in deren Autorenvorstellung ein nahezu identischer Satz zu finden ist. Ihren Geschichten entströmt gleichermaßen die tiefe Liebe und Verbundenheit mit der Natur und ihren Geschöpfen, wenn auch die Art ihrer Bücher zweifellos ganz anders ausgerichtet ist.
Trotz der Unterschiede spürte ich auch bei diesem Spitzenroman von Sara Gruen die gleiche Magie, die mich beim Lesen solch außergewöhlicher Bücher stets erfaßt, sodaß ich nicht loslassen kann, bis ich durch bin und sie dann meist später nochmal aus neuem Blickwinkel lese.
Deshalb habe ich nun auch zu diesem Roman von Sara Gruen hier "mein Herz ausgeschüttet" und wünsche mir, daß möglichst viele Menschen Bücher wie diese mit offenem Herzen lesen, weil sie uns besonders in der heutigen Zeit viel mehr zu sagen haben, als manch andere Bestseller.

Heidemarie und Familie
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Nichts für tierliebende Menschen!
Den Kommentar "Eines der schönsten Bücher des Jahres. Versprochen!" kann ich nun überhaupt nicht teilen!!! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Ulrike Neidhardt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wasser für die Elefanten. Roman
Ich habe das Buch an einem Stück durchgelesen. Absolut toller Roman. Keine Sekunde langweilig.
Das Ende hatte ich mir genauso gewünscht. :)
Vor 22 Tagen von Jana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Manege frei...
Wie alt bin ich und wie heißt noch mal diese Schwester? Warum um alles in der Welt bekomme ich nur so ekelhaften Pudding und nicht etwas vernünftiges zu essen? Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von KatZe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Sehr schönes fesselndes Buch, weil die Geschichte super erzählt ist. Konnte es nicht aus der Hand legen bis ich es ausgelesen hatte....
Vor 1 Monat von D. Schmitt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So ein tolles Buch
Schon in den ersten Seiten ist klar: so ein tolles Buch. Auf einer Seite lacht man herzlich, auf der nächsten ist man gerührt, vielleicht sogar zu Tränen! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Melabelly veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Öde
Ich habe das Buch geschenkt bekommen, hätten es mir wohl nicht gekauft, weil ich Tier-Zirkusse nicht leiden kann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Cordula Gartmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich konnte nicht mehr aufhören
Zuerst war ich ja nicht so begeistert von dem Titel, hab es dann aber wegen der guten Rezessionen gekauft und bin begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Katharina Klaus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Ich habe es verschlungen... Die Story ist interessant und das Buch gut geschrieben. Unbedingt kaufen!
Vor 2 Monaten von CG veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wasser für die Elefanten
Es war sehr spannend, leider auch sehr brutal. Gibt auch tiefe Einblicke in die Tierhaltung im Zirkus.
Hoffentlich heute nicht mehr so ! ? !
Vor 2 Monaten von ulrike busch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wasser für die Elefanten - Hörbuch
Ein Hörbuch welches verzaubert! Wer Geschichten von und über Menschen mag wird dieses Hörbuch lieben. Es ist gut gelesen und um längen besser als der Film.
Vor 3 Monaten von noah veröffentlicht
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