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Quint beginnt fieberhaft zu ermitteln, als nicht nur sein alter Vater, sondern auch seine Geliebte Katherine von den mutmaßlichen Terroristen bedroht werden. Die "Protektoren" dagegen fürchten vor allem um ihre Tourismuseinnahmen, von denen das "Edinburgh der Erleuchtung" abhängig ist. Auch die großen Feierlichkeiten zum "internationalen Fest der Habgier", mit dem die "kulturellen Leistungen" der staatlichen Lotterie bejubelt werden sollen, sind bedroht.
Nach Die kalte Stadt und Der Totenacker ist Das Wasser des Todes der dritte Edinburgh-Krimi von Paul Johnston. Die zynischen Schilderungen des Alltagslebens der "grauen Masse" und die Dürftigkeit der Staatsmacht erinnern in Teilen an das, was man hier zu Lande einst als DDR kannte. Das alles erzählt uns der Icherzähler Quint im Ton der hartgesottenen Burschen aus Hammetts oder Chandlers Romanen. Seine Liebe zum klassischen Hard boiled legt Johnston auch mit zahlreichen Anspielungen auf die Kriminalliteratur offen.
Das Wasser des Todes hat leider nicht ganz das Niveau der Vorgänger. Die 524 Seiten kommen gelegentlich etwas unmotiviert daher. Wirkte die Diktatur des Stadtstaates in Die kalte Stadt noch düster und bedrohlich, so benehmen sich die Staatshüter des utopischen Edinburgh nun eher wie Idioten. Humor und Sprache des Helden und Icherzählers Quint waren einmal witzig und cool. Nun erstarrt die notorische Fäkalsprache, die zuvor treffend die Verworfenheit und "Abgefucktheit" der Zukunftswelt symbolisierte, in hohlen Formen. Das ist nicht mehr zündend, sondern nur noch lauwarm. Und weshalb eine Familientragödie, eine mörderische Maskerade und ein kleiner Drogenkrieg in der Zukunft spielen muss, ist nicht immer klar. --Christian Koch
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfallsreicher Krimi,
Rezension bezieht sich auf: Wasser des Todes (Taschenbuch)
Vergifter Whisky spielt im dritten Buch von Paul Johnston "Wasser des Todes" eine tragende Rolle. Auch diesesmal müssen Quint und Davie ungeklärte Todesfälle in Edinburgh im Jahre 2025 aufklären .Was haben der vergiftete Whisky und die vermissten Edlott-Gewinner gemeinsam? Fragen die Es zuklären sind , in einer Zeit wo nicht nur Wasser ratoniert ist! Paul Johnston hat daraus eine hinreißende Geschichte zu Blatt gebracht , die Es sich lohnt zu Lesen , weil man sich ständig fragt was als nächstes kommt bzw. passiert . Hier ist Spannung bis zur letzten Seite garantiert . Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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