Wasser stellt im Nahen Osten ein äußerst knappes und
zugleich fundamental wichtiges Gut dar, auf das
konkurrierende Interessen und steigende
Nutzungsansprüche von verschiedener Seite gerichtet
sind. Damit wird die Ressource Wasser zum Gegenstand
der Auseinandersetzung dieser unterschiedlichen
Interessen und Ansprüche. Wasser tritt jedoch nur als
zusätzlicher Konfliktgegenstand in eine hochgradig
instabile und von Auseinandersetzungen geprägte
Region hinzu: Die Wasserfrage ist untrennbar
verbunden mit dem umfassenderen Konflikt zwischen
Juden und Arabern im Nahen Osten und bildet somit
einen Teilaspekt des Nahostkonflikts. Die Ziele und
Interessen des vor kaum mehr als einem Jahrhundert
begonnenen zionistischen Projekts kollidieren dabei
mit denen der arabischen Bewohner der Region. Mit
Hilfe des Ansatzes der politischen Ökologie wird in
einer historischen und akteurszentrierten Analyse
herausgearbeitet, wer in dieser Region
die Verfügungsmacht über die knappe und
lebensnotwendige Ressource Wasser
erlangen konnte.
zugleich fundamental wichtiges Gut dar, auf das
konkurrierende Interessen und steigende
Nutzungsansprüche von verschiedener Seite gerichtet
sind. Damit wird die Ressource Wasser zum Gegenstand
der Auseinandersetzung dieser unterschiedlichen
Interessen und Ansprüche. Wasser tritt jedoch nur als
zusätzlicher Konfliktgegenstand in eine hochgradig
instabile und von Auseinandersetzungen geprägte
Region hinzu: Die Wasserfrage ist untrennbar
verbunden mit dem umfassenderen Konflikt zwischen
Juden und Arabern im Nahen Osten und bildet somit
einen Teilaspekt des Nahostkonflikts. Die Ziele und
Interessen des vor kaum mehr als einem Jahrhundert
begonnenen zionistischen Projekts kollidieren dabei
mit denen der arabischen Bewohner der Region. Mit
Hilfe des Ansatzes der politischen Ökologie wird in
einer historischen und akteurszentrierten Analyse
herausgearbeitet, wer in dieser Region
die Verfügungsmacht über die knappe und
lebensnotwendige Ressource Wasser
erlangen konnte.