Nachdem ich schon das Buch über Marcel Pagniols Kindheit verschlungen habe, faszinierte mich auch diese Geschichte wieder.
Man entdeckt, dass in dieser wunderbaren Landschaft Menschen leben, die so gar nicht zum Lavendelduft und Sonnenschein passen. Jeder Charakter wird nach und nach im Detail beleuchtet und man ist entsetzt, zu welchen Denkweisen und Handlungen Menschen in einer so paradisischen, aber auch gleichzeitig lebensfeindlichen Gegend fähig sind.
Es ist Pagniol wieder wunderbar gelungen, den Leser mit den Menschen dieser Geschichte hautnah mitfühlen zu lassen, man spürt die heiße Sonne, den Durst, die Last und den erlösenden Regen.
Es tut fast schon weh, einen Stern abziehen zu müssen, aber leider ist das Ende arg konstruiert und gibt einen faden Nachgeschmack. Trotzdem ein wunderbares Buch!