sein letztes studio werk,revolution starts now, war mir irgendwie zu fad.
auch dem werk davor, jerusalem, fehlte die musikalische spannung. obwohl es genau diese cds waren, mit denen er ausgezeichnet wurde. für mich etwas unverständlich, da er bessere cds gemacht hat.
mit seinem neuen album, washington square serenade, ist ihm wieder ein tolles album gelungen. der umzug nach new york hat sich musikalisch fuer ihn gelohnt.
das werk ist vorwiegend akustisch. mister earl knödelt gesanglich wie zu
i feel alright zeiten. überhaupt erinnert mich die cd an seine nach train
a commin alben, als er noch spritzig und ideenreich war. gleich der erste
song ist super. tennessee blues ist ein earl song aus dem bilderbuch.
akustische gitarre wird gezupft, schöne melodie, dazu steves melancholischer gesang, prima. note 1.
song 2 ist fast nur gesprochen, außer refrain. akustische gitarren, am
schluss ein banjo. note 2.
song 3 ist schmissig, akustisch, flott, schönes zupfmuster für gitarre,
irgendwann mit beat unterlegt. note 1.
song 4 auch akustisch, mit forro in the dark, nebst flöte und triangle,
schöne melodie, steve earle ich liebe deinen knödeligen gesang. note 1.
song 5 gezupfte akustikgitarre, steve knödelt wieder, dezentes schlagwerk,
auch wieder schöne melodie. note 2.
song 6 ist einer meiner favoriten. ruhig, könnte eine dobro sein, super
melodie. note 1.
song 7 irgendwie rockig, flotter als songs davor. note 3.
song 8 banjo laut und im vordergrund, flott, macht laune. note 1.
song 9 mandoline laut, mundhamonika laut, alles akustisch, irgendwie schrill, toller song, virtuos. note 2.
song 10 schlagzeuglastig, akustische gitarren, melodie gut. note 2.
song 11 radiotauglich, duett mit allison moorer, etwas schmalzig. note 3.
song 12 tom waits song, leichtem beat unterlegt, etwas monoton. note 3.
alles in allem ein wirklich gutes steve earle album.
kauft es euch, ihr werdet nicht enttäuscht sein
cd wird mit jedem hören besser.
wie guter alter wein. danke steve.