Während die literarische Vorlage (ein 23 bändiges Werk) sich eher autobiographisch gibt und das gesamte Leben der drei Hauptakteure nachzuzeichnen versucht, konzentriert sich der Film auf die mehr turbulenten Phasen im Leben der Hauptpersonen. Sicher läßt diese filmische Umsetzung zum Teil den geistigen Tiefgang vermissen, den man in der Romanvorlage noch finden kann. Jedoch hat der Zuschauer auch im Film keineswegs das Gefühl, von den dahinter liegenden Fragestellungen, durch zuviel Action-Szenen ausgeschlossen zu werden. Ganz im Gegenteil: Immer wieder stellt man sich insgeheim die Frage: "Was soll das alles?", und vorallem: "Warum immer nur in einer Richtung?"
Die Leistung der Darsteller (drei bis dahin noch völlig unbekannte Waschmaschinen) ist als außergewöhnlich zu betrachten und läßt den Betrachter vergessen, dass es in der Buchvorlage noch eine kleine, einsame Heißmangel gibt, die im Film schlicht verschwiegen wurde.
Fazit: Dieser Film ist ein Muss für den anspruchsvollen Filmliebhaber, der bereit ist, sich mit den kritischen Fragen auseinanderzusetzen. Diesen Film kann man nicht einfach konsumieren, man muß ihn erleben und ihm Raum zur inneren Entfaltung geben.
Mir persönlich ging dieser Film sehr ans Herz, weil ich mir immer wieder die Frage stellen mußte: "Was, wenn das Waschpulver nicht richtig dosiert wird? Was dann?". Ist nicht genau dies das Problem in unserem Leben?! Hat man nicht grundsätzlich oft das Gefühl, dass bei so manchem Zeitgenossen, das Waschmittel zu häufig falsch dosiert wurde?!
Aber, ich will hier und jetzt nicht zuviel vom Inhalt verraten.
Mein Daumen zeigt jedenfalls nach oben.