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Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt
 
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Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt [Taschenbuch]

Jack Welch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 477 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548363989
  • ISBN-13: 978-3548363981
  • Originaltitel: Jack. Straight from the Gut
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.210 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn jemand in den USA 40 Jahre lang bei einem Megakonzern und davon zwei Jahrzehnte als Firmenboss tätig war, ist er schon zu Lebzeiten eine Legende. Kein Zweifel: Um Jack Welch ranken sich unzählige Stories, Intrigen und Vorurteile. Was hat man ihm nicht alles angedichtet: Ein harter Hund soll er gewesen sein, der sein Unternehmen mit Zuckerbrot und Peitsche geführt hat. Im gleichen Atemzug aber auch ein beispielhafter Coach, der sich für die Belange seiner Mitarbeiter förmlich zerrissen hat.

Jetzt packt der beste Manager der Welt aus. Er erzählt aus seinem Leben -- direkt, ungeschminkt und fast kumpelhaft distanzlos. Herausgekommen ist eine weitschweifende, mitunter sehr unterhaltsame Mischung aus privaten Anekdoten, lebendigen Erzählungen aus der Chefetage eines Weltkonzerns sowie grundlegenden Managementweisheiten. Das Buch ist angelegt wie ein Hollywoodfilm. Die frühen Jahre, der unaufhaltsame Aufstieg, die Höhen und Tiefen an den Hebeln der Macht und der Einstieg in die neue Ära globalen Wirtschaftens. Fast ist man geneigt zu vermuten, das Drehbuch für einen abendfüllenden Spielfilm sei schon mitgeschrieben worden.

Die Lektüre des Buches ist eigentlich wie eine Achterbahnfahrt. Einmal saust man in die Abgründe bizarrer Klischees und Selbstbeweihräucherung, ein andermal wird man hochgezogen in wunderbare kleine Episoden und hemdsärmelige Situationsanalyse. Es gibt Passagen, da wendet man sich mit Grausen, aber auch Erzählungen, in die man förmlich hineingesaugt wird. Beispiele gibt es auf beiden Seiten zuhauf. Die irische Übermutter, die "einen falschen Fuffziger auf eine Meile Entfernung riechen konnte", und die ihm alle Grundsätze des Managements beibrachte: "Stelle Dich dem Wettbewerb. Stelle dich der Wirklichkeit. Motiviere die Menschen durch Zuckerbrot und Peitsche. Stecke dir anspruchsvolle Ziele. Lasse die Leute nie aus den Augen, damit sie ihre Aufgaben auch tatsächlich erfüllen." Andererseits aber etwa auch die Details und Hintergründe des Honeymoon-Deals, der größten Industriefusion aller Zeiten -- authentisch und meisterhaft erzählt, als würde der alte Jack vor dem prasselnden Kamin aus dem Nähkästchen plaudern.

443 Seiten lang durchschreiten wir an der Hand eines Industriefürsten das amerikanische Jahrhundert und erleben ein kleines Stück amerikanischer Industriegeschichte hautnah mit. Nicht mehr und nicht weniger. Denn so einzigartig ist Jack Welch schon deshalb nicht, weil die Arbeitswelt von morgen keine Führungskraft mehr fördern würde, die sich über 40 Jahre lang bei ein und demselben Arbeitgeber verdingt hat. --Peter Felixberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein kleines Stück amerikanischer Industriegeschichte, erzählt von einem ihrer größten Helden." (Süddeutsche Zeitung)

"Welchs Schilderungen sind spritzig und humorvoll.2 (Die Zeit)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was zählt denn nun? 12. Februar 2006
Von Myrko
Format:Taschenbuch
Die Autobiographie von Jack Welch, dem legendären Manager von General Electric, zeigt im ersten Teil wie er sich bis zum CEO hochkämpfte und was ihn geprägt hat, z.B. seine Mutter, die ihm viel Selbstvertrauen und Kampfeslust einflösste.
Als er dann "den Job hat", beginnt er das Unternehmen umzuwälzen: er baut die Bürokratie ab und macht GE zu einem Unternehmen, in dem die Ideen der Arbeitskräfte gehört und Offenheit und Ehrlichkeit wichtig sind. Später entwickelt er einige Strategien, die er dem Unternehmen auf allen Ebenen einimpfen will und auch kann: z.B. die Strategie des ersten oder zweiten Ranges in einem Geschäftsfeld die zu seiner Strategie "Fix, Sell or Close" führt, um die Geschäftsbereiche zu verbessern oder abzustoßen, in denen GE nicht 1. oder 2. auf dem Markt ist. Auch betont er die Wichtigkeit der Unternehmenskultur, d.h. die Werte die ein Unternehmen verkörpert, vom Topmanager bis zum Fabrikarbeiter. Diese Kultur wird immer wieder durch seine Konzepte geprägt, wie z.B. das Ziel der Vortrefflichkeit und die Besten zu fördern und zu GE zu holen und ihnen hier viel zu bieten. Dazu gehört auch die Einrichtung der Schulungsbereiche (Bsp. Crotonville) mit den Work-Outs und der "Grenzenlos"-Philosophie mit der Aussage im Hinterkopf: "Die Menschen sind entscheidend. Die Strategie und alles andere kommt erst an zweiter Stelle."

Zur Beurteilung hat er z.B. die "Vitalitäts"-Kurve eingeführt: die Manager wurde eingeteilt in: best 20%, vitale Mitte 70% und worst 10% (funktioniert nur in Unternehmen mit Leistungskultur). Die A-Player sind jene, die die 4E's besitzen: Energie, Energetisieren der Mitarbeiter, Entschlossenheit und Ergebnisse liefern. Die 4 E's werden durch ein L zusammengehalten: Leidenschaft.
Interessant auch seine Vorstellung seiner Spezialeinsätze, wo er einfach sich selbst in Teile des Unternehmens ganz einbringt bzw. "einmischt", um etwas zu verbessern: "Ich denke, dass ich nicht nur aufgrund meiner Position aktzeptiert wurde, sondern weil die die Leute spührten, dass ich helfen wollte.
Besonders wertvoll empfand ich das letzte und 24. Kapitel "Was es bedeutet, ein Unternehmen zu leiten". Hier gibt er seine Idden weiter, die für ihn erfolgreich waren. Allen voran die Integrität, aber auch seine Sicht zu gesunden Unternehmen und dass nur diese einen positiven Wert zur Gesellschaft beitragen.

Warum nur 4 Sterne? Viele der Geschichten sind ein wenig langatmig. Das Buch ist eine Autobiographie, insofern kann man nicht wirklich einen Managementratgeber erwarten. Welch hat weitere Bücher herausgebracht, wie z.B. "Winning", die eher einen Sachbuchcharakter haben. "Was zählt" ist eine Mischung aus erzählter Geschichte und ein bischen Wissen.

Um eine Antwort auf die Frage "Was zählt?" zu geben, würde ich Welch so deuten: Integrität als höchsten Wert und die Menschen sind das wirkliche Kapital eines Unternehmens.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer zahlt? 28. November 2004
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Als überzeugter Anhänger des deutschen Systems, der Sozialen Marktwirtschaft, konnte ich bei der Lektüre dieser Autobiographie an manchen Stellen nur mit dem Kopf schütteln. Doch das dominierende Gefühl während der 484 Seiten war nicht Verwirrung, sondern ein anderes: Langeweile. Was interessiert es mich, daß Jack Welch gerne Golf spielt, seine Frau, sobald sie die ersten Falten hat durch eine jüngere ersetzt und ansonsten wahnsinnig in sich selbst verliebt ist? Wahrscheinlich interessiert es mich so wenig wie Welch das Schicksal der Mitarbeiter die er auf die Straße gesetzt hat. Nein, ich mag diesen Mann und den amerikanischen Turbo-Kapitalismus nicht! Dennoch bereue ich es nicht dieses Buch gelesen zu haben. Und manche Argumente klingen sogar durchaus überzeugend. So sagt Welch etwa, daß es der Gemeinde nichts nützt, wenn es dem ortsansässigen Unternehmen schlecht geht. Wer höhere Gewinne erzielt, kann mehr für das Gemeinwohl leisten.
Interessant ist es zu sehen, wie Jack Welch General Electric von einem unbeweglichen Großkonzern zum profitabelsten Unternehmen der Welt verwandelt hat. Welch erkannte z.B. das es ein hohes Risiko bedeutet mit Industriegütern Geld zu verdienen und das es viel leichter sei auf anderen Gebieten zu verdienen, etwa mit der GE Money Bank.
Brillant finde ich den Schachzug Welchs auf dem japanischen Markt. Dort holte GE sich Arbeitskräfte, die sehr gut ausgebildet waren und für japanische Unternehmen wenig interessant waren: japanische Frauen.
Auch wenn Jack Welch wohl niemals auf einer Veranstaltung von Globalisierungsgegnern als Gastredner auftreten wird, so gibt es doch auch kritische, gar selbstkritische, Töne in diesem Buch. Die hochbezahlten Investmentbänker der Wall Street kritisiert Welch aufs Schärfste. Und er gibt zu, daß er mit 26 Jahren so stolz auf seinen frisch erworbenen Doktor war, das er darauf bestand, von jedem mit diesem Titel angesprochen zu werden. Das erschien ihm Jahre später amüsant.

„Was zählt" erzählt die Lebensgeschichte des US-Amerikaners, aus finanziell bescheidenen Verhältnissen, der sich mit viel Fleiß zu einem der erfolgreichsten Manager der Welt hochgearbeitet hat. Mehr als ein Drittel des Buches widmet sich Anekdoten aus Welchs Privatleben. Der Rest beschreibt den Umbau von General Electric, den Welch so radikal durchführte, daß man ihn „Neutronen-Jack" nannte. Wo Jack wütete blieben die Sachwerte stehen, die Menschen waren verschwunden. Bitte nicht nachmachen, Deutschland!

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer etwas von Jack welch lernen will, der findet hier eine hervorragende Quelle. Dieses Buch räumt auf, mit dem Verdacht Jack wäre unmenschlich gewesen... Gute Führungskräfte lehnen sich gegen Bürokratien auf. Sie bekämpfen diese oftmals leidenschaftlich und haben vor der Macht dieser Bürokratien keine Angst. Dieses Grundelement des Selbstvertrauens, das Angst vor anderen beseitigt, wird nicht innerhalb von Unternehmen gebildet, sondern von Führungskräften bereits mitgebracht. Die Quelle, an der man dieses Selbstvertrauen bildet ist meist der familiäre Bereich. Entweder bereits in der Zeit als Kind, oder auch später im Umfeld eines Partners, der aus der Kraft seines eigenen Selbstvertrauens dieses weitergeben kann. Jack Welch berichtet von seiner eigenen Vertrauensbildung sehr anschaulich:

"Bei einem Eishockeyspiel musste ich als Kind eine siebte Niederlage in Folge einstecken. In meiner Enttäuschung schleuderte ich den Schläger auf das Eis. Als ich in die Umkleidekabine kam flog plötzlich die Tür auf und meine Mutter stürmte herein. Alle Augen waren auf die irische Frau mittleren Alters gerichtet, die sich in einem geblümten Kleid ihren Weg zwischen nackten Jugendlichen hindurchbahnte, auf mich losging und mich am Trickot packte. "Du Holzkopf", brüllte sie. "Wenn du nicht verlieren kannst, wirst du nie gewinnen lernen! Dann solltest du garnicht erst spielen!" Kein anderer Mench hat derart grossen Einfluss auf mich genommen wie Grace Welch. Sie lehrte mich den Wert des Wettbewerbs, und sie brachte mir bei, Siege zu geniessen und Niederlagen mit Anstand hinzunehmen."

Während unserer schulischen und universitären Ausbildung lernen wir ebenfalls mit diesen Siegen und Niederlagen umzugehen. Oftmals ist es völlig egal, was Sie studiert haben, wenn Ihnen nur zwischendurch mal so richtig etwas abverlangt wurde, das Sie nicht wunschgemäss erreicht haben, aber am Ende doch bestanden haben. Diplome von Universitäten, die jeden Studenten die Prüfungen bestehen lassen, taugen weniger als die, bei denen die "Durchfallquote" hoch ist. Das Bemühen um das Bestehen in solchem Leistungsumfeld stärkt Selbstvertrauen. Vielleicht überrascht es so manchen, aber je höher die Latte lag, je mühsamer es war sie zu überspringen, desto mehr stieg das Selbstvertrauen, wenn man es geschafft hat. Naturgemäss haben deshalb erfolgreiche Firmen hohe Leistungsansprüche an ihre Mitarbeiter. Vermutlich ist es sogar umgekehrt, weil die Leistungsansprüche hoch sind, zieht man vermehrt Mitarbeiter mit hohem Selbstvertrauen an und diese machen dann aus dem Unternehmen ein erfolgreiches. Im Laufe der jahre ist es nur schwer zu erkennen was zuerst kam, das gute Unternehmen oder die Menschen mit Selbstvertrauen. Dass Unternehmensgründer ein höheres Selbstvertrauen besitzen als andere erklärt sich wohl von alleine.

Jack Welch hat noch mehr Beispiele vom Einfluss seiner Mutter:
"Alle meine Grundsätze für das Management wurden von ihr geprägt. Stelle dich dem Wettbewerb. Stelle dich der Wirklichkeit. Motiviere die Menschen durch Zuckerbrot und Peitsche. Stecke dir anspruchsvolle Ziele. Lasse die Leute nie aus den Augen, damit sie ihre Aufgaben auch tatsächlich erfüllen. Die Lektionen, die sie mir einschärfte, habe ich nie vergessen. Sie bestand stets darauf, sich den Tatsachen zu stellen. Eine ihrer Lieblingsaussagen lautete: Mach dir nichts vor, die Dinge sind, wie sie sind."

Dies alles könnte Lust zum Weiterlesen, zum Nachdenken und zum Wiederholungslesen machen.

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