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Was werd ich tun, wenn alles brennt [Gebundene Ausgabe]

António Lobo Antunes , Maralde Meyer-Minnemann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

18. September 2003
Als Paulo seinen Vater Carlos im Sarg sieht, ordentlich zurechtgemacht in Anzug und Krawatte, bekommt er einen hysterischen Lachanfall. Jahrelang kannte er ihn nur als Drag Queen, als Star der Lissabonner Nachtclubszene, und nur allzugern ließ er sich in diese zwielichtige Welt am Rande der Gesellschaft hineinziehen. Vor allem Carlos' große Liebe, der jugendliche Draufgänger und Junkie Rui, faszinierte ihn, er führte ihn in die Unterwelt ein, brachte ihn zum Heroin. Jetzt ist auch Rui tot, wird zusammen mit Carlos begraben.

In einem halluzinatorischen Furor rekapituliert Paulo sein Leben, die gescheiterte Ehe seiner Eltern, die Frage, ob Carlos wirklich sein Vater ist, die spießige Welt seiner Pflegeeltern, seine Entziehungskur, die noch nicht abgeschlossen zu sein scheint ... Aber nicht nur aus Paulos Perspektive werden die verschiedenen Leben und Schicksale beleuchtet, Lobo Antunes flicht die Stimmen der anderen Protagonisten kunstvoll mit ein. So kreist die Geschichte um die Identitätssuche Carlos', der inmitten der Gebeutelten und Getriebenen als einziger seinen Weg zu gehen scheint, während er die anderen in tiefe Selbstzweifel, ja zur Selbstzerstörung treibt.

Das neue Meisterwerk von Lobo Antunes schickt den Leser auf »eine faszinierende Reise in die gedankenschwere, derbe und meist fugendicht verschlossene Welt unter der Schädeldecke, eine Expedition in jene gefährlichen Bewußtseinsgegenden, wo die Sinne und der Geist sich kreuzen« (Süddeutsche Zeitung).




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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag; Auflage: DEA, (18. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630871461
  • ISBN-13: 978-3630871462
  • Originaltitel: Que Farei Quando Tudo Arde?
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.387 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wäre es eine Symphonie, dann wäre es ein Bruckner-Adagio, endlos ersterbend und von dunkler Großartigkeit." (Literaturen)

"... eine faszinierende Reise ... in jene gefährlichen Bewußtseinsgegenden, wo die Sinne und der Geist sich kreuzen." (Süddeutsche Zeitung)

"Aber aus dem Rauschen sind die Stimmen herauszufiltern. So erzwingt die Lektüre eine Reindividualisierung. Daraus folgt, fast paradox, die Unsterblichkeit der Toten." (Die Zeit)

Klappentext

"Wäre es eine Symphonie, dann wäre es ein Bruckner-Adagio, endlos ersterbend und von dunkler Großartigkeit."
Literaturen

"Man möchte es als klares Zeichen für die Meisterschaft des Autors Lobo Antunes werten, daß er, anstatt sich in bekannten und gut möblierten Erzählwelten bequem einzurichten, dieser Leere der Zivilgesellschaft so konsequent wie wortgewaltig Ausdruck gibt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"... eine faszinierende Reise ... in jene gefährlichen Bewußtseinsgegenden, wo die Sinne und der Geist sich kreuzen."
Süddeutsche Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur für wirkliche Fans 15. März 2005
Von Ossiwan
Format:Taschenbuch
Antunes macht es in diesem Roman selbst seinen eingefleischtesten Fans nicht leicht. Er hat seine Erzählkunst verfeinert und perfektioniert und wer nicht schon seine anderen Bücher geliebt und genossen hat, wird bei diesem verzweifelt sein.
Die Geschichte des Transvestiten Carlos aus Lissabon, hauptsächlich erzählt von seinem drogensüchtigen Sohn Paulo, der bei Pflegeeltern aufwuchs, ist ein schillerndes Sammelsurium an Eindrücken, Visionen, Pamphleten, Anschuldigungen, Träumen und Utopien. Wie immer ist alles in direkter Rede erzählt, in ziffern- und namenlosen Kapiteln von im Durchschnitt 20 Seiten. Während Antunes in früheren Werken aber meist einen Erzähler pro Kapitel oder deren zwei zu Wort kommen lässt, so löst er diese Stringenz hier völlig auf. Die Erzähler wechseln sich fortwährend ab, meist noch im gleichen Satz und lassen dem Leser nur wenig Anhaltspunkte darauf, wer gerade spricht.
So entsteht ein Wirbelwind an Eindrücken und man ist oft dazu bewegt, einfach aufzugeben und nicht mehr nach der Geschichte zu suchen, da diese Wortgewalt an Symbolen einen niederwirft. Aber mit kleinen versteckten Pfaden weiß Antunes den Leser wieder zurückzuführen in die Handlung und je länger die Handlung fortschreitet (und das Buch hat 700 Seiten), desto mehr lässt man sich in Carlos' Welt dies- und jenseits des Tejos fallen. Auch hier werden Gegenstände; Sätze und Orte so oft wiederholt, dass sich ihre ursprüngliche Bedeutung schnell ändert. Eine Pflanze wird zum Symbol der Erinnerung, ein Plastikzwerg zum Schreckmittel und der Gruß „Guten Abend" zur Bedrohung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Mann macht es seinen Lesern nicht leicht. António Lobo Antunes hatte schon immer eine Vorliebe für eine recht eigenwillige Handhabung des Materials, mit dem er seine meist sehr umfangreichen Romane errichtet, was den reibungslosen Einstieg und Ausstieg in die Lektüre unmöglich macht. „Du musst deinen Lesern beibringen, wie sie dich zu lesen haben, du musst sie verführen“, sagt Antunes Dieser von der Literatur und vom Schreiben Besessene, der seit Jahren als Nobelpreiskandidat gehandelt wird, verweigert sich dem Eingängigen und Eindeutigen, er gibt keine Lesehilfen, keine Verständnisstützen, er entbürdet den Leser nicht von der sauren Arbeit des Entzifferns, der Aufgabe zu erraten, was denn da eigentlich geschieht.

Zum Beispiel: Was geschieht eigentlich in Antunes’ Roman mit dem poetisch-sperrigen Titel „Was werd ich tun, wenn alles brennt?“? Wo sind hier die Grenzen von Raum und Zeit, wer sind diese Menschen, von denen erzählt wird, und wer erzählt das alles? Wovon handelt das Buch?

„Das Buch handelt von dem, was darin geschrieben steht“, hat der portugiesische Schriftsteller Francisco Manuel de Melo über eines seiner eigenen Werke gesagt, und sein Landsmann und Kollege Antunes zitiert diesen Satz mit Vorliebe, eben weil er von Verständnis suchenden Lesern so häufig bedrängt wird.
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