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Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert
 
 
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Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert [Gebundene Ausgabe]

Jeff Jarvis , Heike Holtsch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (20. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453155378
  • ISBN-13: 978-3453155374
  • Originaltitel: What Woult Google Do?
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.031 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jeff Jarvis
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wohl nirgendwo auf der Welt kommt Technikgläubigkeit und Fortschrittsseeligkeit immer wieder derart naiv daher wie in den Vereinigten Staaten. Ein weiterer Beleg dafür ist das vorliegende Buch von Jeff Jarvis, der hier in allerbester Wanderpredigermanier das Hohelied auf den Internet-Giganten Google singt. Während Barack Obamas Gesundheitsreform als (national-)sozialistischer Totalitarismus verteufelt wird, findet man jenseits des Atlantiks nichts dabei, sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung einem Unternehmen preiszugeben, das mit der Verwaltung von Daten rein kommerzielle Interessen verfolgt. Geschäftlicher Erfolg gilt aus protestantischer Sicht schließlich seit jeher als Ausweis besonderer göttlicher Gnade.

Ob Apple, Microsoft oder in diesem Fall eben Google – sie alle stehen stellvertretend für den amerikanischen Traum. Und Leute wie Jarvis sind seine Propheten. Nicht im Datenschutz sondern in der grenzenlosen Transparenz des Internets sieht der New Yorker Professor die Zukunft. Vorbei seien die Zeiten, in denen vordigitale mediale Instanzen jeglicher Art zu Lasten der Gesellschaft über das Informationsmonopol verfügten. Die neuen Kommunikationsformen des Google-Zeitalters wie Bloggen oder Twittern machten es Kunden und Verbrauchern möglich, der Massenindustrie ihre Bedürfnisse zu diktieren. Im Sprachduktus eines wiedergeborenen Erweckunspredigers preist Jarvis die ungeheuren Chancen einer total vergoogelten Welt und schickt alles Herkömmliche – übrigens als Buchautor erstaunlicherweise ausgerechnet auch Druckwerke aller Art – schnurstracks zur Hölle.

Trotz oder gerade wegen des penetranten missionarischen Eifers ein durchaus lesenswertes Lehrstück über den weltweit noch immer dominanten American Spirit. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

"... das am schnellsten wachsende Unternehmen der Weltgeschichte." (The Times )

"empfehlenswert, auch für Nicht-Web 2.0-Fans" (Neue Presse Hannover )

"unbedingt lesenswert" (Computerwoche )

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was würde Google tun? Es lohnt sich darüber nachzudenken, 12. Juli 2009
Von 
LTM - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Google ist Google. Groß, mächtig, ja, manchmal auch furchteinflößend. Vor allem aber innovativ. Google ist längst mehr als eine Suchmaschine. Google News hat die Art und Weise revolutioniert Nachrichten im Internet zu finden, mit Maps lässt sich beinahe jeder Winkel der Erde aus der Vogelperspektive betrachten, bald wird Wave die Kommunikation verändern, und mit Chrome OS bläst der Konzern zum Frontalangriff auf Microsoft. Kurzum, das Unternehmen erfindet sich immer wieder neu und hat auch noch Erfolg dabei.

Jeff Jarvis, Professor, Unternehmer und begeisterter Blogger (www.buzzmachine.com), wagt den Versuch eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitieren kann. Das Credo lautet: Google versucht nicht, seine Kunden zu überzeugen. Google macht seine Kunden zu Partnern. Was also würde Google tun, wenn es Ihr Geschäft betreiben würde? Wenn Google ein Verlag, ein Telekommunikationsunternehmen oder eine Bank wäre?

Es lohnt sich, den Gedankengängen von Jarvis zu folgen. Gerade Verleger, die in 'Was würde Google tun?' ihr Fett wegbekommen, wären gut beraten, sich das Buch zu Gemüte zu führen. Die aktuelle Diskussion um eine Art GEMA-Gebühr für Medieninhalte im Internet zeigt, dass Medienmacher in die falsche Richtung denken.

Für alle, die ihr Geschäft voranbringen wollen, kann das Buch Denkanstoß zu neuen Ideen sein. Es wirft Fragen auf, die sich einem vorher nicht gestellt haben. Und gerade kleineren Unternehmen macht Jarvis Mut. 'Klein bedeutet neuerdings groß', schreibt er und empfiehlt: 'Werden Sie Teil der quelloffenen, talentierten Economy'.

Zur Machart ist zu sagen, dass das Buch lebhaft und kurzweilig geschrieben ist, die deutsche Übersetzung der englischen Originalversion in Nichts nachsteht. Die rund 400 Seiten lassen sich bequem an einem Wochenende durchlesen, ohne dass Langeweile aufkommt. Manchmal verblüfft Jarvis mit seinen Ideen. Nicht wegen ihrer Abwegigkeit, sondern vielmehr wegen ihrer Einfachheit.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Etwas amerikanisch, doch hochinteressant, 1. November 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Zusammenfassung: Denkanregendes Buch: wie verändern das Internet und eine konsequente Kundenorientierung unsere gesamte Wirtschaft? Vier bis viereinhalb Sterne.

Erster Eindruck? Gruselig. Sehr locker und groß gesetzt, so sind es 400 Seiten statt vielleicht 350 (und mit dünneren Seiten hätte es ebenso weniger Platz im Regal verbraucht). Auf dem hinteren Umschlag allen Ernstes ein "Denken wie Google, Gewinnen wie Google". Also ein weiteres amerikanisches Tschakka-Tschakka-Buch? Dann doch nicht, zum Glück.

Inhalt? Jeff Jarvis propagiert eine neue Wirtschaftsform jenseits der existierenden (die ja noch auf knappen Gütern aufbaut). Seine Vorbilder sind Google, aber ebenso Amazon, Facebook und andere Pioniere.

In Jarvis Worten:

- "Überlassen Sie Ihren Kunden die Kontrolle - sonst werden Sie Ihre Kunden verlieren

- Machen Sie Ihr Unternehmen zur Plattform für die Kunden

- Vertrauen Sie der Weisheit der Massen

- Sorgen Sie dafür, dass alles immer noch einfacher wird

- Tun Sie nur das, was Sie am besten können, für den Rest gibt es Links

- Erkennen Sie Probleme. Und lösen Sie sie

- Die Zukunft gehört nicht den Massen-, sondern den Nischenprodukten"

Dies führt Jarvis dann noch genauer aus, teils mit Beispielen.

Übersetzung/Stil? Die Übersetzung aus dem so genannten "Amerikanischen" erreicht eine Eindeutschung auch der Marketingausdrücke. Beispielsweise wird aus dem jargonüblichen "Google juice", also der weiterreichbaren Stärke bei Google, ein "Google-Elixier".

Die Sätze sind locker. Eine Handvoll Unschärfen oder Ähnliches sind gleichwohl auch in der 2. Auflage noch enthalten. Weiß etwa wirklich jeder, was "blau" und "rot" in den USA bedeuten? Bill Gates, Sergej Michajlovi' Brin und Co. gingen nicht von der "Schule" vorzeitig ab, sondern von der Uni; usw. Das sei verziehen. Schnelligkeit vor Perfektion.

Problematisch wäre da eher z.B. die komplette Taubheit beim Datenschutz: Jarvis predigt weitestgehende Offenlegung, denn davon profitiere man. Das kann man auch anders sehen.

"Was würde Jesus tun?", heißt es eigentlich bei Christenfundamentalisten. Scherz beiseite: Soll man das wirklich erfolgs-gläubig durch Google ersetzen - oder gibt es da nicht noch andere Werte? Da ist es schon arg USA. Ein bisschen eitel-narzisstisch scheint Jarvis sowieso zu sein. Das alles sollte man beim Lesen "abkönnen" können.

Fazit: Hochinteressantes Buch. Für Geschäftsgründer etc. wohl eine Pflichtlektüre, doch auch für andere ein Ausblick auf die Zukunft (auch wenn man, wie erwähnt, Jarvis nicht alles abnehmen sollte)
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen alter wein in neuen schlaeuchen, 30. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
ein Buch, das viele nicht brauchen, z.B. derjenige der sich schon mit Werbung beschaeftigt (siehe Felser: Werbepsychologie) oder mit Wirtschaft (Sinken der Preise durch Konkurrenz, wird bei Jarvis als was Neues seit google vermittelt, tsts).

Einfache griffige Aussagen, simple Schlussfolgerung, und er bedient Klischees: Immobilienmakler sind Abzocker, weil sie einen besseren Preis erzielen, wenn sie ihre eigene Immobilie verkaufen als wenn sie dies im Auftrag eines Kunden professionell machen. Nun ja, fuer welchen Berufszweig gilt das statistisch gesehen nicht? - Und wenn der Autor sein eigenes Buch meistbietend an Verlage versteigert... verkaufen diese es uns zum moeglichst guenstigen Preis? Oder haben wir hier nicht auch einen Abzocker, dessen Ende uns Jarvis vorhersagt?

Google ist cool! Dem stimme ich zu. es ist innovativ! Unbedingt. Aber google ist nicht naiv, es steckt eine unmenge Know How, Geduld und Arbeit drin. Google braucht vor allem auch gute Mathematiker, Statistiker, jemanden der wirklich Ahnung von seinen studierten Faechern hat. Einfach nett sein reicht nicht. Bildet die studenten also an der Uni gut aus!

Zusammenfassung: ich habe es nicht geschafft das Buch zu ende zu lesen. Es war zu wenig neue information, zu wenig selbstkritik, zu wenig reflektion, zu wenig Wissen, zu viel Meinung ohne Argumente, aber mit Beispielen belegt. ("!ich kenne da jemanden, dem ist es so und so gegangen." schoen kann sein, ist aber irrelevant. Fuer google uebrigens auch, die sind gnadenlos statistisch orientiert , einzelfaelle interessieren google nicht.)
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