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Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele - Ein SPIEGEL-Buch
 
 
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Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele - Ein SPIEGEL-Buch [Gebundene Ausgabe]

Mathias Schreiber
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 3 (10. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421043450
  • ISBN-13: 978-3421043450
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 307.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mathias Schreiber
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Schreibers Buch spricht uns aus der Seele, und nicht nur deshalb wünschen wir ihm viele Leser." (Die Zeit )

"...erfrischend positionsfreudiges Buch. Zuverlässig im Ton referiert Schreiber die klassischen Darlegungen Platons, des Thomas von Aquin, Kants, aber auch die bedenkenswerten Einsichten von Moses Mendelssohn, der als Aufklärer dezidiert an der Seele als dem ewigen Lebensprinzip festhielt. ... Unsterblich ist dieses Plädoyer vermutlich nicht, aber sehr an der Zeit." (Süddeutsche Zeitung )

"Das Buch ist nicht besser, als wenn es von einem Theologen verfasst worden wäre – es ermöglicht auf Grund der unverdächtigen Autorenschaft allerdings einem breiteren Leserkreis den Zugang zum Thema. Und das ist dem Buch, das die Unsterblichkeit schlüssig begründet, nur zu wünschen." (Kleine Zeitung )

Kurzbeschreibung

Das Unvergängliche – mehr als ein Menschheitstraum?

Der Glauben an die Unsterblichkeit der Seele ist der älteste Trostspender der Menschheitsgeschichte. Die meisten Kulturen beschäftigen sich seit Urzeiten mit der Frage, ob das Selbst des Menschen unabhängig vom vergänglichen Körper existiert. Welche Antwort geben die verschiedenen Religionen und philosophischen Traditionen? Was bleibt im Zeitalter der Naturwissenschaften von diesem Glauben übrig?

Immerhin 52 Prozent der Deutschen, so eine vom SPIEGEL in Auftrag gegebene Umfrage, mögen sich nicht damit abfinden, dass mit dem Tod des Menschen »alles aus« sein soll, und glauben an die Unsterblichkeit der Seele. Der Gedanke, dass die Seele oder eine unzerstörbare geistige Substanz den Körper überdauert, ist Jahrtausende alt und verbindet Menschen verschiedenster Kulturen. Der Ahnenkult ist auf der ganzen Erde eine Brücke zum Jenseits. Vom ewigen Leben sprechen alle großen Religionen, Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus, wenngleich sie den Begriff unterschiedlich füllen. Mathias Schreiber nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die alten und neuen Vorstellungen der Menschen von der Weiterexistenz im Jenseits, von Seelenwanderung und Auferstehung. Er fragt nach den Chancen dieser Vorstellungen im modernen Leben und nach der Bedeutung der neueren Hirnforschung, die eine unsterbliche Seele als Hirngespinst abtut.

• Jeder Mensch beschäftigt sich irgendwann mit der Frage, was von uns bleibt
• Die Vorstellung einer unsterblichen Seele ist Bestandteil verschiedenster Religionen, Kulturen und philosophischer Traditionen
• Beschreibt die faszinierende Vielfalt der menschlichen Vorstellungen vom ewigen Leben


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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
So hatte sich Goethe am 4. Februar 1829 gegenüber Eckermann über die Zielgruppe für philosophische Diskussionen zum Thema "Unsterblichkeit der Seele" geäußert. Das können wir auf Seite 74 des vorliegenden Werkes nachlesen.

Wenn man noch nicht alt und müde genug zum Sterben ist, aber dennoch mitgeteilt bekommt, dass man sich nun darauf gefasst zu machen hätte, brechen die Perspektiven weg. Man fühlt sich aus dem Leben ausgeschlossen und fragt sich nach der eigenen Bilanz. Das ist offenbar dem Autor dieses Buches während einer Krankheit kurzzeitig widerfahren. Da er Journalist ist, hat er die Frage verallgemeinert, sich informiert und einen Aufsatz im "Spiegel" veröffentlicht, aus dem später dieses Buch hervorging.

Sein verheißungsvoller Titel suggeriert Antworten. Leider aber ist er entweder eine bewusst geschürte Illusion oder eine selbstgefällige intellektuelle Anmaßung, denn wir werden nie vorher wissen können, ob nach unserem Tod etwas von uns bleibt. Und dafür gibt es gute Gründe.

In den für die Wissenschaften sehr fruchtbaren ersten drei Dekaden des vorigen Jahrhunderts versuchten große Köpfe die Widerspruchsfreiheit der Mathematik zu beweisen. Russell verzweifelte daran fast. Erst 1931 gelang es dem Logiker Kurt Gödel nachzuweisen, dass dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist. Sein Lehrsatz, der eine Tatsache und keine philosophische Mutmaßung ist, gilt jedoch, weil er die Logik betrifft, weit über dieses Problem hinaus. Vereinfacht gesagt bedeutet er, dass Aussagen, die einen Selbstbezug innerhalb eines Systems besitzen, nicht beweisbar sind. Zum Beispiel ist nicht nachweisbar, ob meine Aussage "Ich lüge immer." wahr oder falsch ist. (Egal, ob man annimmt, sie sei wahr oder falsch, man kommt sofort auf einen Widerspruch.) Was hat das nun mit diesem Buch zu tun?

Wenn man sich die vom Autor zitierten "Unsterblichkeitsbeweise" ansieht, dann fällt auf, dass sie an den Gottesbeweis gekoppelt sind. Wenn wir also wüssten, dass Gott existiert, dann gibt es mit Sicherheit ein "Leben nach dem Tode". Die ernstzunehmenden Gottesbeweise sind logischer Natur. Es kann aber wegen des Selbstbezuges keinen logischen Beweis für Gott innerhalb des Mensch-Gott-Systems geben. Auch schon vor Gödel haben das große Geister geahnt. Wenn wir Gottes Existenz nachweisen könnten, ist Gott dann noch Gott? Alles wäre schlagartig anders. Genauso würden wir anders leben, wenn uns bekannt wäre, an welche Bedingungen die Qualität unseres "ewigen Lebens" gebunden ist.

Den Beweis dafür liefert der Autor zu Beginn seines Textes. Dort erklärt er uns, dass die so genannten "Selbstmordattentäter", gerade deshalb zu Massenmördern werden, weil ihnen eingeredet wurde, dass sie auf diese Weise alle Glaubensüberprüfungen an der Pforte zum Paradies trotz möglicher Sünden überspringen und geradewegs zu den für sie reservierten Jungfrauen marschieren können.

Nachdem dann noch einige bekannte zeitgenössische Intellektuelle ihre Meinung zum "ewigen Leben" kundtun konnten, bricht der Autor zu einer kulturhistorischen Reise in die Vergangenheit auf, um uns die Meinung der alten und von moderneren Philosophen zu diesem Thema näher zu bringen. Wenn man sich an seine Liebe zu komplizierten Schachtelsätzen gewöhnt hat, kann man wenigstens über die europäische Denkrichtung einiges lernen.

Im Abschnitt "Fernöstliche Weisheit: Seele ohne Selbst" versucht er uns den buddhistischen Zugang zu diesem Thema zu vermitteln. Leider hat er sich das nur angelesen und nicht wirklich verstanden. Er glaubt, Ziel des Buddhismus sei gewissermaßen die Entpersonifizierung. Er schreibt: "Ein sozusagen asiatischer Verzicht auf den Begriff der Person hätte insofern einen zu hohen Preis, als er implizit auch den Verzicht auf personale Rechtsfähigkeit sowie auf die Pflicht und Fähigkeit zur strikten moralischen Verantwortung des Individuums für bestimmte Handlungen enthielte."

Das ist einfach nur Unfug. Es geht zumindest im Zen-Buddhismus keineswegs um die Loslösung von der Person, wenn der Begriff der "Leere" ins Spiel gebracht wird, sondern nur um die Verneinung von Descartes "Ich denke, also bin ich". Während Descartes glaubt, dass wir uns über den Verstand definieren, wollen die Zen-Buddhisten die Dominanz des Verstandes über uns brechen. Das ist eine lebenspraktische Frage und nicht eine der persönlichen Identität. Dass der Verstand uns dominiert, können wir schon daran erkennen, dass es uns nicht gelingt, ihm zu befehlen mit dem Denken aufzuhören. Er generiert ständig Probleme, die wir jetzt gerade nicht haben, zum Beispiel die Frage, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. Während der Autor genau wie Descartes offenbar glaubt, sein Verstand und er seien eins, lehrt der Buddhismus, dass der Verstand nur ein Teil von uns ist, der obendrein jede Menge Konzepte anderer über uns enthält und Ego produziert. Ego personifiziert und vergleicht Gott, schafft Rivalität der Götter und Gotteskriege. Nicht zufällig ist der Buddhismus eine friedliche Religion, wenn er überhaupt eine ist.

Innerer Friede kehrt ein, wenn es uns gelingt den Kopf bewusst leer zu machen, also den Verstand zur Ruhe zu bringen. Die meisten von uns hatten unabsichtlich ein solches Erlebnis bereits entweder nach einer Entspannung oder einer Glück erzeugenden sportlichen Betätigung. Was hat das mit unserer Persönlichkeit zu tun?

Nur ein paar Seiten weiter zitiert der Autor aus der Enzyklika "Über die christliche Hoffnung" von Benedikt XVI aus dem Jahre 2007 und schreibt (S. 102): "Ewiges Leben meine etwas Unvorstellbares, so etwas wie einen >erfüllten Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen<." Das ist es genau, was der Zen-Buddhismus mit dem Begriff der Leere umschreibt. An diesem entscheidenden Punkt sind sich alle Weltreligionen einig. Und auch in der Bibel und im Koran finden sich viele Stellen, die darauf hinweisen, dass wir uns nicht mit Gedankenspielen befassen, sondern das Leben als Geschenk Gottes annehmen sollen. Sie sind nur anders verklausuliert als im Buddhismus.

Obwohl der Autor auf S. 128 selbst zu der Erkenntnis gelangt, dass "die Unsterblichkeit der Seele unbeweisbar" ist, lässt er sich nicht daran hindern seinen kultur-philosophischen Exkurs fortzusetzen. Er versteht nicht, dass die "Unsterblichkeit der Seele" ein Konzept des Verstandes ist, mit dem er uns auf eine seiner vielen Spielwiesen führt und vom eigentlichen zeitlosen Leben im Jetzt ablenkt. Zum Abschluss seines Werkes führt der Autor drei Gründe an, warum wir an die Unsterblichkeit der Seele glauben sollen. Besonders faszinierend ist der erste Grund: "... weil so viele Autoritäten, die klüger waren, als wir es sind, seit Jahrtausenden, die eine Ur-Sache >Gott< genannt haben..."

Fazit.
Ob unsere Seele unsterblich ist, werden wir glücklicherweise nie erfahren. Denn wenn wir es wüssten, wäre alles anders. Wir können nur daran glauben oder nicht. Und das ist unsere ganz persönliche Entscheidung. Aber wenn es einen Gott gibt, dann hat er uns das Leben nicht deshalb geschenkt, damit wir darüber nachdenken, was nach diesem Leben passiert. Der Autor hat ein Buch für Bildungsbürger geschrieben, das einen irreführenden und anmaßenden Titel trägt. Wer sich über philosophische Ansätze zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage informieren möchte, findet hier jedoch sehr viele Informationen. Da es aber keine Lösung des Problems geben kann, halte ich es mit Goethe und wende mich lieber dem Leben zu.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Schreiber ist Journalist; natürlich schreibt er so; für den SPIEGEL muss er das sogar, sonst wird es nicht abgedruckt.Also findet man in diesem Buch viel Rankwerk, was mit dem Thema nur begrenzt zu tun hat.Das Spiegel-Archiv ist gut, deswegen wissen wir nun auch, wer die Seminare von Kübler-Ross besucht hat und tausende andere Details.

Ob das, was in einem SPIEGEL-Artikel steht, eins zu eins in ein Buch übernommen werden sollte, kann man befragen. Andererseits weiss man, wenn man das Buch eines Journalisten liest, dass dieser wohl das tun wird, was er immer tut, journalistisch schreiben.

Schreiber gibt seiner Hoffnung, es gebe eine Unsterblichkeit, Ausdruck ( S. 145) . Seine Begründungen, er weiss, das es kein "Beweis" ist, sind nicht sonderlich überzeugend. Nur weil viele bekannte Menschen dies behauptet hatten,muss es nicht stimmen., Wieviele Thesen wurden von bekannten Menschen vertreten,bis irgendwann nachgewiesen wurde, sie sind falsch.

Die Begründung hat er sich selbst schwer gemacht. Er sucht bei den Philosophen, die ausführlich zu Wort kommen. Es ist doch sehr die Frage, ob diese Thematik denkend zu erfassen ist? Paradigmatisch ein Hinweis ( S. 79).Kant, der grosse Denker, meinte, hier fehle sinnliche Erfahrung. Nun, das konnte dieser, Königsberg nie verlassende Denker nicht wissen, dass es schon Jahrtausende Erfahrungen gab, die nur ihm nicht bekannt waren, da ich nicht in einer Zeit der Wissens-Globalisierung lebte.

Diejenigen, die zu dem Thema tiefe Erfahrungen gemacht haben, sind nur ausschnitthaft in dem Buch vertreten. Zu sehr ist der Autor von seiner Angst vor esotetischen Spinnern geprägt, dass er sich lieber unwissenden Denkern anvertraut, als wissenden Erfahrenen. Es ist ja bezeichnend, dass viele dieser Erkenntnisse in Deutschland nur in der Arkana-Reihe veröffentlicht werden. Eine ziemliche Arroganz,Ausdruck westlicher Überheblichkeit, auf einem Gebiet, auf dem die meisten allenfalls Laienspieler sind. Würde er einen Karmapa befragen, dessen Erkenntnisse studieren ( sicher kein esoterischer Spinner),fiele ihm die Begründung der Unsterblichkeit sicher leichter. Würde er die Lehre von den Archetypen der Seele nicht in eine esoterische Ecke verbannen, könnte ihm manches Licht aufgehen.

So bleibt der Autor in seinen begrenzten Kreis, muss an allen Zweifeln teilnehmen, kann nur eine schwach begründete Hoffnung formulieren.

Man studiert ein grösseres Literaturverzeichnis und bleibt unbefriedigt zurück.
DAS ist es nicht.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was von diesem Buch bleibt 12. Februar 2010
Von Philosoph
Format:Taschenbuch
Nun ja, was kann schon bleiben, wenn ein Journalist meint, ein Buch schreiben zu müssen? Insbesondere wenn er einen Artikel, den er zuvor im Spiegel veröffentlicht hat, zu einem Buch aufbläht. Der etwas anspruchsvollere Leser wird von Büchern, die von Journalisten verfasst worden sind, meist eher enttäuscht sein, einfach weil die Abhandlungen doch meist recht oberflächlich ausfallen. Journalisten haben im Idealfall gelernt, recht flott daherzuschreiben, vor allen Dingen aber sehr zügig einen Text zu jedem beliebigen Thema zu verfassen, egal ob sie mit dem Thema vertraut sind oder nicht, weil im journalistischen Tages- oder Wochenbetrieb immer wenig Zeit zur Verfügung steht. Wer also eine tiefgehende, originelle oder anspruchsvolle Analyse eines Themas wünscht, sollte in aller Regel die Finger von Journalisten-Büchern lassen. Diese sind bestenfalls für Leser geeignet, die weniger Interesse an Tiefgang und Substanz haben als vielmehr an einer eingängigen, locker geschriebenen Lektüre.

Das Schlimme bei diesem Buch ist aber, dass Mathias Schreiber weder das eine noch das andere leistet und schon gar nicht beides gleichzeitig, was natürlich der Idealfall wäre, der zugegebenermaßen bei nur sehr wenigen Büchern gelingt. Selbst der sehr interessierte Leser muss hier bei der Lektüre ständig gegen das Einschlafen oder Weglegenwollen ankämpfen. Die Thesen, die Schreiber vorträgt, werden zum Großteil völlig oberflächlich oder gar nicht begründet und manchmal wirkt der Text unfreiwillig komisch. So z.B. wenn der Autor wiedergibt, was von ihm befragte "Intellektuelle und Künstler" zur Frage der Unsterblichkeit von sich gegeben haben und er dann als erstes Johannes Heesters zitiert! Heesters als Intellektuellen zu bezeichnen lässt wohl eher interessante Rückschlüsse auf den Intellekt des Verfassers zu. Aber bestimmt hat Schreiber das alles ja gar nicht so gemeint und Heesters nur als Beispiel eines Künstlers und nicht eines Intellektuellen angeführt. Für einen Spiegel-Artikel mag das ja vielleicht noch durchgehen, aber wer - bitteschön - möchte denn in einem Buch über die Unterblichkeit der Seele lesen, was Herr Heesters darüber denkt? Dies ist aber nur e i n Beispiel, das zeigen soll, wie flach und schwach hier drauflos geschrieben wurde.

Fazit: Schreiber handelt dieses wirklich spannende, existentielle und berührende Thema derart langweilig, oberflächlich, ohne jeden Esprit und ohne irgendeine originelle Idee ab, dass man sich die Lektüre nun wirklich ersparen kann. Was bleibt also, wenn ein Journalist meint, seine Popularität ausnutzen zu müssen und ein Buch veröffentlicht? Außer den Tantiemen und der netten Nebeneinnahme für den Autor nicht viel! Für den Leser eigentlich Nichts!
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