• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 18 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Was vom Tage übrigbl... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Was vom Tage übrigblieb. Roman Taschenbuch – 11. September 2007


Alle 9 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 4,20
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,99
EUR 8,99 EUR 1,05
64 neu ab EUR 8,99 21 gebraucht ab EUR 1,05 1 Sammlerstück ab EUR 13,00

Wird oft zusammen gekauft

Was vom Tage übrigblieb. Roman + Alles, was wir geben mussten. Roman + Die Entbehrlichen. Roman
Preis für alle drei: EUR 28,93

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (11. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344273309X
  • ISBN-13: 978-3442733095
  • Originaltitel: The Remains of the Day
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Kazuo Ishiguros Romane gehören zum Eindrucksvollsten der neueren deutschen Literatur." (DIE ZEIT)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Was vom Tage übrig blieb
OT The Remains of the DayOA 1989 DE 1992 Form Roman Epoche Moderne
Im Zentrum des Roman Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro steht die Reise eines alten Butlers durch England, die zur quälenden Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit wird.
Inhalt: Im Jahr 1956 begibt sich der auf Schloss Darlington Hall dienende alte Butler Stevens mit dem Auto seines Arbeitgebers auf eine Reise nach Cornwall, um seine ehemalige Arbeitskollegin Miss Kenton zu besuchen, die er zur Rückkehr nach Darlington Hall zu bewegen hofft. Diese Fahrt ans Meer wird zu einer Reise in seine eigene Vergangenheit und allmählich treten in Rückblenden die Erinnerungen an sein bisheriges Leben zu Tage.
Vor dem Krieg war Stevens Chefbutler auf dem Landsitz des von ihm verehrten Lord Darlington, in dessen Dienst er vollkommen aufging. Würde und Pflicht sind seit jeher seine zentralen Glaubensgrundsätze. Dass sie einhergehen mit Selbstverleugnung und Selbstbetrug, erkennt Stevens jedoch zu spät. Die völlige Zurücknahme seiner selbst macht ihm zwischenmenschliche Beziehungen unmöglich. Obgleich er sich im tiefsten Inneren von der Haushälterin Miss Kenton angezogen fühlt, mit der er harmonische Stunden bei gemeinsamen ›Kakao-Abenden‹ verbrachte, hat Stevens ihre vorsichtigen Annäherungsversuche stets brüsk zurückgestoßen und sich ihr gegenüber förmlich verhalten, bis sie schließlich Darlington Hall verließ, um zu heiraten.
Als ebenso problematisch stellt sich in den Rückblenden die Beziehung des Butlers zu seinem Herrn heraus. Stevens wollte nicht sehen, dass Lord Darlington enge Kontakte mit den Nationalsozialisten pflegte und sich von ihnen instrumentalisieren ließ. Darlington Hall wurde zu jener Zeit zum Ort geheimer Treffen, führende Politiker gingen dort ein und aus. Stevens hinterfragte aus unbedingter Loyalität gegenüber seines Herrn niemals dessen Motive, ihn erfüllte sogar mit Stolz, am Schauplatz großer Weltpolitik gedient zu haben. Mit dem Krieg und dem Tod des Lords ist die alte Welt von Darlington Hall zerfallen, deren Mikrokosmos das Zentrum von Stevens’ Dasein war.
Auf seiner Reise erkennt Stevens die möglichen Wendepunkte, die er ungenutzt hat verstreichen lassen. Ungesagte Worte haben nach seiner Erkenntnis zu einem ungelebten Leben geführt. Als Miss Kenton ihm am Ende der Reise gesteht, dass sie sich ein gemeinsames Leben mit ihm hätte vorstellen können, trifft ihn das zutiefst. Auf dem Pier von Weymouth erkennt er angesichts des hereinbrechenden Abends, dass ihm nur der Versuch bleibt, das Beste aus dem zu machen, »was vom Tage übrig bleibt«.
Aufbau: Der Roman gliedert sich in einen Prolog und sieben Kapitel, die tagebuchartig die sechs Tage der Reise umfassen. Der Prolog spielt im Jahr 1956 auf Darlington Hall. Das äußere Geschehen tritt in den folgenden handlungsarmen Kapiteln nahezu völlig hinter die Reflexionen und Erinnerungen des Butlers zurück. Es wird im Verlauf der Digressionen deutlich, dass es Stevens um die Wahrung seiner Selbstachtung, um die Rechtfertigung seines Lebens und schließlich um die moralische Frage, was ihm von der Überzeugung, ein sinnvolles Leben geführt zu haben, geblieben ist.
Wirkung: Die Bekanntheit des mit dem Booker Prize ausgezeichneten Romans wurde vor allem durch James Ivorys sehr erfolgreiche Verfilmung gesteigert. In dem eng an die literarische Vorlage angelehnten Kinofilm von 1993 verkörpert Anthony Hopkins grandios den alternden Butler, der seiner versäumten Liebe zu Miss Kenton (Emma Thompson) nachreist. E. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

74 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Oktober 1999
Format: Taschenbuch
In den letzten drei Tagen, als ich diesen Roman von 1989 las, habe ich oft genug während der Lektüre ungläubig innegehalten und mir das Bild des Autors auf der Rückseite meiner Ausgabe angesehen. Es zeigt das lachende Gesicht eines Mittdreißigers, unverkennbar japanischer Abstammung. Sobald ich mich aber erneut auf das Buch konzentrierte und den Faden der Geschichte wieder aufnahm, sah ich ein völlig anderes Gesicht vor mir, aus einer anderen Zeit, einer anderen Schicht, einer anderen Kultur: das Gesicht eines Mittsechzigers, nobel, vornehm und sehr sehr zurückhaltend - der Erzähler des Romans, Stevens, ein engli-scher First-Class-Butler. Das Buch ist in der ersten Person geschrieben, und die Täuschung ist perfekt: Bis in die subtilsten sprachlichen Nuancen hinein hat der Autor es geschafft, das altmodische Englisch eines nicht nur gesellschaftlich feinstgeschliffenen Menschen zu kopieren, sondern auch noch durch die Wörter hindurch einen Menschen zu porträtieren, der der Sprache entspricht, die er spricht: kultiviert, streng, extrem zurückgenommen, unlebendig in erschreckendem Ausmaß. Wie so viele Romane, handelt auch dieser von einer Reise, und wie bei den meisten Reisen, die die Literatur schildert, ist die tatsächliche Reise nur ein Bild dafür, daß jemand einen inneren Weg geht, hin zu Erinnerungen, Sehnsüchten, Träumen und Gefahren. Und oft ist der Reisende am Ende der Reise ein anderer geworden, meist gegen seine eigene Intention. So auch in diesem Fall. Der Erzähler will überhaupt nicht reisen (ebenfalls ein sehr häufiges literarisches Motiv), vielleicht, weil er ahnt, daß in der Unterbrechung seines Alltags Schmerzhaftes auf ihn wartet.Lesen Sie weiter... ›
3 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mitternachtsleser am 29. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Dieser Roman von Kazuo Ishiguro lässt uns teilhaben an sechs Tagen im Leben des Butlers Stevens, der sein gesamtes bisheriges Dasein dem Dienst bei Lord Darlington gewidmet hat. Nach dessen Tod erwirbt ein Amerikaner den Landsitz Darlington Hall inklusive des treu ergebenen Butlers. Die unkonventionelle Art des neuen Dienstherrn verstört und verwirrt Stevens und gibt ihm erstmals Anlass, sein bisheriges Leben zu überdenken.

Die Gelegenheit hierzu ergibt sich, als Stevens von seinem neuen Dienstherrn beinahe gedrängt wird, zur Abwechslung einmal eine Reise zu unternehmen "um sich England anzusehen".

Nach kurzem Zögern lässt sich Stevens überreden: Um der Reise einen dienstlichen Sinn zu verleihen, nimmt er sich zum Ziel, Miss Kenton, die ehemalige Hausdame von Darlington Hall, zur Rückkehr zu bewegen.

Aus den Tagebuchaufzeichnungen dieser Reise enthüllt sich dem Leser das Leben dieses Mannes: Ein Leben, das ausschließlich dem Streben nach Perfektion im Dienen gewidmet war. Ein Leben, dessen Maximen Loyalität und Pflichterfüllung keinerlei Raum ließen für eigene Wünsche und Ziele, das keinen Platz hatte für den Menschen Stevens hinter dem Butler.

Stevens beginnt zu erkennen, dass kaum etwas "vom Tage übrigblieb": Der sein Leben beherrschende Dienst bei Lord Darlington erscheint nach dessen Tod zutiefst diskreditiert, nachdem sich dessen Vision von einer Verständigung mit den "kultivierten Personen unter den deutschen Nationalsozialisten" und einer Einigung zwischen Großbritannien und dem nationalsozialistischen Deutschland als Selbsttäuschung und fataler Irrtum herausgestellt hat.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 21. April 2005
Format: Taschenbuch
Stevens, ein alternder Butler, dient seit 30 Jahren auf Darlington Hall. Seinen Dienst hat er von jeher über alle privaten Wünsche und persönlichen Gefühle gestellt. Loyalität geht ihm über alles, und so verteidigt er seinen ehemaligen Dienstherren, Lord Darlington, trotz dessen politischer Unterstützung der Faschisten. Sein neuer Dienstherr, ein Amerikaner, verordnet Stevens eine Urlaubsfahrt, die den Butler zu Miss Kenton führt, die früher Hausdame auf Darlington Hall war.
Für Stevens hat sein Leben vor allem einen Sinn: Er will der perfekte Butler sein, ein Butler mit Würde, dessen Persönlichkeit sich so darstellt: Er hat keine; er ordnet alles seiner Position und seiner Funktion des Dienens unter. Obwohl er sich in gespielter Bescheidenheit noch von seinem Ideal entfernt sieht, erkennt man als Leser, dass er sich bereits selbst überholt hat, beispielweise als sein Vater in einer Dienstbotenkammer des Hauses stirbt, während der Sohn die Mitglieder einer Gesellschaft bedient. Um aber - ein wenig verschämt - die Wichtigkeit seines Dienens zu betonen, erzählt Stevens z.B., wieso das von ihm polierte Silberbesteck verantwortlich für den Gang der Weltgeschichte war.
Das äußerste, was er sich an Bindung zugesteht, sind "Kakaoabende" mit Miss Kenton. Aber selbst dabei geht es vor allem um die Belange des Hauses. Dass Liebe im Spiel sein könnte, verbietet sich Stevens zu denken.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden