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Was wir unseren Kindern in der Schule antun: ...und wie wir das ändern können Gebundene Ausgabe – 4. Oktober 2010

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag; Auflage: 2 (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517086339
  • ISBN-13: 978-3517086330
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 3,6 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.290 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Nervliche Belastbarkeit, didaktisches Geschick, kindliche Empathie und ein gerüttelt Maß an Zivilcourage – dies sind die Attribute, die sich Eltern von den Lehrern ihrer Kinder erträumen. Sabine Czerny, ihres Zeichens Grundschullehrerin in Bayern, scheint zu den wenigen zu gehören, die allesamt auf sich vereint. Sonst hätte sie es wohl kaum geschafft, ihre Schüler auch ohne Druck jahrgangsweise zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch anstatt mit rekordverdächtigen Klassennotendurchschnitten von bis zu 1,8 von ihrem obersten Dienstherren eine Belobigung einzuheimsen, hat sich Czerny eine Strafversetzung eingefangen – wegen „Störung des Schulfriedens“, so die offizielle Begründung – und darf bis auf Weiteres nur noch Schulanfänger unterrichten, die noch keine Noten bekommen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Schließlich hat die Lehrerin nie einen Hehl aus ihrer ablehnenden Haltung gegen das ihrer Meinung nach auf Mittelmaß und Selektion angelegte, gängige Leistungsnachweissystem auf den Grundschulen gemacht, das mit dem dreigliedrigen Schulsystem korreliert und durch überdurchschnittliche Leistungsniveaus in Klassen wie denen von Czerny in ihrer Funktionslogik beeinträchtigt wird. Mit anderen Worten: ohne Schulversager keine Hauptschulen mehr, und ohne Mittelmaß leere Realschulen und zu viele Gymnasiasten. Zur Zivilcourage gehört auch, dass man zu seinen Überzeugungen steht, selbst wenn es einem zum Nachteil gereicht. Auch dafür gibt Sabine Czerny ein leuchtendes Beispiel ab. Weil sie sich nicht damit abfinden will, Was wir unseren Kindern in der Schule antun, hat sie sich vom ministerialen Warnschuss nicht entmutigen lassen und ist nun an die Öffentlichkeit gegangen. Sie prangert an, was ihre Kollegen nur hinter vorgehaltender Hand kritisieren, und spricht dem gesamten System die Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit ab.

Unterstellung von Unterschleif derart, sie habe ihren Schülern gute Noten geschenkt, weist sie dabei glaubhaft von sich. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Schülern besteht ihr zufolge vor allem in der Geschwindigkeit des Lernens und Begreifens. „Allen Kindern werden zur gleichen Zeit die gleichen Inhalte aufgezwängt. Das macht es uns Lehrern unmöglich, individuell auf einzelne Schüler einzugehen.“ Nicht genug, dass das System bereits in frühesten Jahren auf Gewinner und Verlierer konditioniere, es lege den Grundstein für so manche Verweigerer-Karriere. – Arnold Abstreiter

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabine Czerny wurde 1972 in der Nähe von München geboren und ist seit über zehn Jahren an bayerischen Grundschulen tätig. Für sie ist Lehrerin kein Beruf, sondern eine Berufung. Daher war es ihr immer ein großes Anliegen, sich neben dem Schuldienst weiterzubilden – unter anderem in den Bereichen Pädagogik und Psychologie. Getreu ihrem Motto „Ich kenne kein Kind, das nicht lernen will“ gestaltet sie ihren Unterricht mit viel Leidenschaft, Engagement und neuesten Kenntnissen aus der Lernforschung. Und das seit Jahren mit großem Erfolg: Ihre Schüler haben nicht nur Spaß am Lernen, sondern schreiben dadurch auch bessere Schulnoten. Eine Tatsache, für die sie von den Schulbehörden nicht belobigt oder befördert wurde, sondern strafversetzt, bedroht und boykottiert. Für ihren Einsatz erhielt sie 2009 das Karl-Steinbauer-Zeichen für Zivilcourage.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von L. Biglake am 7. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Sabine Czernys Buch ist Balsam für die Seele einer Mutter, deren Kinder im bayerischen Schulsystem (Grundschule) stecken und seit der 2. Klasse durch vielfältige Leistungskontrollen (Lernzielkontrollen, Proben, Lesetempo-Checks, Leseverständis-Checks, Diktate...) unter permanentem Druck stehen. Kinder, die im Kindergarten noch wissenshungrig waren und motiviert und engagiert gelernt haben, durch ihre Erfahrungen in der Schule inzwischen aber "lernen" lediglich mit "pauken für gute Noten" gleichsetzen.
Balsam ist für mich dieses Buch insofern, dass die wahren Probleme unseres Schulsystems aufgedeckt und konstruktive Verbesserungsvorschläge für eine neue Schule gemacht werden.
Fakt ist, dass unser altbekanntes "Lernen im Gleichschritt" an unseren Grundschulen schon früh viele Verlierer produziert, die unter ihrer Leistungsfähigkeit bleiben.
Problematisch ist auch, dass alle weiterführenden Schulen mit entsprechenden Schülerzahlen bedient werden müssen, auch die Hauptschule, und es somit nicht nur um ein Aussortieren nach Leistung geht.
Erschreckend zu lesen, wie Notendurchschnitte von Proben zurechtgestutzt werden, um keinen zu guten Klassendurchschnitt zu erhalten...wie extra anspruchsvolle Transferaufgaben als "Einserbremse" eingesetzt werden.
Befreiend finde ich: Die Autorin hat weder an den Lehrern noch an den Eltern oder den Schülern zu mäkeln - sie plädiert für ein gänzlich reformiertes Schulsystem. Keine Kosmetik mehr, sondern ein neues System, das sich daran orientiert, wie Kinder lernen und v.a. wie sie besser und gemeinsam lernen können, ohne nach der 4. Klasse aussortiert zu werden.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaquan R. am 29. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Frau Czerny, Grundschullehrerin in Bayern, berichtet in diesem Buch über ihre Erfahrungen im bayerischen Schulsystem und in bayerischen Schulen. Zentrale These des Buches ist, dass weder Schüler, Eltern noch Lehrer Schuld an der aktuellen Schulmisere haben, sondern ausschließlich das Schulsystem. Weitere Hauptthesen des Buches sind die Schädlichkeit der Benotung von Leistungen der Schüler und die damit verbundene Selektion im bayerischen (oder auch deutschen) Schulsystem sowie die Gleichverteilung und Erlernbarkeit von Intelligenz bei Kindern.

In dem Buch wird auf 372 Seiten herausgearbeitet, was im bayerischen (und damit durchaus auch im deutschen) Schulsystem schief läuft. Es werden anhand von Einzelbeispielen Mängel aufgezeigt, Rückschlüsse für das gesamte Bildungssystem gezogen und Alternativen aufgezeigt. Ergänzt wird das Buch um einige Informationskapitel, unter anderem zu ADHS und Medienkonsum.

Positiv an dem Buch hervorzuheben sind die zum Teil plastischen Schilderungen, die Untersetzung der herausgearbeiteten Meinungen durch Beispiele und zusätzliche Informationen. Negativ sind die zahlreichen Widersprüche und die sehr sparsam gehaltenen Lösungsmöglichkeiten, die oftmals im Allgemeinen verlaufen und fast nie so konkret sind, wie die Negativbeispiele. Nachteilig ist auch die mantraartige Wiederholung, dass die Benotung von Schülerleistungen kontraproduktiv ist.

Frau Czerny kann aufgrund ihrer Erfahrungen zahlreiche Einzelbeispiele nennen, die die Verbesserungsbedürftigkeit des Schulsystems aufzeigen. Nachvollziehbar sind vor allem die Benachteiligung von Schülern durch die vorgegebene Verteilung der Noten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Birte Gam-jensen am 8. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sabine Czerny hat ein strittiges Buch über die Schule und den schlechten Einfluß, den die allgemeine Kinderschule auf den Kindern hat, geschrieben. Eine ihrer Erfahrungen ist, daß Lehrer und Kinder zu viel Zeit auf Proben und Tests verschwenden - und nur mit Stress und Tränen als Ergebnis.

Damit erklärt sie sich mit Alfie Kohn, Verfasser von 'The Homework Myth' und Diane Ravitch Verfasser von 'The Death and Life of the Great American School System' einig, weil auch in USA konnte es aussehen als ob die meisten Tests im Schulsystem fast zweckwidrig sind.

Frau Czerny hat auf Grund eigener Erfahrungen entschlossen ihre Unterrichtung zu ändern, damit die Lust am Lernen der Schülern wieder Teil der Bildung wird.

Das Buch umfaßt sowohl die Kritik der heutigen Kinderschule als einen Durchgang von den Methoden, die sie jetzt verwendet ' zum Beispiel:

'Oft bediente ich mich in dieser Klasse ' auch aufgrund der Zeitknappheit ' der Methode des lebendigen Erzählens.'

Erstaunlicherweise sind mehrere von den pädagogischen Zugängen von Frau Czerny mit dem Dänischen freie-Schule-Modell vergleichbar, der vor 150 Jahre von Grundtvig und Kresten Kold empfohlen wurde. Und das immer noch von mehreren freien Schulen mit Erfolg benutzt wird.
Vielleicht darf man die Verwendung von Tests nochmals überlegen?
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69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Völckers TOP 500 REZENSENT am 27. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Grundschullehrerin Sabine Czerny ist bundesweit dadurch bekannt geworden, dass sie Ärger wegen guter Noten bekam. Ihre Schüler hatten allesamt hervorragend gelernt und sollten jetzt die verdienten Einsen und Zweien bekommen. Doch die Schulbürokratie wollte Sabine Czerny zwingen, das Standardschema von "guten" und "schlechten" Schülern anzuwenden. Das war der Auslöser für dieses Buch, in dem die Autorin das deutsche Schulsystem analysiert, von ihren eigenen Erfahrungen berichtet und Vorschläge zur Verbesserung macht. Die drei Teile des Buchs heißen "Lernen für die Selektion", "Wie ich lehre" und "Was wir ändern müssen".

Als Kernpunkt der Misere sieht sie die Leistungsbeurteilung. Die übliche Notenskala ist, so merkwürdig das zunächst klingen mag, leistungsfeindlich. Wenn sich alle Schüler gemeinsam anstrengen, werden die Maßstäbe automatisch angehoben und viele Schüler bekommen trotzdem schlechte Noten. Wenn alle schlechte Leistungen bringen, kriegen einige trotzdem gute Noten und das Problem wird verdeckt. Außerdem ist ein Klima der Konkurrenz und der Angst dem Lernen nicht förderlich. Besonders Kinder mit geringen Entwicklungsrückständen werden zu Verlierern gemacht, obwohl sie durchaus sehr leistungsfähig sein können. Aber wenn sie besonders jung sind, ihre Eltern nicht helfen oder sie zuhause eine andere Sprache sprechen, dann ergibt sich dieser Rückstand fast zwangsläufig. Diese Kindern gelten dann als dumm und kriegen regelmäßig Frustrationen, was zusätzlich demotiviert.

Ebenso paradox ist, dass engagierte Eltern einen Vorteil von schlechten Lehrern haben. Kann das wirklich sein?
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