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Nach Pisa ist viel die Rede von der mangelnden Lese- und Schreibfähigkeit von Kindern. Dabei könnte das Erlernen dieser Fertigkeiten ein Kinderspiel sein, lustig, spannend und aufregend. Wenn man nur immer wüsste, was das »richtige« Buch für welches Kind ist. Ein Leitfaden für Eltern, Lehrer, aber auch Kinder, die schon selber lesen können, kann da eine große Hilfe sein.
Ein solcher Leitfaden ist dieses Buch. Es unternimmt auf unterhaltsame Weise einen Streifzug durch die besten und beliebtesten alten und neuen Kinderbücher. Das wichtigste Kriterium ist dabei deren Lesbarkeit und ihr aktuelles Vergnügungspotential. Nicht »Das muss man gelesen haben« ist Motto dieser Auswahl, sondern: »Dieses Buch sollte man auf keinen Fall verpassen«. So stehen neben den allgemein bekannten Büchern auch ein paar Titel, die weniger bekannt sind, Lieblingsbücher, die »die Seele ansprechen« und die man nie vergisst.
Besprochen werden Werke von Rudyard Kipling, Erich Kästner, J.R.R. Tolkien, Astrid Lindgren, Enid Blyton, Christine Nöstlinger, natürlich auch der unvermeidliche »Harry Potter« und viele mehr.
Die Autorin über die Auswahl der Bücher:
»Man kann so etwas Kanon nennen. Ich möchte es lieber anders ausdrücken: Dies sind nicht die fünfzig Titel, die jeder unbedingt lesen sollte. Aber sie nicht zu lesen hieße, die Chance auf etwas Schönes, Wichtiges und Wohltuendes zu verpassen.«
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schon wieder ein Kanon, der keiner sein will,
Von
Rezension bezieht sich auf: Was soll ich denn lesen?: 50 beste Kinderbücher (Taschenbuch)
Sind es die alarmierenden Ergebnisse der Pisa-Studie oder ist es das Bedürfnis nach Orientierung in einer nicht mehr zu überschauenden Liste von Neuerscheinungen (rund 80 000 alleine in Deutschland pro Jahr), die zu immer neuen Kanons in der Kinder- und Erwachsenenliteratur führen?Wie dem auch sei, das "Eselsohr" führt in seiner Novemberausgabe alleine 7 Neuerscheinungen vor, die Empfehlungslisten in der Kinder- und Jugendliteratur enthalten. Einer der besseren - so auch das Eselsohr - ist das vorliegende Buch. "Was den beiden [Bezug genommen wird außerdem auf das Buch von Susanne Gaschke: Hexen, Hobbits und Piraten; B. N.] als eine Art kommentierte Literaturliste aufgebauten Büchern anhaftet ist der Geruch nach der schönen Kinderbuchlektüre der Autorinnen... Das kollidiert an manchen Stellen mit dem Anspruch, nur die Bücher zu benennen, die Kinder lesen sollten und die "lesbar und interessant für Kinder von heute sind", wie Monika Osberghaus ihre Auswahl rechtfertigt und sogar verspricht, alle Titel seien daraufhin abgeklopft." Dies konstatiert - völlig korrekt - Ralf Schweikart in der zitierten Ausgabe des "Eselsohr". Nun gelingen Monika Osberghaus in der Tat überzeugende Charakterisierungen von Figuren und Geschichten und ihre Auswahl ist im großen und ganzen - zu rechtfertigen. Sicherlich kommt Frau Osberghaus dabei zu Hilfe, dass die Autorin sich bewußt auf die Zielgruppe der acht bis zwölfjährigen Kinder konzentriert. Aber hier geht natürlich schon das kritische Nachfragen los: da wird als Titel ein Fußballbuch von Sammy Drechsel aus dem Jahre 1955 angeführt, welches dem Anspruch der Autorin, lesbar und interessant für heutige Kinder zu sein, deutlich widerspricht. Warum werden da nicht die "wilden Fußballkerle" von Masannek ausgewählt, die heute die "Hitliste" der Kinder anführen. Warum wird ausgerechnet Enid Blyton erwähnt (deren Beliebtheit die Autorin konstatiert und auch deren Erfolgsfaktoren treffend analysiert), aber dann der Blyton-Nachfolger Thomas Brezina (dessen Erfolg auf den gleichen Faktoren wie der der Blyton-Bücher beruht) vergessen? Von Science-Fiction mal etwas gehört? Nur aus dem Bereich der Märchen und phantastischen Kindergeschichten finden sich einige Titel von Ende über Preußler bis Tolkien. Und damit kommt man zur unvermeidlichen Frage: Was soll das? Hier werden - wie oben schon angemerkt - offensichtlich wunderschöne Leserinnerungen der Autorin vermittelt, aber ein Kinderbuchkanon ist dieses Buch meines Erachtens nicht. Es mag ja für ratlose Eltern ganz interessant sein, über diesen literarischen Führer zu verfügen, bei vielen Kindern und Jugendlichen dürfte jedoch ein Gefühl des "pädagogischen Zeigefingers" aufkommen. So wird dieser Kanon bei dieser Gruppe wohl lediglich ein müdes Gähnen produzieren und in Vergessenheit geraten. Nichtsdestrotz erweist sich die studierte Germanistin als profunde Kennerin der Kinder- und Jugendliteratur, die fesselnd zu schreiben versteht. Dies kann man ihr - bei aller obigen Kritik - nicht absprechen, auch wenn der zeitweise sehr sentimentale Tonfall zuweilen stört. Zielgruppe sind - auch vom teilweise wissenschaftlichen Vokabular her - jedoch eindeutig Eltern, nicht Kinder. Außerdem handelt es sich - wie oben schon an Beispielen erläutert - um einen äußerst subjektiven Kanon, über dessen Auswahl man trefflich streiten könnte. Inweiweit der von der Autorin formulierte Anspruch, Kinder damit zum Lesen zu verführen, erreicht wird, bleibt für mich höchst zweifelhaft. Wie bilanzierte Ralf Schweikart im erwähten Artikel im "Eselsohr" vom November 2003: "Montag ist Listentag: Die 30 Wichtigsten, die 40 Bedeutensten, die 50 Besten. Die 70 Ultimativen. Die 80 Endgültigen. Wäre doch gelacht, wenn das nicht ginge." Damit ist alles gesagt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leseempfehlungen für meist bekannte Bücher,
Von Buchtor Stefanie Brink (Radevormwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Was soll ich denn lesen?: 50 beste Kinderbücher (Taschenbuch)
Die Autorin stellt hier eine Sammlung von 50 Kinderbüchern für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren vor. Die Titel wählte sie aus allen jemals veröffentlichten Büchern aus und beginnt dementsprechend mit der Bibel.Die meisten der Bücher sind selbst Nichtlesern vom Titel her bekannt und da hier wenig über den Inhalt gesagt wird, hilft die Lektüre nicht unbedingt weiter bei der Suche nach einem geeigneten Buch. Zudem sind die Artikel zu den vorgestellten Büchern durchzogen von Fachwörtern und Erläuterungen, die eher für Fachleute als für Eltern interessant sind. Für Kinder ist das Buch gar nicht geeignet. Es gibt sehr gute Informationen zu den vorgestellten Titeln, nur helfen sie durch ihre Art nicht unbedingt, geeigneten Lesestoff zu finden. Sie sind sehr aus der literaturwissenschaftlichen Perspektive verfasst. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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