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Was sie taten - Was sie wurden: Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord Taschenbuch – 6. Juli 2012


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Was sie taten - Was sie wurden: Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord + Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 + Persilscheine und falsche Pässe. Wie die Kirchen den Nazis halfen.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 13 (6. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596243645
  • ISBN-13: 978-3596243648
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,1 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.094 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Klee, geboren 1942, Journalist und Buchautor. Für seine Filme und Artikel erhielt er u.a. einen Adolf-Grimme-Preis (1982). Für „Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer“ (1997) erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete ihn 2001 mit der Goethe-Plakette aus und 2007 das Land Hessen mit der Wilhelm Leuschner-Medaille. Seit 2005 ist eine Förderschule im westfälischen Mettingen nach ihm benannt.

Buchveröffentlichungen u.a.: „Das Kulturlexikon zum Dritten Reich“ (2007); „Das Personenlexikon zum Dritten Reich“ (2003); „Deutsche Medizin im Dritten Reich“ (2001); „Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer“ (1997); „Was sie taten, was sie wurden“ (1986); „Dokumente zur ‚Euthanasie’“ (1985) und „’Euthanasie’im NS-Staat“. Die ‚Vernichtung lebensunwerten Lebens’“ (1983).

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von roswitha sild am 27. Dezember 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Fast musste ich kotzen.......dieses Buch ist ein unbedingtes MUSS für den Geschichtsunterricht. Richter , Ärzte , Staatsanwälte und Politiker wurden nach dieser Zeit in Ämter gehoben, mit Steuergeldern genährt und das Leid vieler Tausende einfach verdrängt. Es wurden zwar Urteile gesprochen, doch nicht immer die Richtigen verurteilt. Oft waren es nur Handlanger, die verurteilt wurden, welche die Drecksarbeit machten, die richtigen Täter wurden in hohe Ämter gesetzt.
Respekt vor dem Schriftsteller der dieses Buch geschrieben.....
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A Reader am 28. April 2010
Format: Taschenbuch
Das Buch empfehle ich besonders all jenen, die die Frage umtreibt inwieweit sich die Nachkriegsgeneration im Nachhinein am Holocaust schuldig macht.

Das Buch ist sauber, ja akribisch recherchiert und steht auf solider Grundlage.

(Als Bettlektüre eignet es sich allerdings nicht, denn es treibt den Adrenalinspiegel zu sehr in die Höhe.....)
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31 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 25. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Jahrzehnte hat Ernst Klee der Bemühung gewidmet, Erinnerungsarbeit gegen das kollektive Vergessen zu setzen. Die Mittäterschaft zu leugnen, war gesellschaftliche Praxis bis tief in die sechziger Jahre. Die Mitscherlichs schrieben 1963 ihre Studie über die Unfähigkeit zu Trauern. Im Rahmen des 68ziger Aufbruchs begann die Erinnerungsarbeit, einzelne mediale Ereignisse, die Verfilmung von Holocaust, riefen jeweils gewisse Welle der Bewältigung und damit des Erinnerns der Nazi-Zeit hervor. Gegen das Vergessen , die Beschwichtigung, das Reinwaschen durch Persilscheine ist die Arbeit von Klee unbedingt zu begrüssen. Wichtig ist allerdings, nicht nur eine Empörungshaltung einzunehmen. Sondern sich zu fragen, wie man Verantwortung übernimmt, welchen Preis eine Person und eine Gesellschaft dafür zahlt, umfassend aufzuklären ? Amerika machte nach der Aufarbeitung des Vietnam-Traumas z.B. die Erfahrung, dass viele mit dieser Wahrheit nicht fertig wurden und sich schlicht umbrachten. Angesichts der monströsen Taten des einen oder anderen wird man vielleicht wenig Empathie empfinden, aber eine Gesellschaft hat ein Interesse an Vergessen und Integration. Es geht nicht um Rechtfertigung des ein oder anderen Modells,sondern um das Verstehen, warum es passiert, wie es passiert. Immer wird die Mehrheit einer Gesellschaft das mitmachen, was gerade angesagt ist. Immer, und in der Nazi-Zeit hiess dies, Mitmachen bei einem verbrecherischen System. Da die grosse Mehrheit dies machte, hatte diese Mehrheit natürlich kein Interesse an Aufdeckung, denn darin wäre sie selbst verstrickt gewesen. Deswegen ist der Vorgang des Verdeckens nicht zu begrüssen, aber man kann nachvollziehen, warum so etwas geschieht.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franz am 7. März 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Typisch Ernst Klee. Ich gebe ihm Recht. Genau das gleich gilt für die "Furchtbare Juristen". Ein Must für alle Deutschen
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