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Was mir zusteht: Roman Gebundene Ausgabe – 13. Mai 2013

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Eindringlich und bewegend.“ (KÖLNER Illustrierte)

„Eindrucksvolles Gleichnis über die Befreiung der Frau“ (Deutschlandradio "Radiofeuilleton", Edelgard Abelstein)

„Dieser Roman gilt als eine der gewagtesten Schriften über die Rolle der Frau im Iran (…)“ (3sat "Kulturzeit", Katrin Seibold)

„(…) wichtige Literatur (…) sehr klug beobachtet und auch spannend beschrieben (…) eine berührende Lektüre und eine interessante Zeitreise.“ (Hessischer Rundfunk hr2 „mikado")

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Iranerin Parinoush Saniee studierte Psychologie und Soziologie und arbeitete jahrelang in der Forschung. Ihr erster Roman, „Was mir zusteht“, erschien 2003 und war ein großer Publikumserfolg; Nachdrucke wurden vom iranischen Regime aber immer wieder verhindert.



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Format: Gebundene Ausgabe
Am Anfang des Buches dachte ich: Nicht schon wieder ein Buch über unterdrückte Mädchen und Zwangsheiraten. In der Mitte dachte ich: Ich habe keinerlei Ahnung von iranischer Geschichte. Keine Ahnung vom Shah und Irans Kommunisten. Und wie bewundernswert sich die Protagonistin durchs Leben schlägt. Gegen Ende des Buches hatte ich zwei wunderschöne Liebesgeschichten gelesen und fühle mich nachdenklich und erfüllt..

Masumeh hat kein einfaches Leben: Zwangsverheiratet mit einem Mann, den sie anfangs nicht liebt, und mit dem sie sich irgendwie arrangieren muss, kommt sie zudem durch ihre Heirat in ein ganz anderes Milieu. Nach und nach bewältigt sie die Anpassungsschwierigkeiten, auch durch die Unterstützung ihres Mannes. Gerade, als sie in ihr neues Leben hineingefunden hat, bricht die Politik vornehmlich in Gestalt der iranischen Revolution in ihr Leben. Der Autorin gelingt es hervorragend die Situation eines Menschen zu schildern, der unverschuldet in größte Not gerät. Wie Masumeh für das Überleben ihrer Familie kämpft, ist absolut glaubwürdig und menschlich geschildert.

Man fiebert mit ihr mit, erlebt den Zerfall ihrer Familie mit und hofft am Ende nur eins: Dass sie ihr verdientes Glück findet. Ob sie bekommen wird, was ihr zusteht?

Fazit

Ein glaubwürdiges Portrait der iranischen Gesellschaft der 60er/70er Jahre, welches hilft, das Land näher zu verstehen.
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Format: Gebundene Ausgabe
„Mit der letzten Bemerkung brachte ich sie alle zum Schweigen. Ich glaube aber, dass mein Vater sowieso nichts dagegen hatte, denn ich hörte ihn mehrfach voller Bewunderung sagen, dass seine Tochter jetzt auf ihren eigenen Beinen stehe und von niemandem abhängig sei“.

Als das im Raume steht, sind schon einige Auseinandersetzungen im Leben Masumehs, der Hauptperson dieses dichten Romans, durchlitten und durchkämpft worden. Beileibe aber ist dieser „Zwischenstatus“ des Kampfes der jungen Frau um ihre persönliche Freiheit in der engen Rahmung der iranischen Gesellschaft nicht als „Happy End“ zu verstehen. Gerade einmal gut die Hälfte der Geschichte ist gelesen, als Masumeh diese Sätze sagt. Masumeh wird, egal, wie sie es dreht und wendet, ihren Preis zu zahlen haben, das ist dem Leser an dieser Stelle des Romans und bis zum Ende schon klar. Denn auch ihrem Vater wird es nicht gelingen, das Denken in klaren, harten und eingefahrenen Bahnen selbst in der eigenen Familie aufzubrechen.

Nicht nur die ganz aktuellen Haltungen im Iran stehen dabei im Mittelpunkt dieser ein halbes Jahrhundert umfassenden Lebensgeschichte, sondern das Augenmerk der Autorin liegt eher grundlegend auf der Darstellung des Lebens in den festen, tradierten Formen der iranischen Gesellschaft. Formen, die auch schon zu Zeiten des Schah den Alltag massiv mitbestimmen und zu jeder Zeit ein hohes Maß an Zivilcourage und Mut zum Risiko erforderten, tatsächlich ganz eigene Wege zu suchen und zu wagen. Ohne eine Gewähr zum Erfolg, natürlich.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
die man im Leben lesen muss und dieses gehört dazu! Ein wunderbares, ein faszinierendes Buch. Politik, Liebe, Familie - ein Blick in die iranische Geschichte, einfühlsam geschrieben. In diesem Buch erfährt man sehr viel über die unruhigen Zeiten, der Wandlungen des iranischen Volkes. Gleichzeitig eine familientragödie, unerfüllte Sehnsüchte und Liebe. Aber leider wird auch sehr klar und deutlich die Unterdrückung der Frauen symbolisiert. Trotz alledem einfach ein schönes Buch, eins der besten Bücher überhaupt.
1 Kommentar 3 von 3 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Malguth am 28. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein sehr beeindruckendes Buch. Die starke Ausdruckskraft der Autorin bewirkt, dass ich jede
einzelne Zeile aufmerksam gelesen habe. Es ist faszinierend das Leben der in dem Buch beschriebenen
Frau mitzuverfolgen und zu sehen, welche Kraft sie hat, jeden Tag ein Stück Freiheit mehr zu erobern.
Wir können uns in unserem Kulturkreis dieses eingeschränkte Leben einer Frau nicht vorstellen.
Sehr empfehlenswert !
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