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Was mir wichtig war: Letzte Aufzeichnungen und Gespräche
 
 
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Was mir wichtig war: Letzte Aufzeichnungen und Gespräche [Taschenbuch]

Marion Gräfin Dönhoff
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 5 (23. Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886807843
  • ISBN-13: 978-3886807840
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 773.484 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marion Dönhoff
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Knapp, zugespitzt, lesenswert: Noch einmal Deutschland und Europa im 20. Jahrhundert, eine Tour d'Horizon mit der bedeutendsten deutschen Journalistin, wenige Wochen vor ihrem Tod. So etwas wie ein Vermächtnis und ein gutes Geschenk für alle, denen diese Republik am Herzen liegt.

Haug von Kuenheim und Theo Sommer sind in diesen letzten Gesprächen im Winter 2001/2002 keine devoten Stichwortgeber. Sie fragen nach, schlagen Formulierungen vor, spinnen Gedanken weiter, lassen sich von der alten Dame korrigieren: ein wirklicher Austausch. Wer vielleicht -- wie der Rezensent -- das Buch mit einem leichten Seufzen aufgeschlagen hat, findet sich überrascht in ein lebendiges Gespräch gezogen, als hätte er im Hamburger Haus der Gräfin mit vor dem Kamin gesessen. Dabei handelt es sich hier keineswegs um Plaudereien. Durchweg wird Substanzielles verhandelt. Es geht um Grundprinzipien demokratischer Gesellschaften, auch um Ethik und Moral, um Wirtschaft, um die Weltordnung in Zeiten der Globalisierung und immer wieder um Geschichte: Preußen, Hitler, das Verhältnis von Polen und Deutschen.

Beigegeben sind Texte, die wichtig waren in der publizistischen Landschaft während der vergangenen 50 Jahre und die interessant zu lesen bleiben werden. Verzichten wollen hätte ich höchstens auf die eine oder andere Rede, und ein wenig mehr zur Innenpolitik der Bundesrepublik hätte ich mir vielleicht auch gewünscht. Fazit: Ein nobler, ein guter Abschied. ---Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Am 11. März 2002 ist Marion Dönhoff im Alter von 92 Jahren in Hamburg gestorben. Über ein halbes Jahrhundert war die Gräfin das moralische Rückgrat, die seelische Achse der Wochenzeitung "Die Zeit". Zwei ihrer Wegbegleiter und engsten Vertrauten, Haug von Kuenheim und Theo Sommer, haben in den letzten Monaten ihres Lebens zahlreiche Gespräche mit ihr geführt. Noch einmal sagte sie, was ihr im Leben wichtig war und was sie weitergeben wollte an die Nachwelt.
Wie hielt sie es mit der Religion? Was dachte sie über die Monarchie als Staatsform, über die noch immer unvollendete Demokratie in Deutschland? Gab es für sie ewige, unverrückbare Wahrheiten? Welche Spielregeln braucht die Gesellschaft, welche Normen ein Gemeinwesen?
Es waren lange Gespräche, unterbrochen von Pausen, die die Krankheit erzwang: ein öffentliches Testament. Es blieb unvollendet; der Tod vereitelte den Abschluss.
Dieses nachgelassene Buch nimmt auch die wichtigsten Texte aus ihren letzten Lebensjahren auf: Reden, Dankesworte, Aufzeichnungen. Es eröffnet Einblick in die letzten Gedanken einer eindrucksvollen Frau.
Haug von Kuenheim arbeitete über Jahrzehnte verantwortlich in der "Zeit", Theo Sommer war viele Jahre Chefredakteur und Mitherausgeber der "Zeit".



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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch zum Abschied 25. August 2003
Format:Taschenbuch
Marion Gräfin Dönhoff starb am 11. März 2002 an Krebs. Als im Sommer 2001 ihre Kräfte schwanden, und sich ihr Ableben andeutete, kamen die Verantwortlichen der ZEIT auf den Gedanken, mit ihr letzte Gespräche zu führen und aufzuzeichnen, um der Nachwelt die Summe ihrer Lebenserfahrung zugänglich zu machen. Das vorliegende 202 Seiten lange Buch ist Frucht dieser Bemühungen.

Da die Gräfin früher als erwartet starb, kam es nur zu vier Gesprächen, die einzelnen Themenbereichen gewidmet waren. Neben den Protokollen dieser Gespräche enthält das Buch bisher unveröffentlichte Texte der Ostpreußin wie Ansprachen im masurischen Mikolajki (dem früheren Nikolaiken) anläßlich der Abiturfeier des einzigen polnischen Gymnasiums, das seit 1994 ihren Namen trägt, sonstige Reden anläßlich von Preisverleihungen, einige bemerkenswerte Skizzen politisch-historischen Inhalts, eine knappe Auswahl ihrer besten und bedeutsamsten Artikel und ein abschließendes Portrait von ihr durch Haug von Kuenheim, den stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT.

Dönhoff - Fans werden das Buch trotz seiner gelegentlichen Widerholungen zu schätzen wissen, atmet aus all seinen Teilen doch immer wieder die stete Überzeugung der Gräfin von Gerechtigkeit, Toleranz und Liberalismus, ihre stete Bereitschaft zur Versöhnung gegenüber dem Osten. Erhellend sind ihre Gedanken über die europäische Dimension Preußens und die deutsch-russischen Beziehungen.

Fazit : Für den Dönhoff - Fan sicherlich ein Muß, ansonsten eher ein Buch nach dem Motto 'nice to have'. Ein Gewinn für den Bücherschrank ist es jedoch allemale und sei es, daß es mit seiner Hilfe leichter fällt, einem jungen Menschen erstrebenswerte Geisteshaltungen zu erklären und näher zu bringen.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Werte-Brevier... 26. Dezember 2005
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieser von den beiden ihr nahe stehenden Zeit-Redakteuren Theo Sommer und Haug von Kuenheim posthum herausgegebene Band vereint neben einigen Interviews mit der bereits krebskranken 92-Jährigen Ansprachen in Mikolaijki vor Schülern der ihren Namen tragenden Schule in Polen, dazu auch Reden anlässlich von zahllosen Preisverleihungen für ihr Engagement zu mehr Toleranz und Völkerverständigung. Es folgen vier kurze noch unveröffentlicht gebliebene Manuskripte zur preußischen Dimension Europas, den deutsch-russischen Beziehungen, zur Charakterisierung der Deutschen und zum Ethos des Widerstands. Schließlich sind noch einige wichtige Zeit-Aufsätze beigefügt, z.B. ihr legendärer „Ritt gen Westen“ oder Artikel zum 20. Juli 1944 wie auch zum Arbeiteraufstand der DDR vom 17. Juni 1953. Haug von Kuenheim beschließt den lesenswerten Band mit einem kurzen Porträt der herausragenden Journalistin. Sehr lesenswert insbesondere für junge Leute in einer vom Werteverfall bedrohten, nur dem Geschäft und dem Genuss lebenden Gesellschaft. (26.12.05)
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mogelpackung 20. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Schade, dass in dem Buch nicht drinnen ist, was aussen draufsteht: Es handelt sich nämlich gar nicht um ein Buch von Marion Gräfin Dönhoff. Vielmehr wurde lediglich eine Auswahl ihrer alten Texte von zwei Journalisten neu zusammengestellt. Die Texte sind zwar gut, aber, wie gesagt, nicht neu. Das
Gespräch mit Gräfin Dönhoff gibt auch nicht viel her. Schade. Da gibt es eindeutig bessere Bücher von der Gräfin.
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