Ich habe 5 CDs von Werner Eberwein und muss sagen, dass ich diese mit Abstand am häufigsten gehört habe. Warum?
Laufzeit:
Diese CD besteht wie "Morgen kann ich drüber lächeln" aus zwei kurzen Trance-Induktionen von 22 und 33 Minuten, die man einzeln oder hintereinander hören kann(Ich höre immer nur die 22-minütige alleine).
Die anderen CDs von Werner Eberwein haben eine längere Laufzeit und mir fällt es inzwischen sehr schwer, so lange ruhig zu verharren. Durch die kürzere Laufzeit fiel es mir auch leichter, die CD regelmässig zu hören.
Entspannungstiefe:
Einer meiner Vorrezensenten hatte geschrieben, diese CD würde keine so starke Trance induzieren. Dem hätte ich zunächst zustimmen können. Aber nach ca. 3 Monaten Beschäftigung und regelmässiger Übung mit den Eberwein-CDs falle ich bei all seinen Werken sehr schnell in eine tiefe Trance, was diese Disc mit einschliesst.
Die Entspannungstiefe halte ich auch für sehr wichtig. Bei mir läuft es so, dass während dem täglichen "Pause-machen" Erlebnisse aus der näheren und ferneren Zukunft verarbeitet werden; ich habe in letzter Zeit immer häufiger Lösungen in der Hand, ohne zu wissen, wie sie dort hinein gerieten.
CD-Inhalt
Eberwein verwendet auf seinen CDs sehr unterschiedliche Suggestionsformen. Hier werden konkret vorstellbare visuelle Bilder suggeriert und eine kleine Geschichte erzählt.
Die Inhalte der CDs empfinde ich inzwischen als nicht mehr sooo wichtig. Ich habe die Vermutung, dass die genialen Ideen und Vorstellungen, die ich anschließend im Kopf habe, auf eine andere Weise entstehen. Gerade dadurch, dass ich durch die Suggestionen aus meinem alltäglichen "normalen" Bezugsrahmen heraustrete, entstehen neue Lösungen für meine kleineren und größeren Probleme.
Man könnte es damit vergleichen, dass man angestrengt nach etwas sucht und es nicht findet. Kaum hat man dann aufgegeben und aufgehört zu suchen, fällt es einem ein(Die unbewußte Suche läuft dann wohl weiter und ist effektiver als die bewußte Suche).
Sonstiges:
Eine Möglichkeit, einen Schritt weiter zu gehen, wäre das Buch "20 Minuten Pause" von Ernest Rossi. Im wesentlichen handelt es vom Verhältnis zwischen Pausen und Aktivitäten als auch den Wechselbeziehung zwischen diesen.
Es zeigt verschieden Möglichkeiten des Pause-machen-könnens auf und Facetten aller Varianten auf.