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Was ist gute Literatur?: Wie man gute Bücher von schlechten unterscheidet Taschenbuch – 26. September 2006


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Taschenbuch, 26. September 2006
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 222 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 2., überarbeitete Auflage (26. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406510981
  • ISBN-13: 978-3406510984
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 848.231 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gelfert

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Juerg Seiberth am 5. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Was ist gute Literatur? Wir alle, Leserinnen, Lehrer, Kritikerinnen, Literaturförderer und Lektorinnen, würden uns niemals explizit auf diese Frage einlassen, aber implizit beantworten wir sie täglich. Nur zu gerne wüssten wir die Antwort, aber wir haben die Hoffnung aufgegeben, dass wir sie je erhalten werden. Wir alle begegnen diesem neuen Buch von Hans-Dieter Gelfert mit grösstem Misstrauen, aber wir brauchen es.

Hans-Dieter Gelfert, emeritierter Professor of English Literature and Culture, hat viele Bücher geschrieben, die uns das Leben erleichtern: Zum Beispiel die kleinen blauen Reclam-Anleitungen zur Interpretation von Gedichten, Romanen, Dramen und Kurzgeschichten. Oder eine Shakespeare-Monografie, die billig ist und nur 128 Seiten hat. Nun zeigt uns Gelfert, wie er gute Bücher von schlechten unterscheidet.

Er sucht die Wurzeln von Kunst und Literatur im Balzverhalten und im religiösen Kult. Der Rhythmus von Spannung und Entspannung erinnert ihn an andere «reflexartige Entlastungsvorgänge»: Orgasmus, Lachen und Weinen. Lustempfindung sieht er entstehen, wenn Kunst und Literatur im grösstmöglichen Chaos die grösstmögliche Ordnung schaffen.

Gelferts Beurteilungsraster umfasst 13 Punkte: Vollkommenheit, Stimmigkeit, Expressivität, Welthaltigkeit, Allgemeingültigkeit, Interessantheit, Originalität, Komplexität, Ambiguität, Authentizität, Widerständigkeit, Grenzüberschreitung und «das gewisse Etwas». Das Sieb ist engmaschig. Shakespeare, Goethe, Dickens, Proust, Joyce, Kafka passieren es problemlos, und Arthur Miller, denn er ist «der einzige lebende Klassiker und hätte als solcher längst den Nobelpreis verdient».
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RockBrasiliano VINE-PRODUKTTESTER am 17. März 2006
Format: Taschenbuch
auch für Nicht-Germanisten verständlich, wobei man natürlich auf ein bißchen Vorbildung immer gut aufbauen kann.-Wie kann man Literatur bewerten? Was bleibt und was ändert sich? Dieser Frage wird hier nachgegangen und oft mit spitzer Feder und eigentlich immer sehr gut auf den Punkt gebracht, ergründet. Kleiner Abstrich bei dem Artikel über Kitsch, allerdings ein Spezialgebiet des Autors, der es verlangt, sich schon intensiver mit dem Thema zu befassen, was natürlich auch nicht immer nur schlecht sein muss. Das Buch beschäftigt sich vorwiegend mit guten Büchern, wer Verisse lesen möchte, kommt aber ebenso auf seine Kosten.
Zum Inhaltlichen (in Auswahl):
- Was ist Kunst?
- Urteile über Literatur
- Wieso Vergnügen an Kunst?
- Kriterien ästhetischer Wertung
- Stil
- Gedichte
- Erzählung
- Dramen
- Anspruchsvolle und Trivialliteratur
- Kitsch
- Erotik und Pornographie
- Weltliteratur
- Das typisch Deutsche
- Kanonfrage
Alles in allem ein gut lesbares Handbuch für alle Literaturinteressierten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von eyas am 20. Oktober 2012
Format: Taschenbuch
Es ist immer gefährlich, als Wissenschaftler ein populärwissenschaftliches Buch seiner eigenen Disziplin zu lesen. Natürlich wird für den interessierten Laien alles ein wenig heruntergebrochen. Das ist auch richtig so. Wenn aber der Wissensvorsprung genutzt wird, um den Leser sozusagen hinters Licht zu führen, ist das unlauter.

Zunächst sei gesagt: Gelfert weiß viel. Er kennt sich aus in seinem Gebiet - natürlich! - und er versteht es auch, sein Fachwissen in eine verständliche, gut lesbare Sprache zu übersetzen. Er verzichtet auf Fußnoten und den wissenschaftlichen Habitus. Die Frage, die er stellt, die Frage, was Literatur als Kunst von nicht künstlerischer Literatur, oder gute Literatur von schlechter Literatur unterscheidet, ist definitiv eine zentrale Frage. Alles das muss man Gelfert zugute halten.

Problematisch wird es an einer anderen Stelle. Liest man den Text aufmerksam, wird schnell klar, dass Gelfert im Sinne einer bildungsbürgerlichen Elite schreibt, die es kaum noch gibt. Obwohl er im Nachwort der 2. Auflage darauf verweist, dass er niemandem Wertmaßstäbe vorschreiben, sondern sie ledigleich erkunden will, bleibt dieser Eindruck bestehen. Gelfert kann ganz klar einen Trennstrich zwischen guter und schlechter Literatur ziehen und "gute" Literatur, das ist eben der bildungsbürgerliche Kanon, schlechte Literatur, das ist die Unterhaltungs- und Trivialliteratur, inklusive Kitsch und Pornographie/Erotik, denen sogar (warum eigentlich?) ein extra Kapitel gewidmet wird. Vorgeschrieben sind seine Werte deswegen noch lange nicht. Aber neben diesen seinen, den traditionellen bildungsbürgerlichen, Werten, kommen andere Werte kaum zur Sprache.
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