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Was ist Kunst?: Positionen der Ästhetik von Platon bis Danto Taschenbuch – 14. Juli 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 109 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 9 (14. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340657386X
  • ISBN-13: 978-3406573866
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 286.500 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happyx TOP 50 REZENSENT am 3. Dezember 2011
Wann immer ich Kunstinsider über Kunst reden höre, vernehme ich vernebelnde Worte und Satzkaskaden. Vor kurzem redete sich Kaspar König bei mir um Kopf und Kragen, als er etwas von Markt und Nachfrage erzählte, dem ich nun gar nichts mehr abgewinnen konnte. Kunst in diesem Sinne ist nur mehr für Insider relevant, sie agiert f.oid und sich selbst entleerend. Wir waren auf vielen Veranstaltungen, bei denen es um eine Defintion ging. Meine persönliche Quintessenz: Kunst ist fließend, sie kann im Grunde alles und nichts sein, sie entsteht im Auge des Betrachters, Denkers erst zur vollen Blüte.

Dieses Buch schafft es, in kurzen, verdichteten Essays 16 Positionen zu skizzieren: i.e. Platon, Aristoteles, Mittelalter, Renaissance, Kant, Schiller, Schopenhauer, Hegel, Rosenkranz, Croce, Benjamin, Heidegger, Adorno, Goodman, Lyotard, Danto. Die Auswahl spitzt zu und selbstverständlich grenzt sie aus. Es gibt eine Vielzahl weiterer Deutungsmöglichkeiten, ja geradezu ins Unendliche gehend. Die Inhalte der 16 "Kunstsachverständigen" bearbeitet der Autor so: "Ich habe mich also darum bemüht, diesen philosophischen Kern von seinen wortreichen Schalen zu befreien, um von dort aus das jeweilige Kunstverständnis begreiflich zu machen." Michael Hauskeller gelingt dieses Seltene! Er macht Lust auf die Theorien dahinter. Dabei muss ich gestehen, dass ich auch nach mehrmaligem Lesen die komplizierten Gedanken von Heidegger nicht fassen konnte, sie verwesten beim Lesen schon in meinen Gedanken.

Meine Kurz-Kurz-Quintessenzen der jeweiligen Essays:

Platon:
Kunst muss das rechte Leben lehren: Kontrolle der Leidenschaften, tugendhaft leben, Streben nach Wahrheit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FMA TOP 1000 REZENSENT am 19. Februar 2013
Folgt man Platon, der auch auf dem Gebiet der Kunstphilosophie für die abendländische Geschichte prägend wurde, so bedeutet Annäherung an das Ideal des Schönen immer auch Annäherung an das Ideal des Guten und des Wahren. Im Schönen wie im Guten wirken die gleichen Gesetzmäßigkeiten der Angemessenheit, einer letztlich rational nicht zu begründenden aber intuitiv evidenten vollkommenen Proportion und Stimmigkeit. Im Kunstwerk vermittelt sich etwas von der Welt der Ideen, die Plato gemäß die eigentlich wahre ist.

Die Akzentverschiebung, die sich bei Aristoteles gegenüber der Ideenlehre Platos findet, drückt sich auch in seinem Kunstverständnis aus. Aristoteles macht den Bezug zwischen dem Idealen und Wirklichen greifbarer: seine Entelechien - die in den Dingen wirksamen, Form gebenden, ihr Wesen bestimmenden, das Mögliche im Seienden verwirklichenden Kräfte - stellen die Entsprechung zu den platonischen Ideen dar. Sie sind wie diese auch Träger des eigentlich Schönen und Guten.

Kunst versucht sie zu erfassen, die Wirklichkeit in diesem Sinne wesentlicher darzustellen, als sie sich selbst dem Menschen darzustellen vermag. So tritt - da Kunst verwesentlicht, vergeistigt - unter Umständen sogar das Schöne hinter dem Guten zurück. Kunst vermag deshalb beides: den Menschen zu erfreuen und für das Schöne und Gute im eigenen Tun zu sensibilisieren. Im Schauspiel regt sie oft auch eine Katharsis oder das Nachdenken über Verhaltensalternativen an; hat somit einen wohlgefällig vermittelten psychohygienischen und auch pädagogischen Effekt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rappel am 3. Mai 2010
Ob Platon, Aristoteles, Kant, Schiller oder Adorno - dieses Buch macht eindringlich, knapp und klar philosophische Positionen greifbar. Hier erfährt man nicht nur die Position der jeweiligen Philosophen zur Kunst, sondern bekommt einen kleinen Einblick in ihre allgemeinen Denkmuster. Einen ganz kleinen natürlich nur, denn jeder Aufsatz ist nur wenige Seiten lang. Aber dafür sehr pointiert und ein fantastischer Einstieg. Dass nicht alles erklärt werden kann, ist klar. Wer mehr wissen will, soll sich die Originalwerke der Autoren kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer am 10. Dezember 2012
Schon der erste Satz ließ mich aufhorchen: "Wenn es etwas gibt, wofür zu leben lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen." Platons Statement eröffnet eine spannend geschriebene Betrachtung der unterschiedlichsten Positionen, die der Mensch im Laufe der Geschichte zur Kunst eingenommen hat. Einfach eine anregende und lohnende Lektüre.
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