Nicholas Mouliné, Geschäftsführer einer Autowerkstatt in Los Angeles, entdeckt in einem kleinen Kramladen ein Buch, das ihn auf sonderbare Weise fasziniert. In der Nacht nach der Lektüre des Buches, träumt er von einem hübschen schottischen Mädchen und findet sich am anderen Morgen, splitternackt, auf einer Waldlichtung mitten im Schottland des Jahres 1692, wieder. Beth NicDonald, die kurz darauf an eben dieser Lichtung vorbeikommt, nimmt sich seiner an und so taucht Nick, als geschätzter Gast, in das Leben eines schottischen Clans ein. Durch Gelegenheitsarbeiten hält er sich über Wasser und bald entwickelt sich auch zwischen ihm und Beth eine innige Zuneigung. Durch die Lektüre des mysteriösen Buches weiß Nick, dass Beth und ihrem Clan Schlimmes bevorsteht und versucht alles, um dieses Schicksal abzuwenden.
Julianne Bedfords neuer Roman ist eine spannende und witzige Zeitreise zwischen der Gegenwart und dem Schottland des 17. Jahrhunderts. Sowohl die Jetztzeit als auch die Vergangenheit werden in ausführlichen Bildern dargestellt und ermöglichen neue Einblicke in beide Zeiten. Als typisch schottische angesehene Eigenarten fehlen ebenso wenig, wie Anspielungen auf die heutige Werbeindustrie, die zum Schmunzeln verleiten. Die Liebesgeschichte wird dabei nie vernachlässigt. Beth und Nick charakterisieren die Vorzüge ihrer jeweiligen Zeiten. Dadurch gewinnt ihre Beziehung eine neue Tiefe. Mit "Was im Buch der Liebe steht" legt Bedford einen bis zur letzten Seite spannenden Zeitreiseroman vor, der mitreißt und leider viel zu schnell zu Ende gelesen ist. (SaS)