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Imogen Stubbs , Helena Bonham Carter , Trevor Nunn    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Imogen Stubbs, Helena Bonham Carter, Nigel Hawthorne
  • Regisseur(e): Trevor Nunn
  • Komponist: Shaun Davey
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: VCL
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 1999
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYOY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.039 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Das Spiel um Schein und Sein, Romanze und Verführung nimmt seinen Lauf, als Viola im Gewand eines Edelmannes das Vertrauen des Grafen Orsino gewinnt und dieser sie zum Postillion d'amour ernennt. Sie soll die Gunst der schönen Gräfin Olivia für ihn gewinnen aber stattdessen entflammt das Herz von Olivia für den vermeintlichen Liebesboten, während Viola selbst ihrem Herrn verfällt. Es entsteht eine beispiellose Verwirrung, in der drei Menschen scheinbar aussichtslos aneinander vorbei lieben.

VideoMarkt

Nach einem Schiffbruch strandet die junge Viola an der feindlichen Küste von Illyrien. Um sich vor Übergriffen zu schützen, zieht sie Männerkleider an. Als "Cesario" wird Viola schließlich neuer Page des Grafen Orsino. In dessen Auftrag soll sie Lady Olivia, Orsinos unglückliche Liebe, dem Grafen günstig stimmen. Doch diese entflammt statt dessen für "Cesario", während Viola insgeheim längst schon für Orsino schwärmt. Ein scheinbar unlösbares Dilemma, denn das verkleidete Mädchen kann sich keinem von beiden offenbaren...

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
Format:DVD
Schiffbrüchig landet Viola (Imogen Stubbs) an der Küste Illyriens. Da ihr Zwillingsbruder Sebastian (Steven Mackintosh) bei dem Unglück ertrunken ist, ist Viola auf sich alleine gestellt. Um in dem fremden und feindseligen Land sicher zu sein, verkleidet sich Viola als Mann, nennt sich Cesario und tritt alsbald in den Dienst des Herzogs Orsino (Toby Stephens).
Viola verliebt sich in den Herzog welcher wiederum hoffnungslos in Olivia (Helena Bonham-Carter) verliebt ist, die ihn aber nicht erhört, weil sie um ihren Bruder trauert.
Viola alias Cesario wird vom Herzog als Liebesbote zu Olivia geschickt und natürlich verliebt sich die schöne Oliva Hals über Kopf in den vermeintlichen Jüngling Cesario. Als Violas Zwillingsbruder dann (doch nicht ertrunken) noch auf die "Bühne" tritt und von Olivia für Cesario gehalten wird, ist das witzigste und schrillste und romantischste Chaos komplett.

Imogen Stubbs ist die perfekte, und in ihrer Männerrolle ausgesprochen glaubwürdige, Viola. Toby Stephens (Jane Eyre, The Tenant of Wilfell Hall) als liebeskranker Orsino ist unsäglich attraktiv und (ich trau' s mich fast nicht zu sagen) so süß. Wenn beide sich anschmachten schmilzt das Herz wie Butter in der Pfanne. Herrlich wie subtil dieses zarte und widerwillige Hingezogensein zu einem vermeintlichen Mann von Stephens dargestellt wird. Noch witziger muss dieses Geschlechterdurcheinander zu Shakespeares Zeiten gewesen sein, als auch die weiblichen Rollen von Männern besetzt wurden und Viola also von einem Mann gespielt wurde, der eine Frau ist die sich als Mann verkleidet. Steven Mackintosch (Our Mutual Friend) sieht Viola übrigens so verblüffend ähnlich, dass er den perfekten Zwillingsbruder abgibt und die Verwechslungen und Verwirrungen dadurch nur noch glaubwürdiger und witziger werden.
Doch der guten Darsteller nicht genug, denn hier sieht man eine spektakuläre Helena Bonham-Carter als verliebte Olivia, die einem die Tränen des Lachens in die Augen treibt und einmal mehr unter Beweis stellt, dass sie nicht nur eine Schönheit sondern auch eine überragende Schauspielerin ist. Und wo wir gerade von den ganz Großen reden: Ben Kingsley spielt den Narren Feste. Er und seine niederträchtige, Schabernack treibende Gefolgschaft (Imelda Staunton als Maria, Mel Smith als Sir Toby Belch und Richard E. Grant als Sir Andrew Aguecheek) sind das perfekte Gespann das Nigel Hawthrone als lächerlich-pompösen und ach so tragischen Malvolio in die Verzweiflung treibt. Dieses Casting in seinem harmonischen und gut aufgelegten Zusammenspiel lässt den Zuschauer im einen Augenblick lachen und im nächsten schon wieder weinen und verleiht der schrägen Komödie gleichzeitg einen satten Touch Tragik.

Trevor Nunns "Twelfth Night" ist die herzerfrischende, witzige und kongeniale filmische Umsetzung von Shakespeares Komödie (zu Deutsch "Was ihr wollt"). Der Film ist ungefähr am Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt und wurde in Cornwall gedreht. Die großartigen Landschaften, Kulissen und Kostüme schmeicheln dem Auge und das Können der begnadeten Darsteller dem Verstand. Die shakespearigen Dialoge und Wendungen sind ein Genuss für Herz und Ohr und der Film eine 100 Prozent sichere Geldanlage für alle, die es geistreich, unterhaltsam und anspruchsvoll mögen.

DVD:
Laufzeit: ca. 128 Minuten,
Format: 4:3 (1.85:1),
33 Kapitel,
Extras: Trailer, Gallerie, Filmographie
Sprache: Englisch OHNE Untertitel
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Twelfth Night in Starbesetzung 10. September 2007
Format:Videokassette
Trevor Nunns Filmversion von Shakespeares beliebter Komödie ist, von einigen kleineren Schwachpunkten abgesehen, wirklich gelungen. Vor viktorianischer Kulisse entfaltet sich die Handlung um die gestrandete Viola, die sich als Mann verkleidet um unter dem Grafen Orsino dienen zu können.
Bei der Besetzung wurde auf große Namen gesetzt, die zumeist auch überzeugend sind in ihrer Darstellung: Ben Kingsley spielt einen zutiefst melancholischen Feste, Nigel Hawthornes Malvolio schafft es sowohl Gelächter als auch Mitleid hervorzurufen und auch Richard E. Grant in der Rolle des beschränkten Sir Andrew gelingt es, die Lacher auf seine Seite zu ziehen. Weniger überzeugend ist Toby Stephens als Orsino, der die Figur mit einer merkwürdig schleimigen Art spielt und es somit für den Zuschauer schon fast unnachvollziehbar macht, warum sich Viola (sehr burschikos gespielt von Imogen Stubbs) in solch einen Mann verliebt. Die immer wieder in die Handlung eingestreuten Songs sind sehr schön (neu-)vertont und treffen die Stimmung des Stückes.
Shakespeares Text ist an manchen Stellen stark gekürzt worden, zudem wurde das ein oder andere veraltete Wort modernisiert (es heißt z.B. nicht mehr "gaskins" sondern "britches"), was natürlich daran liegt, daß der Film für ein breiteres Publikum verständlich sein soll.
Alles in allem, sehr kurzweilige Unterhaltung und absolut sehenswert, auch für jemanden, der das Stück nicht gelesen hat; ein Stern Abzug für den Mangel an Textreue und weil der Film nicht ganz an die für mich beste (Theater-)Inszenierung von der Propeller Company aus Newbury heranreicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Humorvoll 28. November 2010
Von *040610*
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Verfilmung mit Atmosphäre und guter Besetzung, bringt einem Shakespeare näher. Ein besonders schöner Moment ist der, in dem Ben Kingsley das Liebeslied singt und Imogen Stubbs einstimmt. Leider ist der Film ohne Untertitel und daher nicht immer einfach zu verstehen. Hilfreich ist es, die Reclam-Ausgabe (englisch-deutsch) dazu zu lesen.
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