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Was heißt 'soziale Konstruktion'?: Zur Konjunktur einer Kampfvokabel in den Wissenschaften Taschenbuch – 1999

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 207 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596144345
  • ISBN-13: 978-3596144341
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,6 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.045.586 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Loaker am 22. August 2009
Hacking steht (im übertragenen Sinne) nicht unbedingt auf den Lehrplänen deutscher Universitäten, leider, und so war es dann auch eine anglophone Dozentin, die mich in meinem Bachelor-Studium auf ihn und dieses Buch aufmerksam machte.
Die wesentlichen inhaltlichen Punkte hat die oben stehende NZZ-Rezension bereits treffend zusammengefasst, und so will ich mich darauf beschränken, es allen ans Herz zu legen, die sich in irgendeiner Weise mit Diskursen sozialer Konstruktion, aber auch der Wissenschaftstheorie allgemein auseinandersetzen. Hacking schlägt mit seinen Begriffen der "interaktiven Arten" und des "dynamischen Nominalismus" einen Weg vor, ohne die mittlerweile farblose Phrase der "sozialen Konstruktion" oder "Konstruiertheit" auszukommen und gleichzeitig durch die Verwendung der neuen Formeln die entscheidenden Implikationen dieser Phrase deutlicher zu machen.

Es ist brillant geschrieben, herrlich (selbst-)ironisch, leicht verständlich.

Mein gesamtes restliches Studium habe ich von Hackings Ideen und Konzepten gezehrt und werde es wohl noch weiter tun, und so wird es wohl jeder Studentin und jedem Student der Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, aber auch Psychologie (Hacking hat sich in einem früheren Buch mit der Klassifikation der Multiplen Persönlichkeit befasst und auf diesen Erkenntnissen sein Konzept vom "dynamischen Nominalismus" begründet) gehen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Vonderach am 8. Dezember 2013
Ian Hacking zeigt in seinem Buch die Funktionsweisen konstruktivistischer Argumentation in den Sozialwissenschaften und legt ihre weniger philosophisch-erkenntnistheoretischen, als ideologisch-marxistischen Grundlagen offen.

Den sozialen Konstruktivisten geht es nicht um Erkenntnistheorie, sondern darum, politisch unerwünschte Begriffe und Vorstellung zu delegitimieren oder abzuschaffen. Das sind solche Begriffe, die der optimistischen Vorstellung, der Mensch und die Gesellschaft seien beliebig nach ideologischen Wunschvorstellungen formbar, entgegenstehen.

Das Argumentationsmuster ist dabei: (1) Eine Sache oder ein Begriff X hätte nicht existieren müssen oder müsste nicht so sein wie es ist, es ist nicht vom Wesen der Dinge bestimmt, ist nicht unvermeidlich, sondern nur ,sozial konstruiert`. (2) X ist so wie es ist, etwas Schlechtes, und (3) Die Menschen wären besser dran, wenn X abgeschafft oder von Grund auf umgestaltet würde.

Konstrukt` ist dabei Codewort für "nicht allgemeingültig", "nicht Teil der menschlichen Natur".

Dahinter steht die Vorstellung, dass eine objektive Wirklichkeit nicht existiert und auch Wissenschaft keine Möglichkeit ist, über diese etwas zu erfahren. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind genauso gut oder schlecht wie religiöse oder sonstwelche Vorstellungen von der Wirklichkeit. Der Konstruktivismus verschärft damit den Kulturrelativismus der amerikanischen Boas-Anthropologie. Jede Meinung taugt so viel wie jede andere. Ein richtig oder falsch gibt es nicht mehr. Als einziges Kriterium bleibt die moralische und politische Wünschbarkeit.

Dabei sind die Konstruktivisten in der Regel unscharf in dem Gebrauch des Begriffes "Konstrukt".
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