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Was gibt's zu sehen?: 150 Jahre moderne Kunst auf einen Blick
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ZIEL DES BUCHES

Im Vorwort betont der Autor klar, was ihm wichtig ist: "Mein Ehrgeiz war es, ein faktenreiches und lebendiges Buch zu schreiben; es ist nicht als wissenschaftliches Werk gedacht. Es gibt weder Fußnoten noch lange Quellenverzeichnisse, und manchmal habe ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen [...]."

Er spricht also nicht den Kunstkenner an, sondern ganz klar den Laien. Der Laie will keine komplizierte Wissenschaft, dafür aber lebendige Fakten. Was nützen dem Anfänger hunderte Querverweise und Randnotizen, die viel zusehr ablenken und es dann doch wieder verkomplizieren? Wer sich wirklich interessiert, der wird von selbst recherchieren. Dieses Buch soll ein erster Einstieg in die Welt der modernen Kunst sein und dem Interessierten Anregungen bieten, sich aus eigenem Antrieb tiefer mit der Materie zu befassen. Es bietet nur die Basis, diese dafür aber gründlich, mit Humor und jeder Menge Background.

AUFBAU

WAS GIBTS ZU SEHEN beginnt mit einer Übersichtskarte "Moderne Kunst" zum Ausklappen, angelehnt an den Plan der Londoner U-Bahn. Schräge Idee, und sofort beginnt der Leser damit, sich die ganzen Abzweigungen, Überschneidungen, Verknüpfungen anzusehen. Man sucht automatisch nach dem, was man bereits kennt, findet dabei Neues, verweilt in dem Plan, es gibt so viel zu entdecken, das Inhaltsverzeichnis mit dem Streckenplan zu vergleichen, sich über einzelne Linien in dem Plan zu wundern. Damit ist der Einstieg schon sehr gut gelungen: der Leser befasst sich mit der Geschichte der modernen Kunst. Er hat zwar noch nichts gelernt, aber er ist jetzt so richtig neugierig. Idealer Einstieg. Das, was man von sich aus entdecken will, prägt sich einfach besser ein als das, was einem vorgesetzt wird.

Das Buch selbst ist dann gegliedert in einzelne Epochen, jedoch nicht komplett chronologisch, da manches sich überschneidet oder nicht klar einzuordnen ist in den Übergängen. Beim Überfliegen findet man sofort einige Cartoons, die den Text ein wenig auflockern. Außerdem schwarz-weiße Abbildungen von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Objekten sowie einige Farbseiten. Die Abbildungen sind nicht immer exakt dort zu finden, wo sie im Text erwähnt werden, sodass der Leser oft hin und her blättern muss. Geschickt gemacht, da man auf diese Weise nicht stupide konsumiert und darüber hinwegliest sondern sich die Bilder und den Text dazu gewissermaßen "erarbeiten" muss, sich die Inhalte besser einprägt.

UMSETZUNG

Der Autor gibt sich sehr menschlich, niemals abgehoben und dem Publikum fern. Als Neueinsteiger in Sachen Kunst fühlt man sich schnell überfordert oder ausgeschlossen. Gompertz dagegen nimmt den Leser an die Hand, erzählt Anekdoten, erfindet Geschichten. Er erzählt so von den Künstlern, dass man regelrecht mit ihnen mitfiebert, ob ihre Werke nun anerkannt werden oder auf Ablehnung stoßen, man ärgert sich mit Manet über die blasierten Herren von der Kunstakademie und lacht sich gemeinsam mit Duchamps ins Fäustchen.

Das Buch steckt voller Emotionen, und ich habe mich teilweise mehr hineinversetzt und mich beteiligt gefühlt als in so manchem Roman. Dadurch wird die leblose Farbe an der Wand, werden die gerade angeordneten Ziegelsteine auf dem Boden plötzlich lebendig, sie machen mich betroffen, bringen den Leser zum Lachen, lösen Trauer, Wut, Freude, Fröhlichkeit aus. Und ganz nebenbei werden Fachbegriffe (z.B. Pleinair, Readymade ua) nicht erklärt sondern so eingewoben, dass man sie wie nebenbei liest und verinnerlicht. Man lernt hier, ohne dass man es merkt, und am Ende des Kapitels könnte man den Leser wie einen Schüler abfragen, er wäre selbst erstaunt, was er nun auf einmal alles weiß.

PERSÖNLICHE MEINUNG

Ich fühlte mich als Leser ernst genommen und verstanden. WAS GIBTS ZU SEHEN ist wie ein guter Freund, der sagt "so, ich schleif Dich jetzt einfach mal mit in die Galerie, lass uns Spaß haben". Man ist skeptisch, hat keine Lust, aber dann lässt man sich darauf ein. Und hat tatsächlich Spaß. Der Gegenüber erzählt voller Leidenschaft, die Begeisterung reißt mit. Ich hatte sehr oft das Bedürfnis, sofort nachzuschlagen, weiterzuforschen, mich ans Internet zu setzen und mehr über den Künstler, ein spezielles Bild, eine bestimmte Epoche zu erfahren.

Normalerweise kritzele ich nicht in Büchern herum, dafür habe ich Notizzettel. Es war das erste Mal, dass ich mir wünschte, ich könnte mich dazu aufraffen. SO gerne hätte ich überall etwas unterstrichen, am Rand notiert, mit Leuchtstift hervorgehoben, einzelne Passagen mit Linien verbunden, darin gekritzelt. Das Buch schreit danach, benutzt zu werden, nicht nur stupide im Regal zu stehen. Es verlangt nach Aktion, Mitmachen, Beteiligung, es will mehr als nur gelesen werden.

Auch lese ich Fachbücher normalerweise partiell, suche mir einzelne Kapitel heraus oder lese mal dies und mal das. WAS GIBTS ZU SEHEN ist eines der wenigen Bücher, die ich tatsächlich von vorne bis hinten gelesen habe. Am liebsten hätte ich es nonstop an ein, zwei Tagen verschlungen, so spannend fand ich das Gelesene. Ich musste mich regelrecht zwingen, mir etwas Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln zu lassen, um das Gelesene auch zu verarbeiten und erfassen statt einfach nur darüber hinwegzurauschen.

Nie hätte ich gedacht, wieviel Aussage und Statement in einem simplen Pinkelbecken steckt, wie hintersinnig, aufwieglerisch und lustvoll ein scheinbar stinklangweiliges Gemälde sein kann. Gompertz hat mir mit seinem Buch eine völlig neue Perspektive eröffnet, wie ich es keinesfalls erwartet hätte.

Nein, ich habe mir nicht alle Daten, Epochen und deren Vertreter gemerkt. Und noch immer, wenn ich ein Bild sehe, kann ich nicht den Künstler benennen und alles darin sehen, was der Fachmann sieht. Aber ich habe viel dazugelernt. Und ich verstehe nun, warum manches als Kunst gesehen wird und anderes nicht. Ich fühle mich nicht mehr ganz so hilflos und schaffe es nun tatsächlich, Kunst als etwas Lebendiges zu sehen, das mich berührt und etwas in mir auslöst. Das ist weit mehr als ich mir von diesem Buch erhofft hatte.

FAZIT

Das Buch hält mehr, als es sowieso schon verspricht. Es führt Anfänger in die Welt der modernen Kunst ein, schenkt ihnen ebenso unterhaltsame wie auch lehrreiche Stunden. Gompertz macht Lust auf mehr, er fixt den Leser an und bietet einen idealen Einstieg, um dann die Welt der modernen Kunst selbständig zu ergründen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2014
Die wichtigsten Kunstströmungen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert so spannend und anschaulich beschrieben, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen mag. Ich hatte es erst aus der Bibliothek und habe es mir dann gekauft, um es dauerhaft zur Verfügung zu haben. Der hochkarätige Hintergrund kommt aus der Zeit des Autors als Direktor der Tate Gallery in London, die lebendige Vermittlungsweise verdanken wir der Idee Will Gompertz', moderne Kunst abseits elitärer Fachterminologie als Ein-Mann-Show zu erklären.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2015
Kurz: Viel zu wenig!

Dies ist nur bedingt ein Buch, mit dem man sich einen allerersten EinBLICK verschaffen kann.

Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Doch das haben ja die anderen Rezensenten schon ausgeführt. Ich arbeite beruflich viel mit moderner Kunst und es war ein Genuss es zu lesen.

Den größten Teil der Bilder/Werke kenne ich und dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass das nicht wirklich ernst gemeint sein kann. Der Autor schreibt zum Teil über eine halbe Seite, was man auf einem Bild sieht oder wie z.B. Farben mit einander wirken.

DOCH eine Abbildung sucht man meist vergebens: 39 SW-Abbildungen und 29 Farbtafeln (jeweils nie größer als eine halbe Taschenbuchseite) für ca. 400 Seiten Text.

Das Buch heißt "Was gibt's zu SEHEN. 150 Jahre auf einen BLICK" Meiner Meinung nach ein grob irreführender Titel.

Ich gebe dennoch 3 Sterne, weil es eben gut geschrieben ist.
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am 18. Mai 2015
zwei Kritikpunkte vorweg; 1. die deutsche Übersetzung des Titels finde ich ziemlich dämlich. 2. die Abbildungen sind mehr als dürftig.
Aber, das Buch bietet eine ausgezeichnete Einführung in die verschiedenen Kunstrichtungen, und die fehlenden Bilder holt man sich aus dem Internet; bei mir waren es über 100. Als Kunstbildband wäre das Buch kaum noch zu bezahlen gewesen! Das Buch ist besonders geeignet für Kunstinteressierte, die manchmal kopfschüttelnd mit Fragezeichen in den Augen vor Werken der Moderne stehen, sich nicht trauen zuzugeben, dass sie nichts mehr verstehen, aber auch nicht in den Chor "Das soll Kunst ein?" einstimmen wollen.
Es lohnt sich, dieses Buch richtig durchzuarbeiten. "Auf einen Blick" bzw. "In the Blink of an Eye" stimmt natürlich nicht. Dafür ist das Buch viel zu gut.
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am 24. September 2014
Dieses Buch ist so nett geschrieben, mit überraschenden Geschichten, einfach mal etwas anderes, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich habe es auch schon mehrmals verschenkt und immer ein gutes Feedback bekommen. Sehr empfehlenswert!
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am 31. August 2014
So macht Kunstgeschichte Spaß und bleibt auch leichter im KOpf -verknüpft das Wissen um Stilmerkmale mit kleinen Anektoden! Kann ich nur weiterempfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2014
Will Gompertz versteht es, die komplexen Entwicklungen und Verästelungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts so spannend und einleuchtend darzustellen, dass man das Buch wie einen Roman liest. Er schafft es, Fäden zu entwirren und aufzuzeigen, wie die verschiedenen Kunstrichtungen vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts miteinander zusammen hingen, sich gegenseitig bedingten und sich voneinander unterschieden.Chapeau!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2013
Quelle:oe1.orf.at/artikel/338343

Mit moderner Kunst verhält es sich ein wenig so wie mit Mathematik: So wie es gesellschaftlich akzeptiert ist, zu sagen, man könne leider gar nicht rechnen, so wenig outet man sich als Banause, wenn man auf einer Party sagt, man habe keine Ahnung von moderner Kunst.

Die meisten Leute können nicht verstehen, so Will Gompertz, dass etwas, das dem Anschein nach jedes Kind könne, Kunst sein soll. Mit Blut Leinwände vollspritzen? Suppendosen ausstellen? Ein Urinal aufhängen? Da beschleicht viele das Gefühl, das Ganze sei nur ein Scherz und sie würden einem Schwindel aufsitzen. Gompertz ist als profunder Kenner der Kunstgeschichte natürlich ganz und gar nicht dieser Meinung. Und so erzählt er in seinem Buch die Geschichte der modernen Kunst.

Zitat: Es ist eine tolle Geschichte, und ich hoffe, sie wird Ihren nächsten Besuch bei einer Ausstellung moderner Kunst etwas weniger einschüchternd und dafür umso interessanter machen. Sie beginnt ungefähr so..."

Marcel Duchamps Urinal

Gompertz beginnt aber nicht bei den Anfängen, sondern im Jahr 1917. Mit Marcel Duchamp, der heute als der wohl wichtigste Künstler des letzten Jahrhunderts gilt. Zwei Tage vor Eröffnung der größten Ausstellung für moderne Kunst, die die USA bis dahin gesehen hatte, lieferte er unter dem Pseudonym R. Mutt sein Kunstwerk "Fontaine" ab. Fontaine ist nichts anderes als ein auf den Kopf gestelltes Porzellan-Urinal der Marke Bedfordshire, auf das links unten mit großen schwarzen Buchstaben der Name R. MUTT und die Jahreszahl 1917 gemalt ist. Mit einer einzigen Geste fegte Duchamp die scheinbar ewig gültige Mythen des Kunstbetriebes vom Tisch. Alles kann Kunst sein und jeder ein Künstler. Und wenn ein Künstler behauptet, dass etwas Kunst ist, dann ist es das.

Im Dezember 2004 wählten die 500 wichtigsten Leute des englischen Kunstbetriebs Duchamps "Fontaine" zum "einflussreichsten Kunstwerk des 20. Jahrhunderts". Nicht zu Unrecht, wie Gompertz schreibt:

Zitat: Die Ideen, die dieses Werk verkörperte, übten direkten Einfluss auf verschiedene wichtige Kunstbewegungen aus, darunter Dadaismus, Surrealismus, Abstrakter Expressionismus, Pop-Art und Konzeptkunst. Bei den zeitgenössischen Künstlern von heute, von Ai Weiwei bis Damien Hirst, ist Duchamp fraglos der Künstler, der am meisten verehrt und auf den am häufigsten Bezug genommen wird.

Raus aus dem Atelier

So wie es unmöglich ist, den Beginn der Moderne genau zu datieren, so unmöglich ist es, den genauen Geburtstermin der modernen Kunst festzulegen. Denn jede Bewegung - und das zeigt Gompertz in seinem hervorragenden Buch deutlich - baut auf einer anderen Bewegung auf. Und jeder Bruch mit der Tradition kann nur deswegen erfolgen, weil man sich dieser Tradition bewusst ist.

Für Gompertz beginnt die moderne Kunst im Jahre 1820 mit den Prä-Impressionisten. Bis dahin war es Usus gewesen, dass sich Künstler auf die Mythologie bezogen, auf die religiöse Ikonografie, oder Schlachtenbilder anfertigten und Herrscher verherrlichten. Normale Menschen bei normalen Tätigkeiten abzubilden, beim Picknicken, Trinken, Spaziergehen, so etwas tat man ganz einfach nicht, so Gompertz. Die Impressionisten und ihre Vorläufer brachen nicht nur mit dieser Tradition, sie rissen auch die Wand zwischen Atelier und Wirklichkeit ein.

Im Hier und Jetzt

Vom Impressionismus über den Kubismus, den Futurismus, über Dadaismus, Surrealismus, Abstrakten Expressionismus, Pop-Art, Konzeptkunst und Miminal Art kommt Gompertz ins Hier und Jetzt, in eine Phase der Kunst, die noch keinen Namen hat, die Gompertz aber mit "Ruhm und Reichtum" betitelt, denn seit Beginn der 1990er Jahre ist Kunst mehr und mehr zu einer gefragten Anlageform geworden. Und niemand spielt dieses Spiel dermaßen gekonnt wie Damien Hirst.

Im September 2008 tat der Brite etwas Unerhörtes. Er verkaufte seine mehr als 200 neuen Werke nicht wie gewohnt über seine Galeristen, nein, er lieferte sie direkt bei Sotheby's ein, um den Gewinn alleine einzustreifen. Am Montag, dem 15. September begann die Auktion und Hirsts Werke verkauften sich prächtig. Jenseits des Atlantiks musste am gleichen Tag die Bank Lehman Brothers Insolvenz anmelden.

Zitat: Die Tatsache, dass die Auktion und die Finanzkrise gleichzeitig stattfanden, ist bedeutsam. Ungewollt markiert sie das Ende einer Ära des Kapitalismus und - so meine These - das Ende einer Ära der modernen Kunst.
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