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Was geschah mit Schillers Schädel?: Alles, was Sie über Literatur nicht wissen Gebundene Ausgabe – Oktober 2006

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 916 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821857757
  • ISBN-13: 978-3821857756
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 5 x 25 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 290.426 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dieses Buch ist gefährlich. Einerseits weil es ein schwerer Wälzer ist, mit dem man glatt jemanden erschlagen könnte. Vor allem aber, weil man sich allzu leicht darin festliest, in diesem faszinierenden und an Querverweisen, Geschichten und Literaturwissen so reichen Lexikon. Es fängt schon beim Buchstaben A auf den ersten Seiten an: Unter dem Stichwort "Abgelehnt" amüsiert man sich über die dümmsten Fehler der Verlage beim Übersehen potentieller Bestseller. Süskinds Parfum etwa haben sich Hanser und Suhrkamp entgehen lassen, obwohl es ihnen angeboten wurde. Im Beitrag "Alkohol" -- der bevorzugten Droge der Dichter -- geht es hochinteressant und anekdotenreich weiter, bevor man beim Stichwort "Anfang" etwas über die Schreibvorbereitungen berühmter Autoren erfährt. Hemingway beispielsweise spitzte jedes Mal zwanzig Bleistifte bevor er sich an die Arbeit machte. Stendhal las zur Inspiration im Gesetzbuch, Rilke roch an Zitronen. Unter "Anfangssatz, längster" beobachtet man dann das Rennen der Satzkaskadendrechsler, das Thomas Bernhard (163 Wörter) knapp vor Grimmelshausen (159) und Hermann Broch (149) gewinnt.

Manche der Einträge sind ganz kurz, etwa wenn wir erfahren, dass Astrid Lindgren alle ihre Bücher in Stenografie verfasst hat. Oder dass Hans Christian Andersen auf Reisen stets ein Seil dabeihatte, um sich notfalls aus brennenden Hotels abzuseilen. In anderen Fällen können die Beiträge auf mehrere Seiten Länge anwachsen. Etwa zum Thema "Manuskripte, verschwundene", "Ghostwriter", "Gefängnis" oder "Schlüsselromane". Ausführlich erörtert werden auch die Fragen nach Goethes sexueller Orientierung, Shakespeares Identität und natürlich auch nach dem Verbleib von Schillers Schädel.

Es kommt selten vor, dass man als Rezensent einem Autor ausdrücklich für sein Werk Dank aussprechen möchte. In diesem Fall muss es aber wirklich sein. Für die immense Arbeit, die sich Rainer Schmitz gemacht hat (über 900 Seiten, 1200 Einträge, ein ausführliches Namensregister, Hunderte Querverweise und Quellenangaben), angeblich 25 Jahre hat er "notiert, archiviert, recherchiert". Auch für seinen Schreibstil muss man danken, denn der Focus-Redakteur hat ein Lexikon verfasst, das ganz ohne die übliche verstaubte Lexikonsprache auskommt. Was geschah mit Schillers Schädel? ist wirklich ein Schatz von einem Buch, eine kostbare Fundgrube für Literaturbegeisterte und Bücherwürmer, für alle die sich für die hoch seltsame Spezies der Dichter und Schriftsteller und ihrer Tätigkeit in allen Facetten interessieren. Vielen Dank! --Christian Stahl

Pressestimmen

"Rainer Schmitz hat ein Literatur-Lexikon der anderen Art geschrieben." (Süddeutsche)

"Das unterhaltsamste Literaturlexikon, das es je gab." (SonntagsZeitung)

"[dürfte] zum Standardwerk der literarischen Anekdoten werden [...] die zahllosen Skurrilitäten machen Schmitz' eineinhalb Kilo schweren ‚Schinken' [...] besonders faszinierend." (dpa)

"Ein Nachschlagewerk mit hohem Bildungs- und Unterhaltungswert, gut leserlich, kurios und spannend – nicht zuletzt wegen der sehr lebendigen Liebesleben vieler Literaten." (NDR1 Kulturjournal)

"Das Buch, das einer enzyklopädischen Wunderkammer gleicht, ist vorzüglich geschrieben und profund recherchiert." (Profil)

"Eine Mischung aus der ‚Bunten', einer Literaturgeschichte und Google..." (Welt am Sonntag) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 16. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Lange ist's her, dass ich mehr oder weniger interessierte Jugendliche von Amtes wegen für Literatur gewinnen sollte. Wenn es mir gelang, lag dies vor allem daran, dass ich nur Bücher auswählte, zu denen ich selber einen emotionalen Zugang hatte. Und für einen attraktiven Einstieg suchte ich oft nach so kleinen Geschichten, wie sie nun Rainer Schmitz in seinem Eineinhalbkilowälzer im Überfluss bereitstellt. Meine Schülerbelehrung, dass Goethe wohl ebenfalls zu den Laudanum-Konsumenten gehörte, trug mir einen der ersten Verweise der Obrigkeit ein. Die Drogenusanzen der Literaten fehlen selbstverständlich auch bei Schmitz nicht, auch wenn er für die Opiumkicks des Weimarer Dichterfürsten offenbar keine Belege fand. Doch selbst bei einem Vierteljahrhundert Sammlertätigkeit gibt es Grenzen der Kapazität. Fest steht, dass vor Rainer Schmitz keiner so viele und so interessante Fakten und Storys über die Welt der Literatur feilbieten konnte.

Umfang und Gewicht machen es unmöglich, sich im Bett mit einer der unzähligen Geschichten in den Schlaf zu schmunzeln. Bei mir liegt das liebevoll zusammengetragene Sammelsurium nun auf dem Schreibtisch, um Schreibstaus mit Kurzlektüren zu überwinden. Manchmal suche ich gezielt nach einem Stichwort, aber meist schlage ich das Buch einfach irgendwo auf und lasse mich überraschen. Die vielen Verweise am Schluss eines Artikels laden dazu ein, begonnene Reisen nach den angegeben Koordinaten fortzusetzen. Eine neue Form der unendlichen Geschichte. Sigmund Freud hätte bestimmt zu den ersten Käufern gehört, um seine Beispielsammlung für Sublimierungen und Rationalisierungen zu ergänzen.
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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucullus am 12. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nicht selten ist die Person eines Schriftstellers interessanter ist als sein Werk. Die Romane Hemingways, Mischimas und Jean Genets las ich nur, weil mich die Biographie ihrer Autoren neugierig gemacht hatte. Der Satz wäre noch treffender, würde nicht so vieles von dem, was über die allzumenschlichen Anwandlungen der Poeten überliefert ist, unter Bergen von Sekundärliteratur begraben liegen. Bis jetzt, könnte man hinzufügen. Denn Rainer Schmitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese verborgenen Schätze zu heben. Fünfundzwanzig Jahre lang hat der Focus-Redakteur gesucht, notiert und zusammengetragen, bevor er das Ergebnis auf 914 zweispaltigen Seiten der Öffentlichkeit vorlegte.

Alphabetisch angeordnet, verteilt sich das gewaltige Material auf 1200 handliche Einträge. Wem das nicht übersichtlich genug ist oder wer gezielt nach Informationen über einen bestimmten Schriftsteller sucht, der hat auch die Möglichkeit, sich des umfassenden Namensregisters zu bedienen. So kann die Arbeit ebensogut als biographisches Nachschlagewerk wie als Lesebuch dienen. Nach Belieben aufgeschlagen ist sie häufig verblüffend, manchmal komisch, zuweilen schockierend und immer unterhaltsam.

Jeder weiß, daß das Harry Potter-Manuskript von manchen Verlagen abgelehnt wurde. Aber wem ist schon bekannt, daß es Proust mit dem ersten Band seiner "Suche nach der verlorenen Zeit" nicht anders erging und einer der verantwortlichen Lektoren Andre Gide war, der sich später über diesen Fehler schwarz ärgerte?
Jeder weiß, daß Politiker ihre Bücher in der Regel nicht selbst schreiben.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Albion Friedlos am 26. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Rainer Schmitz' mit großem Fleiß zusammengetragene Enzyklopädie des Abseitigen, Kuriosen und Randstelligen ist zweifellos eine vergnügliche und kurzweilige Lektüre; die Freude daran wird jedoch durch das unzuverlässige (und damit im Grunde unbrauchbare) Register, unvollständige Binnenverweise und gelegentlich sogar sachliche Fehler getrübt - insgesamt also durchaus kein Referenzwerk, aber allemal ein unterhaltsames Buch.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 16. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"Alles, was Sie über Literatur nicht wissen": Dieser etwas provokante Untertitel ist Programm, denn Rainer Schmitz hat so viel abseitiges (nicht unnützes!) Wissen gesammelt, dass der Leser in diesem Buch eine mehr als reiche Auswahl an Vergessenem, Kuriosem, aber durchaus auch Naheliegendem über Literatur und ihre Macher erfährt!

Rainer Schmitz hat über Jahre Wissen zusammen getragen und neu gebündelt, dass in dieser Form noch nicht präsentiert wurde. Es ist weder ein "Kindlers" noch ein Literaturspaziergang a la Volker Weidermann, sondern stößt in eine Lücke, die er hier mehr als unterhaltsam füllt. Allein der Begriff "Ghostwriter": Wer weiß schon, dass an den Texten und Reden Willy Brandts nicht nur Günther Grass, sondern auch Martin E. Süskind, der Bruder Patrick Süskinds, beteiligt war?

Oder wissen Sie wirklich alles über die Doppelselbstmorde der Literaturgeschichte? Zwei Beispiele von ungeheuer vielen!

Er trägt Fakten zusammen, denen er mit sehr viel Verve Leben einhaucht. Der Versuchung, allzu sehr ins Plaudern zu kommen, widersteht er allerdings.

So ist ein Nachschlagewerk der ganz besonderen Art entstanden, dass zum Festlesen einlädt. Dieses Buch ist so etwas wie ein Schweizer Offiziersmesser: Wer es nicht hat, der wird nichts vermissen. Wenn man es aber einmal benutzt hat, wird es unverzichtbar!
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