Katy Karrenbauer zeigt mit ihrem ersten Buch, dass sie nicht nur auf der Bühne und hinter der Kamera eine feste Größe ist, sondern dass sie sogar eine eigene poetische Ader besitzt. Diese erste Publikation „Was geht bleibt. Von einer die auszog das Finden zu suchen" schreit nahezu schon nach einer Fortführung. Es regt nicht nur zum Schmökern an, sondern vermehrt dazu, sich ernsthafte Gedanken über den wirklichen Sinn (oder Unsinn?) des Lebens zu machen. Dies soll jedoch nicht heißen, in der Gedichtsammlung würde man ausschließlich anregende und depressive Materie beinhalten, doch scheint es schon Hauptaugenmerk der Schreiberin Katy Karrenbauer zu sein, dass sich der Leser selbst über die kleinsten, unscheinbarsten und anscheinend normalsten Dinge der Welt, wie beispielsweise das Treppenputzen, gravierende Überlegungen macht. Doch auch Gedanken über lebensbegleitende Themen wie Liebe, Freundschaft, Vergänglichkeit, sowie Hoffnungen, Träume und Ängste kommen in diesem Buch mit über vierzig Gedichten nicht zu kurz. Ein Muss für alle Fans moderner Gedichte!