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Was für ein Affentheater: Wie tierische Verhaltensmuster unseren Büroalltag bestimmen [Taschenbuch]

Richard Conniff , Jürgen Neubauer
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

14. August 2006
Der Zoologe und Wissenschaftsjournalist Richard Conniff deckt verblüffende Parallelen zwischen menschlichem und tierischem Verhalten auf und erklärt sie aus evolutionsbiologischer Sicht. Er zeigt, was man aus der Tierwelt für den Arbeitsalltag lernen kann: wie Hierarchien funktionieren, warum wir großzügig unsere Ressourcen teilen und weshalb brutales Durchsetzen der eigenen Interessen nicht unbedingt der Karriere dient. Ein amüsantes und kurzweiliges Lesevergnügen mit zahlreichen Beispielen aus der Tier- und Arbeitswelt zum Wiedererkennen und Schmunzeln.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 328 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (14. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593379058
  • ISBN-13: 978-3593379050
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.437 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

16.08.2006 / Freundin: Machen Sie sich ruhig zum Affen "Conniff weist nach: Die Strategien, nach denen Primaten und andere Viecher sich in Rudeln organisieren oder ihre Beute teilen, funktionieren auch im Büroalltag."

15.09.2006 / Handelsblatt: Der Erste auf dem Maulbeerbaum "Conniff erklärt höchst amüsant und fundiert, warum sich Chefs und Kollegen manchmal so affig verhalten."

18.09.2006 / Focus: So arbeiten Sie äffektiver "Amüsante Streifzüge durch Savannen und Chefetagen."

30.09.2006 / Süddeutsche Zeitung: Der Affe im Manager "Ein lesenswertes Buch ... Wer den Affen in sich nicht begreift, wird es schwerer haben, Mensch zu werden."

01.10.2006 / Manager Magazin: Du bist Orang-Utan "Die überraschende Kernthese des preisgekrönten Journalisten: Tiere sind die besseren Menschen."

01.11.2006 / Literaturen: Auf der Suche nach dem inneren Gorilla "Das erstaunlichste Buch zum Tier-Mensch-Thema, das dieser Tage erscheint."

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Conniff studierte Biologie in Yale und verbrachte längere Zeit mit Tierstudien in Afrika. Der mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalist schreibt unter anderem für National Geographic, Atlantic Monthly, Time Magazine und Smithsonian. Er lebt in New York und Connecticut. Auf Deutsch erschien von ihm bisher Magnaten und Primaten – Über das Imponiergehabe der Reichen.

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Umgang mit unserem Primatenerbe 16. September 2006
Von Regina Karolyi TOP 1000 REZENSENT
Zu Darwins Zeiten kam es einer Blasphemie gleich, Affen und Menschen eine gemeinsame Abstammung zu bescheinigen. Heute wird dieser wissenschaftlich bewiesene Sachverhalt weitgehend akzeptiert. Trotzdem sind wir uns nicht im Klaren darüber, wie sehr unser Primatenerbe auf unser Verhalten einwirkt - besonders auf das Sozialverhalten.

Richard Conniff untersucht in "Was für ein Affentheater" ganz speziell unser Arbeitsleben auf Relikte aus unserer Millionen Jahre alten biologischen Vergangenheit, insbesondere Firmenhierarchien, Konfliktentstehung und -bewältigung, Machtkämpfe, Aggression und Versöhnung.

Wundern Sie sich manchmal, warum die Medien fast nie positive Meldungen herausgeben, während Krieg, Kriminalität und Katastrophen reichlich Beachtung finden? Die Tendenz der Menschen zu einer negativen Einstellung ist eines unserer Primaten-Erbstücke, denn das Leben unserer Vorfahren hing davon ab, wie gut sie über dräuende Gefahren informiert waren. Deshalb gehört beispielsweise die Möglichkeit zum Klatsch zu den wichtigen Elementen der Firmenkultur - Betriebe, die versuchten, den üblichen Tratsch zu unterbinden, gerieten stets in Schwierigkeiten. Unsere archaischen Instinkte lassen uns in Sekundenbruchteilen Mimik und Gesten unseres Gegenübers analysieren, vor allem, wenn es sich um den Chef oder einen Konkurrenten handelt. Von der Fähigkeit zu derart rascher Einschätzung der Gemütslage Anderer hängt unter Umständen das Leben eines rangniederen Pavians oder Schimpansen ab, bei Homo sapiens zumeist "nur" die Karriere oder jedoch der Arbeitsplatz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einem peinlichen Fehler zum Trotze lesenswert 1. Januar 2009
Das Buch ist kurzweilig, unterhaltsam und in verständlicher Sprache geschrieben. Es erfüllt damit zweifelsfrei alle Erwartungen, die ein Leser an ein populärwissenschaftliches Werk richten kann. Allerdings - und das sei der Tatsache geschuldet, dass der Autor Journalist ist, denn deren Wissenschaftsbeiträge muss man zumeist mit einem gründlich prüfenden Auge lesen - wird manches sehr verkürzt dargestellt und die eine oder andere Aussage würde ein Fachwissenschaftler so nicht durchgehen lassen. Aber R. Conniff erhebt ja auch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Präzision, insofern kann man darüber hinwegblicken. Den Horizont erweitert die Lektüre seines Buchs allemale und die humorvollen Vergleiche unserer Verhaltensweisen mit denen anderer Tiere machen vieles wieder wett.
Leider fehlt mir das nötige Detailwissen im Bereich Zoologie, um zu beurteilen, ob das, was der Autor dazu schreibt, fachlich gut recherchiert ist, aber an einer anderen Stelle scheint er äußerst schlecht recherchiert zu haben: Er behauptet auf Seite 25 sinngemäß, dass der Autor von "Das egoistische Gen", Richard Dawkins "bis zu seinem Tod" (!) versucht habe, die Missverständnisse bezüglich seines Buchtitels auszuräumen. Richard Dawkins ist aber noch am Leben (zum Glück, denn er schreibt auch heute noch außerordentlich lesenswerte und wichtige Bücher) und es mutet nahezu peinlich an, dass ein Zoologe und Wissenschaftsjournalist einen so namhaften Evolutionsbiologen wie Richard Dawkins für tot hält, zumal Dawkins auch vielen Nichtbiologen ein Begriff ist.
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5.0 von 5 Sternen Den Menschen wird der Spiegel vorgehalten 4. Februar 2008
Von Maria
Es gibt zwei gute Gründe, dieses Buch zu kaufen:

Erstens ist es sehr unterhaltsam.

Zweitens hält Richard Conniff den Menschen gekonnt den Spiegel, ohne dabei besserwisserisch oder herablassend zu werden. Wir sind haarlose Affen, aber dafür brauchen wir uns nicht zu schämen.

Das gilt übrigens nicht nur für Manager, sondern für jeden Wissbegierigen, der sich schon einmal gefragt hat, warum das Tierchen Mensch sich genau so verhält und nicht anders.
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3.0 von 5 Sternen Hierachien und andere Machtspielchen ...... 1. April 2007
Verifizierter Kauf
Richard Conniff spricht an was tag Täglich viele Menschen im Berufsalltag bewegt und umfängt. Ein tolles Buch welches Lust macht tiefer in die Materie ein zu steigen. Warum verhalten sich Menschen und Hierachien so wie sie sich verhalten. Alles läßt sich zurückführen auf ein höheres Programm mit wenigen Triebfunktionen und vielleicht ist das unsere Chance dem durch die Evolution angelgte Programmierung und Vorbestimmung in unserem Leben zu entkommen. Schon allein der amüsanten Vergleiche wegen ein lesenswertes Buch.
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