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Was die Wörter erzählen: Eine kleine etymologische Fundgrube
 
 
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Was die Wörter erzählen: Eine kleine etymologische Fundgrube [Taschenbuch]

Waltraud Legros
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Was die Wörter erzählen: Eine kleine etymologische Fundgrube + Lauter blühender Unsinn: Erstaunliche Wortgeschichten von Aberwitz bis Wischiwaschi + Etymologisches Wörterbuch des Deutschen: Über 8000 Einträge
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: N.-A., Nachdr. (1. Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342320642X
  • ISBN-13: 978-3423206426
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Waltraud Legros
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wie in einem guten Reiseführer verliest man sich schnell in diesem Taschenbuch, und findet Vergnügliches im Abseitigen. ... Spätestens (hier) wird deutlich, daß sich die ebenso kenntnisreiche wie amüsante Sprachgeschichte unbedingt allen Befürwortern der Rechtschreibreform zur Lektüre empfiehlt – und den Gegnern auch.«
Manuela Reichart, Süddeut­­sche­­ Zeitun­­g

Kurzbeschreibung

»Ab und zu ist es schön, sich einfach anzusehen, was Sprache alles kann.«

Warum sagen wir, der Wein ist »alle«, wenn die Flasche leer ist, »geben etwas auf« - den Brief wie den Plan – oder benutzen »mutterseelenallein« als vermeintlich ur-deutsches seelenvolles Wortgebilde?

Waltraud Legros zerlegt gängige Alltagswörter in ihre Bestandteile, nimmt Wendungen wie »nicht ganz bei Trost sein« unter die Lupe und berichtet von etymologischen Wurzeln. So erfahren wir in diesem äußerst unterhaltsamen und dabei lehrreichen Buch, was die Wörter über die Sprache erzählen – und diese wiederum über uns, die wir sie benutzen, verändern und erneuern.



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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Wussten Sie schon, dass das Wort "Taler" von dem Ort Joachimstal im Erzgebirge kommt? Wussten sie auch, dass es nach seinem "Abtreten" aus dem täglichen Sprachgebrauch in der amerikanischen Währung, dem Dollar, weiter lebt? Diesen sprachgeschichtlichen Exkurs, der unterhaltsam verpackt ist, können Sie zu weiteren 200 Wörtern der deutschen Sprache in Waltraud Legros' Buch "Was die Wörter erzählen" nachlesen, das mit Recht innerhalb von vier Jahren in der fünften Auflage erschienen ist. Die in Frankreich als Germanistin arbeitende Autorin schreibt aus der Perspektive des Faches Deutsch als Fremdsprache mit leichter Hand, ohne belehrend zu wirken, von der Entstehung und dem oft wechselvollen Gebrauch deutscher Wörter von A wie Abenteuer bis Z wie Zunge. Die Themeneinteilung in "Wanderwörter", "Alltagswörter", "Wortspaltereien" und "Baukasten Sprache" soll, so im informativen Vorwort der Autorin, den Lesern einen Weg aufzeigen, sich von Wörtern des Alltags über Besonderheiten deutscher Wortgebilde zu Satzstrukturen zu bewegen. Dieser Weg kann so eingeschlagen werden, es ist aber auch möglich, mit Hilfe des Wortregisters nach interessanten Wörtern und ihren Geschichten zu suchen.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Zunächst habe ich eine eher spröde Literatur zum Thema "Herkunft unserer Wörter" erwartet. Schnell jedoch entfaltet die Autorin vom Standpunkt der Sprachlehrerin für fremdsprachliche Studenten, die wohl mit allen möglichen Unmöglichkeiten der Sprache konfrontiert wurde, einen Plan für eine höchst vergnügliche Wanderung durch die Sprachgeschichte.

Hier findet sie ein Kleinod, dort einen funkelnden Kiesel, schaut unter den bemoosten Steinen am Wegesrand nach versteckten Schätzen, auch wird gerne einmal im Dickicht der lateinischen Herkunft gegraben und selbst das dichte Unterholz der indogermanischen Sprache gelichtet.

Germanische Sprachsplitter werden betrachtet und historische Betrachtungen angestellt.

Psychologisches vermischt sich mit Alltäglichem. Vergleichende Ausblicke in das Italienische, Französische und Englische benutzen wir, um den Gegenwartsbezug unseres Sprachweges zu vergleichen.

Die Herkunft des ß, der Äs und Ös und Üs erläutert, aber auch auf die Namensgebung unserer Nachnamen eingegangen. Bis zu einer bestimmten Epoche unserer Geschichte gab es die Vision vom allseits gebildeten Wissenschaftler; Waltraud Legros hat ihr universelles Wissen in souveränder Manier sehr überzeugend und dabei leicht lesbar mit einigem Humor ausgebreitet.

Auf 167 Seiten innerhalb zweier Taschenbucheinbände gelingt es der Autorin mit feuilletonistischen Bemerkungen und Wertungen - auch zur heutigen Zeit - ein höchst vergnüglicher Ausflug. Dies machte dieses Buch zum Lesevergnügen, dass ich nur wärmstens empfehlen kann. Ein Paradigmen bildendes Buch so richtig zum Verschenken an andere Sprachbegeisterte.

Dafür, dass ich jetzt nicht mehr zusammenzucken muss, wenn jemand mit mir "Gut Deutsch" redet, und für alles andere gibt es die Höchstwertung.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von WoMo
Format:Taschenbuch
Es gibt zahlreiche Bücher über die Geschichte(n) des deutschen Wortschatzes, die meisten sind sehr gelehrt, einige unterhaltsam, die wenigsten erinnernswert. Dieses Buch erfüllt alle Kriterien, die letzte zumeist.

Auf jeder Seite spürt man, wie Waltraud Legros ihren französischen Studierenden während langer Jahre als Universitätslehrerin versuchte, die deutsche Sprache zu erklären und näher zu bringen.
Für sie wurde deutlich, was uns Muttersprachlern durch alltägliche Routine verborgen bleibt: warum gibt es kein Verb "sehnsuchen", kann man "Schwerarbeit" verrichten, aber keine "Schwerkoffer" tragen usw.
Auch habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, wie kompliziert die Regeln der Verneinung im Deutschen sind. Hier wird die langjährige praktische Erfahrung aktiv: Fehler und Zweifelsfälle von (sehr fortgeschrittenen) Deutschlernenden machen Regeln und Ausnahmen deutlich. Auch gut gewählte literarische Zitate unterstreichen Aussagen zur deutschen Satzkonstruktion ebenso wie zum Gebrauch einzelner Wörter.

Zwei Lücken hat das Buch aber dennoch (deshalb nur vier Sterne):
1) Es fehlen so gut wie alle Quellenangaben, zumindest eine kurze Auswahlbiographie wäre brauchbar.
2) Vor allem auf den Seiten über das scharfe ? (148f.) fällt die alte Rechtschreibung seltsam auf. Ich blättere zum Impressum und lese "6., durchgesehene (!) Auflage, Juli 2003" und wundere mich, denn mittlerweile lässt das Nichtbeachten der Rechtschreibreform ein Buch schon ein bischen alt aussehen.

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