»Ein brillantes, unterhaltsames und zum Denken anregendes Buch darüber, was wahrscheinlich die wichtigste Frage des 21. Jahrhunderts ist: Wie wird Chinas Aufstieg die Welt verändern?«
Robert Kagan»Eine meisterhafte Beschreibung der eigenständigen Ideen, die sich in China zur Globalisierung und zur Rolle des Landes in der Welt entwickeln. Jeder sollte sie lesen, der die intellektuelle Herausforderung verstehen will, die Chinas Aufstieg darstellt.«
George Soros»
Falls Sie glauben, dass es keine interne Debatte über Chinas Zukunft gibt: Hier liegt der Beweis des Gegenteils vor.«
Chris Patten»Mark Leonards detaillierte und investigative Studie über die chinesische Psyche. Faszinierend zu lesen.«
YQ Magazine»Mark Leonard schildert, wie heftig liberale Internationalisten, realistische Pragmatiker und überzeugte Nationalisten über den Weg in eine neue, von China mitgeprägte Weltordnung streiten. Er hebt aber auch drei Strategien hervor, auf die Chinas Vordenker für den weiteren Aufstieg vertrauen: die Mehrung der ›soft power‹, die Doktrin der ›asymetrischen Kriegsführung‹ und den ›Multilateralismus‹.«
Tages-Anzeiger, Zürich 01.09.2009»Leonards Buch ist ungemein hilfreich für den, der sich dem Land wirklich annähern und seine Menschen verstehen will. [...] Souverän zeichnet Leonard das chinesische Denken, Chinas Rolle in der Globalisierung, nach, liefert aber keine Faktensammlung, vielmehr beschreibt, beurteilt, verwirft er, stellt Fragen, gibt Antworten.«
alliteratus.com 01.10.2009»Es ist das Verdienst des Autors, bisher unbekannte Vorstellungen von Intellektuellen und Funktionären von der Zukunft ihres Landes zu präsentieren. [...] China, so weist Leonard schlüssig nach, ist für die ärmsten Länder der Erde sowohl Vorbild als auch Fürsprecher geworden, wobei sich das Verständnis von Entwicklung radikal verändert hat. [...] China scheint auf dem Weg zu einem nicht-westlichen Modell zu sein, dem andere Länder nacheifern sollen.«
Die Tagespost 29.09.2009»Heraus kam ein Buch, das eine der prickelndsten Neuerscheinungen in diesem ›chinesischen Bücherherbst‹ ist. Leonard beschreibt anschaulich die vielen Experimente, die China in den vergangenen 30 Jahren unternommen hat, um das Land zu modernisieren. Dabei behauptet er nicht, die Vielfalt der Meinungen von 1,4 Milliarden Chinesen zu vertreten, geschweige denn jene der Intellektuellen, die inhaftiert, eingeschüchtert oder ins Exil getrieben und zum Schweigen gebracht wurden. ›Die in diesem Buch vertretenen Denker sind Insider. Sie haben sich dafür entschieden, auf dem Festland zu leben. Sie wollen das System von innen heraus verändern‹, sagt Leonard. Oberste Maxime bleibe, dass das Machtmonopol der KP nicht gefährdet werde. Innerhalb dieses Rahmens jedoch tobe ›ein zunehmend erbitterter Kampf um die Seele der Partei‹. So steht die ›Neue Rechte‹ für Chinas hemmungslosen ›Gelben-Fluss-Kapitalismus‹, die ›Neue Linke‹ propagiert eine sanftere, gerechtere Form der Wirtschaftsentwicklung und die ›Neokomms‹ wollen Chinas Macht in der Welt durch Aufrüstung und geschickte internationale Diplomatie ausbauen.«
Süddeutsche Zeitung 12.10.2009»Leonard verklärt dieses chinesische Modell nicht, sondern analysiert es distanziert und scharfsinnig und leitet daraus seine wichtigste Botschaft ab: Wer China nicht versteht, wird die Welt des 21. Jahrhunderts nicht mehr verstehen.«
Märkische Oderzeitung 02.10.2009»Die Vorstellung, dass die VR China ein monolithischer Block sei, ist im Westen weit verbreitet. Über die Personen hinter den Kulissen, welche die politischen Weichenstellungen maßgeblich beeinflussen und prägen ist weitgehend nichts bekannt. Diese Lücke hat nun Mark Leonard mit seinem brillant recherchierten Buch ›Was denkt China?‹ geschlossen. [...] ›Was denkt China?‹ ist Pflichtlektüre in Sachen VR China und gibt den Entscheidungen in diesem Land Namen und Gesichter.«
Wild - das Magazin 23.09.2009»[...] vor dieser Folie wird deutlich, dass jener scheinbar harmlose Ausdruck der ›Harmonisierung‹ von vielen Intellektuellen und einer Reihe von Ökonomen als längst überfällige Kampfansage an die Kräfte der Neokonservativen des Landes verstanden wurde und verstanden werden sollte. [...] Man muss ihm danken, mehr als nur ein wenig Licht in die eine oder andere Blackbox der chinesischen Entscheidungsprozesse gebracht zu haben. Und er beschreibt sehr präzise einige der Veränderungen, die sich zwangsläufig für ihr internationales politisches Verhalten - etwa in Afrika, doch auch im verbündeten Nordkorea - ergeben, wenn die chinesische Regierung als Global Player auftritt.«
Die Zeit, Buchmessebeilage Oktober 2009»Mark Leonard ist Direktor für internationale Politik am Centre for European Studies in London. Er hat ein brillantes Buch geschrieben. Wer wissen will, wie Chinas Aufstieg die Welt verändern wird, muss Leonards spannendes Buch lesen.«
Stuttgarter Zeitung 13.10.2009»Während Chinas Führer ängstlich auf ihr Land blicken, ist ihr Umgang mit der Außenwelt von zunehmendem Selbstbewusstsein, dass zuweilen in die bekannte Arroganz des Neureichen umschlägt, geprägt. Dieses Selbstbewusstsein gründet sich mittlerweile, wie Mark Leonard ausführlich darlegt, längst nicht mehr nur auf wirtschaftliche Macht. Chinas Eliten sind dabei, ein eigenes Modell der Globalisierung zu entwickeln, das auf andere Weltgegenden abfärbt und als Gegenentwurf zum europäisch-amerikanischen Modell gesehen wird.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.10.2009»Mark Leonard nähert sich chinesischen Freidenkern, berichtet von heftig geführten Debatten über Chinas Selbstfindung, von dem Ringen um eine ›alternative Moderne‹.«
stern 15.10.2009»Was will China? Diese Frage haben Legionen von Autoren zu beantworten versucht - aus westlicher Perspektive. Mark Leonard dreht den Spieß um. Der Direktor für Internationale Politik am Centre for European Reform in London hat sich in China selbst umgehört. Als Gastprofessor an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking suchte er das Gespräch mit Entscheidungsträgern und Intellektuellen.«
Rheinischer Merkur 15.10.2009»Ein Buch wie ›Was denkt China?‹ war überfällig - und sein Autor verdient Lob, weil er nicht nur der Erste ist, der die wichtigsten Strömungen in der Volksrepublik nach 1989 kompakt und übersichtlich zusammengefasst hat, sondern auch, weil sein Buch sachlich und gut lesbar ist. [...] Der 35-Jährige verzichtet ebenso auf langatmige Ausflüge in die chinesische Geschichte wie auf althergebrachte westliche Interpretationsmodelle für China. Er wertet nicht, stellt stattdessen nur das, was er in Gesprächen mit führenden Denkern an Universitäten und in Think Tanks erfahren hat.«
Der Tagesspiegel 13.10.2009»Ein informatives und anschauliches Buch über Denker und Denkfabriken in China.«
Neue Westfälische 10.10.2009»In einem faktenstarken und thesenreichen Text vermittelt er Ideen, die im Land kursieren - Ideen von einem autarken, starken, einflussreichen, innovativen Staat.«
Sächsische Zeitung 10.10.2009»Leonard ergründet die Geisteslandschaft, indem er einen tiefen Blick in die Intellektuellenszene Chinas wirft. Er beschreibt, wie die traditionelle, antikapitalistische Linke hinter den starren Parteikulissen gegen ›Marktradikale‹ kämpft, und die›Neue Linke‹ versucht, einen begrenzten Kapitalismus chinesischer Art durchzusetzen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung 15.10.2009»Das ist das große Verdienst des Buches: Leonard rückt chinesische Wissenschaftler wie Pan Wei, Zhang Zhiying, Yu Keping oder Zheng Bijian und viele andere mehr ins westliche Bewusstsein. Die Namen von diesen herausragenden chinesischen Denkern und Strategen und die von ihnen vertretenen Theorien sind im Westen bisher nur Insidern bekannt. [...] Die Lektüre bringt China ein Stück näher. Es ist ein lesenswertes Buch, mit dem man die großen Veränderungen in China besser verstehen lernt.«
Neues Deutschland 15.10.2009»Schön ist, das Leonard sich nicht anmaßt, im Alleingang die chinesische Seele auszuloten oder das ultimative Exzerpt 1,3 Milliarden verschiedener individueller Meinungen zu einem Taschenbuch zusammenzufassen. Stattdessen lässt er viele Chinesen unaufgeregt zu Wort kommen und fragt detailliert nach. Die Antworten sind durchaus überraschend und lassen manch einen westlichen Leser stutzen: Nicht von der Demokratie träumen viele Chinesen, sondern von der Rechtsstaatlichkeit, nicht von hehren Idealen, sondern vom guten Leben, nicht den Aufstieg Chinas diskutiert man in Fernost, sondern den Abstieg des Westens. Und dies sind nur einige Beispiele einer ganzen Reihe von Aussagen, die das Buch so lesenswert machen«
In Asien 01.10.2009»Leonard ist es gelungen, zu fast allen Facetten der chinesischen Innen- und Außenpolitik das im Land vorherrschende Meinungsbild aufzuschreiben. Dadurch können alle Interessierten, die Chinesisch nicht beherrschen, den Stand der Diskussionen im Originalton verfolgen.«
aktuell - Zeitschrift für die Bundeswehr 26.10.2009»In einer, wie für angelsächsische Sachbücher typisch, packenden Art und Weise erläutert Leonard, welche Antworten die Chinesen selbst auf die aktuellen ökonomischen Herausforderungen haben. ... Das Buch sei allen Westlern empfohlen, die wissen möchten, welche Rolle die Chinesen in der künftigen Weltordnung für sie vorgesehen haben.«
SF, Schweizer Fernsehen 01.12.2009»Ein packendes Buch über die Antworten, die der Aufsteiger des Jahrhunderts zu den aktuellen Problemen parat hat.«
Capital 17.12.2009