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Was denkt China?
 
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Was denkt China? [Broschiert]

Mark Leonard , Helmut Dierlamm
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342324738X
  • ISBN-13: 978-3423247382
  • Originaltitel: What does China think?
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 303.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mark Leonard
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein brillantes, unterhaltsames und zum Denken anregendes Buch darüber, was wahrscheinlich die wichtigste Frage des 21. Jahrhunderts ist: Wie wird Chinas Aufstieg die Welt verändern?«
Robert Kagan

»Eine meisterhafte Beschreibung der eigenständigen Ideen, die sich in China zur Globalisierung und zur Rolle des Landes in der Welt entwickeln. Jeder sollte sie lesen, der die intellektuelle Herausforderung verstehen will, die Chinas Aufstieg darstellt.«
George Soros

»Falls Sie glauben, dass es keine interne Debatte über Chinas Zukunft gibt: Hier liegt der Beweis des Gegenteils vor
Chris Patten

»Mark Leonards detaillierte und investigative Studie über die chinesische Psyche. Faszinierend zu lesen.«
YQ Magazine

»Mark Leonard schildert, wie heftig liberale Internationalisten, realistische Pragmatiker und überzeugte Nationalisten über den Weg in eine neue, von China mitgeprägte Weltordnung streiten. Er hebt aber auch drei Strategien hervor, auf die Chinas Vordenker für den weiteren Aufstieg vertrauen: die Mehrung der ›soft power‹, die Doktrin der ›asymetrischen Kriegsführung‹ und den ›Multilateralismus‹.«
Tages-Anzeiger, Zürich 01.09.2009

»Leonards Buch ist ungemein hilfreich für den, der sich dem Land wirklich annähern und seine Menschen verstehen will. [...] Souverän zeichnet Leonard das chinesische Denken, Chinas Rolle in der Globalisierung, nach, liefert aber keine Faktensammlung, vielmehr beschreibt, beurteilt, verwirft er, stellt Fragen, gibt Antworten.«
alliteratus.com 01.10.2009

»Es ist das Verdienst des Autors, bisher unbekannte Vorstellungen von Intellektuellen und Funktionären von der Zukunft ihres Landes zu präsentieren. [...] China, so weist Leonard schlüssig nach, ist für die ärmsten Länder der Erde sowohl Vorbild als auch Fürsprecher geworden, wobei sich das Verständnis von Entwicklung radikal verändert hat. [...] China scheint auf dem Weg zu einem nicht-westlichen Modell zu sein, dem andere Länder nacheifern sollen.«
Die Tagespost 29.09.2009

»Heraus kam ein Buch, das eine der prickelndsten Neuerscheinungen in diesem ›chinesischen Bücherherbst‹ ist. Leonard beschreibt anschaulich die vielen Experimente, die China in den vergangenen 30 Jahren unternommen hat, um das Land zu modernisieren. Dabei behauptet er nicht, die Vielfalt der Meinungen von 1,4 Milliarden Chinesen zu vertreten, geschweige denn jene der Intellektuellen, die inhaftiert, eingeschüchtert oder ins Exil getrieben und zum Schweigen gebracht wurden. ›Die in diesem Buch vertretenen Denker sind Insider. Sie haben sich dafür entschieden, auf dem Festland zu leben. Sie wollen das System von innen heraus verändern‹, sagt Leonard. Oberste Maxime bleibe, dass das Machtmonopol der KP nicht gefährdet werde. Innerhalb dieses Rahmens jedoch  tobe ›ein zunehmend erbitterter Kampf um die Seele der Partei‹. So steht die ›Neue Rechte‹ für Chinas hemmungslosen ›Gelben-Fluss-Kapitalismus‹, die ›Neue Linke‹ propagiert eine sanftere, gerechtere Form der Wirtschaftsentwicklung und die ›Neokomms‹ wollen Chinas Macht in der Welt durch Aufrüstung und geschickte internationale Diplomatie ausbauen.«
Süddeutsche Zeitung 12.10.2009

»Leonard verklärt dieses chinesische Modell nicht, sondern analysiert es distanziert und scharfsinnig und leitet daraus seine wichtigste Botschaft ab: Wer China nicht versteht, wird die Welt des 21. Jahrhunderts nicht mehr verstehen.«
Märkische Oderzeitung 02.10.2009

»Die Vorstellung, dass die VR China ein monolithischer Block sei, ist im Westen weit verbreitet. Über die Personen hinter den Kulissen, welche die politischen Weichenstellungen maßgeblich beeinflussen und prägen ist weitgehend nichts bekannt. Diese Lücke hat nun Mark Leonard mit seinem brillant recherchierten Buch ›Was denkt China?‹ geschlossen. [...] ›Was denkt China?‹ ist Pflichtlektüre in Sachen VR China und gibt den Entscheidungen in diesem Land Namen und Gesichter.«
Wild - das Magazin 23.09.2009

»[...] vor dieser Folie wird deutlich, dass jener scheinbar harmlose Ausdruck der ›Harmonisierung‹ von vielen Intellektuellen und einer Reihe von Ökonomen als längst überfällige Kampfansage an die Kräfte der Neokonservativen des Landes verstanden wurde und verstanden werden sollte. [...] Man muss ihm danken, mehr als nur ein wenig Licht in die eine oder andere Blackbox der chinesischen Entscheidungsprozesse gebracht zu haben. Und er beschreibt sehr präzise einige der Veränderungen, die sich zwangsläufig für ihr internationales politisches Verhalten - etwa in Afrika, doch auch im verbündeten Nordkorea - ergeben, wenn die chinesische Regierung als Global Player auftritt.«
Die Zeit, Buchmessebeilage Oktober 2009

»Mark Leonard ist Direktor für internationale Politik am Centre for European Studies in London. Er hat ein brillantes Buch geschrieben. Wer wissen will, wie Chinas Aufstieg die Welt verändern wird, muss Leonards spannendes Buch lesen.«
Stuttgarter Zeitung 13.10.2009

»Während Chinas Führer ängstlich auf ihr Land blicken, ist ihr Umgang mit der Außenwelt von zunehmendem Selbstbewusstsein, dass zuweilen in die bekannte Arroganz des Neureichen umschlägt, geprägt. Dieses Selbstbewusstsein gründet sich mittlerweile, wie Mark Leonard ausführlich darlegt, längst nicht mehr nur auf wirtschaftliche Macht. Chinas Eliten sind dabei, ein eigenes Modell der Globalisierung zu entwickeln, das auf andere Weltgegenden abfärbt und als Gegenentwurf zum europäisch-amerikanischen Modell gesehen wird.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.10.2009

»Mark Leonard nähert sich chinesischen Freidenkern, berichtet von heftig geführten Debatten über Chinas Selbstfindung, von dem Ringen um eine ›alternative Moderne‹.«
stern 15.10.2009

»Was will China? Diese Frage haben Legionen von Autoren zu beantworten versucht - aus westlicher Perspektive. Mark Leonard dreht den Spieß um. Der Direktor für Internationale Politik am Centre for European Reform in London hat sich in China selbst umgehört. Als Gastprofessor an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking suchte er das Gespräch mit Entscheidungsträgern und Intellektuellen.«
Rheinischer Merkur 15.10.2009

»Ein Buch wie ›Was denkt China?‹ war überfällig - und sein Autor verdient Lob, weil er nicht nur der Erste ist, der die wichtigsten Strömungen in der Volksrepublik nach 1989 kompakt und übersichtlich zusammengefasst hat, sondern auch, weil sein Buch sachlich und gut lesbar ist. [...] Der 35-Jährige verzichtet ebenso auf langatmige Ausflüge in die chinesische Geschichte wie auf althergebrachte westliche Interpretationsmodelle für China. Er wertet nicht, stellt stattdessen nur das, was er in Gesprächen mit führenden Denkern an Universitäten und in Think Tanks erfahren hat.«
Der Tagesspiegel 13.10.2009

»Ein informatives und anschauliches Buch über Denker und Denkfabriken in China.«
Neue Westfälische 10.10.2009

»In einem faktenstarken und thesenreichen Text vermittelt er Ideen, die im Land kursieren - Ideen von einem autarken, starken, einflussreichen, innovativen Staat.«
Sächsische Zeitung 10.10.2009

»Leonard ergründet die Geisteslandschaft, indem er einen tiefen Blick in die Intellektuellenszene Chinas wirft. Er beschreibt, wie die traditionelle, antikapitalistische Linke hinter den starren Parteikulissen gegen ›Marktradikale‹ kämpft, und die›Neue Linke‹ versucht, einen begrenzten Kapitalismus chinesischer Art durchzusetzen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung 15.10.2009

»Das ist das große Verdienst des Buches: Leonard rückt chinesische Wissenschaftler wie Pan Wei, Zhang Zhiying, Yu Keping oder Zheng Bijian und viele andere mehr ins westliche Bewusstsein. Die Namen von diesen herausragenden chinesischen Denkern und Strategen und die von ihnen vertretenen Theorien sind im Westen bisher nur Insidern bekannt. [...] Die Lektüre bringt China ein Stück näher. Es ist ein lesenswertes Buch, mit dem man die großen Veränderungen in China besser verstehen lernt.«
Neues Deutschland 15.10.2009

»Schön ist, das Leonard sich nicht anmaßt, im Alleingang die chinesische Seele auszuloten oder das ultimative Exzerpt 1,3 Milliarden verschiedener individueller Meinungen zu einem Taschenbuch zusammenzufassen. Stattdessen lässt er viele Chinesen unaufgeregt zu Wort kommen und fragt detailliert nach. Die Antworten sind durchaus überraschend und lassen manch einen westlichen Leser stutzen: Nicht von der Demokratie träumen viele Chinesen, sondern von der Rechtsstaatlichkeit, nicht von hehren Idealen, sondern vom guten Leben, nicht den Aufstieg Chinas diskutiert man in Fernost, sondern den Abstieg des Westens. Und dies sind nur einige Beispiele einer ganzen Reihe von Aussagen, die das Buch so lesenswert machen«
In Asien 01.10.2009

»Leonard ist es gelungen, zu fast allen Facetten der chinesischen Innen- und Außenpolitik das im Land vorherrschende Meinungsbild aufzuschreiben. Dadurch können alle Interessierten, die Chinesisch nicht beherrschen, den Stand der Diskussionen im Originalton verfolgen.«
aktuell - Zeitschrift für die Bundeswehr 26.10.2009

»In einer, wie für angelsächsische Sachbücher typisch, packenden Art und Weise erläutert Leonard, welche Antworten die Chinesen selbst auf die aktuellen ökonomischen Herausforderungen haben. ... Das Buch sei allen Westlern empfohlen, die wissen möchten, welche Rolle die Chinesen in der künftigen Weltordnung für sie vorgesehen haben.«
SF, Schweizer Fernsehen 01.12.2009

»Ein packendes Buch über die Antworten, die der Aufsteiger des Jahrhunderts zu den aktuellen Problemen parat hat.«
Capital 17.12.2009

Kurzbeschreibung

Dass China schon längst zur Gruppe der Weltmächte gehört, ist bekannt. Kaum bekannt ist, wie die Entscheidungsträger und Intellektuellen in China selbst über die Zukunft ihres Landes denken. Mark Leonard hat sich intensiv mit dieser Frage befasst.

Während der Westen noch darüber nachdenkt, wie man auf den Aufstieg Chinas Einfluss nimmt, machen sich chinesische Intellektuelle Gedanken darüber, wie China mit dem Abstieg des Westens umgehen soll. Während aus Deutschland noch Entwicklungshilfe nach China fließt, stellen zahlreiche Entwicklungsländer fest, dass China längst eine Alternative zur Anpassung an den Westen ist.

In China finden Weichenstellungen statt, die sich auf die Weltordnung insgesamt und auf unsere Konzepte von Politik und Macht auswirken werden. Welche Ideen werden in China selbst diskutiert? Und inwiefern werden diese Vorstellungen die Welt prägen?


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert
Positiv:
Da sich die deutschsprachigen Medien in Ihrer China-Berichterstattung leider fast ausschließlich auf die Themengebiete Menschenrechte und kommende Wirtschaftsmacht beschränken, ist man für jede fundierte und sachliche Information dankbar. Das Buch zeigt (zutreffend) auf, dass die chinesischen Ansichten über die anzustrebende zukünftige Entwicklung Chinas doch erheblich von den westlichen Vorstellungen abweichen.

Negativ:
Leider wirft der Autor, besonders im ersten Teil, so viele Namen/Personen durcheinander, dass ein roter Faden weitestgehend fehlt. Die Sichtweisen der befragten chinesischen Intellektuellen muss außerdem nicht zwangsläufig identisch sein mit herrschenden Meinung der Bevölkerung und/oder der Politik, so dass eine richtige Einschätzung der Aussagen erschwert wird.

Fazit:
Auch wenn ein Lesespaß nicht so recht aufkommen will, das Buch ist recht flüssig geschrieben und liefert interessante Denkanstöße.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Wiesner VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch liest sich locker leicht. Aufgrund des Umfangs genau das richtige für die nächste längere Zugfahrt/Flug...
Der Inhalt gibt interessante Gedankenanstösse. So wird z.B. in Frage gestellt, ob China wirklich irgendwann zu einer Demokratie wird/werden sollte/werden will. Interessant dabei noch, dass auch kritisch denkende Chinesen häufig Ideen westlicher Intellektueller aufzugreifen scheinen.
Wer regelmässig die Wirtschaftspresse liest oder z.B. die Podcast der BBC hört, der kennt die wesentlichen Inhalte des Buches bereits. Immer wieder taucht zwischen den Zeilen z.B. die Angst der Partei vor dem Volke auf. Oder der Wille zu experimentieren.

Einzig wirklich interessanter Punkt aus meiner Sicht: Der Autor stellt dar, dass die Chinesen der Meinung sind, dass der Rest der Welt mehr oder minder viele Fehler macht (Amerika am Untergehen, der Weg Russlands in die Marktwirtschaft eine Pleite, etc.) - und das sie daraus lernen wollen. Sie lächeln freundlich, hören zu - und gehen dann ihren eigenen Weg. Mit langfristigen Plänen. Ganz anders als wir Wahl- oder gar Quartalsgeprägten Westler. Guter Punkt.

Insgesamt gilt: Ich pers. hätte mir mehr Tiefgang erwartet.

19.03.2010 Luzern,
Stephan Wiesner
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Stern
Format:Broschiert
Es stellt sich nicht mehr die Frage wie viel Einfluss China in der Zukunft haben wird. Es ist ganz klar, dass China die Weltordnung auf den Kopf stellen wird. Unbeirrt mit ganz kleinen Schritten arbeitet China daran die Weltmacht zu werden. Wirtschaftsmacht ist sie bereits.
China hat die Geschichten, wirtschaftlichen Entwicklungen und die Politik aller Länder genauestens studiert und analysiert und aus ihren Fehlern gelernt.
Es ist beeindruckend zu lesen wie konsequent sie ihr Ziel verfolgen und dabei so leise sind um nicht aufzufallen bzw. aufzufliegen!

China wird auf keinen Fall eine Demokratie. Sie ist und bleibt eine (hässliche) Diktatur.

Das wird klar, wenn man ihre Geschichte kennt und ihre Mentalität versteht. Nur über ihr eigenes Land zu herrschen, langt ihnen aber nicht! Schon jetzt haben sie sich über die Erdkugel ausgebreitet und in allen wichtigen Organisationen festgesetzt. Mehr noch, sie drehen den Spieß einfach rum. Sie gründen eigene Organisationen (die USA ausgeschlossen) und beeinflussen andere Länder das gleiche zu tun. Sie haben es nicht nötig sich einzuordnen. Natürlich, das hat die USA auch gemacht, nur war sie für mich keine Bedrohung, weil sie eine Demokratie ist (Ich sage nicht das alles perfekt ist).

Es ist völlig falsch zu glauben, dass Europa und die USA Ländern wie z.B. dem Iran drohen können. China unterstützt sie und stärkt ihnen den Rücken. Geld regiert eben und davon haben sie ja genug. Wer, von den vielen verschuldeten Ländern könnte ihnen etwas entgegen setzen?

Wenn wir unsere Menschenrechte und unsere Demokratie behalten wollen, sollten wir endlich wach werden. China hat durch uns diese Macht erlangt. Wie? Na, durch Geiz ist Geil" und "Made in China"!
Westliche Politiker werden diese chinesische Machtübernahme kaum verhindern können. Aber wir alle "gemeinsam" können etwas unternehmen, wenn wir nichts mehr kaufen was aus China kommt!
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