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Was bleibt: Kerngedanken Gebundene Ausgabe – 26. Februar 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Piper (26. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492055796
  • ISBN-13: 978-3492055796
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,5 x 19,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 369.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm »Was ich glaube« – sein persönlichstes Buch – sowie »Erlebte Menschlichkeit«, der dritte Band seiner Memoiren. Weiteres zum Autor: www.weltethos.org

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaroschek am 4. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Geburtstagsgeschenk für Küng
Zwei Mitarbeiter Küngs haben anlässlich dessen 85. Geburtstag eine Textsammlung zusammengestellt. Küngs Texte sind nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet von ‚Gott-Grund, Halt und Ziel‘ bis zum Abschnitt ‚Weltethos-Orientierung für die Menschheit‘. Küng ist zweifellos ein bedeutender wissenschaftlicher Theologe, streitbar und umstritten. Wer nicht sehr theologisch gebildet ist, wird in dem Buch kaum Aussagen finden, die zu Küngs Konflikt mit der Kirche führten. Man wird sich höchstens darüber wundern, dass er Johann Paul II und Benedikt XVI nie mit ihren Papstnamen, sondern mit ihren bürgerlichen Namen erwähnt. Schon die Begründung der Existenz Gottes im ersten Abschnitt, ist überzeugend und beeindruckend. Im zweiten Kapitel geht es um die Ökumene. Sehr objektiv schildert Küng, wie stark sich die kath. Kirche seit dem 2. Vatikanum dem Protestantismus angenähert hat. Er geht aber auch der Frage nach, was die anderen Kirchen auf dem Weg zur Ökumene tun müssten. Zweifellos gibt es heute nicht wenige, die sich von der Kirche abwenden. Küng, der größte Probleme mit seiner Kirche hat, erklärt, warum er in der Kirche bleibt. Äußerst verständlich informiert er über die Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus und das jüdische Modell. Am Ende des Buches geht es schließlich um Fragen des Weltethos, ein Thema , dem sich Küng in seinen späten Jahren besonders stark zugewandt hatte. Ethik ist ohne religiöse Begründung nicht möglich, erklärt er. Wer sich über Küng ein Urteil bilden will, wer aber auch umfassende Auskunft über religiöse Thematiken sucht, wird das Buch mit Gewinn lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 22. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Die Essenz von einem halben Jahrhundert theologischer und philosophischer Arbeit und Nachdenkens ist es, die Hans Küng in seinem neuen Buch als seine Kerngedanken dem Leser (noch einmal) konzentriert vor Augen führt.

In der Form wählt Küng hier eine gute und übersichtliche Darstellung, die gerade durch die konzentrierte und kompakte Form die wesentlichen Züge seines Denkens zumindest einfacher und zugänglicher gestaltet, als es in den vielfachen Veröffentlichungen im Lauf der Jahre der Fall war.

Dennoch, auch in diesem Buch, auch, wenn es „nur“ um die „Kerngedanken“ geht, Konzentration und eine gehörige Portion Abstraktionsvermögen bedarf es schon, denn vielfach sind die Themen und nicht immer einfach für Nicht-Theologen ist die Sprache.

Allein bereits die sieben Hauptteile zeigen auf, dass es hier um Existentielles und Grundsätzliches geht, um Kernthemen der „inneren“ Menschheits- und Religionsgeschichte, aus denen Küng immer wieder mit überraschenden Wendungen zu schöpfen vermag, um Antworten für die heutige Zeit aus der Tradition und dem christlichen Denken heraus zu geben.

Gott – Grund, Halt und Ziel; Jesus – Lebensmodell und Maßstab; Ökumene – Einheit im Glauben; Kirche – Aufbruch in Freiheit; Freiheit – Erfahren und gelebt; Tod – Nicht Ende, sondern Vollendung; Weltreligionen - Horizont und Herausforderung; Weltethos – Orientierung für die Menschen. Dies sind die Hauptteile, unter denen Küng seine Gedanken im Buch sammelt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Hochdosiertes Küng-Wissen, und keine Überdosis, diese persönliche Einschätzung will ich voran stellen.

Ohne Hans Küngs bisheriges Werk gut kennen zu müssen, findet sich der interessierte Leser sofort zu Recht; er kann direkt dort in den Küng-Kosmos einsteigen, wo er das möchte. Die Kapitel sind in leicht erkennbare Bereiche und Schwerpunkte eingeteilt, wie GOTT / JESUS / ÖKUMENE / KIRCHE / FREIHEIT / TOD ...... und funktionieren auch als "Einleitung" zu weiterer Beschäftigung mit dem Theologen.

Küng führt jeweils seine und andere unterschiedliche Argumentationen und Sichtweisen eines Themas auf, reflektiert und stellt gegenüber; er will dem Leser nichts aufzwingen, dieser soll selbst entscheiden, einen eigenen Weg finden. Besonders anschaulich im Kapitel TOD - NICHT ENDE, SONDERN VOLLENDUNG - wie sieht das DANACH aus? Das, was nach dem Sterben kommt? "Sterben ins Licht hinein", nennt Küng es und schreibt was er selbst erwartet: ".... Vielmehr auf ein Sterben in die allererste-allerletzte Wirklichkeit, in Gott hinein, was - jenseits von Raum und Zeit in der verborgenen Realdimension Unendlich - alle menschliche Vernunft und Vorstellung übersteigt."

Fazit: Küngs Buch hilft, die eigene Sicht zu schärfen.

( J. Fromholzer )
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benedictu TOP 1000 REZENSENT am 12. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Zuerst einige positive Aspekte dieser Textsammlung, bevor ich auf die negativen eingehe:

POSITIV
• Begrüßenswert in Küngs Projekt Weltethos ist u.a., daß Küng auch die "Religion der Atheisten" nicht unter den Tisch fallen läßt. Wenn er allerdings sagt, daß die nichtreligiösen Menschen sich Humanisten oder Marxisten nennen würden, will man ihm eine solche begriffliche Unschärfe kaum zutrauen. Ja, es ist richtig, daß sich viele Atheisten und Agnostiker Humanisten nennen und ja, einige Atheisten sind Marxisten, aber es gibt auch jüdische und katholische Marxisten, z.B. Ernesto Cardenal oder Terry Eagleton (s. Warum Marx recht hat), was Küngs Behauptung auf einen Schlag entwertet. Es gibt sogar katholische Atheisten ;-), aber das paßt wohl überhaupt nicht in seine Begriffswelt.
• Ein interessanter Punkt findet sich in seiner vergleichenden Religionsbetrachtung, der den in Europa vielleicht nicht ganz zu Ende gedachten Sympathisierungen mit dem Buddhismus einen kleinen Dämpfer aufsetzen könnte. Küng führt nämlich aus, daß das Mönchstum im Christentum eher eine Randerscheinung ist, ihm im Buddhismus jedoch eine zentrale Stellung zukommt.

NEGATIV
• Seit wann schreibt sich Jesus von Nazareth denn hinten ohne h? Das macht ja sogar Humanisten unruhig ;-).
• Küng war sich - so erzählt er auf S. 262 - in seiner Jugend nicht bewußt, daß das Christentum im Judentum wurzelt.
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