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Was aus den Menschen wurde [Taschenbuch]

Cordwainer Smith
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Februar 2011
Einer der zeitlosen Klassiker der Science Fiction in vollständig überarbeiteter und erstmals ungekürzter Neuausgabe

Willkommen in der fernen Zukunft der Menschheit! Willkommen in einer der fantasievollsten und atemberaubendsten Welten, die je geschaffen wurden! Willkommen in der Welt von Kultautor Cordwainer Smith!


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Was aus den Menschen wurde + Die letzte Generation: Roman + Die Stadt und die Sterne: Roman - Mit einem Vorwort von Gary Gibson
Preis für alle drei: EUR 30,93

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1056 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453528069
  • ISBN-13: 978-3453528062
  • Originaltitel: The best Stories of Cordwainer Smith
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 12,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.354 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

textico.de

Also gut, Cordwainer Smith ist der 1966 verstorbene Paul Myron Anthony Linebarger mit interessantem Lebenslauf: Sun Yat-sen als Taufpate, CIA-Mitarbeiter und Autor eines Buchs zur psychologischen Kriegsführung. Aber egal wer, denn das was liegt endlich mal wieder in deutscher Ausgabe als Was aus den Menschen wurde der Meisterwerke der Science Fiction-Reihe aus dem Heyne-Verlag vor. Endlich - es wurde Zeit!

27 Geschichten aus der zukünftigen Menschheitsgeschichte um "Die Instrumentalität der Menschheit" - überarbeitet und in chronologischer Reihenfolge. So etwas wie die intellektuelle Muttermilch der Science-Fiction und vom WummBumms-Science Fiction der Marken John Ringo oder Gavin Smith so weit entfernt wie ein Stempel von einem Füller. Deshalb ACHTUNG: Smith ist nicht für jeden, denn seine Geschichten sind mitunter sperrig, aufwühlend und versetzen graue Hirnsubstanz in nervöse Schwingungen.

Man/frau kann sich vor Smiths wacher Sprach- und Ideengewalt in Was aus den Menschen wurde nur möglichst tief verneigen: zeitlose Herausforderungen der Zukunft an das Denken und Wahrnehmen des Lesers ohne die gewohnte tägliche Dosis Soma der medialen Massenproduktion. --Wolfgang Treß/textico.de

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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendäre Future History 10. Februar 2011
Der vorliegende Band enthält 27 Kurzgeschichten bzw. Novellen des 1966 verstorbenen Paul Myron Anthony Linebarger, der diese Erzählungen hauptsächlich unter dem Pseudonym Cordwainer Smith schrieb. Sie alle gehören zu der vom Autor entworfenen faszinierenden "Future History", einem Subgenre der SF, in der Autoren eine persönliche Zukunftschronologie der Entwicklung der Menschheit entwerfen. Kriterium hier ist, dass der Autor Romane und/oder Kurzgeschichten schreibt, die dann zu verschiedenen Zeiten spielen und dabei aber den gleichen imaginären geschichtlichen Hintergrund in der Zukunft haben.
Dies gilt für die hier vorliegenden Texte.
Und genau so wie seine Schriftstellerkollegen Robert A. Heinlein, Larry Niven oder Alan Dean Foster, um hier einige prominente SF-Autoren zu nennen, hat auch Linebarger einen stringenten Kosmos erschaffen, der jedoch in seiner poetischen Eleganz und in seinem brillanten Stil seines Gleichen sucht (im Genre schreibt wohl nur Ray Bradbury ähnlich elegant).
Geschildert werden die nächsten ca. 15000 Jahre der Menschheit. In diesen bauen die Menschen eine Art galaktisches Imperium auf, besiedelt ferne Sterne, erschaffen sich Tiermenschen als Untertanen, welche alle Arbeiten und Dienste ausführen, die für Roboter zu komplex sind oder in denen diese zu "unelegant" erscheinen.
Diese Zukunftsherrschaft nennt sich "Instrumentalität", und die Wortwahl alleine zeigt schon, dass es sich um eine kalte, mitleidlose Technokratie handelt, die einzig und allein dem gnadenlosen Wohl der einzelnen Menschen dient. Die Tiermenschen werden unterdrückt und ausgebeutet, während die Menschen immer dekadenter und lebensunfähiger werden, bis auch in den oberen Ebenen der Hierarchie der Instrumentalität sich die Erkenntnis durchsetzt, dass quälende Stagnation der Preis ist für das technologische Utopia, welches sich die Menschheit erschaffen hat. Und so werden viele Privilegien wieder abgeschafft, die Menschen freigesetzt, mit einem früheren Tod konfrontiert und man entzieht ihnen wieder viel vom vorherigen Luxus, während die Tiermenschen, welche dem Autor (und Leser) als Gegengewicht und Sympathieträger gelten, sich immer mehr Rechte und Freiheiten erobern.
Leider kam der Autor durch seinen frühen Tod mit gerade einmal 53 Jahren nicht mehr dazu, noch weitere Geschichten aus der Zeit zu entwerfen, in dem sich Menschen und Tiermenschen gleichberechtigter miteinander auseinandersetzen müssen. Zumal der Autor auch einige Mainstreamwerke geschrieben hatte (außerhalb der Geschichten um die Instrumentalität der Menschheit hat Linebarger, der viele Pseudonyme verwendete und zumindest literarisch nicht gerne im Licht der Öffentlichkeit stehen wollte und seine Identität bis zu seinem Tod nur wenigen anvertraute, nur fünf phantastische Kurzgeschichten geschrieben; in Deutschland erschienen diese 1982 gesammelt im Moewig SF-Band "Instrumentalität der Menschheit" zusammen mit anderen Storys aus seiner Future History) und zudem beruflich als Diplomat und politischer Berater und späterer Universitätsprofesser zeitlich sehr eingebunden war. Linebarger schrieb sogar ein Sachbuch über psychologische Kriegführung, welches sehr anerkannt war. Deshalb ist sein Werk innerhalb der SF schmal geblieben, dafür aber um so gewichtiger.
Im hier vorliegenden Werk kann man Cordwainer Smiths unnachahmliche Erzählungen nun endlich wieder bewundern. Poetisch geschriebene faszinierende Geschichten, die wie Legenden oder Mythen wirken, zumal die Erzählweise (inspiriert wohl von Linegargers Aufwachsen in Asien und Europa, da sein Vater dort lange Jahre in politischer Mission unterwegs gewesen war; Sun Yat Sen war sogar Klein-Pauls Patenonkel) oft so angelegt ist, dass ein "wissender Erzähler" aus der fernen Zukunft berichtet, wie es dazu kam, dass ein legendäres Geschehnis passierte oder eine Person zum Mythos wurde, die heute noch von allen verehrt und geschätzt wird.
Die teilweise bis zu über 100 Seiten langen Texte sind auch heute wegen ihrer Sprachpoesie und der bizarren Ideen des Autors noch immer bemerkenswert, auch wenn Smith die Leser mit seiner Art zu schreiben polarisiert. Während ihn viele SF-Leser verehren, dürften Menschen mit eingeschränkter Phantasie zu den seltsamen Welten des Autors keinen Zugang finden und lehnen die Texte deswegen ab. Aber hierzu hat Cordwainer Smith im Vorwort zu Herren im All selbst einmal so treffend bemerkt:
"Was hier erzählt wird, mag ihnen fremdartig erscheinen, aber es ist ihnen in Wahrheit so nah wie ihre eigenen Finger. Manche werden es sehr schön finden. Manche werden es nicht verstehen und weglegen. Das ist deren eigener Schaden, Leser, nicht ihrer und nicht meiner".
Man muss dem Heyne Verlag dankbar sein, dass er Cordwainer Smiths Meisterwerke wieder einem breiten Publikum zugänglich macht, auch wenn der Klappentext der hiesigen Ausgabe bei allen Kennern Widerspruch hervorrufen dürfte. So liegen die Geschichten der Instrumentalität hier nicht wirklich "vollständig" vor (wenn auch rein formal alle Texte unterhalb von Romanlänge enthalten sind), denn es fehlen die beiden zusammengehörigen Romane "Der Planetenkäufer" und "Die Untermenschen", welche bereits 1979, bzw. 1980 als Knaur-Taschenbücher 5720 und 5724 in Deutschland erschienen sind und im Original 1975 auch unter dem Titel "Nostrilia" in gestraffter Form bzw. in Einzelausgaben als "The Planet Buyer" 1964 und "The Underpeople" 1968 erschienen sind. Auch kann die Formulierung "erstmals" hier nicht wirklich gewürdigt werden, denn lediglich die 12 Seiten lange (und leider enttäuschende) Story "Allein im Anachron" ist hier wirklich "neu" und die 16 Seiten lange Kurzgeschichte "Krieg Nr.81-Q" ist hier in der vom Autor überarbeiteten verlängerten Version zu lesen (die ursprüngliche Geschichte, die Linebarger im Alter von 15 Jahren 1928 veröffentlicht hatte und die nur wenige Seiten lang war, wirkte wie ein humorvoller Pennäleraufsatz), ist jedoch auch in dieser Überarbeitung kein Highlight des Erzählungsbandes.
Zu den besten Erzählungen gehören aber sicherlich "Die kleinen Katsen von Mutter Hudson", "Scanner leben vergeblich" oder "Die Lady, die mit der Seele segelte", um nur einige zu nennen. Auch bei den wunderbaren Titeln drückt sich des Autors poetische Sprachbegabung aus, denn Titel wie "Alpha Ralpha Boulevard", "The Lady who sailed the Soul", "Mother HittonŽs Littul Kittons", "The Dead Lady of Clown Town" oder "Think Blue, Count Two" sprechen für sich.
Die Übersetzungen stammen noch (bis auf die beiden oben erwähnten Ausnahmen, die Ulrich Thiele besorgte) vom leider zu früh verstorbenen deutschen SF-Autor und Übersetzer Thomas Ziegler und übertragen ein hohes Maß des Sprachgefühls des us-amerikanischen Autors ins Deutsche. Heyne hat gut daran getan, diese hervorragende Arbeit Zieglers beizubehalten.
So liegt sie nun endlich wieder in einer aktuellen deutschen Ausgabe vor, eine der legendärsten Future Histories der SF, eine Geschichte von Macht, Intrigen und Heldentaten, von Unterdrückung und Auflehnung, von Leid, Schmerz und Glück, eine Geschichte, praller als jedes reale Leben, dabei aber selten pathetisch oder langweilig, oft bizarr und mitreißend, immer poetisch und anrührend, aber nie gewöhnlich, normal oder durchschnittlich. Entweder sie packt den Leser und zieht in gänzlich in seinen Bann, oder sie entzieht sich seinem Horizont vollständig. Aber, wie sagte der Autor hierzu: "Das ist deren eigener Schaden, Leser, nicht ihrer und nicht meiner".
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie die Zukunft uns alle kaputt machte 23. November 2011
Von hirnlego
Gut 25 Kurzgeschichten, chronologisch geordnet, erzählen die Geschichte der Menschheit von der Zukunft bis hin in die ferne Zukunft - und wahrhaft seltsame Sachen werden passieren, will man Cordwainer Smith (alias Paul Linebarger) Glauben schenken. Während in den ersten Geschichten die Reise in den Weltraum hoch Zwei noch ein lebensgefährliches Risiko darstellt, ist es der Weltraum hoch Drei, welcher am Ende des Zyklus zahlreiche Mysterien aufzuweisen hat.
Die Erzählungen sind meist alles andere als klassische Science Fiction, sie erinnern vom Erzählstil her oft eher an Märchen. Auch ist weniger die Hard-Sci-Fi Technologielastigkeit das große Motiv, sondern der Mensch an sich, der sich in einer Ungewöhnlichen Umwelt zurechtfinden muss, wo Killermaschinen aus vergangenen Zeiten die Urwälder der Erde unsicher machen, Katzen und Hunde zu menschengleichen, aber diskriminierten Wesen herangezüchtet wurden, wo die mystische 'Instrumentalität' die Geschicke der Gesellschaft lenkt, und wo unter anderem auch ein verdrängtes, verbotenes Christentum wieder an die Oberfläche drängt, um den Menschen Hoffnung zu geben.

'Was aus den Menschen wurde' fährt eine beeindruckende Fülle von Einfällen auf, ist zweifellos origineller als fast alles, was am SciFi Sektor gegenwärtig publiziert wird, und dennoch konnte ich mit diesem Buch nicht warm werden. Die Charaktäre bleiben farblos, Beweggründe der Protagonisten undurchsichtig, der Erzählstil wirkt klinisch, die Handlungen sind oft völlig abwegig, und der Grundtenor gegen Ende zu allzu metaphysisch, was beim Lesen schwer ermüdend wirkt.
Bedingt zu empfehlen all jenen, die SciFi abseits der ausgetretenen Pfade suchen - ich persönlich konnte jedoch aus obgenannten Gründen mit diesem Buch nicht wirklich warm werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise in eine Zukunft 24. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Von der ersten Seite an befindet man sich in einer anderen Welt und man nimmt viele Sachen hin wie sie sind. Da wird nicht großartig erklärt warum, wieso und weshalb das alles so entstanden ist. Die Zukunft ist so und darauf aufbauend werden einfach Geschichten erzählt. Hin und wieder glaubt man in einer "Sage" zu sein und muss doch feststellen, dass man so weit in der Zukunft ist, dass es über jegliche Vorstellungskraft geht.

Durch den chronologischen Aufbau des Buches wird auch schnell klar, dass da keine Erklärungen mehr kommen, sondern dass man mit jeder Geschichte weider ein paar (mitunder tausende) Jahre in die Zukunft geht um manchmal festzustellen, dass die Geschichte die man gerade gelesen hat nun als "mythisch" behandelt wird.

Ein absolutes Muss für alle SF-Fans, "normalen" Lesern wird es wohl zu abstrus sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Was rechtfertigt den hochgestochenen Klappentext?
Meiner Meinung nach nur wenig. Einige Geschichten haben mir gut gefallen. Aber alles, was so im Stile der Geschichten um Weltraum^3 geschrieben ist, stieß mir unangenehm auf. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von R. Koehler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!!
Ein Meisterwerk!! Ich kann gar nicht sagen, wie toll ich dieses Buch finde! Da es eine Sammlung von Erzählungen ist, könnte man auch sagen - Meisterwerke. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von M. Helftenbein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was für ein großes Buch ...
Wenn man damit beginnt sich in die Erzählwelten dieses Buches hineinzustürzen ist man erst einmal verwirrt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von HM veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Suchtgefahr
Das Buch liest sich vom Anfang bis zum Ende wie eine Sonntagsfahrt auf der Autobahn: es läuft!

Ich war immer wieder fasziniert wie viel Fantasie und Gefühl... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von Die_Wahrheit_tut_weh
5.0 von 5 Sternen Endlich ist der SF-Urstoff wieder zu haben
Habe mich riesig gefreut, als "Was aus den Menschen wurde" wieder verfügbar war - besitze zwar zahllose Suhrkamp und Originalversionen, aber die Sammlung ist sehr schön... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2011 von Tom Dooley
1.0 von 5 Sternen Unausgegoren
Der Erzählkontext besteht aus zunächst nicht direkt zusammenhängenden kurzen Geschichten, die sich über einen Zeitraum von 15.000 Jahren erstrecken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2011 von Rüpelzwerg
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