Kurzbeschreibung
Gerd Koenen untersucht eines der interessantesten Kapitel des 20. Jahrhunderts: Die Dynamik und den raschen Zerfall der kommunistischen Bewegungen und Staatsgründungen. Die kommunistischen Bewegungen und Staatsgründungen, ihre ursprüngliche Dynamik und ihr rascher Zerfall stellen sich als eines der schwierigsten Kapitel des 20. Jahrhunderts dar. Gerd Koenen versteht den Kommunismus als eine der großen Tendenzen dieses Zeitalters und versucht ihn in diesem Sinne zu »historisieren«. Wie und warum waren Kommunisten in der Lage, inmitten ihres epochalen Scheiterns dennoch ihrer Welt und Zeit einen so prägenden Stempel aufzudrücken? Wie bilanziert sich ihr historisches Wirken nicht zuletzt aus der Perspektive der postkommunistischen Entwicklungen und der kapitalistischen Weltkrise 2009?
Über den Autor
Gerd Koenen, geboren 1944 in Marburg, Studium der Geschichte und Politik in Tübingen und Frankfurt/M. und dabei vom SDS 1967 bis zu den maoistischen Zirkeln der 70er Jahre das volle Programm des linksradikalen Aktivismus absolviert. Später hat er als Lektor, Journalist, wissenschaftlicher Mitarbeiter Lew Kopelews sowie als freier Schriftsteller gearbeitet. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.