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Was das Herz begehrt
 
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Was das Herz begehrt

Jack Nicholson , Diane Keaton , Nancy Meyers    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie es sich für eine hochwertige Situationskomödie gehört, hat Was das Herz begehrt mehr zu bieten als die meisten romantischen Komödien. Autorin Nancy Meyers hat offensichtlich einige zum Teil autobiografische Themen bezüglich "Frauen in einem gewissen Alter" miteingebracht, wodurch sie der grundsätzlich (aber nicht ausschließlich) frei erfundenen Handlung angemessene Glaubwürdigkeit und ein überdurchschnittliches Maß an Intelligenz verleiht. Im Film verliebt sich ein alternder Schwerenöter, der schon immer jüngere Frauen bevorzugte (Jack Nicholson spielt hier mehr oder weniger sich selbst), in eine erfolgreiche Theaterautorin mittleren Alters (Diane Keaton), die davon überzeugt ist, ihre persönliche Zeit der Romantik und vor allem ein sexuelles Wiedererwachen weit hinter sich gelassen zu haben.

Solange die alten Kumpels Nicholson und Keaton im Film über ihr Dilemma oder ihr gemeinsames Verlangen füreinander diskutieren, ist Was das Herz begehrt sagenhaft und beweist, dass (für den Fall, dass dies jemand vergessen haben sollte) Hollywood sich durchaus auf eine ältere Bevölkerungsgruppe konzentrieren darf und sollte. Meyers ist jedoch das aus Situationskomödien bekannte Element des jüngeren Liebhabers (Keanu Reeves) nicht so ganz gelungen, welcher Keaton ebenso begehrt wie Nicholson -- diese Thematik ist zwar glaubwürdig, aber dennoch ein wenig flach und wird auch zu schnell wieder aufgegeben. Die Nebenrollen von Frances McDormand, Amanda Peet und Jon Favreau werden auch ein wenig stiefmütterlich behandelt, aber glücklicherweise handelt es sich hier um eine romantische Komödie, die nicht versucht, sich dem jugendlichen Publikum anzubiedern -- zur Freude der Älteren. --Jeff Shannon

Movieman.de

Man hätte es kaum erwartet: Der Film ist ein einfallsreiches, bewegendes Komödchen, auch wenn das Ende etwas zu hollywoodesk ausfällt. Es ist Jack Nicholson, der den Film trägt, denn Keanu Reeves und Diane Keaton sind gegen seine Präsenz schlicht ein leichteres Kaliber. Das Drehbuch hat Herz und Verstand und läßt Klischees weniger abgedroschen erscheinen, als sie es sind, indem es sie einfach nicht auswalzt, sondern nur andeutet. Augenweide Amanda Peet ist ein weiterer Plus-Faktor des Filmes, der so gewinnend ist, wie ein Roundevouz mit Blick auf den Eifelturm. Fazit: sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Bild sauber, Ton sehr stimmig und authentisch.

Bild: Das Bild sieht ordentlich aus und liefert einen brillanten Kontrast, der aber leider nicht zu einer perfekten Plastizität des Bildes führt, denn ein leichtes, feinkörniges Grundrauschen läuft diesem Eindruck zuwider. Das Rauschen evoziert in Hintergründen auch die einzigen Artefakte der Disc, die ansonsten komplett bewegungsstabil ist (01.26.30, Fahrten um Schreibtisch). Die Artefakte äußern sich als sanfte Klötzchenbildung (00.12.40, Wand). Die Schärfe ist sauber, aber nicht prickelnd und die Farben sind ausgezeichnet gesättigt, aber ihre Formtreue leidet etwas unter dem Rauschen.

Ton: Eine exakt gezeichnete Kulisse und ein breites Volumen kennzeichnen die Akustik der Disc. Wenn eine Szene in der Küche spielt, und im darüber liegenden Zimmer jemand aus dem Bett fällt, hört man das mit ausgezeichneter Präsenz und Direktionalität (00.16.45). Die Musik ist transparent und weiträumig angelegt und die Ambienz liefert wunderbare Momente, etwa die Meerebrandung bei 00.40.05 oder die Gerätschaften im Krankenhaus bei 00.18.10).

Extras: Zwei Audiokommentare, wobei der mit Nicholson eindeutig der spannendere ist, etwa wenn er über sein Vorbild Jacky Gleason spricht, derTrailer und zwei kurze Dokus — eine über die Häuser in den Hamptons — sind eine sinnvolle Erweiterung des Unterhaltungswertes der Disc. --movieman.de

VideoMarkt

Mit seiner blutjungen Flamme Marin will der 63-jährige Playboy Harry ein leidenschaftliches Wochenende im Strandhaus von deren Mutter verbringen. Da streckt Harry eine Herzattacke nieder und er muss nach kurzem Hospital-Aufenthalt zwecks Rekonvaleszenz im Feriendomizil verweilen - sehr zum Ärger von Marins reichlich verklemmter Mama Erica. Die geschiedene Theaterautorin, die obendrein von Harrys jungem Arzt Julian umworben wird, soll nämlich den in ihren Augen verdorbenen Schürzenjäger nun gesund pflegen.

Video.de

Was sich neckt, das liebt sich... zumindest irgendwann. So viel steht bei Nancy Meyers' ("Was Frauen wollen") herzerfrischender Komödie von Anfang an fest. Abgesehen vom vorhersehbaren Ende besitzt dieses Werk alles, was das Herz begehrt: viel Humor, großartig beobachteten Beziehungsclinch und Superstar-Oldies in Bestform. Mit sichtlichem Spaß liegen sich Diane Keaton und Jack Nicholson in den Haaren, während Keanu Reeves und Amanda Peet ("Identität") für die schöne Optik sorgen.

Blickpunkt: Film

Was Frauen wollen, ist mittlerweile Spezialität von Regisseurin und Drehbuchautorin Nancy Meyers. Diese Expertise beweist sie nun erneut mit der romantischen Komödie, in der Jack Nicholson ('Die Wutprobe') und Diane Keaton ('Vater der Braut'-Reihe) erstmals gemeinsam vor der Kamera stehen. Die beiden hochkarätigen Veteranen agieren beherzt in dieser Variante der uralten Lovestory, bei der die Protagonisten einander zunächst ablehnen, sich ineinander verlieben, Komplikationen eintreten, um sich schließlich doch noch selig in die Arme zu sinken. Dennoch findet sich für eine polierte Hochglanz-Hollywoodproduktion ein kleiner, aber entscheidender Unterschied: Die Frau im Mittelpunkt ist stolz(e) 57 Jahre alt!

Ältere Männer, die Beziehungen mit (wesentlich) jüngeren Partnerinnen führen, sind lange akzeptierter Standard. Zu dieser Spezies gehört auch Harry Sanborn (Nicholson), ein steinreicher 63-jähriger New Yorker Geschäftsmann, der noch nie mit einer Frau über 30 zusammen war. Seine neueste Flamme ist die junge Auktionärin Marin (Amanda Peet aus 'Identität'), mit der er erstmals ein Wochenende im Hamptoner Strandhaus ihrer Mutter Erica (Keaton) verbringt. Erica, eine erfolgreiche Broadwayautorin, platzt unerwartet mit ihrer Schwester (eine sträflich unterbeschäftigte Frances McDormand) herein und kommt so in den Genuss, Harry in seiner Unterwäsche kennen zu lernen. Am selben Abend erliegt Harry nicht Marins sexy Charme, sondern beim Vorspiel beinahe einem leichten Herzinfarkt. Folglich muss er sich ein paar Tage im Strandhaus erholen, während Marin zurück in die Stadt fährt. Und so kommen sich die geschiedene Erica, deren Liebesleben seit Jahren auf Eis liegt, und der unverbesserliche Frauenheld, der sich in (Film-)Wahrheit nach einer monogamen Beziehung sehnt, nach anfänglicher Zankerei immer näher und landen am dritten Tag miteinander im Bett. Erica verliebt sich nun unsterblich in Harry, der seinerseits kalte Füße bekommt und das Weite sucht. Totunglücklich tröstet sich Erica mit dem 36-jährigen Arzt Julian (ausgesprochen charmant: Keanu Reeves), doch sie kann Harry nicht vergessen, und im Romantiker-Mekka Paris kommt es zu den Klängen von Edith Piafs Klassiker 'Ma vie en rose' zum rührseligen Finale.
Stets in makelloses Weiß gekleidet und in eleganter Umgebung wohlmeinend von Kamera-Ass Michael Ballhaus ins Bild gesetzt, gibt Keaton eine perfekte Erfolgsfrau ab. Allerdings trägt sie die emotionale Befreiung von Kontrollfreak Erica und ihren anschließenden Kummer oft ein wenig dick auf. Im Fall einer ausgedehnten Heulszene kann sie damit jedoch auch einige Lacher verbuchen. Ihr Partner Nicholson, der Mann mit den ausdrucksstärksten Augenbrauen im Business, zieht seine gewohnte Jack-Masche durch und überanstrengt sich als absolutes Gegenteil seines Spießers Warren Schmidt insgesamt nicht. Die Chemie zwischen ihnen erreicht leider nicht ganz den selben Grad wie zwischen Keaton und Reeves. Ihre unkonventionellere Liebesgeschichte erscheint vielversprechender, doch Meyers bleibt bei ihrem Skript sowie ihrer glatten Inszenierung letztlich absolut linientreu. Die Gags kreisen um diverse mit Menopause und Midlife-Krise verbundene Malheurs, und beide Protagonisten lassen ihre Hüllen fallen. Im Fall von Keaton nur den Bruchteil einer Sekunde, während Nicholsons nackter Popo ausgedehnt präsentiert wird. In Abwesenheit eines Frauenschwarms wie Mel Gibson wird Meyers den Erfolg von 'Was Frauen wollen' zwar kaum wiederholen können, doch das Herz einer älteren Generation von Frauen dennoch im Romantik-Takt von 'E-Mail für Dich' oder 'Schlaflos in Seattle' schlagen lassen. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Jack Nicholson erleidet einen Herzanfall und verliebt sich daraufhin in Diane Keaton, die Mutter seiner jüngeren Freundin. Sein Arzt Keanu Reeves auch.

Produktbeschreibungen

Warner Home Was das Herz begehrt, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 26.08.04
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