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Warum wir lieben...: ... und wie wir besser lieben können
 
 
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Warum wir lieben...: ... und wie wir besser lieben können [Taschenbuch]

Helen Fisher
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426779013
  • ISBN-13: 978-3426779019
  • Originaltitel: Why we love. The Nature and Chemistry of Romantic Love
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.074 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helen E. Fisher
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Liebe – das schönste aller Gefühle ist immer noch ein Mysterium. Warum verlieben wir uns? Und was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Helen Fishers bahnbrechende Studien liefern erstaunliche Antworten auf diese und viele weitere Fragen und lassen uns Glück, Schmerz und die Zyklen der Liebe besser verstehen. Mit einem 12-Punkte-Programm für Liebessüchtige.

Der Verlag über das Buch

Ein faszinierendes Buch, das uns Glück, Schmerz und die Zyklen der Liebe besser verstehen läßt und auch in konkreten Tipps zeigt, wie wir diese wunderbare Leidenschaft beeinflussen und länger lebendig halten können. Mit einem 12-Punkte-Programm für Liebessüchtige. Aus dem Amerikanischen von Maren Klostermann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Helen Fisher von der Rutgers Universität in New Brunswick gehört zu den bekanntesten Anthropologen in den USA. In ihrem neuesten Buch Warum wir lieben - die Chemie der Leidenschaft beschreibt sie, was die Wissenschaft darüber weiß, warum wir uns in ganz bestimmte Personen verlieben und was bzw. wie unterschiedlich Frauen und Männer empfinden, wenn es um die romantische Liebe geht, der Liebe auf den ersten Blick. Sie beleuchtet Liebe im Tierreich, Lust und Liebe, die Evolution der Liebe, was Liebe mit Hass zu tun hat und wie das verliebte Gehirn aussieht. Fisher hat gemeinsam mit Hirnforschern viele Verliebte befragt und ihnen mit funktioneller Kernspintomografie ins Gehirn geschaut. Man erfährt, dass schwer Verliebte, wenn sie das Bild ihres/r Angebeteten erblicken, viel Aktivität in einer Hirnregion namens Nucleus Caudatus zeigen. Dort sind besonders Dopamin-abhängige Neuronen zugange. Und dieses Hormon ist, wie man nicht nur von vielen Tierversuchen weiß, wichtig für Konzentration, Aufmerksamkeit, Motivation und zielstrebiges Verhalten. Ähnliche Muster findet man bei Suchtkranken, woraus Fisher flott folgert, dass romantische Liebe im Prinzip eine Sucht ist. Dem lässt sich schwer widersprechen - wer mal richtig verknallt war, der weiß: man leidet, wenn der/die Geliebte sich rar macht. Auch wenn Wirkort und Dosis von Hormonen deren Wirkung schwer beeinflussen, ist sich Fisher sicher, dass das Trio Dopamin, Norepinephrin und Serotonin diejenigen Chemikalien im Körper sind, die bei Menschen romantische Gefühle auslösen und/oder steuern. Während man bei Verliebten viel Dopamin und Norepinephrin findet, haben sie wenig Serotonin im Blut. Deshalb warnt Fisher eindringlich vor der Anwendung Serotonin-steigernder Anti-Drepressiva. Denn es könnte sein, dass solche Medikamente romantische Gefühle dämpfen. Eine noch unbewiesene Behauptung. Fisher glaubt so sehr an den Einfluss des Hormoncocktails, dass sie die Frage aufwirft, ob nicht Personen, die Verbrechen aus Leidenschaft begehen, als "chemisch behindert" einzustufen seien. Und ob man gewalttätige Ehemänner und Liebhaber nicht hormonell behandeln sollte, um ihre Hirnfunktionen zu beeinflussen. Trotz dieser makabren Vorschläge fand ich die Hormon- und Hirngeschichten sehr spannend und aufschlussreich. So hat die Kernspintomografie auch so manches beliebte Klischees bestätigt, etwa dass Männer eher auf visuelle Reize - sprich nackte Haut und kurvige Linien - anspringen, während Frauen beim Anblick eines knackingen Jünglings erst mal Grübeln, ob der was taugt. Im Rest des Buches geht es hauptsächlich um die Evolution von Lust, Liebe, Trennung. Das ist auch nicht schlecht, doch zu diesem Thema bevorzuge ich noch immer das wunderbare Buch "Eros und Evolution" von Matt Ridley (gibt es leider nur noch in Englisch oder Antiquariat). Insgesamt ist mir Fishers Buch auch zu lang geworden. Es hätte ihm gut getan, wenn die Lektoren der Zitierungswut der Autorin Einhalt geboten hätten. So muss man sich manchmal seitenweise durch Zitate antiker, römischer, modern-europäischer, asiatischer und sonstiger Dichter, Denker, Troubadoure und Philosophen durchkämpfen. Und das war oft richtig langweilig.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend 3. Januar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Wer den Grundantrieb für romantische Liebe verstehen will, der lese dieses Buch. Nicht zu verwechseln mit den höheren Lagen unserer Prägung (Kultureinfluß, Erziehung, Kindheitserfahrungen, etc.), die sich über die Grundausrichtung legen, aber nur einen graduellen (nicht prinzipiellen) Einfluß ausüben. Wie in der Diskussion um den "freien Willen" wird es auch hier viele geben die von einer falschen Position heraus gegen die Thesen des Buches argumentieren werden, verursacht durch emotional-ideologische Ablehnung und nicht auf Forschungsergebnisse basierend. Kann dieses Buch alle Fragen beantworten? Nein, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, die Indizien sind alle da. VORSICHT: Romantikverlust möglich.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben: Der Kauf des Buchs entsprang heftigstem Liebeskummer. Zu wissen, warum es ausgerechnet diese Frau sein musste, könnte ein Trost sein, eine Hilfe zur Bewältigung des Schmerzes. Und genau so kam es auch.
Ohne Anspruch auf absolute Wahrheit erklärt die Anthropologin Helen Fisher anhand ihrer neurologischen Studien, was uns dazu veranlassen könnte, genau diese eine Person körperlich und - streng getrennt - gefühlsmäßig so sehr zu begehren. Immer wieder leitet sie Themen mit wunderbaren Zitaten aus Liebeslyrik und -prosa ein und bricht damit den naturwissenschaftlichen Duktus, der ohnehin nicht ihre Sache ist. Im zweiten Teil des Buches beschreibt die Forscherin plausibel, welche Urtriebe in uns wüten, wenn uns das geliebte Scheusal für immer den Rücken zudreht.
Es tut gut zu lesen, dass dieses grausame Gefühlschaos deterministische Züge trägt. Wir sind Nutznießer, aber auch Opfer unserer Hormone, lautet die Botschaft. Beeindruckend: Fisher legt schlüssig dar, warum das Gegenteil von Liebe nicht etwa Hass, sondern nur Gleichgültigkeit sein kann.
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