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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit
 
 

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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit [Audiobook] [Audio CD]

Michael Winterhoff
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 4 (19. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579076256
  • ISBN-13: 978-3579076256
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (274 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.914 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Winterhoff
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen.

In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Amazon.de-Hörbuchrezension

Das hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase herum. Vierjährige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dürfen das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im Mindesten gerüstet fürs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem ist es gut, davon zu hören.

In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min


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876 von 958 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Achtung: Dieses Buch ist kein weiterer Erziehungsratgeber, aber es zeigt die Hintergründe auf, warum der Bedarf an Sachbüchern dieser Art in den letzten Jahren so stark gestiegen ist und weshalb ein Showformat wie "Die Super-Nanny" ein Quotenrenner bei RTL werden konnte.
M. Winterhoff stellt auch kein neues erziehungswissenschaftliches Konzept vor. Vielmehr handelt es sich um eine schonungslose Analyse der Auslöser für die gestörten Beziehungen zwischen Eltern (und sonstigen pädagogisch Tätigen) und Kindern, die mehr die gesamtgesellschaftlichen Hintergründe für das immer stärker auftretende Phänomen der kleinen Tyrannen" beleuchtet als die einzelne Familie mit ihren individuellen Problemen und sich dabei hauptsächlicher soziologischer Kriterien bedient, ohne die psychologischen außer Acht zu lassen.

Das Lesen dieses Buches tut weh - weil es in gewisser Weise unser pädagogisches Weltbild, das sich seit den 70'er Jahren entwickelt und in den Elternhäusern und Institutionen immer stärker verbreitet und verfestigt hat, in den Grundfesten erschüttert. So wird die uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangene Maxime, Kinder seien in allen erzieherischen Belangen, partnerschaftlich", sprich als kleine Erwachsene" zu behandeln, als Ursache für die immer stärker auftretenden Beziehungsstörungen zwischen Kindern und Erwachsenen entlarvt. Das Ergebnis des wohlmeinenden Konzepts von einem nahezu gleichartigen Umgang auf Augenhöhe zwischen heranwachsenden und erwachsenen Menschen sind nicht etwa glücklichere" Kinder, sondern psychisch Unreife, die durch eine viel zu frühe, partnerschaftlich orientierte" Teilnahme am Erwachsenenleben den Schutz, den eine sorgfältige Abgrenzung zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt früher ganz natürlich bot, verloren haben. Die Überfrachtung der Kinder mit Erwachsenenthemen, die deren im Wachstum befindliche Psyche noch gar nicht verkraften kann, führt dazu, dass sich narzisstische Verhaltensweisen entwickeln und verstärken, so dass die Kinder ihr Gegenüber in der Folge nicht mehr als Mensch mit eigenen Bedürfnissen wahrnehmen können, sondern vielmehr als einen Gegenstand, den es den eigenen Wünschen gemäß zu steuern gilt.

In klaren Worten, untermalt von vielen Beispielen aus seinem Praxisalltag als Kinderpsychiater, haut uns M. Winterhoff die schmerzliche Wahrheit um die Ohren, ohne jedoch dabei die sonst oft üblichen Schuldzuweisungen (an Eltern, Lehrer oder die Politik..) vorzunehmen. Vielmehr sieht er die Ursache für die beziehungsunfähigen Kinder und Jugendlichen in der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung.

Die Erkenntnisse dieses Buches sollte Aufnahme in die Ausbildung aller pädagogisch Tätigen finden, ob Lehrer, Erzieher, Kindertherapeuten oder Eltern und Anstoß zu einer gesellschaftlichen Diskussion sein für jene, die im engeren oder weiteren Umfeld mit Kindern zu tun haben - letztendlich also für uns alle...
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495 von 551 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Kather
Format:Gebundene Ausgabe
Mich hat das Buch von Michael Winterhoff nachhaltig beeindruck, das Lesen fällt leicht und der Autor spricht einem auf (fast)jeder Seite aus dem Herzen! Die Analyse, dass die zu früh praktizierte Partnerschaftlichkeit in der Kindererziehung zum Verlust der für Kinder so wichtigen Hierachie, Orientierung und Autorität führt, hat mich zu einem Überdenken meiner bisherigen Sichtweise Kindern gegenüber geführt. Dass unsere Kinder letztendlich Symptomträger unserer kranken Wohlstandsgesellschaft sind, wird einem schmerzhaft vor Augen geführt, ebenso der Appell, dass die Verantwortung und die Macht, die Kinder aus ihrer Misere zu befreien, alleine bei den Erwachsenen liegt. Das Buch ist ein gutes und wichtiges Buch genau zur richtigen Zeit!
Es besteht allerdings die Gefahr, seinen Inhalt falsch und einseitig auszulegen. Natürich ist es nicht im Sinne es Autors, in Zukunft wieder im autoritären Frontalunterrichtsstil zu unterrichten und seine Kindern im Befehlston zu unterweisen. Aber welche handfesten Handlungsvorschläge gibt Michael Winterhoff ganz konkret zum Umgang mit unseren Kindern? Gewiss, sein Buch will kein neuer Erziehungsratgeber sein, sondern will wachrütteln und bewusst machen. Dieses Anliegen wird brilliant erfüllt. Doch wie bewältige ich die von Winterhoff am Ende seines Buches geforderte Entwicklung neuer Strategien? Bei der Suche nach dem konkreten "Wie?" lande ich als Lehrerin und dreifache Mutter doch wieder bei Klassikern wie "Kinder fordern und heraus" von Dreikurs (meine persönliche "Erziehungs-Bibel") oder "Das kompetente Kind" oder "Die kompetente Familie" von Jesper Juul. Diese Autoren schreiben sich die Partnerschaft und die Anerkennung der Persönlichkeit der Kinder von Geburt an auf die Fahne und das zu Recht. Denn letztendlich ist es doch die sinnvolle Auslegung von Partnerschaft im Sinne von Gleichwürdigkeit, Achtung vor dem Kind, Respekt, Verantwortung und Aufrechterhaltung der Ordnung, die den Kindern von Beginn an Orientierung gibt. In diesen von Winterhoff so angeprangerten Büchern der "Modernen Pädgogik" geht es nicht um eine Partnerschaft, die den Kindern volle Befehlsgewalt und Entscheidungsfreiheit gibt. Ganz und gar nicht. Auch dort wird ohne wenn und aber gefordert, dass es die Erwachsenen sind, die sich abgrenzen müssen und Festigkeit in der eigenen Entscheidungen zeigen müssen, die handeln sollen ohne zu reden, zu erklären oder zu diskutieren, die ihre Macht anerkennen müssen und ihre Führungsrolle nicht scheuen dürfen. Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung und das gilt sowohl für die Erwachsenen wie für die Kinder.
Wir müssen nur wieder lernen, diese guten Erziehungsratgeber richtig zu verstehen und anzuwenden. Dann werden wir trotz oder gerade wegen partnerschaftlicher Erziehung die Probleme, die Winterhoff beschreibt, mit unseren Kindern nicht haben!
Für mich greift daher die Auslegung von partnerschaftlicher Erziehung, wie Winterhoff sie darlegt, zu kurz. Seine Betonung der so wichtigen Hierarchie kann ebenso falsch verstanden werden, wie Bücher der "Modernen Pädagogik" und zieht die Gefahr nach sich, in alte autokratische Muster zu verfallen. Und das produziert ebenso Tyrannen, wie die nur auf Verständnis ausgerichtete und als Entscheidungsfreiheit der Kinder missverstandene und zu früh praktizierte Partnerschaftlichkeit.
Der Autor betont zwar, dass er so nicht verstanden werden möchte. Durch das Fehlen echter Handlungsalternativen läuft Micheal Winterhoff aber Gefahr, dennoch missverstanden zu werden. Diese Erkenntnis verleiht dem Buch mit etwas Abstand betrachtet einen etwas faden Beigeschmack.
Als pädagogisch differenziert denkender Leser sollte man nach der Lektüre dieses guten Buchen achtsam seine Erziehungsstrategien überdenken, aber sich nicht voreilig von der Richtigkeit der "modernen", auf Partnerschaftlichkeit ausgelegten Pädagogik-Literatur verabschieden. Es ist eben alles eine Frage des Maßes!
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396 von 443 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch '"Warum unsere Kinder Tyrannen werden2" vn onMi ahael nwinterterhoff ist ein gutes Buch, ein wichtiges Buch, dazu brilliant geschrieben und daher sehr packend beim Lesen. Jeder, der mit Kindern zu tun hat, sollte sich von diesem Buch wachrütteln lassen. Meine erste Reaktion war: Danke für dieses Buch! 5 Sterne
Aber dennoch nur 3 Sterne: Auch noch längere Zeit nach der Lektüre des Buches verfällt man in eine Weltuntergangsstimmung, in der man sich vom Autor alleine gelassen fühlt. Michael Winterhoff gibt zu wenig ganz konkrete Handlungsalternativen, um der von ihm sehr gut analysierten Misere der tyrannischen Kinder zu entkommen. Denn: dieses Buch möchte kein neuer Erziehungsratgeber sein. Doch damit macht es sich der Autor recht leicht.
Zudem gibt es zu wenig Anhaltspunkte, ob man sich selber eventuell doch noch auf dem rechten Wege der Kindererziehung befindet. Zu undifferenziert sind die aufgezeigten Fallbeispiele, um sich darin wiederzuerkennen oder eben nicht wiederzuerkennen.
Man sollte sich von diesem Buch wachrütteln lassen, aber sich nicht zu sehr von der negativen Stimmung anstecken lassen. Sonst läuft man Gefahr, selber tyrannisch zu werden, jedes Aufflackern des kindlichen Willens misstrauisch zu beäugen und unterbinden zu wollen.
Die Lektüre kann einem rasch die Freude an Kindern nehmen, vor allen Dingen die Freude über ihr Heranwachsen, ihre zunehmende Selbständigkeit und Eigenständigkeit, auch schon im Kindergartenalter. Denn vorsicht: überall wittert man die Gefahr der zu frühen und zu ausgeprägten Partnerschaftlichkeit.
Das Hauptanliegen des Autors, sich die Hintergründe für den 'gegenwärtigen Abwärtstrend' bewusst zu machen, erfüllt sich sehr gut. Grundlage für diesen Abwärtstrend ist unter anderem die moderne, auf Partnerschaftlichkeit ausgerichtete Pädagogik, die in den letzten Jahrzehnten die Hierarchieverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern auf den Kopf gestellt hat. Zu wenig erwähnt wird vom Autor allerdings, dass doch das Wesentliche in der Kindererziehung darin liegt, eine gute Beziehung zu den Kindern herzustellen. Gerade die 'Moderne Pädagogik', die auf Respekt und Achtung vor dem Kind gründet, ohne sich dabei von den Kindern beherrschen zu lassen, gibt einem dazu doch das nötige Rüstzeug und sollte daher nicht voreilig über Bord geworfen werden. Dieser Gefahr sollte man sich bei der Lektüre des Buches bewusst sein.
Ich schreibe dies als pädagogisch differenziert denkender und handelnder Mensch, der von sich zu hoffen wagt, noch nicht dem verrücken Normalitätsverständnis verfallen zu sein, welches Michael Winterhoff so treffend in seinem Buch analysiert
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Vor 4 Monaten von Peter Reinke veröffentlicht
We don't need no education
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Vor 4 Monaten von SilkeSchmidt veröffentlicht
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Unglaublich. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen um herauszufinden, ob da irgendwo noch etwas Brauchbares kommt, oder ob ich mich jetzt gleich erschießen soll. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Schnofel veröffentlicht
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