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Produktinformation
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In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.
Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen.
Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
870 von 950 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hoffentlich der Anstoß zu einer längst überfälligen Diskussion,
Von The-One-who-is-concerned (Raum Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit (Gebundene Ausgabe)
Achtung: Dieses Buch ist kein weiterer Erziehungsratgeber, aber es zeigt die Hintergründe auf, warum der Bedarf an Sachbüchern dieser Art in den letzten Jahren so stark gestiegen ist und weshalb ein Showformat wie "Die Super-Nanny" ein Quotenrenner bei RTL werden konnte.M. Winterhoff stellt auch kein neues erziehungswissenschaftliches Konzept vor. Vielmehr handelt es sich um eine schonungslose Analyse der Auslöser für die gestörten Beziehungen zwischen Eltern (und sonstigen pädagogisch Tätigen) und Kindern, die mehr die gesamtgesellschaftlichen Hintergründe für das immer stärker auftretende Phänomen der kleinen Tyrannen" beleuchtet als die einzelne Familie mit ihren individuellen Problemen und sich dabei hauptsächlicher soziologischer Kriterien bedient, ohne die psychologischen außer Acht zu lassen. Das Lesen dieses Buches tut weh - weil es in gewisser Weise unser pädagogisches Weltbild, das sich seit den 70'er Jahren entwickelt und in den Elternhäusern und Institutionen immer stärker verbreitet und verfestigt hat, in den Grundfesten erschüttert. So wird die uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangene Maxime, Kinder seien in allen erzieherischen Belangen, partnerschaftlich", sprich als kleine Erwachsene" zu behandeln, als Ursache für die immer stärker auftretenden Beziehungsstörungen zwischen Kindern und Erwachsenen entlarvt. Das Ergebnis des wohlmeinenden Konzepts von einem nahezu gleichartigen Umgang auf Augenhöhe zwischen heranwachsenden und erwachsenen Menschen sind nicht etwa glücklichere" Kinder, sondern psychisch Unreife, die durch eine viel zu frühe, partnerschaftlich orientierte" Teilnahme am Erwachsenenleben den Schutz, den eine sorgfältige Abgrenzung zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt früher ganz natürlich bot, verloren haben. Die Überfrachtung der Kinder mit Erwachsenenthemen, die deren im Wachstum befindliche Psyche noch gar nicht verkraften kann, führt dazu, dass sich narzisstische Verhaltensweisen entwickeln und verstärken, so dass die Kinder ihr Gegenüber in der Folge nicht mehr als Mensch mit eigenen Bedürfnissen wahrnehmen können, sondern vielmehr als einen Gegenstand, den es den eigenen Wünschen gemäß zu steuern gilt. In klaren Worten, untermalt von vielen Beispielen aus seinem Praxisalltag als Kinderpsychiater, haut uns M. Winterhoff die schmerzliche Wahrheit um die Ohren, ohne jedoch dabei die sonst oft üblichen Schuldzuweisungen (an Eltern, Lehrer oder die Politik..) vorzunehmen. Vielmehr sieht er die Ursache für die beziehungsunfähigen Kinder und Jugendlichen in der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung. Die Erkenntnisse dieses Buches sollte Aufnahme in die Ausbildung aller pädagogisch Tätigen finden, ob Lehrer, Erzieher, Kindertherapeuten oder Eltern und Anstoß zu einer gesellschaftlichen Diskussion sein für jene, die im engeren oder weiteren Umfeld mit Kindern zu tun haben - letztendlich also für uns alle... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
492 von 548 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut analysiert, dennoch mit Vorsicht zu behandeln,
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit (Gebundene Ausgabe)
Mich hat das Buch von Michael Winterhoff nachhaltig beeindruck, das Lesen fällt leicht und der Autor spricht einem auf (fast)jeder Seite aus dem Herzen! Die Analyse, dass die zu früh praktizierte Partnerschaftlichkeit in der Kindererziehung zum Verlust der für Kinder so wichtigen Hierachie, Orientierung und Autorität führt, hat mich zu einem Überdenken meiner bisherigen Sichtweise Kindern gegenüber geführt. Dass unsere Kinder letztendlich Symptomträger unserer kranken Wohlstandsgesellschaft sind, wird einem schmerzhaft vor Augen geführt, ebenso der Appell, dass die Verantwortung und die Macht, die Kinder aus ihrer Misere zu befreien, alleine bei den Erwachsenen liegt. Das Buch ist ein gutes und wichtiges Buch genau zur richtigen Zeit!Es besteht allerdings die Gefahr, seinen Inhalt falsch und einseitig auszulegen. Natürich ist es nicht im Sinne es Autors, in Zukunft wieder im autoritären Frontalunterrichtsstil zu unterrichten und seine Kindern im Befehlston zu unterweisen. Aber welche handfesten Handlungsvorschläge gibt Michael Winterhoff ganz konkret zum Umgang mit unseren Kindern? Gewiss, sein Buch will kein neuer Erziehungsratgeber sein, sondern will wachrütteln und bewusst machen. Dieses Anliegen wird brilliant erfüllt. Doch wie bewältige ich die von Winterhoff am Ende seines Buches geforderte Entwicklung neuer Strategien? Bei der Suche nach dem konkreten "Wie?" lande ich als Lehrerin und dreifache Mutter doch wieder bei Klassikern wie "Kinder fordern und heraus" von Dreikurs (meine persönliche "Erziehungs-Bibel") oder "Das kompetente Kind" oder "Die kompetente Familie" von Jesper Juul. Diese Autoren schreiben sich die Partnerschaft und die Anerkennung der Persönlichkeit der Kinder von Geburt an auf die Fahne und das zu Recht. Denn letztendlich ist es doch die sinnvolle Auslegung von Partnerschaft im Sinne von Gleichwürdigkeit, Achtung vor dem Kind, Respekt, Verantwortung und Aufrechterhaltung der Ordnung, die den Kindern von Beginn an Orientierung gibt. In diesen von Winterhoff so angeprangerten Büchern der "Modernen Pädgogik" geht es nicht um eine Partnerschaft, die den Kindern volle Befehlsgewalt und Entscheidungsfreiheit gibt. Ganz und gar nicht. Auch dort wird ohne wenn und aber gefordert, dass es die Erwachsenen sind, die sich abgrenzen müssen und Festigkeit in der eigenen Entscheidungen zeigen müssen, die handeln sollen ohne zu reden, zu erklären oder zu diskutieren, die ihre Macht anerkennen müssen und ihre Führungsrolle nicht scheuen dürfen. Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung und das gilt sowohl für die Erwachsenen wie für die Kinder. Wir müssen nur wieder lernen, diese guten Erziehungsratgeber richtig zu verstehen und anzuwenden. Dann werden wir trotz oder gerade wegen partnerschaftlicher Erziehung die Probleme, die Winterhoff beschreibt, mit unseren Kindern nicht haben! Für mich greift daher die Auslegung von partnerschaftlicher Erziehung, wie Winterhoff sie darlegt, zu kurz. Seine Betonung der so wichtigen Hierarchie kann ebenso falsch verstanden werden, wie Bücher der "Modernen Pädagogik" und zieht die Gefahr nach sich, in alte autokratische Muster zu verfallen. Und das produziert ebenso Tyrannen, wie die nur auf Verständnis ausgerichtete und als Entscheidungsfreiheit der Kinder missverstandene und zu früh praktizierte Partnerschaftlichkeit. Der Autor betont zwar, dass er so nicht verstanden werden möchte. Durch das Fehlen echter Handlungsalternativen läuft Micheal Winterhoff aber Gefahr, dennoch missverstanden zu werden. Diese Erkenntnis verleiht dem Buch mit etwas Abstand betrachtet einen etwas faden Beigeschmack. Als pädagogisch differenziert denkender Leser sollte man nach der Lektüre dieses guten Buchen achtsam seine Erziehungsstrategien überdenken, aber sich nicht voreilig von der Richtigkeit der "modernen", auf Partnerschaftlichkeit ausgelegten Pädagogik-Literatur verabschieden. Es ist eben alles eine Frage des Maßes! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
264 von 295 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kinder müssen Kind sein dürfen,
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem höchst interessanten Werk hebt sich der Autor Michael Winterhoff deutlich von den "üblichen" Erziehungsratgebern ab und spricht eine Problematik an, die mit jedem Jahr immer deutlicher wird. Es wächst eine Generation heran, bei der sich erschreckend Viele (nicht alle!) scheinbar nur schwer oder sogar gar nicht in das Gesellschaftssystem einfügen können. Von psychischer Unterentwicklung und Arbeitsunfähigkeit aufgrund mangelnder Sozialkompetenzen ist in Winterhoffs Buch zu lesen. Harte Aussagen, die leider keineswegs an der Realität vorbei gehen. Wer sich in seinem Umfeld einmal umschaut wird möglicherweise sogar auf passende Fälle stoßen oder beispielsweise in der Firma mit Auszubildenden, die sich absolut unpassende Dinge mit einer Selbstverständlichkeit herausnehmen, die schon erschreckend ist.Kinder müssen Kinder sein dürfen - das ist die Kernaussage, denn nur so können sie nicht nur körperlich wachsen und gedeihen, sondern eben auch geistig sich entwickeln, um später einmal ein junger, kompetenter Erwachsener zu sein, der durchaus seinen eigenen Kopf haben darf, es jedoch gelernt hat, sich in das System Familie/Berufswelt/eigene Beziehung hineinzufinden. Dazu darf dem Kind nicht die Kindheit genommen werden und das wird sie, wenn Eltern zu partnerschaftlich, zu sehr "auf einer Ebene" mit den Kindern umgehen. Kinder dürfen ausgelassen und sorgenfrei spielen und den Alltag bestreiten - der Preis dafür ist jedoch, dass sie sich von den Erwachsenen etwas sagen lassen müssen, dass die Eltern den Takt angeben, den Rahmen bestimmen und eben nicht die Kinder. Dieses Privileg soll der Nachwuchs erst mit fortschreitendem Alter erhalten, eben erst dann, wenn der den neuen Ansprüchen und Anforderungen auch geistig gewachsen ist. Ein gesunder Mittelweg ist wohl das beste Mittel, auch wenn "sich natürlich, instinktiv" verhalten, heutzutage denkbar schwer geworden ist. Wir verlassen uns mehr und mehr auf Elektronik, Internet und Fachwissen von Außen, statt auf unseren Bauch bzw. unser Herz zu hören. Von dem Wahn besessen, Kinder sollen sich möglichst frei entfalten können, vergisst man, die natürlichen, eigentlich selbstverständlichen Grenzen zu setzen. Dies wird vor allem in der Öffentlichkeit schwer, wenn man (wie auch von Winterhoff angesprochen) sein Kind mit (notwendiger) Konsequenz maßregelt, und die Blicke der Passanten die Eltern als "viel zu hart" abstrafen. Erziehung ist harte, anstrengende Arbeit. Solange man nicht selber Kinder hat, kann man sich das nicht so recht vorstellen. Daher kann man nur selber als Vater bzw. Mutter nachvollziehen, dass jeder einmal "erziehungsmüde" ist. Es kostet an manchen Tagen unglaublich viel Energie und jedem kommt mal der Gedanke "Ach was solls, lass' das Kind doch einfach machen". Bleibt so etwas die Ausnahme, ist es überhaupt kein Problem, ist dies jedoch die grundsätzliche Einstellung, wird man für die Erziehungsfaulheit teuer bezahlen, wenn auch erst Jahre später, wenn man ernüchternd feststellen muss, dass sein Kind (mittlerweile im Alter eines jungen Erwachsenen) nicht einmal zu den banalsten gesellschaftlich sozialen Dingen in der Lage ist, sondern nur dem Vergnügen und immer uneingeschränkt seinem eigenen Willen nachgehen will - und vor allem gewohnt ist, diesen auch zu erhalten. Ich bin von Winterhoffs Werk sehr begeistert, da er mich in meinem Vater-Dasein bestärkt. Ich bin ganz klar für Zuckerbrot+Peitsche: mahnen und reglementieren ABER auch loben! Die Eltern bestimmen bei kleinen Kindern den Rahmen des Tagesablaufs, unterbinden ungebührliches Verhalten, loben und bestärken das Kind bei Erfolg und stehen immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit fortschreitendem Alter kommen neue Rechte, aber auch neue Pflichten. Aber keinesfalls darf es zu autoritär werden, zu diktatorisch, denn sonst kommt das nächste Buch raus mit dem Titel: "Warum Eltern Diktatoren werden: Oder: Die Abschaffung des freien Willens." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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