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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit Taschenbuch – 15. Dezember 2009


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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit + Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege + Lasst Kinder wieder Kinder sein!: Oder: Die Rückkehr zur Intuition
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 27. Aufl. (15. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442171288
  • ISBN-13: 978-3442171286
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,8 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (345 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.762 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sind Kinder dazu verdammt, kleine Erwachsene zu sein? Was macht es mit ihnen, wenn dies tatsächlich so ist? Und welche Konsequenzen sollten Eltern daraus ziehen? Um diese Fragen drehen sich die Bücher von Dr. Michael Winterhoff, Jahrgang 1955, der als Kinder- und Jugendpsychiater sowie Psychotherapeut tätig ist. Bereits sein erstes Buch zum Thema, "Warum unsere Kinder Tyrannen werden. Oder: Die Abschaffung der Kindheit", löste heftige Debatten um gesellschaftliche Fehlentwicklungen aus, die für Kinder fatale Folgen haben können. Kinder brauchen ein klares, erwachsenes Gegenüber, so lautet die Grundthese von Michael Winterhoff, die er inzwischen in weiteren Büchern vertieft hat.

Produktbeschreibungen

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Das hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase herum. Vierjährige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dürfen das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im Mindesten gerüstet fürs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem ist es gut, davon zu hören.

In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Pressestimmen

"Winterhoff trifft auf einen bloßliegenden Nerv, der pocht und klopft und schmerzt." (Der Spiegel)

"Ein sehr vernünftiges Buch, ... das Nachdenken, Umdenken und Veränderung anschieben helfen kann." (Hamburger Abendblatt)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

917 von 1.005 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von The-One-who-is-concerned am 1. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Achtung: Dieses Buch ist kein weiterer Erziehungsratgeber, aber es zeigt die Hintergründe auf, warum der Bedarf an Sachbüchern dieser Art in den letzten Jahren so stark gestiegen ist und weshalb ein Showformat wie "Die Super-Nanny" ein Quotenrenner bei RTL werden konnte.
M. Winterhoff stellt auch kein neues erziehungswissenschaftliches Konzept vor. Vielmehr handelt es sich um eine schonungslose Analyse der Auslöser für die gestörten Beziehungen zwischen Eltern (und sonstigen pädagogisch Tätigen) und Kindern, die mehr die gesamtgesellschaftlichen Hintergründe für das immer stärker auftretende Phänomen der kleinen Tyrannen" beleuchtet als die einzelne Familie mit ihren individuellen Problemen und sich dabei hauptsächlicher soziologischer Kriterien bedient, ohne die psychologischen außer Acht zu lassen.

Das Lesen dieses Buches tut weh - weil es in gewisser Weise unser pädagogisches Weltbild, das sich seit den 70'er Jahren entwickelt und in den Elternhäusern und Institutionen immer stärker verbreitet und verfestigt hat, in den Grundfesten erschüttert. So wird die uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangene Maxime, Kinder seien in allen erzieherischen Belangen, partnerschaftlich", sprich als kleine Erwachsene" zu behandeln, als Ursache für die immer stärker auftretenden Beziehungsstörungen zwischen Kindern und Erwachsenen entlarvt.
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532 von 590 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Kather am 3. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Mich hat das Buch von Michael Winterhoff nachhaltig beeindruck, das Lesen fällt leicht und der Autor spricht einem auf (fast)jeder Seite aus dem Herzen! Die Analyse, dass die zu früh praktizierte Partnerschaftlichkeit in der Kindererziehung zum Verlust der für Kinder so wichtigen Hierachie, Orientierung und Autorität führt, hat mich zu einem Überdenken meiner bisherigen Sichtweise Kindern gegenüber geführt. Dass unsere Kinder letztendlich Symptomträger unserer kranken Wohlstandsgesellschaft sind, wird einem schmerzhaft vor Augen geführt, ebenso der Appell, dass die Verantwortung und die Macht, die Kinder aus ihrer Misere zu befreien, alleine bei den Erwachsenen liegt. Das Buch ist ein gutes und wichtiges Buch genau zur richtigen Zeit!
Es besteht allerdings die Gefahr, seinen Inhalt falsch und einseitig auszulegen. Natürich ist es nicht im Sinne es Autors, in Zukunft wieder im autoritären Frontalunterrichtsstil zu unterrichten und seine Kindern im Befehlston zu unterweisen. Aber welche handfesten Handlungsvorschläge gibt Michael Winterhoff ganz konkret zum Umgang mit unseren Kindern? Gewiss, sein Buch will kein neuer Erziehungsratgeber sein, sondern will wachrütteln und bewusst machen. Dieses Anliegen wird brilliant erfüllt. Doch wie bewältige ich die von Winterhoff am Ende seines Buches geforderte Entwicklung neuer Strategien? Bei der Suche nach dem konkreten "Wie?" lande ich als Lehrerin und dreifache Mutter doch wieder bei Klassikern wie "Kinder fordern und heraus" von Dreikurs (meine persönliche "Erziehungs-Bibel") oder "Das kompetente Kind" oder "Die kompetente Familie" von Jesper Juul.
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275 von 308 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kilian Braun am 10. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Mit diesem höchst interessanten Werk hebt sich der Autor Michael Winterhoff deutlich von den "üblichen" Erziehungsratgebern ab und spricht eine Problematik an, die mit jedem Jahr immer deutlicher wird. Es wächst eine Generation heran, bei der sich erschreckend Viele (nicht alle!) scheinbar nur schwer oder sogar gar nicht in das Gesellschaftssystem einfügen können. Von psychischer Unterentwicklung und Arbeitsunfähigkeit aufgrund mangelnder Sozialkompetenzen ist in Winterhoffs Buch zu lesen. Harte Aussagen, die leider keineswegs an der Realität vorbei gehen. Wer sich in seinem Umfeld einmal umschaut wird möglicherweise sogar auf passende Fälle stoßen oder beispielsweise in der Firma mit Auszubildenden, die sich absolut unpassende Dinge mit einer Selbstverständlichkeit herausnehmen, die schon erschreckend ist.

Kinder müssen Kinder sein dürfen - das ist die Kernaussage, denn nur so können sie nicht nur körperlich wachsen und gedeihen, sondern eben auch geistig sich entwickeln, um später einmal ein junger, kompetenter Erwachsener zu sein, der durchaus seinen eigenen Kopf haben darf, es jedoch gelernt hat, sich in das System Familie/Berufswelt/eigene Beziehung hineinzufinden. Dazu darf dem Kind nicht die Kindheit genommen werden und das wird sie, wenn Eltern zu partnerschaftlich, zu sehr "auf einer Ebene" mit den Kindern umgehen. Kinder dürfen ausgelassen und sorgenfrei spielen und den Alltag bestreiten - der Preis dafür ist jedoch, dass sie sich von den Erwachsenen etwas sagen lassen müssen, dass die Eltern den Takt angeben, den Rahmen bestimmen und eben nicht die Kinder.
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