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Warum unsere Kinder ein Glück sind: So gelingt Erziehung heute
 
 
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Warum unsere Kinder ein Glück sind: So gelingt Erziehung heute [Broschiert]

Wolfgang Bergmann
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 175 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Neuauflage. (22. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407858795
  • ISBN-13: 978-3407858795
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.473 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Bergmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Advokat der Kinder.« Focus "Deutschlands renommiertester Familientherapeut." TV Hören & Sehen »Bergmanns oft erfolgreicher Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen ist mit Theorie allein nicht zu erklären.« Die Zeit »Es ist die Verbindung von Zuwendung und Grenzensetzen, die ihm als Zauberformel gilt.« Der Spiegel »Bergmanns Thesen lohnen die Auseinandersetzung, weil sie so unbedingt das Kindeswohl vor Augen haben, getragen von echter Sorge um die Zukunft der Familie.« Berliner Morgenpost »Bergmann betrachtet Kinder als symptomatisches Feld. Für ihn verkörpern sie die empfindlichste Stelle der Gesellschaft, hier zeigt sich im Kleinen, was im Großen schwer zu greifen ist«. Die Zeit »Wer einfache Lösungen sucht, wird sie bei Bueb und Co. finden. Wer Erziehung hingegen für eine komplexe Angelegenheit hält, dem sei Bergmann empfohlen.« Frankfurter Rundschau »Bergmann hat ein furioses Plädoyer geschrieben gegen einen kinderfeindlichen Trend in unserer Gesellschaft.« Wir Eltern »Anschaulich zeigt der Kinder- und Familientherapeut Erziehungsalternativen und plädiert für eine liebevolle, kindgerechte Autorität mit einer ordentlichen Portion Gelassenheit.« Ökotest »So konterte der Familientherapeut Wolfgang Bergmann das Tyrannengepolter mit warum unsere Kinder ein Glück sind (Beltz), während Winterhoff mit dem etwas versöhnlicher klingenden Tyrannen müssen nicht sein, nachlegte.« Konkret

Kurzbeschreibung

Deutschlands bekanntester Familientherapeut Wolfgang Bergmann setzt dem Untergangsszenario des Bestsellers »Warum unsere Kinder Tyrannen werden« ein Buch entgegen, das Eltern nicht nur beschuldigt, sondern ihnen Wege aufzeigt, wie sie starke, zu Mitgefühl fähige Kinder anstatt kleiner Despoten erziehen.



Außer Rand und Band geratene Kinder, kreischende, schreiende Erwachsene Eltern wissen oft nicht, wie sie auf die Ansprüche der Kleinen reagieren sollen. Wolfgang Bergmann schreibt über gelungene Wege aus diesem Desaster. Er stellt Er ziehungssituationen aus dem Alltag vor und begründet, warum Kinder ihre Eltern respektieren wollen und wie gut es ihnen tut, Vorbilder zu haben.
»Kleine Tyrannen überall, kleine Monster sind sie, unsere Kinder. Der Psychiater Winterhoff hat in seinem Buch ein einziges Katastrophen szenario gezeichnet, aber sonst nichts zu bieten: keinen nennenswerten Rat, keine Gründe.« Wolfgang Bergmann

»Bergmanns oft erfolgreicher Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen ist mit Theorie allein nicht zu erklären.« DIE ZEIT
»Es ist die Verbindung von Zuwendung und Grenzensetzen, die ihm als Zauberformel gilt.« Der Spiegel
»Bergmanns Thesen lohnen die Auseinandersetzung, weil sie so unbedingt das Kindeswohl vor Augen haben, getragen von echter Sorge um die Zukunft der Familie.« Berliner Morgenpost

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Einleitungssatz
Ich greife, fast beliebig, ein Kapitel aus Winterhoffs Buch heraus, um an ihm die sprachliche und intellektuelle Vorgehensweise zu verdeutlichen, mit der er seine Themen angeht. Lesen Sie die erste Seite
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Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erziehen ist schön, macht aber viel Arbeit, 24. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder ein Glück sind: So gelingt Erziehung heute (Broschiert)
Für den großen Pädagogen Pestalozzi waren Liebe und Vertrauen die Basis, auf der ein Kind Geduld und Gehorsam lernen kann. Nichts anderes als diese Liebe setzt der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann den neuen - wie er es nennt - Gehorsamspädagogen entgegen. Es sind vor allem deren Zwischentöne, die ihn aufs Äußerste reizen. Er hegt den Verdacht, es würden einfache Lösungen für komplizierte Situationen angeboten. Und leider greifen die ratsuchenden Eltern nun mal am liebsten zu den einfachsten Lösungen. Wolfgang Bergmann dagegen stellt lapidar fest, dass es für manche Situationen keine Lösung gibt. Er legt keine Gebrauchsanweisung zur Kindererziehung vor, sondern gibt die Anregung, mit Problemen kreativ umzugehen, besser: gar nicht erst aufkommen zu lassen. Elterliche Kunst heißt, so Bergmann, zu wissen, wann man schweigen muss und wann man fragen soll. Für Eltern bedeutet dies aber: Keine einfachen Lösungen, sondern harte Arbeit. Wie sagte Karl Valentin doch (und auch für die "elterliche Kunst") so zutreffend: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit".

* Gegen Gehorsamspädagogik; für Gelassenheit und natürliche elterliche Autorität *

Das erste Kapitel ist eine Streitschrift gegen die Aussagen und Auffassungen der "Gehorsamspädagogen" wie Michael Winterhoff und Bernhard Bueb und den Folgen eindressierten Gehorsams. Warum der Autor das Kapitel mit "Das Leben mit Kindern macht Spaß - das hätten wir beinahe vergessen" überschrieben hat, hat sich mir allerdings nicht erschlossen.

Über Ursachen, die zum problematischen Verhalten von Kindern führen, handelt das zweite Kapitel. Sie liegen in der Kleinfamilie, in der sich alles auf das Kind konzentriert. Es geht um das Verhalten von Eltern, die nicht mehr 'miteinander' kommunizieren, sondern deren beider Augenmerk und Kommunikation auf das einzige Kind gerichtet ist; um Eltern, die nicht mehr in der Lage sind, dem Kind eine liebenswerte Beziehung einfach vorzuleben.

Der dritte und größte Teil des Buches handelt davon, wie man es besser machen kann: "Wie Kinder keine Tyrannen werden". Man könnte sagen, es geht um eine vom Kind innerlich angenommene Erziehung, statt einer von außen auferlegten Dressur. Erfolgreich wird diese Erziehung, so Bergmann, wenn sie ruhig und gelassen durch die natürliche Autorität der Eltern ausgeübt wird. Frühzeitig intervenieren, nicht warten, bis das Fass übergelaufen ist. Selbstverständlich muss man auch Nein sagen können und dabei bleiben. Aber kein barsches Nein, kein Disziplin-Nein und kein zögerliches Nein. Das richtige Nein ist bestimmt und unaufgeregt. Es ist so zu sagen eine Feststellung der Realität; Kinder werden dies verstehen und akzeptieren.

* Eine wichtige Botschaft *

Wenn es um Erziehung geht, bilden sich schnell verschiedene Lager, denen entsprechende Überzeugungen zu Grunde liegen. Da gute Erziehung so schwer greifbar ist, bilden sich Glaubensgruppen heraus. Ganz leicht ist dies auch an Hand der Rezensionen zu sehen. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Erziehern, Psychologen und Psychotherapeuten tragen das Ihrige dazu bei. Dabei liegen die Positionen oft gar nicht so weit auseinander (das schließe ich jedenfalls aus verschiedenen Interviews mit Bergmann, Bueb oder Winterhoff). Aber auch die Form sagt etwas aus, sowie der Zwischenton. Ich kann Bergmanns heiligen Zorn schon verstehen, wenn Psychologen oder Erzieher ein Vokabular benützen, bei dem von Pädagogen "unterstellten" Kindern die Rede ist, vom "Lob der Disziplin", dem "kurzen Prozess, der gemacht wird", von "Überwachung" und "Unterordnung". Da kommt Gänsehaut auf. Wie viel Kind-orientierter und sensibler klingt es doch, wenn Bergmann von "Glück" spricht, vom "Geborgen fühlen", von "Anerkennung" und von Kindern als einer großen "Liebesgeschichte". Weniger reden und belehren, Grenzen aufzeigen und strafen. Um sich schlagende Kinder sind ängstliche Kinder, die sich nicht geborgen fühlen. Deshalb mehr fragen und wirken lassen, denn nur anerkannte Kinder fühlen sich geliebt. Und geliebte Kinder, so Bergmann, sind im Prinzip gehorsam.

Das ist eine sehr schöne und sehr wichtige Botschaft. Schade, dass sie durch die grimmigen Seitenhiebe auf die Gehorsamspädagogen etwas abgelenkt wurde. Wer wird denn Angst haben vor Bueb und Winterhoff, bei den guten Argumenten?
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen mit viel erwartungen las ich das buch ...., 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder ein Glück sind: So gelingt Erziehung heute (Broschiert)
....wurde doch herr bergmann als erziehungswissenschafter und kinderpsychologe hoch gelobt in vielen rezensionen und insbesondere als lohnenswerte gegensicht zu winterhoff gehandelt. so habe ich mir dieses buch zugelegt in der hoffnung auf fachlich fundierte gegenargumente gegen die von bergmann so betitelte "gehorsamspädagogik". hierin wurde ich weitestgehend enttäuscht, wobei das erste kapitel, in dem er sich mit der gehorsamspädagogik auseinander setzt, mir trotzdem noch am besten gefiel, weil es am handfestesten war. immerhin zitiert er andere autoren, wenn auch nicht die quellen direkt.

er plädiert in diesem kapitel im gegensatz zu winterhoff für einen liebevollen umgang mit kindern, nennt auch wichtige fakten (s.u.), die mühe der fundierung (forschungsergebnisse mit quellen) macht er sich aber ebenso wenig wie winterhoff, somit bleibt es vielmals bei behauptungen. auch wenn die meisten dinge, die er angibt, mir persönlich zusagen, ist das eben - wie bei winterhoff - nur eine subjektive meinung, wenn sie nicht belegbar ist. trotzdem möchte ich einige der sachverhalte erwähnen, die er angibt (spielen fördert intelligenz, kreativität, wut des kindes spiegeln als eigenen wert, ständiges "nein" nimmt den kindern die lust am entdecken und neugierig sein, gute selbstfürsorge wichtig für die eltern, körpersprache als wichtige informationsquelle für kinder, .....).

allerdings hat das buch für mich eine große schattenseite: das niveau schwankt in meinen augen eheblich, was mich zu der frage führte, was herr berghoff eigentlich ausbildungstechnisch ist: pädagoge, psychologe, therapeut mit welcher ausbildung?

es steht auf dem buchrücken "kinder - und familientherapeut", das ist aber kein geschützter begriff, so dass es keine rückschlüsse auf die absolvierte ausbildung zulässt. die frage bewegte mich zunehmend deshalb, weil ich verständnis für die sichtweise von herrn bergmann entwickeln wollte, das funktionierte aber nicht,da ich keinen roten faden fand:

- mal hatte ich das gefühl, einem prediger zu lauschen ("....das wir keinen einzigen Blick auf unser Kind richten. Ist sein Spiel nicht vielleicht auch kostbar?" s. 71)

- mal, dem gespräch zweier mütter / väter vor der schule zuzuhören ("an Schulen herrscht ein Rauchverbot....das versteht sich doch von selbst, das macht jeder Handwerksmeister, jeder Hausmeister, jeder Vater so. Wiese brauchen diese Lehrer dafür einen Coach?"S.33),

- mal hatte ich den eindruck, er sei pädagoge (situation im café, in der dem kind, welches einfach nur ein "nein" für ein stück kuchen hören müsste direkt eine lange lektion verpasst wird und ihm somit auf dauer vielleicht die lust auf café's vergeht),

- mal dachte ich an eine vergrätzte mutter, wenn er die mittel der emotionalen erpressung mit anschließendem kontaktabbruch huldigt (S. 89 "Ihr Sohn wirft ihnen wieder ein rüdes 'blöde Kuh' an den Kopf...Sie antworten nicht...Sie .....sagen ...:'Ich habe dich so lieb und so redest du mit mir!' Und dann wenden Sie sich ganz ruhig zur Seite und gehen weg. Keine Ermahnungen hinterher, keine Erklärung, nicht davon. Sie stehen einfach auf und verlassen den Raum").

ein ganz großes fragezeichen hatte ich dann im kapitel mit den "tricks", in dem er immer wieder "tricks" empfiehlt, um mit dem kind keinen streit zu bekommen. das fand ich nicht nur ärgerlich sondern zuweilen sehr manipulativ und in mir stieg die frage auf, was besser ist: eine gute oder eine böse hexe. die gute, die einen einwickelt, ohne dass man es merkt oder die böse, die einen richtig böse behandelt. zu einer entscheidung kam ich nicht, ich muss aber sagen, dass ich beim lesen dieses kapitels dachte, dass die winterhoff'sche offenheit (in meinem bild die "böse hexe") immerhin die chance beinhaltet, sich klar abzugrenzen.

dieses kapitel hat für mich die guten dinge aus den ersten kapiteln wirklich deutlich verblassen lassen. zum einen beschreibt er die (klein)- kindliche welt auf eine weise, die ich oft nicht nachvollziehen konnte (ein 2 jähriges kind soll stolz darauf sein, dass der vater die bedienung herbeischnipsen kann), zum anderen finde ich die dortigen tipps, auf die er sehr stolz zu sein scheint, eher bedenklich.

immer wieder rät er dazu, mit tricks situationen abzufedern, damit die kids nicht traurig / wütend werden (situation im supermarkt, in der die tochter, die joghurts möchte, mit heringsdosen abgelenkt wird S 153) und bleibt nebulös im trost ("Ach mein Kind, es ist aber auch so unendlich schwer, groß zu werden" ... meine meinung dazu: nein, es ist schwer zu erkennen, dass man nicht alles haben kann!). diese "trickserei" rechtfertigt er damit, dass auch wir erwachsenen uns kreativ durch's leben bewegen müssen. ich denke, dass er hier manipulation / vernebelung / verwirrung mit kreativität gleichsetzt. das sehe ich insbesondere im bezug auf kinder anders. kinder brauchen eben zuverlässige eltern und sollten keine sorge haben, gerade wieder "ausgetrickst" (man könnte es böse auch anders nennen) zu werden.

es bleibt für mich als fazit: auf weitere bücher bin ich im moment nicht neugierig, die guten passagen findet man fundierter und bei gleichbleibenderem niveau bei anderen autoren (juul, maaz, miller), der rest ist zu wenig mein geschmack.
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kinder brauchen Liebe, keine Strafen!, 16. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Warum unsere Kinder ein Glück sind: So gelingt Erziehung heute (Broschiert)
...Das Leben mit Kindern macht Spass - das hätten wir beinahe vergessen. :-)...

So lautet der Titel des ersten Teils dieses bereicherndes Buches. Wie ich finde ein guter Auftakt. Mich persönlich hat dieses Motto positiv auf das folgende Buch eingestimmt. Es öffnet, da man diesem Satz nur zustimmen kann. So habe ich mit einem "Ja" und innerlich bereit mich auf dieses Buch und seine Ansätze einzulassen, positiv angefangen zu lesen.

Der zweite Teil des Buches befasst sich damit "Wie sich die Familie verändert hat und warum viele Kinder verwöhnt sind - ein Blick auf die Ursachen".

Der dritte Teil des Buches steht unter dem Motto "Wie Kinder keine Tyrannen werden - mit Freude und Gelassenheit wirkungsvoll erziehen".

In diesem Teil des Buches werden viele kleine Beispiele und Situationen beschrieben, die alltäglich sind, jeder kennt und einige Eltern ziemlich ärgerlich machen können... ;-) ... Wie bekommt man eigentlich sein Kind dazu nicht mehr laut Suppe zu schlürfen?

Wolfgang Bergmann appelliert wiederholt an einen respekt- und grenzenlos liebevollen Umfang mit Kindern.

Er zeigt an einfachen kleinen Beispielen, wie sich Kinderverhalten erklären lässt und wie sich darin in erster Linie Konflikte und Probleme der Erwachsenen (oder der Eltern untereinander) wiederspiegeln.

In einem Nachwort "Bloß nicht schon wieder `Nein!`" zieht der Autor eine Art Fazit, in dem er für ein seltenes und wohlüberlegtes "Nein" plädiert, das zwar etwas Endgültiges, aber nichts Beziehungsleeres sein darf. Bezugspunkt ist die Realität. Ein Nein stellt im Grunde die Realität fest und daher muss ihm auch immer ein Stück Wahrheit innewohnen. Somit wird ein Nein, wenn es sein muss, dann immer für das Kind spürbar bedeuten, dass dieses Nein gut für es ist und ein Nein das Kind letztlich schützt. In einem liebevollen, gesunden und vertrauensvollen Verhältnis zwischen Kindern und Eltern wird ein Nein nicht auf Unterwerfung gerichtet sein und damit auch kein, das Kind nicht schützende, Disziplin-Nein, welches das Kind ohnmächtig und klein macht.

Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher und gibt jedem Erwachsenen die Chance einmal wieder mehr über sich selbst nachzudenken, als einfach nur die eigene Unreflektiertheit auf die Kinder abzuwälzen und ihnen damit erst eine Menge erwachsener Probleme aufzuladen.

Erwachsene können viel lernen und dabei merken, dass sie - auch wenn sie älter sind - eben gerade nicht immer wissen, was für ihre Kinder das Beste ist, wenn sie sich nicht durch grenzenlose Liebe und Respekt im Kontakt mit ihren Kindern leiten lassen.

Ein Plädoyer für die Abkehr von sinnentleertem Gehorsam, von Kindern unterdrückenden Strafen, von einem starren Denken in Grenzen und Konfrontation in hierarchischen Machtmustern.

Auch Paarbeziehungen - beispielsweise ohne Kinder - können hier sehr profitieren. Denn für alle Probleme gibt es Lösungen, wenn sie mit und in Liebe und Respekt voreinander gefunden werden...

Das Leben mit Kindern ist schön, und Schönheit erzieht... ;-)
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