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Warum so traurig?
 
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Warum so traurig? [Taschenbuch]

Alexa Hennig von Lange
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: rororo (2. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499233479
  • ISBN-13: 978-3499233470
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 973.921 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexa Hennig von Lange
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Aus der Amazon.de-Redaktion

"Irgendwie ist zwischen uns das Feuer ausgegangen", sagt Elisabeth, seit zwei Jahren verheiratet mit Philip. Ein dreitägiger Trip nach Lissabon soll für die beiden frischen Schwung bringen, wird aber eher zu einer einfühlsam skizzierten Reise ins eigene Ich, in die Vergangenheit. Entfremdung und Distanz kommen dabei ebenso schnell auf wie Sehnsucht und schmerzliche Erinnerungen an alte Zeiten.

Irgendwie ist sie erwachsen geworden und ihre Romanfiguren mit ihr: Alexa Hennig von Lange, der sympathische Lockenkopf aus Hannover, hat ein angenehm ausgereiftes Buch geschrieben über eine nicht unkomplizierte Beziehungskiste. Dieser Philip, er ist eine blasse Figur, leidenschaftslos, manchmal etwas „grobmotorisch“, Kinder will er auf keinen Fall. Elisabeth, ganz das Gegenteil, sehnt sich nach Mutterschaft, träumt nach Drogenerfahrung von heiler Welt und alter Liebe. „Für mich gäbe es nichts Schöneres, als das, was ich bin zu reproduzieren.“ Ein vorprogrammierter Konflikt zwischen den beiden, der aber auch eine Vorgeschichte hat.

„Ich bin eine Projektion, die keine Spuren hinterlässt.“ sagt Elisabeth wenig überzeugt von sich und nur wie ein Schattenwesen nimmt Philip sie wahr; dies wird wunderbar deutlich in mageren und nur aufs Wesentliche reduzierten Dialogen. Man spricht, aber redet nicht miteinander.

Der sehr überzeugende und tiefgehende Roman, geschrieben in der Ich-Form aus Sicht Elisabeths, enthüllt eine intime Gedankenwelt und die verletzliche Seele einer jungen Frau, die sich nichts mehr wünscht, als von ihrem Mann geliebt und verstanden zu werden. Je deutlicher sich das Desinteresse ihres Mannes allerdings heraus kristallisiert, desto intensiver flüchtet sie in Tagträume, in ihre Vergangenheit. „Es ist fast wie ein Zwang: Vergangenes in Gedanken zu wiederholen.“

Ein höchst gelungenes Porträt einer Beziehung, in dem sich mehrere Dimensionen harmonisch ineinander fügen: Gegenwart und Vergangenheit, manchmal wechseln sie sich von einem zum anderen Satz ab, alte und jetzige Beziehung, persönliche Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen. „Mein Kopf ist voll von unsortierten Bildern, zusammengeklebt von einander bekämpfenden Gefühlen.“ Und auch Ängste hat Elisabeth, vor Erdbeben, Kriegen, Katastrophen und Flugzeugabstürzen. „Lohnt doch nicht, das Leben wegen ein bisschen Portugal zu gefährden.“ --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Gestern war es noch für immer Elisabeth und Philip sind glücklich verheiratet. Es gibt nur ein Problem: In drei Jahren Ehe hat die erotische Anziehungskraft dramatisch nachgelassen. Er scheint sich damit arrangieren zu können, während sie entschlossen ist, den altern Zauber wieder zu entdecken. Noch ahnt Elisabeth nicht, dass die Ursache ihres Problems in beider Vergangenheit liegt. „Der perfekte Roman für Melancholiker mit Humor.“ (Elle)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sehr traurig, 3. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Warum so traurig? (Taschenbuch)
Mir gefiel das Buch nicht, obwohl ich die Ehrlichkeit und die Gedanken in diesem Buch echt zu schätzen weiß. Ein Paar lebt wie man es kennt nebenher und gesteht sich zwischenzeitlich "Ich liebe dich". Die immerwieder auftretenden Gedanken von Sex mit einem Anderen, Flugzeugabstürzen, Vergesslichkeit auf Grund von Drogenmissbrauch oder schlechten Dialogen haben für mich das Buch nicht lesenswert gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gähn!, 18. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Warum so traurig? (Gebundene Ausgabe)
Kann ich mir kaum vorstellen. 3 Jahre Ehe und nichts mehr los. Elisabeth damit beschäftigt über Drogen und Baldrianeinnahme, alte Beziehung, Sex mit dem Anderen, Flugzeugabstürzen usw. nachzudenken. Da ich jedes Buch, egal wie es ist, zu Ende lese, so auch dieses, aber Spaß hat es nicht gemacht. Eines aber noch, der in der Erzählung aufkommende Gedankenfluss ist sehr interessant und wirklich ehrlich. Das finde ich ganz gut an diesem Buch, aber das war es dann auch schon. Tschuldigung, Alexa!
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3.0 von 5 Sternen warum so traurig?, 2. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Warum so traurig? (Taschenbuch)
Es ist eher eine Geschichte, denn ein richtiger Roman. Erzählt wird aus der Sicht einer jungen Frau, Elisabeth, eine Wochenendreise mit ihrem Ehemann Philip nach Lissabon. Ihre Gedanken werden geschildert, wobei ihre Neigung zu paranoiden Ängsten deutlich wird, beispielsweise, dass das Flugzeug abstürzen wird oder dass sie aufgrund ihres übermäßigen Drogenkonsums in ihrer Jugend unter Gedächtnisverlust leidet. Die knappe Schilderung des Ablaufs ihrer Wochenendreise und die Wiedergabe der gesprochenen Worte werden überlagert mit ihrem Gedankenfluss und ihren spotartigen Erinnerungen an frühere Erlebnisse mit Philip oder in ihrer vorigen Beziehung mit Markus, und auch teilweise Kindheitserinnerungen.

Insgesamt bis jetzt (S.91) ein bisschen ermüdend. Aneinandervorbeidenken und -reden der Ehepartner. Kaputte, uneindeutige Psyche und Persönlichkeit der Ich-Erzählerin.

Nicht sehr fesselnd, und dennoch werde ich es zu Ende lesen, um zu wissen, wie es ausgeht...
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