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Vier Kinder sitzen am Küchentisch, zusammen mit einer ganz in Schwarz gehüllten Gestalt, dem Tod. Denn im oberen Stockwerk liegt die sterbenskranke Großmutter der Kinder, und der Tod ist gekommen, um sie zu holen. Das wollen die Kinder natürlich verhindern, und sie versuchen den Zeitpunkt, ab dem der Tod in sein Reich zurückkehren muss, das Morgengrauen, verstreichen zu lassen. Doch der Tod weiß und versteht, was die Kinder vorhaben und erzählt ihnen eine Geschichte von Freude und Lachen, Weinen und Leid, um den Kindern zu erklären, dass der Tod zum Leben gehört.
Einfühlsam, anschaulich und einprägsam vermitteln der eingängige Text und die stimmungsvollen, ganzseitigen Zeichnungen (wie mit Bunt- und Bleistift gezeichnet) diese wichtige Botschaft. Ein empfehlenswertes Bilderbuch für alle Eltern, die mit ihren Kindern auch über schwierige Themen sprechen möchten oder die einen Todesfall in der Familie haben oder erwarten. Denn Fragen werden die Kinder auf jeden Fall haben. --Osseline Kind
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
kindgerechte Vermittlung eines schwierigen Themas,
Von Salamander "jupiter21" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Warum, lieber Tod...? (Gebundene Ausgabe)
Die Erzählung „Warum, lieber Tod ...?" berichtet von vier Kindern , die sich im Haus ihrer schwerkranken Großmutter aufhalten. Zu ihnen kommt der Tod, um die Großmutter mit sich zu nehmen (woran die Großmutter krankt, erfahren wir nicht) und es ergibt sich ein Gespräch zwischen den Kindern und dem Tod, dessen Fazit lautet, dass der Tod nicht nur Feind des Lebens ist, sondern vielmehr auch dazu gut ist, überhaupt erst verstehen zu können, was es überhaupt bedeutet zu leben. Um diese Auffassung möglichst verständlich zu machen, erzählt der Tod den Kindern eine kurze Geschichte.Vom Bild/Text-Verhältnis her wendet sich das Buch eher an kleinere Kinder, von der Aussage her eher an größere, ein Widerspruch, der sich nicht auflösen lässt. Obwohl das Buch in knappen Sätzen seine Geschichte erzählt, liefert es viel Stoff zum Nachdenken und miteinander sprechen. Vier und nicht fünf Punkte gebe ich dem Buch, weil mir nicht so gut gefiel, dass die Trauer der Kinder nach dem Tod der Großmutter nur mit einer Zeile abgehandelt wird. Hier dürften sich die Kinder wohl kaum wiederfinden und verstanden fühlen. Offenbar wollte die Autorin auf jeden Fall noch ein tröstliches Ende hinlegen. Da das Thema Trauer hier also kaum thematisiert wird, empfehle ich das Buch eher für Kinder, die in bezug auf ihre Trauer bereits Unterstützung gefunden haben. Hier geht es mehr darum aufzuzeigen, dass der Tod zwar Gegenpol des Lebens ist, aber ein solcher, den das Leben auch benötigt, um vollständig zu sein. So eine Aussage wird sich meiner Einschätzung nach wohl kaum Kindern unter 7 Jahren erschließen können. Wieso das Buch ab vier Jahren empfohlen wird, ist mir insofern schleierhaft. Die Illustrationen von Charlotte Pardi fand ich recht gelungen. Sie vermitteln eine ernste, manchmal auch eine fröhliche, nie aber eine trauerversunkene, depressive Stimmung. Der Tod wirkt fremd und auch traurig, aber nicht grauselig; dafür macht ihn das Mitgefühl, dass er sowohl mit den Kindern als auch der Großmutter gegenüber zeigt, schlichtweg zu sympathisch. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch; für kleinere Kinder wären aber Bilderbücher empfehlenswerter, die noch kürzer sind und in denen Tiere die handelnden Figuren sind (z.B der Band "Leb wohl, Lieber Dachs" von Susan Varley). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das schwierige Thema Tod,
Von Eva Maria "Leseratte" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Warum, lieber Tod...? (Gebundene Ausgabe)
Vier Kinder am Küchentisch - und der Tod, der die kranke Großmutter holen will. Die Kinder versuchen, ihn aufzuhalten, wollen Zeit gewinnen, indem sie ihm Kaffee anbieten - aber verhindern können sie das Sterben der Großmutter nicht. Natürlich nicht. Wer kennt nicht diese quälenden Augenblicke, in denen man verhandeln möchte über das Lebensende eines geliebten Menschen, es aufschieben möchte, ein wenig nur und noch ein wenig! Über das Trauern sagt das Buch kaum etwas. Aber: es lässt den Tod erklären, warum er wichtig ist. Erst der Tod verleiht dem Leben seinen unschätzbaren Wert. Köstlich kann das Leben nur sein, wenn es vergänglich ist.Die Illustrationen von Charlotte Pardi sind einfühlsam und kindgerecht. Die penetrante Endlos-Wiederholung des Sonne-Regen-Motivs auf den inneren Umschlagseiten ist überflüssig und nervt. Mich erschreckt, dass die Kinder im Buch allein sind: kein Erwachsener ist bei ihnen, um ihre Sorgen, Nöte oder Fragen aufzunehmen. Wahrscheinlich deckt sich das mit dem inneren Erleben von Kindern in einer solchen Situation: die Erwachsenen sind mit sich selbst, ihrer Angst und ihrem Schmerz beschäftigt, da bleibt kein Raum für die Kinder. Schlimm ist es trotzdem. Zwar erklärt der Tod seine Daseins-Notwendigkeit - aber keiner nimmt ein Kind in den Arm, vermittelt Nähe, Geborgenheit oder Sicherheit. Als reiche die Erzählung des Todes aus, um die Besorgnisse, Ängste, Fragen und Unsicherheiten der Kinder angemessen zu beantworten. Niemand lasse sich verführen, ein Kind mit einem Buch abzuspeisen! Dieses Buch (für Kinder ab frühestens 6 oder 7 Jahre!) reicht als einzige Lektüre zum Thema sicher nicht aus, ist jedoch gut geeignet, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Je nach den Fragen, die auftauchen, ist es sinnvoll, weitere Bücher zum Thema heranzuziehen. Und mit Sicherheit ist es wünschenswert, dass ein Kind sich gehalten fühlt bei einem so schweren Thema! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
auch wenn man nicht gerne drüber spricht,
Rezension bezieht sich auf: Warum, lieber Tod...? (Gebundene Ausgabe)
Manchmal gibt es Dinge, die kleinen und großen Menschen Angst machen und dazu gehört der Tod. In diesem Buch wird schön erklärt, warum der Tod manchmal kommen muß. Es macht die Sache an sich nicht leichter, aber man kann es als kleiner Mensch vielleicht besser verstehen.
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