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Warum ich kein Christ sein will - Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung [Broschiert]

Uwe Lehnert
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

4. Oktober 2012
Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten gegen den christlich-kirchlichen Glauben und für ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente - klassische, neuere als auch von ihm entwickelte - zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.

Der Autor will sich Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins. Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt "glaubwürdig" sein kann. Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich "vernünftige" Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. Der Autor möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein.

Aus dem Inhalt: "Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei."

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Warum ich kein Christ sein will - Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung + Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung + Keine Macht den Doofen!: Eine Streitschrift
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Über den Autor

Univ.Prof. Dr. Ing. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Bildungsinformatik und Bildungsorganisation. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zum Thema Computer und Pädagogik, insbesondere zu Planung und Durchführung von EDV-Qualifizierungsmaßnahmen in der beruflichen Weiterbildung. Seit 1990 maßgeblich in der Ausbildung von EDV-Trainern und in der Beratung von namhaften Ausbildungsinstitutionen der EDV-Branche tätig. Juni 2000 Wiener-Schmidt-Wissenschafts-Preis erhalten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildungstechnologie. Obiges Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
217 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Zunächst einmal gefällt mir die Ruhe, Geduld und Sorgfalt mit der Lehnert, der eine Professur für Didaktik an der Pädagogischen HS Berlin inne hatte, später eine für Unterrichtswissenschaft an der FU Berlin, seine glaubenskritischen Ansichten darstellt und ausführlich begründet. Das Buch wirkt insgesamt gepflegt, auch vom Drucksatz her.

Lehnerts Religionskritik ist gut durchdacht, basiert auf umfangreichen Recherchen und berücksichtigt auch neuste Forschungsergebnisse, z.B. aussagekräftige Experimente, die nach Libet von anderen Instituten zum Problem des "freien" Willens durchgeführt wurden. Und es bietet eine Schatzkammer gefüllt mit ausgewählt interessanten Zitaten aus ganz unterschiedlichen Quellen. Wussten Sie z.B., dass Maria am Kreuz dem "Schlachtopfer ihres Sohnes liebevoll zugestimmt" hat? Sie brauchen dazu nicht den Katechismus der RKK durchzulesen. Derartiges hat der Autor mit Fleiß und Übersicht zusammengetragen. Eine didaktisch hervorragende Darstellung der Dimensionen Raum und Zeit gibt es sozusagen als Zugabe. Aber auch sie hat ihren Sinn im Gesamtzusammenhang.

"Warum ich kein Christ sein will" hat autobiographische Züge ("Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung"), ist aber alles andere als selbstverliebt. Das Spektakuläre am Buch ist paradoxerweise seine Unaufgeregtheit, sein nicht nachlassendes Bemühen um Wahrheitsfindung, seine Höflichkeit im Umgang mit dem ideologischen Gegner, sein Verzicht auf Polemik und eine Ausführlichkeit, die nicht langweilt, sondern durch die große Anzahl und gute Qualität der religionskritischen Argumente deutlich macht, dass es mit der angeblichen Vereinbarkeit von Vernunft und Glauben nicht weit her ist. Und dass einer Moral, die auf Vernunft und Tatsachen basiert und nicht auf fragwürdigen Überlieferungen und Interpretationen, die Zukunft gehören sollte.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Lieber Leser, Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Und bereit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Denn wenn Sie sich dieses Buch erarbeitet haben, werden Sie ein anderer Mensch sein!
Möchten wir das nicht auch? Wozu lesen wir denn über ein Thema, welches uns interessiert, wenn wir nicht auch Neuland betreten wollen?

Wir meinen oft Bescheid zu wissen, in diesem Fall über das Christentum, über Religion allgemein. Dem ist nicht so, und ich garantiere jedem Leser einen bunten Blumenstrauss neuer Erkenntnisse!

Uwe Lehnert nennt z.B. das christliche Abendmahl mit Recht einen bizarr-kannibalischen Kult aus überkommener Zeit. Der christliche Glaube ist für ihn eine gedankliche Konstruktion, die aus älteren religiösen Vorbildern und Mythen, unter anderen dem Mithraskult, durch machtinteressierte Menschen entwickelt wurden. Gleichzeitig anerkennt er auch den Trost, die Hoffnung und den Glauben an die Zukunft, den diese Religion spendet und sicherlich von vielen in großem Glauben gegeben und empfangen wird. Nur - mit einem Jenseits hat das alles nichts zu tun. Selbst ihm fällt es schwer, mit einem betonten "Ja" zu antworten, wenn es um die Frage geht, ob es sich beim Glauben um eine religiöse "Einbildung" handelt, um eine Wahnvorstellung, in deren Schatten die wunderbaren kirchenmusikalischen Werke eines Johann Sebastian Bach geschaffen worden sind oder auch wenn es um das opfervolle Leben unzähliger Menschen geht.

Wir, die wir zumeist ab der frühesten Kindheit christlich indoktriniert sind, haben keine Probleme damit, den Glauben der Muslime und der Hindus als Irrglauben abzutun - und viele werden erst durch die glasklare Darstellung in dieser lesenswerten fünften Ausgabe bemerken, dass auch ihr Glaube ein Aberglaube ist.

Uwe Lehnert schreibt auch über die Einmaligkeit unseres Daseins, über das ungeheure Glück, nicht nur, dass wir einen kosmischen Augenblick lang an diesem Leben teilnehmen dürfen, sondern uns dessen auch bewusst sind! Wir wussten nicht, wo wir vorher waren, und unsere Atome werden weiterziehen - aber WIR, im Gegensatz zu vielen anderen denkbaren möglichen " ICH's", werden gelebt haben! Das genügt.

Bei aller Skepsis (ob der dogmatisch auferlegten Glaubensgrundsätze) den Menschen gegenüber, die im Laufe der Jahrhunderte eine Schrift zusammengestellt und für heilig erklärt haben, wird in diesem Buch dennoch die Größe und Erhabenheit der Kunstwerke gesehen, die im Schatten der tiefen Volksfrömmigkeit entstanden sind. Auch die Gestaltung des Jahresablaufs, gleich ob heidnischen oder christlichen Ursprungs, wird nicht in Frage gestellt, auch nicht die Rituale bei Hochzeits- oder Begräbnisfeierlichkeiten, obwohl der Verstand sich lautstark meldet, sobald ein Kleriker den Mund aufmacht und alte Ritualbestandteile ausbreitet. Wörtlich: "... es fehlt eine Form von Feierlichkeit, die das Gemüt - oder wenn man es lieber so ausdrücken möchte: die Seele - anspricht, ohne den Verstand zu kränken."

Es wird klargestellt, dass Gebet nichts nützt, dass auch ein Papst sich lieber in die heilende Kunst ärztlicher Hände begibt, das Papamobil mit sechs Zentimeter Panzerglas geschützt ist und alle Gotteshäuser mit Blitzableitern versehen sind. Fragen wie: Warum sind bei dem Erdbeben in Lissabon 1755 besonders viele Gläubige umgekommen oder wann sei je einem Bedrängten durch ein Gebet Hilfe zugekommen außer durch Menschen, müssen erlaubt sein, auch wenn die Kirchen einen solchen Fragesteller am liebsten noch heute würden brennen sehen.

"Der Kern des Christentums ist eine Wunschvorstellung" entstanden aus der Sehnsucht der Menschen nach Schutz, Halt und Sinn, ausgenutzt durch eine Priesterkaste, die Macht und Einfluss über die Menschen gewinnen und behalten will.

Beklagt wird auch die intellektuelle Unredlichkeit, mit der ansonsten klar denkende Menschen ans Werk gehen, wenn es um den Glauben geht! Diese sind dann der beispielgebende Teil der zahlreichen Mitläufer, die sich keine größeren Gedanken machen möchten, sich aber gerne hinter bekannten Namen von Intellektuellen verstecken, welche angeblich glauben... Letzten Endes sind Unkenntnis bzw. Nichtwissenwollen die Ursache, autoritätsorientiertes Denken, aber auch heimliche Angst vor göttlichem Zorn, gesellschaftliche Zwänge und harmloses Mitwirken in einer christlichen Gemeinschaft, wie z.B dem Kirchenchor. Die emotionale Bewertung der Fakten wiegt für das Lager der Statisten-Christen schwerer als den tatsächlichen Kirchenaustritt durchzuführen.

Es kommt die grosse Sorge zum Ausdruck, dass durch die systematische Blockierung der Verbreitung humanistischer Werte, die nicht das Wort "christlich" in ihrem Etikett tragen, in unserer Gesellschaft wichtige Vorteile verspielt werden.

Viele Bücher habe ich inzwischen gelesen, die sich mit Religionskritik und mit dem Christentum befassen. Dieses ist das absolut feingeistigste und feinsinnigste, zurückhaltendste, dem jede Angriffslust fehlt - was wohl an der privaten Natur des Autors liegt, den ich persönlich noch gar nicht kenne. Es kommt dem Autor überhaupt nicht auf Angriff an, sondern nur auf die Erfassung logischer Zusammenhänge zum Zweck des eigenen Verstehens.

Aber mit dem Verstehen des Christentums haben schon andere ihre Probleme gehabt.

Berthold Fritz
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutmacher Vernunft 26. November 2009
Format:Broschiert
Ein Buch für alle, die sich mit Religionen auseinandersetzen wollen. Sehr überzeugend, weil der Autor aus ehemaliger christlicher Indoktrination kommend, intellektuell redlich argumentiert. Die Argumentation bewegt sich auf hohem didaktischen Niveau und analysiert das Christentum stellvertretend für alle transzendenten Religionen. Neben der Darstellung des modernen Weltbildes der Naturwissenschaften wird auch ein ganzes Kapitel der gegenwärtig brisantesten Frage der Willensfreiheit gewidmet. Konsequent werden die tiefgehenden Probleme
zu Schuld und Sühne und die strafrechtlichen Auswirkungen diskutiert. Wenn Willensfreiheit eine Illusion ist, tut sich eine neue Sicht auf das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und dem Anderen auf. Als Folge aus seinen Erkenntnissen, beschreibt der Autor ein naturalistisch-humanistisches Welt- und Menschenbild. Dieses Buch ist hervorragend geeignet, als Lehrmaterial in Schulen zu dienen. Es tritt der verstärkten Tendenz der Kirchen entgegen, verlorene Positionen in der Gesellschaft durch vom Staat weitgehend finanzierte konfessionelle Schulen zurück zu gewinnen. Es stellt einen weiteren Baustein zu einer säkularen Verfassung der Gesellschaft und einer längst fälligen wirklichen Trennung von Staat und Kirche dar.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Es ist mehr als nur ein bunter Blumenstrauß neuer Erkenntnisse.
Lieber Leser.
Sie werden sicherlich einiges gewusst haben, aber sehr viel Neues erkennen und begreifen, wenn sie dieses Buch „erarbeitet“ haben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sari Fritz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Warum ist Atheist ein Schimpfwort ?
Das gehört jedem frömmelden Mensch als unbedingte Lektüre empfohlen.Er / Sie würde aus der Kirche austreten und endlich frei und selbstbestimmt leben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ingeborg Albert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Aus der Sicht eines katholischen Atheisten
Rezension von „Warum ich kein Christ sein will“ von Uwe Lehnert

Auf 478 Seiten beschreibt Uwe Lehnert seinen Weg vom Christen zum Nichtchristen und erklärt dem... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Peter Stichaner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut strukturiert, wissenschaftlich und logisch vollkommen...
Ich habe dieses Buch gekauft, in der Erwartung, neue Argumente gegen das Christentum und gegen die Kirche zu finden und vor allem meine eigenen Gedanken zu diesem Thema zu ordnen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von begeisterter Leser veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Christ
Ich finde es schlimm, das wir Christen, hier in Deutschland ein Buch verfassen, dass Argumente gegen das Christentum "auflistet". Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von TomOb99 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut für Menschen, die an ihrem Glauben zweifeln
Es ist kein leichter Weg, den Uwe Lehnert in seinem Buch gegangen ist: Der Weg vom anerzogenen Glauben des Jugendlichen, über die Infragestellung aller christlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Abild-Schindler veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der Glaube eines wissenschaftsgläubigen Iches
Uwe Lehnert, Professor für Bildungsinformatik, beschreibt in aufrichtiger, nicht aggressiver und nüchterner Weise seine ablehnenden Urteile über das, was er als das... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Basileus Bibliophilos veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Massive Bildungslücken
Glaube ist ein Geschenk und unserer Machbarkeit entzogen - das macht Jesus im NT ebenso deutlich wie Paulus. Doch gibt es auch auf ungläubiger bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von FMA veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Absolut Lesenswert
Die ersten ca. 150 Seiten sind ermüdend. Zuviel naturwissenschaftliche Erläuterungen, die zu dem eigentlichen Thema meiner Meinung nach nicht in diesem Umfang dazu... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Peter Jahnke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gehirn einschalten
Dem Buch liegen anschaulich vermittelt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Grunde. Geschichtliche Tatsachen beleuchten Verbrechen, die im Namen der christlichen Kirche... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Thelxinoe veröffentlicht
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