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Warum küssen sich die Menschen?: Der wissenschaftliche Beweis - Die Wirksamkeit der Homöopathie
 
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Warum küssen sich die Menschen?: Der wissenschaftliche Beweis - Die Wirksamkeit der Homöopathie [Gebundene Ausgabe]

Gustav Jaeger , Selma Grönbeck , Selma Gienger
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 203 Seiten
  • Verlag: Grönbeck (November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980842002
  • ISBN-13: 978-3980842006
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 21,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 707.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Und nun zur physiologischen Wirkung des Kusses! Wir müssen hier zweierlei gegenüberstellen, die Finesse, den Kuss, und das Derbe, den Geschlechtsakt. Darüber besteht doch lediglich kein Zweifel, dass der letztere lähmend, deprimierend, schwächend, verstimmend wirkt. Gerade das Gegenteil ist die Wirkung des Kusses: Er belebt und erregt, elektrisiert, kurz, er hat ganz dieselbe Wirkung, wie wir sie bisher bei jeder homöopathischen Dosis gesehen haben, bei der "Spur", beim "Feinen" und beim "Reinen", und man könnte nur die Frage aufwerfen, ob nicht in diesem Fall die belebende und erregende Wirkung von der "Einbildung", kurz von den mitspielenden geistigen Einflüssen ausgeht? Dass die Einbildung alle diese physiologischen Erscheinungen hervorbringen kann, ist völlig unbestritten, allein man sehe einmal von dem Gebiete ab, auf welchem die Gedankenwelt eine so große Rolle spielt, und beachte z. B. eine Mutter, die ihr Kind küsst! Hier spielen doch die Gedanken keine solche Rolle und doch ist die Wirkung die gleiche: Erregung, Belebung, und vollends beim Tier, das sein Junges leckt und dieselbe Erregung und Belebung zeigt, wie die küssende Mutter, wird man doch nicht an erhebliche geistige Beeinflussung denken wollen, denn wir finden hier keinen Unterschied zwischen dem einfältigsten und dem geistig höchst stehenden Tiere: Alle "lecken" oder "schnäbeln" je nach ihrer Art und die Wirkung ist überall die gleiche. Alle Welt spricht vom "Zauber der Liebe", beleuchten wir das doch einmal mit dem gesunden Menschenverstand und fragen, was ist das? Ist das -Fleisch? Fleisch ist ja überall und das charakteristischste des Liebeszaubers ist eben das eigensinnige bis zum Wahnsinn und Selbstmord treibende "Individuelle": "Diese und keine andere, lieber sterben!" Ist das Schönheit, überhaupt etwas, was man sehen kann? Wenn es das wäre, warum wird dann die Liebe blind genannt, und warum liebt man sich dann am liebsten im Dunkeln, wo man nichts sieht? Schönheit? Werden denn bloß die "Schönen" geliebt? Durchaus nicht - und andererseits gibt es selbst unter den "Schönen" solche, die keine Gegenliebe erwecken: Die kalten "Schönen". Schönheit kann man sich ja malen lassen, sogar noch schöner als sie ist, wie käme da einer auf den tollen Einfall, sich zu erschießen, wenn er eine bestimmte Schöne nicht haben kann: Er bräuchte sie sich ja nur malen zu lassen. Und der Kuss? Wenn die "Schönheit" das Küssenswerte wäre, so müsste man ja auch jedes schöne Ölgemälde und jede schöne Bildsäule küssenswert finden. Kurzum, man mag mit dem gesunden Menschenverstand hinleuchten wo man will, man kommt überall zum Ergebnis: Der Liebeszauber kann: Erstens von nichts ausgehen als von etwas Stofflichem, von Form und Gestalt Unabhängigem, ja von etwas, was sich auch der umgebenden Luft, gebrauchten Gegenständen u.s.f. anhängt, materielle Spuren hinterlässt. Zweitens, es muss ein Stoff sein, den dieses bestimmte Einzelwesen ganz allein besitzt und kein anderes. "Gibt es denn das überhaupt?"Gewiss, das beweist uns ja der Hund mit der Spur.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Und nun zur physiologischen Wirkung des Kusses! Wir müssen hier zweierlei gegenüberstellen, die Finesse, den Kuss, und das Derbe, den Geschlechtsakt. Darüber besteht doch lediglich kein Zweifel, dass der letztere lähmend, deprimierend, schwächend, verstimmend wirkt. Gerade das Gegenteil ist die Wirkung des Kusses: Er belebt und erregt, elektrisiert, kurz, er hat ganz dieselbe Wirkung, wie wir sie bisher bei jeder homöopathischen Dosis gesehen haben, bei der "Spur", beim "Feinen" und beim "Reinen", und man könnte nur die Frage aufwerfen, ob nicht in diesem Fall die belebende und erregende Wirkung von der "Einbildung", kurz von den mitspielenden geistigen Einflüssen ausgeht? Dass die Einbildung alle diese physiologischen Erscheinungen hervorbringen kann, ist völlig unbestritten, allein man sehe einmal von dem Gebiete ab, auf welchem die Gedankenwelt eine so große Rolle spielt, und beachte z. B. eine Mutter, die ihr Kind küsst! Hier spielen doch die Gedanken keine solche Rolle und doch ist die Wirkung die gleiche: Erregung, Belebung, und vollends beim Tier, das sein Junges leckt und dieselbe Erregung und Belebung zeigt, wie die küssende Mutter, wird man doch nicht an erhebliche geistige Beeinflussung denken wollen, denn wir finden hier keinen Unterschied zwischen dem einfältigsten und dem geistig höchst stehenden Tiere: Alle "lecken" oder "schnäbeln" je nach ihrer Art und die Wirkung ist überall die gleiche.
Alle Welt spricht vom "Zauber der Liebe", beleuchten wir das doch einmal mit dem gesunden Menschenverstand und fragen, was ist das? Ist das - Fleisch? Fleisch ist ja überall und das charakteristischste des Liebeszaubers ist eben das eigensinnige bis zum Wahnsinn und Selbstmord treibende "Individuelle": "Diese und keine andere, lieber sterben!" Ist das Schönheit, überhaupt etwas, was man sehen kann? Wenn es das wäre, warum wird dann die Liebe blind genannt, und warum liebt man sich dann am liebsten im Dunkeln, wo man nichts sieht? Schönheit? Werden denn bloß die "Schönen" geliebt? Durchaus nicht - und andererseits gibt es selbst unter den "Schönen" solche, die keine Gegenliebe erwecken: Die kalten "Schönen". Schönheit kann man sich ja malen lassen, sogar noch schöner als sie ist, wie käme da einer auf den tollen Einfall, sich zu erschießen, wenn er eine bestimmte Schöne nicht haben kann: Er bräuchte sie sich ja nur malen zu lassen. Und der Kuss? Wenn die "Schönheit" das Küssenswerte wäre, so müsste man ja auch jedes schöne Ölgemälde und jede schöne Bildsäule küssenswert finden. Kurzum, man mag mit dem gesunden Menschenverstand hinleuchten wo man will, man kommt überall zum Ergebnis: Der Liebeszauber kann:
Erstens von nichts ausgehen als von etwas Stofflichem, von Form und Gestalt Unabhängigem, ja von etwas, was sich auch der umgebenden Luft, gebrauchten Gegenständen u.s.f. anhängt, materielle Spuren hinterlässt. Zweitens, es muss ein Stoff sein, den dieses bestimmte Einzelwesen ganz allein besitzt und kein anderes. "Gibt es denn das überhaupt?" Gewiss, das beweist uns ja der Hund mit der Spur.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Altes Wissen - neu entdeckt
oder: Gesundheit geht durch die Nase

»Warum küssen sich die Menschen?« - Welche Rolle spielt die Nase bei der Liebe? Wie wirken Duftstoffe auf unsere Seele? Diese und andere Fragen des menschlichen Lebens vor dem Hintergrund der Homöopathie behandelte Prof. Dr. med. Gustav Jäger vor 111 Jahren in seinem wissenschaftlichen Werk. Auf ungewöhnlichem Wege neu entdeckt und herausgegeben durch seine Ur-Ur-Enkelin Selma Grönbeck erreichen seine Erkenntnisse wieder die Öffentlichkeit.

Der tiefe Konflikt zwischen Schulmedizin und Homöopathie und der Ruf nach einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen sind heute genauso aktuell und engagiert diskutiert wie vor einem Jahrhundert.

Gustav Jäger war von Hause aus promovierter Schulmediziner, habilitierter Zoologe und Anthropologe. Er erforschte zunächst als Kritiker die Grundsätze der Homöopathie. Seine Studien und Berechnungen betrieb er mittels genauer wissenschaftlicher Apparate und einer eigens entwickelten Messmethode. Das Ergebnis war verblüffend: Er bewies als Erster mit exaktem Zahlenmaterial die Wirksamkeit der homöopathischen Niedrigstdosen.

So gibt das Buch »Warum küssen sich die Menschen?« einen genauen Einblick in die Grundsätze und die Geschichte der Homöopathie. Das Ähnlichkeitsprinzip (»Ähnliches kann mit Ähnlichem behandelt werden«), Theorie der Verdünnung der Arzneistoffe und die ständige Auseinandersetzung mit der Schulmeinung sind hierbei die Leitthemen. Wie entsteht Sucht? Was erhält eine Sucht aufrecht? Ganz gleich, ob Alkohol, Nikotin, Drogen oder Magersucht - Prof. Dr. med. Jäger führt anschaulich vor Augen, wie der Mensch in Abhängigkeit geraten kann und welche Hintergründe dabei eine Rolle spielen. Die wichtigsten Naturgesetze über das Zusammenwirken des menschlichen Organismus und der Seele werden hier eindrucksvoll erklärt. Hierzu gehören Hunger, Liebe und Heilen - die Grundgesetze, nach denen jeder Körper funktioniert. Mit diesem Wissen kann der Leser dann sicherer entscheiden, welchem Schulmediziner oder Homöopathen er sich anvertrauen will.

Beim Lesen der aktualisierten Originaltexte muss der Leser an manchen Stellen unweigerlich schmunzeln. Das Buch wird getragen von feinem, manchmal auch bissigem Humor. Bei aller Wissenschaftlichkeit ist es klar und gut verständlich geschrieben. Fragen des allgemeinen menschlichen Lebens dienen als Erklärungshintergrund. Dabei kommt der Autor auch auf die Liebe und das Küssen zu sprechen. Der Geruchssinn spielt hierbei eine wesentliche Rolle, da über die Nase homöopathisch verdünnte Stoffe noch in geringster Konzentration aufgenommen werden können. Dass Arzneistoffe gerade in extrem verdünnter Form ihre heilende oder anregende Wirkung entfalten, ist der Schlüssel zum Verständnis von homöopathischer Heilkunst. Selma Grönbeck, selbst klassische Homöopathin, hat mit der Neuauflage der Erkenntnisse ihres Ur-Ur-Großvaters einen Stein ins Rollen gebracht, der sicherlich neue, bisher verborgene Wege in der Heilung und Prävention ebnen wird. Auch hier gilt, wie in vielen anderen Lebensbereichen: weniger ist oft mehr.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Homöopathie erfreut sich steigender Beliebtheit in der Bevölkerung. Wer sich für historische Hintergründe dieser alternativen Heilkunde interessiert, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. Die Autorin lenkt darin den Blick auf ihren direkten Vorfahren Dr. Gustav Jäger, einen Aufsehen erregenden naturheilkundlichen Arzt aus Stuttgart, der um die Jahrhundertwende wirkte. Seine spektakulären Theorien über den Zusammenhang zwischen menschlichen Duftstoffen und Gesundheit erläutert die Autorin ebenso wie die ersten Versuche Jägers, der Homöopathie eine wissenschaftliche Grundlage zu verschaffen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Neun
Was hat der Kuss mit der Homöopathie zu tun? Unter diesem "modernen" Titel verbergen sich die drei Bücher "Gleich und Ähnlich. Notschrei eines misshandelten Naturgesetzes" (1891 veröffentlicht), "Homöopathische Verdünnung im Lichte der täglichen Erfahrung und des gesunden Menschenverstandes" (1889) und "Die Homöopathie. Urteil eines Physiologen und Naturforschers" (1888), allesamt von Prof. Dr. med. Gustav Jäger verfasst und von seiner Ur-Ur-Enkelin Selma Grönbeck, Heilpraktikerin und Homöopathin, neu verlegt. Gustav Jäger, Arzt und Universalgelehrter, Professor für Anthropologie, Physiologie, Histologie und Zoologie, Entdecker der Individualduftstoffe, hat nach Hahnemann als erster Wissenschaftler die Wirksamkeit homöopathischer Potenzierungen ziffernmäßig konstatiert. Mit feinem Humor erklärt Jäger auch für den Laien verständlich die Gleich- und Ähnlichkeits-Prinzipien der Heilkunst, das Wesen der Homöopathie, die Geschichte der Homöopathie mit all ihren Anfeindungen durch die Schulmedizin. Jäger klärt über die "rechte" Lebensweise auf, die eine Gesunderhaltung unterstützt, und natürlich auch das Rätsel um das Küssen, wie sollte es anders sein, ein homöopathischer Genuss. Ein Genuss ist es überhaupt, dieses hochinteressante Buch zu lesen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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